DE25353C - Vorrichtung zum Bewegen optischer : Eisenbahnsignale - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen optischer : Eisenbahnsignale

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DE25353C
DE25353C DENDAT25353D DE25353DA DE25353C DE 25353 C DE25353 C DE 25353C DE NDAT25353 D DENDAT25353 D DE NDAT25353D DE 25353D A DE25353D A DE 25353DA DE 25353 C DE25353 C DE 25353C
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C. STAHMER in Georgs- I MaxlettibÄUfi. b,ei Q'iÄiJyÄc1«.. V<mb. 6. FeXvcwax ' 1883 ab
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/14Form signals, e.g. semaphore arms
    • B61L5/16Local operating mechanisms for form signals
    • B61L5/168Local operating mechanisms for form signals using funicular driving means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Vorrichtung hat den Zweck, die Bewegungen der durch entfernte Stellhebel bedienten Drahtzüge auf Telegraphenflügel, Vorsignalscheiben und sonstige optische Signalzeichen zu übertragen.
. Der von dem Stellhebel bewegte doppelte Drahtzng wird am Standort der Signalvorrichtung durch eine Kette BD geschlossen, welche, um die verzahnte Scheibe α gelegt, diese im Sinne des Pfeiles b oder des Pfeiles c um einen Winkel dreht, dessen Gröfse von Ausschlag und Länge des Stellhebels, wie von den sonstigen bei der Bewegungsübertragung mittelst langer Drahtzüge auftretenden Factoren abhängig ist.
Die Scheibe α zeigt zu beiden Seiten ihres Umfanges halbkreisförmige Ränder d g f bezw. d\ giA, welche in cylindrische Verstärkungen d bezw. dx übergehen, deren Achsen in eine Linie fallen.
Oberhalb der Scheibe α ist ein Doppelhebel drehbar gelagert, der aus zwei durch eine gemeinschaftliche Nabe verbundenen, wie folgt gestalteten Winkelhebeln hik und Hm zusammengesetzt ist. Jeder dieser Winkelhebel ist an dem einen Arm mit dem hakenförmigen Ansatz k bezw. m und an dem anderen Arm mit einem etwas aus dem Winkel gebogenen Ende / bezw. h versehen, welche Stücke durch cylindrische, nach dem Radius der Scheibe α gekrümmte Flächen begrenzt sind, derart, dafs, wenn bei einer bestimmten Hebelstellung einer der Haken k oder m den Umfang des ihm zugehörigen Scheibenrandes berührt, zugleich auch das correspondirende Armende h bezw. / auf den nämlichen Scheibenrand zur Auflage gelangt. Bei jeder dieser Stellungen liegt folglich der Doppelhebel fest und kann nicht willkürlich aus seiner Lage gebracht werden.
Eine an den über in hinaus verlängerten Arm des Doppelhebels angreifende Zugstange E überträgt die Ausschläge desselben auf das zu stellende Signalzeichen.
Wird Scheibe α im Sinne des Pfeiles c, Fig. 1, durch den Drahtzug gedreht, so beeinflufst diese Drehung den Doppelhebel nicht früher, als bis die Randverstärkung dl an den Arm / stöfst, nöthigt dann diesen Arm und mit ihm den ganzen Doppelhebel zu einem Ausschlage nach links, welcher erfolgen kann, da inzwischen Arm A den Rand d ef verlassen hat, und zwar so weit, bis der Arm / sich auf den Rand d\ gx legt, wobei gleichzeitig sich der Haken m auf den nämlichen Rand auflegt. JDer Doppelhebel hat somit seine zweite feste Stellung erhalten (s. Fig. 2) und verbleibt in dieser Stellung, auch wenn die Scheibe α in dem nämlichen Sinne wie vorhin etwas weiter gedreht wird.
Wird dagegen Scheibe α im entgegengesetzten Sinne nach Pfeil b, Fig. 2, gedreht, so bleibt der Doppelhebel zunächst in seiner Stellung, macht dann den entgegengesetzten Ausschlag wie vorhin, indem sich das beschriebene Spiel in umgekehrter Richtung wiederholt, kehrt endlich in seine feste Lage, Fig. 1, zurück, in welcher er verharrt, auch wenn die Scheibe im Sinne des Pfeiles b noch etwas weiter gedreht wird.
Für die beschriebene Vorrichtung ist charakteristisch, dafs der Uebertragungshebel in seinen Stellungen von unberufener Hand nicht verstellt werden kann und dafs sein Ausschlag ein bestimmter ist, unabhängig von einem etwas zu

