DE59602C - Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE59602C
DE59602C DENDAT59602D DE59602DA DE59602C DE 59602 C DE59602 C DE 59602C DE NDAT59602 D DENDAT59602 D DE NDAT59602D DE 59602D A DE59602D A DE 59602DA DE 59602 C DE59602 C DE 59602C
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Germany
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coupling
lifting arm
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railway vehicles
hook
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Application number
DENDAT59602D
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English (en)
Original Assignee
N. LENK in Magdeburg-Neustadt, Leopoldstr. 7/8
Publication of DE59602C publication Critical patent/DE59602C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/22Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
    • B61G1/26Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings and coupling when the coupling halves and pushed together; Control devices therefor
    • B61G1/265Control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1891 ab.
Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum Einhaken der Kuppelung wird von der Seite des Wagens aus bedient und ist in der Weise eingerichtet, dafs durch Anziehen einer Kette die Kuppelkette durch einen Arm beim Zusammenkuppeln der Wagen hochgehalten wird, bis der Haken des entgegenfahrenden Wagens gegen eine Ausrückvorrichtung stöfst, worauf der Hebearm selbsttätig niederfällt, während die Oese des Kuppelungsgestänges sich über den Haken legt.
Der Hebearm bildet einen Winkelhebel, dessen beide Arme α und α2 durch eine Welle a1. verbunden sind. Letztere liegt drehbar in dem am Wagengestell befestigten Lager A, wie aus Fig. 2 hervorgeht. An den Arm λ2 greift die Kette .xy %, Fig. 5, an, welche nach der Seite des Wagengestelles führt und von hier in beliebiger Weise angezogen wird. Der Hebearm α liegt neben der Kuppelkette m m und hängt für gewöhnlich mit derselben (Fig. 4 und 5) nach unten. An dem Hebearm α sind Stifte k k befestigt, die hinter die Kuppelkette m m greifen. Ferner ist an demselben die Stange d längs verschiebbar in Führungsösen i angebracht. Diese Stange ist durch einen Stift/ mit dem Kolben g verbunden, der in dem hohlen Arm α durch die Feder h beständig nach aufsen gedrückt wird (Fig. 2). Das eine Ende der Stange d ist umgebogen und trägt das Stofsblech e, dessen Aufgabe eine doppelte ist, nämlich einmal beim Einhaken mit der oberen Kante das vordere Ende der Kuppelkette m m zu tragen, und sodann den Stofs des anprallenden Hakens«, Fig. 1, aufzufangen.
Diese federnde Stange d bildet die erwähnte Ausrückvorrichtung, welche in der noch zu beschreibenden Weise zur Wirkung kommt.
Wird in der erwähnten Art durch die Zugvorrichtung χy % der Afm α2 niedergezogen, also der Hebearm α emporgedreht, so hebt dieser mittelst der Stifte k k und des Bleches e die Kuppelungskette mm empor.
Es ist nun noch eine Sperre vorgesehen, mit deren Hülfe der Hebearm in seiner gehobenen Lage gesperrt wird. Diese besteht in dem an dem Theil A bei b'1 drehbaren Sperrhebel b, welcher durch die Feder c angezogen wird, wie Fig. 2 zeigt. Der Hebel α ist an seinem Ende 1, 2 etwas verlängert, so dafs eine Art Nase gebildet wird (Fig. 3). Durch die Umbiegung 2 derselben wird der Sperrhebel etwas zurückgedrückt, während der Hebearm emporgedreht wird;, sobald dieser sich in der waagrechten Lage befindet, schnellt der Sperrhebel b über die Fläche 1 vor, wie in Fig. 1 und 2 - dargestellt. Läfst man alsdann die Zugvorrichtung los, so bleibt der Hebearm in der gehobenen Lage und hält also auch die Kuppelkette hoch.
Die Kuppelung ist jetzt zum Einhaken bereit. Fahren nunmehr die beiden Wagen zusammen, so stöfst. der Haken η des entgegenfahrenden Wagens gegen das Stofsblech e. Da dieses mit der federnden Stange d verbunden ist, so wird diese etwas zurückgestofsen; sie schiebt dadurch mit ihrem Ende J1, Fig. 2, den Sperrhebel b von der Fläche 1 des Hebearmes a, so dafs dieser frei wird und infolge dessen in die Lage (Fig. 3) niederfällt. Die Kuppelkette m m

Claims (1)

  1. fällt infolge dessen nieder und hakt sich von selbst ein (Fig. ι und 2), während der Hebearm in die Lage Fig. 3 zurückfällt.
    Pa ten τ-Anspruch:
    An einer Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge der mittelst einer Zugkette und seines Armes (a2) waagrecht zu stellende Hebearm (a a1), welcher durch Stifte (k) die Kuppelkette (m m) trägt und in seiner erhobenen Lage durch eine Sperre (b) so lange gehalten wird, bis letztere durch Anstofs des Zughakens (n) an die Auslösestange (edd2) zurückgedrückt wird, so dafs die Kuppelkette (m m) in den Haken (n) fallen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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