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Schreibrechenmaschinen mit selbsttätiger Summenzugvorrichtung Die
Erfindung betrifft eine Schreibrechenmaschine mit selbsttätiger Summenzugvorrichtung,
bei welcher die in Wirklage gebrachten Steuerglieder der Summenzugvorr ichtungen
für die Vertikal- und Querzählwerke das allen Rechentasten gemeinsame Kupplungssteuerglied
dauernd selbsttätig in Wirklage halten, nach Patent 721 607.
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Die Vorrichtung nach dem vorgenannten Patent hatte den Nachteil, daß
die Wirklage der Steuerglieder der Summenzugvorrichtung durch ein Sperrglied aufrechterhalten
wurde, welches abwechselnd von zwei von der Antriebskupplung bei jeder Umdrehung
derselben gesteuerten Gliedern in Sperrlage gehalten wurde. Diese Anordnung bedingte,
falls sie einwandfrei arbeiten sollte, eine besonders genaue Abstimmung der Teile,
was zeitraubend und teuer war. Außerdem war das auf diese Weise erreichte zuverlässige
Arbeiten bei geringster natürlicher Abnutzung wieder in Frage gestellt.
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Diese Nachteile werden der Erfindung gemäß nunmehr dadurch behoben,
daß die in Wirklage gebrachten Steuerglieder der Summenzugvorrichtung durch ein
Sperrglied
in Wirklage gehalten «erden, welches von der Antriebskupplung
über eine in Abhängigkeit von der Wagenbewegung gesteuerte Verbindung auslösbar
ist.
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In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführung des Erfindungsgedankens
dargestellt.
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Abb. i zeigt eine Seitenansicht der den Erfindungsgedanken darstellenden
Teile, wobei zur besseren Darstellung einzelne Teile im Schnitt gezeichnet sind,
während einige Teile nur teilweise dargestellt sind, und wobei einige Teile in Betätigungslage
gezeichnet sind; Abb. 2 zeigt die Teile gemäß Abb. i in schaubildlicher Ansicht
von links vorn gesehen, wobei zur besseren Darstellung einzelne dieser Teile auseinandergezogen
und wieder andere Teile abgebrochen gezeichnet sind; .AM. 3 zeigt eine Seitenansicht
der Teile gemäß der Erfindung, wobei alle diese Teile in der Betätigungslage gezeichnet
sind, in welcher der gesperrte Summenzugtastenhebel gerade wieder freigegeben wird.
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Teile i bis 4 (Abb. i und 2), die in der im Patent 721 607
für die Teile ioo, ioi, 99 und i i i beschriebenen Weise schwenkbar in einem
Lagerrahmen 5 angeordnet sind, entsprechen auch in Zweck und Wirkung den Teilen
des genannten Patents. Hierbei ersetzt der Lagerrahmen 5 die im Patent 721
607
mit 64 und 65 bezeichneten Gestellteile. Die Winkelschiene 6 ist mittels
an ihr angearbeiteter Zapfen 15 und 16 in entsprechenden Bohrungen der Hebel i und
2 schwenkbar gelagert. Diese an sich bekannten Teile sind hier nur zur Ergänzung
nochmal kurz bezeichnet. Ein in Zweck und Wirkung dem Summenzugtastenhebel 226 des
Patents 721 607 entsprechender Summenzugtastenhebel 17 für Vertikalzählwerksummenzug
ist in gleicher Weise auf einer Achse i8 schwenkbar angeordnet, die ihrerseits der
Achse 68 des Patents 721 607 entspricht. An den Summenzugtastenhebel 17 ist
ein Anschlagstück ig mittels Schrauben 2o angeschraubt, das an seiner Unterkante
schräg nach vorn verläuft. Mit der Unterkante dieses Anschlagstückes ig vermag der
Summenzugtastenhebel 17 bei Betätigung auf die Oberkante einer an der oben beschriebenen
Winkelschiene 6 angearbeiteten, abgebogenen Nase2i einzuwirken. Durch das Zusammenwirken
einer weiteren abgebogenen Nase 22 der Winkelschiene 6 mit einem Lappen 23 eines
Lagerteiles 24 werden die Winkelschiene und die damit verbundenen Teile in der im
Patent 721 607 für iie Teile g8_" 103" 103 beschriebenen Weise in
der Ausgangslage gehalten. Ein im Lagerteil 2.1 befestigter Anschlagstift 2.1a (Abb.
i und 3) begrenzt die genannten Teile bei ihre Betätigung. Auf einer Schiene 25.