Claims (1)

  1. grofsen Drehungswinkel der Scheibe bezw. des Stellhebels am Wärterstande. Wird aufserdem dieser Drehungswinkel genügend klein gemacht, so ist volle Sicherheit für das genaue Eintreten des Signalzeichens in seine vorgeschriebene Lage gegeben, ohne dafs unnöthige Spannungen im Drahtzuge eintreten, falls der Wärter den Stellhebel über die für einen vollständigen Hub erforderliche Lage hinaus bewegt. (Bis hierher liegt keine wesentliche Abweichung von dem bereits Bekannten vor.)
    Soll der Bedingung genügt werden, dafs im Falle des Reifsens der Drähte das Signal sich selbstthätig auf »Halt« bezw. »Langsame Einfahrt« einstellt, so wird die Drehachse η der Scheibe α in eine Gabel op q gelagert, welche um die Achse r s drehbar ist, die von den am Signalständer ν befestigten Laschen tu getragen wird. Die Scheibe α kann sich folglich um die Achse r s drehen.
    Die Gabel ο ρ q wird nach oben durch den Anschlag N und bei ordnungsmäfsigem Functioniren der Signalordnung nach unten durch den Zapfen χ gestützt, welcher in die um einen rechten Winkel nach unten gebogene Wange q eingenietet ist und um welchen ein an die feste Lasche tu gehängter Sperrhaken w greift. Die Scheibe α erhält an der Innenseite einen Stift y, der bei vorschriftsmäfsiger Drehung der Scheibe nicht den Sperrhaken w berührt. Reifst jedoch der obere Draht B, so wird die Spannung des unteren Drahtes die Scheibe α herumschnellen, bis der Stift y gegen den Sperrhaken w schlägt. Dieser dreht sich infolge dessen um η und giebt den Zapfen χ frei, worauf die Gabel op q mit der Scheibe α sich um die Achse r s dreht und in die durch Fig. 3 veranschaulichte Lage gelangt. Infolge dessen wird der Doppelhebel frei und das Signalzeichen, Telegraphenflügel oder Vorsignalscheibe, stellt sich durch die Wirkung seines Eigengewichtes auf »Halt« bezw. »Langsame Fahrt«.
    Reifst dagegen der untere Draht D, so wird durch die Spannung des oberen Drahtes die Scheibe α in der Richtung des Pfeiles b gedreht. Da diese Drehung im Sinne derjenigen erfolgt, bei welcher die Signalzeichen auf »Halt« bezw. »Langsame Fahrt« eingestellt werden, so findet in diesem Falle keine Auslösung des Sperrhakens w statt, die Achse der Scheibe α verbleibt in ihrer Lage, während sich die Scheibe so weit dreht, bis der Stift y auf die Gabel q schlägt.
    Durch Anordnung zweier Scheiben α und zweier Doppelhebel, sowie durch Versetzung der Scheiben gegen einander, derart, dafs in der Haltstellung des Signalflügels der eine Doppelhebel seinen Ausschlag nach links und der andere seinen Ausschlag nach rechts gemacht hat, läfst sich die beschriebene Vorrichtung auch benutzen, um zwei Flügel an einem Maste, entsprechend der Reichs-Eisenbahnsignalordnung, zu bewegen.
    Pateντ-ΑνSpruch:
    Die Lagerung der Drehachse der Scheibe a in der um die Achse r s drehbaren Gabel 0 p q in Verbindung mit dem um den Zapfen χ in Wange q greifenden Sperrhaken w und mit dem Auslösestift y.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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