DE182437C - - Google Patents

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DE182437C
DE182437C DE1906182437D DE182437DA DE182437C DE 182437 C DE182437 C DE 182437C DE 1906182437 D DE1906182437 D DE 1906182437D DE 182437D A DE182437D A DE 182437DA DE 182437 C DE182437 C DE 182437C
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DE
Germany
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gripper
lever
axis
arm
attached
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1906182437D
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English (en)
Filing date
Publication of DE182437C publication Critical patent/DE182437C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT30574D priority Critical patent/AT30574B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
182437 KLASSE 81 e. GRUPPE
Greiferwagen für Seilpostanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Greiferwagen für Seilpostanlagen, bei welchen Briefe, Pakete und dergl. zwischen einer Sammelstelle und einer Reihe von Einzelstellen selbsttätig durch Greiferwagen befördert werden, die auf einer endlosen Gleisbahn verkehren und beim Durchgang durch die einzelnen Stellen ihren normal durch Federkraft geschlossenen Greifer öffnen und darauf
ίο wieder schließen, indem sie mit einem Laufhebel von bestimmter Länge auf eine entsprechende erhöhte Schiene auf- und alsdann wieder ablaufen.
Gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art, bei welchen nur der eine mit dem Laufhebel verbundene Arm des Greifers beim Laufen des Hebels über die betreffende Schiene entgegen der Wirkung von Federn aus seiner normalen Lage herausgedreht wird, während der andere Arm unbeweglich ist, kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß beim Auflaufen des Hebels auf die Schiene beide Arme des Greifers entgegen der Wirkung von Federn aus ihrer Ruhelage herausgedreht werden, und zwar in einander entgegengesetzten Richtungen, um alsdann beim Ablaufen des Hebels von der Schiene unter der Wirkung der Federn sich wieder in ihre alte Lage zurückzubewegen.
Zu diesem Zwecke sind beide Greifer an drehbar gelagerten Achsen befestigt und diese Achsen derart zwangläufig miteinander gekuppelt, daß beim Drehen der mit dem Laufhebel verbundenen ersten Greiferachse in der einen Richtung die zum anderen Arme gehörige zweite Achse in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Diese zwangläufige Kupplung der Achsen wird gemäß der Erfindung unter Verwendung des Laufhebels selbst in der Weise bewirkt, daß ein an dem Hebel sitzender seitlicher Drehzapfen mit einer an der Achse des zweiten Armes, befestigten Gabel so in Eingriff ist, daß der beim Anheben und Niedergehen des Laufhebels bewirkten Drehung der ersten Greiferachse eine entgegengesetzte Drehung der Achse des zweiten Armes entspricht. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine verhältnismäßig geringe Bewegung des Laufhebels eine verhältnismäßig große öffnung des Greifers zur Folge hat und daß die betreffenden Gegenstände von dem Greifer zweiseitig gefaßt und aus der Auflage entfernt werden, ohne vorher aus ihrer Ruhelage gebracht zu werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer zweckmäßigen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansieht des Greiferwagens.
Fig. 2 ist ein nach der Linie A-B der Fig. 1 geführter Schnitt durch den Wagen und zeigt die Greiferarme in geschlossenem Zustande.
55
60
Fig. 3 ist ein ebensolcher Schnitt durch den Wagen und zeigt die Greiferarme in geöffnetem Zustande.
Der Wagen besteht aus einem zwischen den Schienen eingespannten Gleitschlitten, dessen beide Platten α durch Querstücke b miteinander verbunden sind. Diese liegen mit geeigneten Ausrundungen an den aus Rundeisenstäben bestehenden Schienen t der Gleisbahn an. Auf der unteren Platte α ist eine Doppelöse c zum Befestigen eines Seiles angebracht, mittels dessen die Wagen auf der Bahn in ununterbrochener Bewegung gehalten werden. An der oberen Platte α ist ein U-förmig gebogenes Metallstück d befestigt, in dessen seitlichen Wangen die Achsen f und g der Greiferarme h und i drehbar gelagert sind. Mit der Achse f des Greiferarmes h ist der Laufhebel k fest verbunden, der an seinem Ende ein kleines Laufrad m trägt. An dem Hebel k ist ferner mittels der Schraube η ein kleiner Drehzapfen 0 (Fig. 1) befestigt, welcher zwischen der mit der Achse g des Greiferarmes i fest verbundenen Gabel ρ liegt. Im Ruhezustande, d. h. wenn der Laufhebel k sich nicht auf seiner Schiene q befindet, nehmen die Greiferarme h und i unter der Wirkung der Federn r die in der Fig. 2 dargestellte Lage an, in der sie einen etwa zwischen ihnen liegenden Gegenstand festhalten. Läuft dagegen der Laufhebel k mit seinem Rädchen m auf die Schiene q auf, so wird infolge Anhebens des Hebels k der Greiferarm h nach links und gleichzeitig durch den Drehzapfen 0 die Gabel ρ und damit auch der Greiferarm i nach rechts gedreht. Um dabei ein unerwünschtes Heraustreten des Drehzapfens ο aus der Gabel ρ zu verhüten, ist die Bewegung des Zapfens durch eine an der einen Gabelzinke angebrachte Schraube s begrenzt. Beim Ablaufen des Hebels k von der Schiene q gehen dann die Greiferarme unter der Wirkung der Federn r in ihre Ruhelage (Fig. 2) zurück. .
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt.
So könnte an die Stelle des mit der Gabel ρ zusammen arbeitenden Drehzapfens 0 des Hebels k auch eine andere, ähnlich wirkende Kupplung treten, z. B. zwei auf den Greiferachsen sitzende Zahnräder.
Ferner können die Greiferarme statt der beim Befördern von Briefsachen zweckmäßigen flachen Form auch eine andere Gestalt, je nach Art der zu befördernden Gegenstände, erhalten.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Greiferwagen für Seilpostanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden drehbar gelagerten Arme (h, i) des Greifers von bezw. nach einer Mittelebene beweglich sind, zu dem Zwecke, durch eine geringe Bewegung des Laufhebels (k) eine große öffnung des Greifers zu bewirken.
2. Greiferwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Lauf hebel (k) befestigter seitlicher Drehzapfen (0) mit einer an der Achse (g) des zweiten Greiferarmes (i) befestigten Gabel (p) derart in Eingriff ist, daß der beim Anheben bezw. Niedergehen des Laufhebels bewirkten Drehung der ersten Greiferachse (f) eine entgegengesetzte Drehung der Achse (g) des zweiten Greiferarmes (i) entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906182437D 1906-08-15 1906-08-15 Expired - Lifetime DE182437C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT30574D AT30574B (de) 1906-08-15 1906-11-28 Greiferwagen für Seilpostanlagen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE182437C true DE182437C (de)

Family

ID=446537

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906182437D Expired - Lifetime DE182437C (de) 1906-08-15 1906-08-15

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE182437C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757263C (de) * 1939-03-25 1953-06-01 Grueter Haengetrockner fuer Druckbogen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE757263C (de) * 1939-03-25 1953-06-01 Grueter Haengetrockner fuer Druckbogen

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