«-elche dic Schiene 1o5 des Patents 7-21 607 ersetzt un< in gleicher Weise
wie diese an der Unterseite der Seitenteile des Lagerrahmens 5 befestige ist, ist
ein Lagerwinkel 26 mittels einer Abbiegung 27 und Schrauben 28 aufgeschraubt.
In einen abgebogenen Arm 29 des Lagerwinkels 26 ist eine Ansatzschraube
30 eingeschraubt, auf welcher ein Winkelstück 31 mit einer Abbiegung 32 schwenkbar
angeordnet ist. An einer Abbiegung 33 des Winkelstückes 31 ist ein Lagerwinkel 3.1
mittels einer Abbiegung 35 und Schrauben 36 angeschraubt. Ein nach oben ragender,
an dem Winkelstück 31 angebogener Arm 37 ragt durch eine entsprechende Ausnehmung
38 der Abbiegung 35 des Lagerwinkels 34 hindurch und ist mit einer Sperrnase 39
ausgebildet. Mit dieser Sperrnase 39 vermag das Winkelstück 3, in «-eiter
unten beschriebener Weise mit einem an dem Summenzugtastenhebel 17 befestigten Vierkantbolzen
.1o zusammenzuwirken. Eine einerseits am abgebogenen oberen Ende .41 des Armes 37
und andererseits an einem in den Summenzugtastenhebel 17 eingenieteten Federeinhängestift
.12 eingehängte Feder .13 beeinflußt das E`'inkelstück 31 mit der t ase
39 seines Armes 37 dauernd gegen den Vierkantbolzen 4o des Summenzugtastenhebels
17. An einer Abbiegung .L4 des Lagerwinkels 34. ist eine Mitnehmerklinke 5 mittels
einer in die Abbiegung .1.1 eingeschraubten Ansatzschraube .16 angelenkt. In einen
in der Mitnehmerklinke .15 vorgesehenen Schlitz 4.7 greift ein Stift 48 ein, der
in einem abgebogenen Ende .19 eines Hebels 5o befestigt ist, wodurch eine Stift-Schlitz-Verbindung
der Teile .15 und 5o hergestellt ist. Die Mitnehmerklinke 45 vermag mit einer Sperrnase
5 i in weiter unten beschriebener Weise mit einem Vierkantbolzen 52 zusammenzuwirken,
der an dem «-eiter oben beschriebenen Hebel i befestigt ist. Der Hebel 5o ist mittels
einer Nahe 53 und einer Schraube 5.1 auf einer Achse 55 befestigt, die einerseits
in dem Arm 29 des «-eiter oben beschriebenen Lagerwinkels 26 und andererseits in
einem Arm 56 eines Lagerwinkels 57 schwenkbar gelagert ist. Der Lagerwinkel 57 ist
mittels einer Abbiegung 58 und Schrauben 59 (Abb.2) ebenfalls wie der Lagerwinkel
26 auf der Schiene 25 befestigt. -;eben dem Arm 56 des Lagerwinkels 57, der zugleich
auch als Stützlager für die Achse 18 dient, ist auf der Achse 55 ein Hebel 6o mittels
einer Nabe 61 und einer Schraube 62 befestigt. Der Hebel 6o liegt, in Abb.2 gesehen,
an der rechten Seite des Lager,#s-inkelarmes 56 an, während der «-eiter oben beschriebene
Hebel 50 mit seiner Nabe 53,
ebenfalls in Abb.2 gesehen,
an der linken Seite des Lagerwinkelarmes.29 anliegt, wodurch die Achse 55 und die
Hebel 5o und 6o seitlich unverschiebbar sind. An einen doppelt abgebogenen Arm 63
ist mittels eines Ansatznietes 64 ein Schieber 65 angelenkt, der mittels eines Schlitzes
66 und einer durch diesen hindurchragenden, in einen Arm 67 eines nicht dargestellten
Lagerteiles eingeschraubten Ansatzschraube 67, eine weitere Führung erhält.
