DE202019C - - Google Patents

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DE202019C
DE202019C DENDAT202019D DE202019DA DE202019C DE 202019 C DE202019 C DE 202019C DE NDAT202019 D DENDAT202019 D DE NDAT202019D DE 202019D A DE202019D A DE 202019DA DE 202019 C DE202019 C DE 202019C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 202019 KLASSE 25 a. GRUPPE
ALEXANDER KEMENY in BUDAPEST.
Rundstrickmaschine mit Fußbetrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Rundstrickmaschine mit Fußbetrieb, bei welcher auf einem gemeinsamen Tische zwei Strickköpfe derart angetrieben werden, daß mit dem Antriebe der beiden Strickköpfe auch die die fertige Arbeit nach unten ziehende Vorrichtung bewegt wird.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß bei gleichzeitiger Herstellung von zwei Strümpfen
ίο durch einen Arbeiter dieser beide Hände frei behält. ·
Im nachstehenden ist vorliegende Neuerung an Hand der Zeichnungen ausführlich beschrieben.
Auf den Zeichnungen zeigt
Fig. ι die Vorderansicht einer Zwillingmaschine mit Fußantrieb, Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. i. In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des Antriebes und schließlich in Fig. 4 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Abzugsvorrichtung für die Ware dargestellt.
Die Nadeln sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Ihre Wirkungsweise ist die bekannte.
Auf einem gemeinsamen Tische 10 sind zwei Rundstrickmaschinen angeordnet, und zwar so, daß die Nadelzylinder 11 an dem Tisch befestigt sind (Fig. 3 im Schnitt). Die zum Stützen und Bewegen der Nadelfüße dienenden Schloßringe 7 und die mit diesen auf bekannte Art zusammen arbeitenden Zahnräder 12 sind um den Nadelzylinder drehbar angeordnet. Das Zusammenarbeiten des Ringes 7 und der Zahnräder 12 erfolgt — wie aus Fig. 1 ersichtlich — derart, daß an den Zahnrädern dem Ring
den Ring
befindliche Anschläge an ein an
befestigtes Auge anschlagen und
mitnehmen.
In die Zahnräder 12 greift das -beiden Strickköpfen gemeinsame Zahnrad 15, auf dessen Achse 16 das auf seiner Welle längsverschiebbare Kegelrad 17 sitzt (vgl. Fig. 1). In letzteres greift das Kegelrad 18 ein, dessen Welle
19 auf bekannte Art mittels der Treibkurbel
20 und Pleuelstange 21 durch Bewegung des Fußtrittes 22 angetrieben wird.
Auf der Welle 16 sitzt auch das Kegelrad 23, in welches das auf die Welle 24 gekeilte Kegelrad 25 eingreift.
■ Die mit der Kurbel 26 versehene Welle 24 ist auf bekannte Art, z. B. mittels einer Kupplung 28, mit der Welle 24 verbunden. Die Kurbel 26 ist mit der Welle 19 durch die Treibkurbel 29 und Pleuelstange 30 verbunden. Die Treibkurbel 26 ist jedoch länger als die Treibkurbel 29, so daß beim Drehen letzterer die Treibkurbel 26 nur hin und her schwingt.
Wird die Kupplung 28 ausgeschaltet und der Fußtritt 22 bewegt, so werden unter Vermittlung der Pleuelstange 21, der Treibkurbel 29, der Welle 19, der Kegelräder 18, 17, der Welle 16 und des Zahnrades 15 die beiden Zahnräder 12 in Umdrehung gebracht, wodurch die beiden Schloßringe sich im Kreise bewegen, demnach wird in bekannter Weise rundgestrickt. Wird jedoch die Kupplung 28 durch Verstellen des Hebels 31 eingeschaltet und das Kegelrad 17 mit der Stange 32 angehoben, so daß es außer Eingriff mit dem Rade 18 kommt, so wird das Zahnrad 15 nicht im Kreise, sondern hin und her gedreht, die beiden Strick-
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köpfe führen in diesem Falle die bekannten Hin- und Herschwingungen aus.