Der nicht dargestellte Lagerwinlir,el entspricht dem im Patent 721 607
beschriebenen
Lagerwinkel 87., weshalb er hier nicht mehr besonders dargestellt und beschrieben
ist. An dem oberen Ende des Schiebers 65 ist ein Anschlagstück 68 mittels Schlitzen
69 des letzteren und Schrauben 70 einstellbar befestigt. Auf den An=schlagteil 68
vermag ein Stift 71 eines Armes 72 eines nicht dargestellten Schiebers einzuwirken,
wobei der nicht dargestellte Schieber dem im Patent 721 607 beschriebenen ,Schieber
87,
entspricht und aus diesem Grunde hier nur teilweise dargestellt und beschrieben
ist. Ein Hebel 75, der über eine Stift-Schlitz-Verbindung 73, 74 mit dem weiter
oben beschriebenen Teil 4 in Antriebsverbindung steht, ist auf der weiter oben beschriebenen
Achse 18 schwenkbar angeordnet. -Mittels einer Feder 76, die einerseits an
einem in einem doppelt abgebogenen Arm 77 des Hebels 75 eingenieteten Federeinhängestift
78 und andererseits in einem nicht dargestellten Federeinhängestift eingehängt ist,
wird der Hebel 75 dauernd im Uhrzeigersinne um die Achse 18 beeinflußt, wobei er
entgegen der Wirkung der genannten Feder in weiter unten beschriebener Weise in
seiner Ruhelage gehalten wird. Die Teile 75 bis 78 entsprechen hierbei in Zweck
und Wirkung und im wesentlichen auch in der Ausbildung den Teilen 114, 1 14,1, i
14f und i 15 des Patents 721 607 und sind hier lediglich zur Vervollständigung
nochmals beschrieben. Eine einerseits an einem Arm 79 des Summenzugtastenhebels
17 und andererseits an einem im Lagerrahmen 5 befestigten Federeinhängestift 8o
eingehängte Feder 81 beeinflußt den Summenzugtästenhebel17 dauernd im entgegengesetzten
Uhrzeigersinne um die Achse 18 gegen einen nicht dargestellten Anschlag, wodurch
die Ausgangslage desselben bedingt ist. Im übrigen dient der Arm 79 zur Steuerung
weiterer nicht zur Erfindung gehörender Mechanismen. Über einen nur teilweise dargestellten
Teil 82, der mittels einer Ansatzschraube 83 an einen Arm 84 des Summenzugtastenhebels
17 angelenkt ist, werden ebenfalls weitere nicht zur Erfindung gehörende Mechanismen
gesteuert. An einem Arm 85 des weiter oben beschriebenen Hebels 6o ist eine Feder
86 eingehängt, die ihrerseits wieder an einem Federeinhängewinkel 87 (Abb. i) eingehängt
ist. Der Federeinhängewinkel 87 ist mit einer Abbiegung 88 mittels einer Schraube
89 an die weiter oben beschriebene Schiene 25 angeschraubt.
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In nachfolgendem soll nun die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen
Vorrichtung beschrieben werden, zu welchem Zweck angenommen sei, daß ein in ein
Zählwerk eingebrachter Wert in der im Hauptpatent beschriebenenxWeise mittels'Summenzug
stellenweise selbsttätig aus dem Zählwerk herausgeschrieben werden soll.
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Hierzu sei zunächst vorausgeschickt, daß, solange der obengenannte
Rechenvorgang noch nicht vorbereitet ist, d. h. solange der Papierwagen mit dem
leer zu schreibenden Zählwerk noch nicht in Rechenstellung tabuli.ert ist, die in
Abb. 9 a des Patents 72 i 607
mit 87, 87,. und 87" bezeichneten Teile
nicht beeinflußt werden, so daß sie mittels der Federn 87" bzw. 87, in ihre
Ausgangslage gebracht werden. Bei der hierbei erfolgenden Abwärtsbewegung der Stange
87" die dem Teil 72 der vorliegenden Vorrichtung entspricht, wirkt der Teil
72 mit seinem Stift 71 auf das Anschlagstück 68 des Schiebers 65 ein und
verschiebt die Teile 68 und 65 in Pfeilrichtung a (Abb. i und 2). Demzufolge werden
der an die Stange 65 angelenkte Hebel 6o mit der Achse 55 und dem Hebel 5o entgegen
der Wirkung der Feder 86 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in den Armen
29 und 56 der Lagerwinkel 26 und 57 verschwenkt. An dieser Bewegung nimmt mittels
der Stift-Schlitz-Verbindung 47, 48 auch die Mitnehmerklinke 45 teil, wobei diese
im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers um die Lagerschraube 46 verschwenkt wird
und dadurch mit ihrer Nase 5 i inodie Bewegungsbahn des Vierkantbolzens 52 des Hebels
i (Abb. 3) kommt.
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Sobald nun der Papierwagen für den obengenannten Zweck mit der höchsten
Stelle des leer zu schreibenden Zählwerkes auf die im Hauptpatent beschriebene Weise
in Rechenstellung gebracht wird, läuft er mit einer an dem leer zu schreibenden
Zählwerk angeordneten, der Steuerplatte 87t der Abb. g a des Patents 721
607 entsprechenden Steuerplatte auf die Nase 87S des Hebels 87, auf.
Demzufolge werden die Teile 87S, 87,. und 87,
entgegen der Wirkung der Federn
87,, und 87u, so beeinflußt, daß die Stange 87n des Patents 721 607 bzw.
der Teil 72 der vorliegenden Vorrichtung mit dem Stift 71 eine Aufwärtsbewegung
erhalten. Dieser Bewegung folgen die Teile 68, 65, 6o, 55, 50 und 45 unter der Wirkung
der Feder 86. Hierbei
erden der Hebel 5o und der Hebel 6o im U hrzeigersinne
durch Verdrehen ihrer in den Lagerarmen 29 und 56 angeordneten Achse 55 verschwenkt,
während die 'Mitnehmerklinke 4.5 im Uhrzeigersinne um die Lagerschraube .I6 versch-,v
enkt wird, wobei die Be-,vegung der betätigten Teile in der in Abb. i dargestellten
Lage begrenzt wird. In dieser Lage befindet sich die Mitnehmerklinke .45 rriit ihrer
Mitnehmernase 51 außer der Bewegungsbahn des Vierkantbolzens 52.
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'\:;'ird nun, um den weiter oben genannten Rechenvorgang einzuleiten,
die Summetizugtaste T für Summenzug aus dem Vertikalzählwerk niedergedrückt, so
wird der Summenzugtastenhebel 17 (.ebb. i und 2) entgegen der Wirkung der Feder
8i im Uhrzeigersinne auf der Achse 18 v erschwenkt. Hierbei gleitet zunächst der
Vierkantbolzen .to des Summenzugtastenliebels 17 an der Sperrnase 3g des Armes 37
des Winkelstückes 31 entlang, wobei die Teile 40 und 39 durch die Feder 4.3
in nachgiebiger Verbindung zueinander gehalten werden. Am Ende der Sch-,venkbewegung
des Summenzugtastenhebels 17 wird das Winkelstück 31 mit seiner Abbiegung 32 unter
dem Zuge der Feder 43 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um die Lagerschraube
30 verschwenkt. Dabei legt sich die Sperrnase 3g sperrend über den Vierkantbolzen
d.o, während die ausgelöste Schwenkbewegung des Winkelstückes 31 durch Anschlagen
des Armes 37 an den Vierkantbolzen 4.o begrenzt wird. Demzufolge wird der Summenzugtastenhebel17
in der niedergedrückten, in Abb.3 dargestellten Lage gesperrt.