Fig. 3 veranschaulicht eine vereinfachte Ausführungsform eines ähnlichen Antriebes für die Strickköpfe; hier fallen die Kegelräder 17, 18 und die Kupplung weg. Bei dieser, Ausführungsform ist die Treibkurbel 26 mit der Welle 24 fest verbunden. Die Verbindung der Welle 24 mit der Pleuelstange 30 kann jedoch durch Verstellen des Kurbelbolzens 33 verändert werden, so daß die Länge der Kurbel 26 ebenso groß oder etwas länger gemacht werden kann als die Länge der Treibkurbel 29. Im ersteren Falle dreht sich die Welle 24 im Kreise herum und die Köpfe stricken im Kreise, im letzteren Falle hingegen dreht sich die Welle 24 nicht ganz um; die Köpfe führen die bekannten Schwingbewegungen aus.
Selbstverständlich können die Einrichtungen zum Bewegen der Strickköpfe auch anders gewählt werden. Wesentlich für vorliegende Erfindung ist, daß mit dem Antriebe der Strickköpfe auch diejenige Vorrichtung bewegt wird, welche das Abziehen der Ware bewirkt, das geschieht z. B. wie folgt:
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 greift eine Zahnstange 34 in ein Zahnrad 35, auf dessen Welle das Klinkenrad 36 sitzt. In dieses Rad 36 greift die Klinke 37 ein, welche auf dem auf der Welle des Rades 35 drehbar angeordneten Hebel 38 gelagert ist. Das freie Ende des Hebels 38 liegt auf dem Zahnrad 15 auf, an welchem der Vorsprung 39 angeordnet ist, so daß dieser den durch die Feder 40 nach unten gezogenen Hebel 36 bei jeder Umdrehung des Rades 15 anhebt; demzufolge wird die Klinke 37 das Klinkenrad 36 ■ drehen und daher die Zahnstange 34 abwärts bewegt. Vom unteren Ende der Stange 34 zweigen Arme 41 ab, die unter die Zylinder 11 ragen und in welche die herunterzuziehende Strickerei eingehängt wird.
Das Zurückdrehen' des Klinkenrades wird durch die Klinke 44 verhindert (Fig. 4). Ist die Stange 34 in ihrer untersten Lage angelangt, so wird die Ware von den Armen 40 abgenommen, die Klinken außer Eingriff gebracht und die Stange 34 durch Hand in ihre höchste Stellung gebracht.
Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Herunterziehen der Ware ist in der Fig. 3 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist das Klinkenrad 37 und der Hebel 38 unter der Tischplatte 10 angeordnet. Der Hebel stützt sich an das mit dem Vorsprunge 39 versehene Zahnrad 23, welches auf der Welle des Rades 15 sitzt. Der Hebel wird auch hier mittels einer Feder 40 an das Rad 23 gedrückt. Auf die Welle des Klinkenrades ist die Walze 42 aufgekeilt, gegen welche eine andere Walze 43 durch eine Feder angedrückt wird.
Bei jeder Umdrehung des Rades 23 werden die Abzugswalzen durch den Vorsprung 39 mittels des Hebels und einer Klinkenradvorrichtung gedreht, die Ware also abgezogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Rundstrickmaschine mit Fußbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Tische derselben zwei Strickköpfe mit einem gemeinsamen Antriebe gelagert sind, welcher die Abwärtsbewegung der Abzugsvorrichtung für die auf beiden Strickköpfen fertiggestellte Ware einleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT202019D Active DE202019C (de)

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DE (1) DE202019C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3221516A (en) * 1960-12-19 1965-12-07 Ohg Cigardi S P A Circular knitting machine for the manufacture of stockings

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3221516A (en) * 1960-12-19 1965-12-07 Ohg Cigardi S P A Circular knitting machine for the manufacture of stockings

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