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Ferner drückt der Summenzugtastenhebel 17 bei seinem Verschwenken
mit seinem An- j schlagstück 19 auf die abgebogene -Nase 21 der Winkelschiene
6 und verschwenkt die letztere entgegen der Wirkung der Feder 8 mit ihren Lagerbolzen
15 und 16 im Uhrzeigersinne in ihren Lagerstellen in den Hebeln i und 2. Dadurch
kommt die abgebogene -Nase 22 der Winkelschiene 6 außer Wirklage zum Anschlaglappen
23 des Lagerteiles 2d., so daß nun die Winkelschiene 6 und die mit dieser verbundenen
Teile i, 2 3, .4 und 75, der gespannten Feder 76 folgend, mit beeinflußt
werden, wobei die Teile i bis .I im entgegengesetzten Uhrzeigersinne in den Lagern
der Achse 3 verschwenkt werden, `,v ährend der Hebel 7 5 im Uhrzeigersinne auf der
Achse 18 verschwenkt wird. Die so ausgelösten Bewegungen werden durch Anschlagen
des Hebels 2 an den Anschlagstift d begrenzt. Bei der genannten Schwenkbewegung
der Teile i bis 4 und 6 gleitet die Winkelschiene 6 mit der Oberkante ihrer abgebogenen
-Nase 21 an der Unterkante des Anschlagteiles ig des Summenzugtastenhebels 17 entlang,
wobei die Teile ig und 21 mittels der Feder 8 in Antriebsverbindung zueinander gehalten
«-erden. Durch das Verschwenken des Hebels 7 5 wird in der im Hauptpatent für den
Hebel 114 beschriebenen Weise das Rechenkurvenelement mit der dauernd umlaufendenAntriebswellegekuppelt,
so daß es eine Drehbewegung erhält, durch welche der Rechenvorgang in an sich bekannter
Weise eingeleitet wird. Gemäß dem Patent 721 607 wirkt bereits am Ende der eingeleiteten
Umdrehung des Rechenkurvenscheibenelementes eine in dem genannten Patent mit 72
bezeichnete Kurvenscheibe so auf den Hebel 75 ein, daß dieser entgegen der
Wirkung der Feder 76 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne auf der Achse 18 zurückgeschwenkt
wird. An dieser Rückbewegung nehmen zufolge der Stift-Schlitz-`'erbindung 73, 74.
auch die Teile .1. 3, 2. i und 6 teil, die im Uhrzeigersinne in den Lagern der Achse
3 zurückgeschwenkt werden. Die weiter oben genannte Kurvenscheibe 7 2 ist so ausgebildet,
daß bei der genannten Rückbewegung die beeinflußten Teile zunächst etwas über die
Ausgangslage hinaus in die in Abb. 3 gezeigte Lage bewegt werden, um dann am Ende
der Umdrehung des Kurvenelementes durch die Feder 76 wieder in die Ausgangslage
zurückgebracht zu «-erden. Bei der genannten Rückbewegung gleitet wieder die Oberkante
der abgebogenen -Nase 21 der Winkelschiene 6 an der Unterkante des Anschlagstückes
ig des immer noch gedrückt gehaltenen Summenzugtastenhebels 17 entlang, ohne dabei
weitere Mechanismen zu beeinflussen. Der Vierkantbolzen 52 des Hebels i wird bei
der genannten Rückbewegung frei an der -Nase 51 der Mitnehmerklinke vorbei bewegt,
da die letztere, wie weiter oben beschrieben, außer Wirklage zu dem Vierkantbolzen
52 steht. Demzufolge konnten auch die Teile 4.5 und 31 bei der genannten Rückbewegung
nicht mit beeinflußt werden, so daß auch die Sperre 40, 39 nicht gelöst worden ist
und der Summenzugtastenhebel weiterhin in der niedergedrückten Lage gehalten wird.
Da nun der niedergedrückte Summenzugtastenhebel 17 auch die Winkelschiene 6 in der
weiter oben beschriebenen Weise verschwenkt und damit die Sperrteile 22, -23 außer
Wirklage zueinander hält, werden die in Abhängigkeit von der Umdrehung des Rechenkurvenelementes
betätigten Teile, nachdem sie am Ende der ausgelösten Umdrehung des Kurvenelementes
ihre Ausgangslage gemäß Abb. i wieder eingenommen haben, nicht in dieser Lage gesperrt.
Vielmehr werden der Hebel 7-3 und die damit verbundenen Teile unter dem Einfluß
der
Feder 76 wiederholt betätigt, wodurch das Rechenkurvenelement
für eine weitere Umdrehung gekuppelt wird. Hierbei wiederholen sich die vorhergehend
beschriebenen Arbeitsvorgänge. Die beschriebenen Arbeitsvorgänge wiederholen sich
weiterhin in jeder Stelle des leer zu schreibenden Zählwerkes, wobei die den Rechenvorgang
und den Wagenschritt steuernden Mechanismen in der iin Hauptpatent beschriebenen
Weise betätigt werden.
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Läuft nun der Papierwagen nach Beendigung des selbsttätigen Leerschreibens
des Zählwerkes mit dem letzteren aus seiner niedersten Rechenstelle in die Platineristelle,
so wird der im Patent 721607 mit 87,
(Abb. g a) bezeichnete Hebel von
der Steuerplatte 87t des Zählwerkes in der im Hauptpatent beschriebenen Weise wieder
freigegeben. Demzufolge wird die Stange 87, die dem Teil72 der vorliegenden
Vorrichtung entspricht, wie zu Anfang der Wirkungsweise beschrieben, nach unten
beeinflußt. Diese Bewegung wird- ebenfalls wieder auf die Teile 68, 65, 6o, 55,
50 und 45 übertragen, wobei diese entgegen der Wirkung der Feder 86
in der weiter oben beschriebenen Weise in die in Abb. 3 dargestellte Lage gebracht
werden, in der die Mitnehmerklinke 45 mit ihrer Mitnehmernase 51 in der Bewegungsbahn
des Vierkaritbolzens 52 des Hebels i steht. Erfolgt nun bei der in der Platinenstelle
des Zählwerkes ausgelösten Umdrehung des Rechenkurvenelementes in der weiter oben
beschriebenen Weise das Zurückschwenken der zuvor verschwenkten Hebel i und 2 und
der damit verbundenen Teile im Uhrzeigersinne in den Lagern der Achse 3, so hängt
sich nun hierbei die Mitnehmerklinke 45 mit ihrer Mitnehmernase 51 an dem Vierkantbolzen
52 des Hebels i auf. Demzufolge werden die Mitnehmerklinke 45 und das Winkelstück
31 bei der Rückbewegung der genanntem Teile mit beeinflußt, wobei die Mitnehmerklinke
in Pfeilrichtung b gezogen wird, während das Winkelstück 31 entgegen der Wirkung
der Feder 43 im Uhrzeigersinne um die Lagerschraube 30 verschwenkt wird.
Dabei kommt das Winkelstück 31 mit der Sperrnase 3g seines Armes 37 wieder außer
Wirklage zu dem Vierkantbolzen 4o des Summenzugtastenhebels 17, so daß die Sperre
40, 39 wieder. gelöst wird und der Summenzugtastenhebel 17, seiner gespannten
Feder 81 folgend, in die in Abb. i gezeigte Lage zurückkehrt. Dem Zurückschwenken
des Summenzugtastenhebels 17 folgt unter der Wirkung der Feder 8 auch die Winkelschiene
6, wobei sie bis zum Anschlagen an den Lappen 23 des Teiles 24 in ihren Lagern in
den Hebeln i und 2 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne zurückgeschwenkt wird.. Werden
dann die Teile 6, 1, 2 und 3 am Ende der ausgelösten Umdrehung des Kurvenelementes
um das Stück der zuvor bei der Rückbewegung der genannten Teile erfolgten Überbewegung
endgültig in die Ausgangslage zurückbewegt, so wird nun die Winkelschiene 6 mit
ihrer abgebogenen Nase 22 wieder von dem Lappen 23 des Lagerteiles 24 abgefangen.
Demzufolge werden die Teile 6, 1, 2, 3, 4 und 75 ebenfalls wieder in der in den
Abb. i und :2 dargestellten Lage gesperrt. Da demnach der Hebel 75 nicht
mehr durch seine Feder io verschwenkt werden kann, wird das Rechenkurvenelement
auf die im Patent 721 607 beschriebene Weise von der dauernd umlaufenden
Antriebswelle entkuppelt und dadurch ebenfalls in seiner Ausgangslage gesperrt,
wodurch wiederum alle vom Rechenkurvenelement gesteuerten Mechanismen zur Ruhe kommen.
Desgleichen sind natürlich auch alle anderen nicht zur Erfindung gehörenden, durch
den Summenzugtastenhebel 17 betätigten Mechanismen beim Zurückschwenken desselben
zum Stillstand gekommen.
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Obwohl die vorliegende Vorrichtung für den Summenzugtastenhebel für
Summenzug aus dem Vertikalzählwerk beschrieben ist, kann dieselbe natürlich auch
für einen solchen für Summenzug aus dem Querzählwerk Anwendung finden, ohne dadurch
vom Wesen der Erfindung abweichen zu müssen.
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Gemäß dem Patent 7216o7 ist der @Summenzugtastenhebel für Summenzug
aus dem Vertikalzählwerk an der linken Seite in; der Maschine angeordnet, während
der Summenzugtastenhebel für Summenzug aus dem Querzählwerk an der rechten Seite
in der Maschine angeordnet ist. Um bei dieser Anordnung der Summenzugsteuerteile
die beschriebene Vorrichtung auch beim Niederdrücken der nicht dargestellten Summenzugtaste
für Summenzug aus dem Querzählwerk betätigen zu können, wird der Summenzugtastenhebel
für Querwerksummenzug ebenfalls mit einem Vierkantbolzen 40 versehen, während der
rechte Seitenhebel 2 ebenfalls einen Vierkantbolzen 52 erhält. Außerdem werden die
Teile 31, 45 und 5o in gleicher Weise, wie sie an der linken Seite der Maschine
bzw. auf der Achse 55 angeordnet sind, auch an der rechten Seite der Maschine bzw.
der Achse 55 angeordnet, wobei sie in der weiter oben beschriebenen Weise auf den
Vierkantbolzen 4o des Summenzugtastenhebels für Querwerksummenzug und auf den Vierkantbolzen
52 des Seitenhebels :2 einwirken.
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Sind die beiden obengenannten Summenzugtastenhebel nebeneinander angeordnet,
so
%vird einer der beiden Seitenhebel, beispielsweise der Seitenhebel
i, mit einem beiderseitig aus dem Seitenhebel i herausragenden V ierkantbolzen 52
versehen, der mit zwei Klinken 45 zusammenwirkt, die ihrerseits je an ein
Lagerteil 3d. angelenkt sind. Die Lagerteile 3.4 sind an zwei Sperrteilen 3 i befestigt,
die beide auf einem gemeinsamen Lager schwenkbar angeordnet sind und die mit zwei
Vierkantbolzen zusammenwirken, von denen der eine am Summenzugtastenhebel
17 für Vertikalwerksummenzug und der andere am nicht dargestellten Summenzugtastenhebel
für Querwerksummenzug befestigt ist. Die beiden Klinken 4.5 werden hierbei über
einen gemeinsamen Stift 4.8 mittels eines ebenfalls gemeinsamen Hebels So wahlweise
in Vorbereitungsstellung gebracht. Bei dieser Anordnung werden bei Betätigung sowohl
des einen als auch des anderen Summenzugtastenhebels beide Klinken 45 in Wirklage
zu dem Vierkantbolzen 52 gebracht. Da nun aber immer nur einer der Summenzugtastenhebel
niedergedrückt wird, kann auch nur ein, und zwar der dem gedrückten Summenzugtastenhebel
zugeordnete Sperrteil 31 und demzufolge auch nur eine Klinke 45 betätigt werden,
während die anderen Teile ,31 und. 4.5 in der weiter oben beschriebenen Weise in
der Ausgangslage gehalten werden. Die gegenläufige Bewegung der Teile 3i, 45 ist
hierbei durch die Stift-Schlitz-Verbindungen ,48, 4.7 ermöglicht.