DE537922C - Vorrichtung zum Ausruecken des Antriebes fuer Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter Bogenzufuhr - Google Patents
Vorrichtung zum Ausruecken des Antriebes fuer Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter BogenzufuhrInfo
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- DE537922C DE537922C DEA58393D DEA0058393D DE537922C DE 537922 C DE537922 C DE 537922C DE A58393 D DEA58393 D DE A58393D DE A0058393 D DEA0058393 D DE A0058393D DE 537922 C DE537922 C DE 537922C
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- B41F33/00—Indicating, counting, warning, control or safety devices
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
- B41P2233/00—Arrangements for the operation of printing presses
- B41P2233/20—Safety devices preventing damage
Landscapes
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. N O VEMBER1931
9. N O VEMBER1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV* 537 KLASSE 15 d GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrücken des Antriebes für
Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter Bogenzufuhr mit Hilfe von mehreren über die Breite des Bogens verteilten, unabhängig voneinander
wirksamen mechanischen Tastern, deren größte Schwingbreite zum Ausrücken des Antriebes führt.
Die Eigenart einer Ausrückvorrichtung des Antriebes für Buchdruckmaschinen gemäß
der Erfindung liegt darin, daß ihr Hauptteil von einem von einer dauernd umlaufenden
Kurvenscheibe während des größten Teiles der Kurvenscheibendrehung in der wirksamen
Lage gehaltenen Schwinghebel von T-förmiger Gestalt gebildet wird, an dessen einen Schenkel
mittels einer unterhalb des Anlegetisches verlaufenden Zugstange die durch Federn
dauernd auf die Bogenbahn zu gedrückten Tasthebel angreifen und an dessen anderen
Schenkel ein Hebel von verhältnismäßig großem Gewicht angreift, der den Arm 12
des Schwinghebels dauernd von der Kurvenscheibe abzudrücken sucht.
Eine entsprechend der Erfindung ausgebildete Ausrückvorrichtung arbeitet mit vollkommener
Sicherheit, indem bei ihr die Kraftquelle, die gegebenenfalls die Stillsetzung
der Maschine bewirkt, von der dauernd umlaufenden Welle der Kurvenscheibe gebildet wird, es also zur Stillsetzung
nicht erforderlich ist, zunächst irgendwelche Massen zu bewegen.
Ferner zeichnet sich eine Vorrichtung nach der Erfindung dadurch aus, daß sie die Zugänglichkeit
des Anlegetisches nicht beeinträchtigt, und daß es bei ihr möglich ist, den gesamten Anlegetisch mit den Bogentastern
und der unterhalb des Anlegetisches verlaufenden Zugstange hochzuklappen, um Einrichtungsarbeiten
an der Druckmaschine vornehmen zu können, indem man den Drehpunkt des Anlegetisches wenigstens annähernd
mit dem Zapfen der Ausrückvorrichtung zusammenfallen läßt, der den "T-förmigen
Hebel mit der Zugstange verbindet.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausrücken
des Antriebes der Buchdruckmaschine bei fehlerhafter Bogenzufuhr dargestellt.
Die Abb. 1, 2 und 3 zeigen je eine Seitenansicht der Ausrückvorrichtung in verschiedenen
Stellungen. ,
Abb. 4 zeigt den vorderen Teil der Vorrichtung in Seitenansicht in vergrößertem
Maßstabe und
Abb. 5 eine Oberansicht zur Abb. 4.
Auf der Zeichnung ist der in irgendeiner üblichen Art und Weise ausgebildete Bogenanlegeapparat
mit A bezeichnet, mittels dessen die im allgemeinen mittels einer Saugeinrichtung
von einem Stapel entnommenen Bogen ι einem Anlegetisch B der in beliebiger
Weise ausgebildeten, nicht mitgezeichneten Buchdruckmaschine zugeführt werden. Oberhalb
des Anlegetisches sind um eine im Ge-
stell der Vorrichtung drehbare Achse 2 zwei Tasthebel 3, 3' drehbar gelagert,, die an ihren
Enden mit Tastköpfen 4, 4' versehen sind und durch Federn 5, 5' dauernd abwärts gedrückt
werden (Abb. 4). In der Nabe 6 bzw. 6' jedes Tasthebels 3, 3' ist ein Umfangsschlitz
7, y' ausgespart, und in diese Schlitze 7, 7' greift je ein Querstift 8, 8' der
Achse 2 ein.
Fest auf der Achse 2 sitzt ferner ein Arm 9, an den eine Zugstange 10 angreift, die zu dem Arm 11 eines T-förmigen Hebels ii, 12, 13 führt, der um einen Zapfen 14 im Gestell der Vorrichtung schwingbar gelagert ist. Am Ende des Hebels 12 des T-förmigen Schwinghebels 11, 12, 13 sitzt eine Rolle 15, die sich gegen eine Kurvenscheibe 16 legt, die auf einer Welle 17 sitzt und bei dem Betriebe der Buchdruckmaschine dauernd in Richtung des Pfeiles 18 umläuft. Der Arm 13 des Schwinghebels ii, 12, 13 greift mit einem Querstift 19 in einen Schlitz 20 eines eine verhältnismäßig -große Masse besitzenden Hebels 21 ein. Das Ende dieses Hebels 21 ist gelenkig mit einem Doppelhebel 22, 23 verbunden, der um eine Achse 24 im Gestell der Vorrichtung schwingbar ist. Das Ende 23' des Hebels 22, 23 bildet eine Auflegerast für den Ein- und Ausrückhebel 25 eines Gestänges zur Ein- bzw. Ausrückung einer Kupplung im Antriebsgetriebe der Buchdruckmaschine, und die Ausbildung dieses Gestänges für die Kupplung und die Kupplung selbst ist beliebig und ist, da die Ausbildung dieser Teile keinen Teil der Erfindung bildet, nicht mitgezeichnet. Bei dem Ausführungsbeispiel hat der Arm 21 dauernd das Bestreben, nach aufwärts zu schwenken, wobei die Kupplung im Antriebsgetriebe der Maschine ausgerückt wird, doch wird er normalerweise an einer derartigen Drehung durch den Arm 23 des Doppelhebels 22, 23 gehindert (Abb. 1).
Fest auf der Achse 2 sitzt ferner ein Arm 9, an den eine Zugstange 10 angreift, die zu dem Arm 11 eines T-förmigen Hebels ii, 12, 13 führt, der um einen Zapfen 14 im Gestell der Vorrichtung schwingbar gelagert ist. Am Ende des Hebels 12 des T-förmigen Schwinghebels 11, 12, 13 sitzt eine Rolle 15, die sich gegen eine Kurvenscheibe 16 legt, die auf einer Welle 17 sitzt und bei dem Betriebe der Buchdruckmaschine dauernd in Richtung des Pfeiles 18 umläuft. Der Arm 13 des Schwinghebels ii, 12, 13 greift mit einem Querstift 19 in einen Schlitz 20 eines eine verhältnismäßig -große Masse besitzenden Hebels 21 ein. Das Ende dieses Hebels 21 ist gelenkig mit einem Doppelhebel 22, 23 verbunden, der um eine Achse 24 im Gestell der Vorrichtung schwingbar ist. Das Ende 23' des Hebels 22, 23 bildet eine Auflegerast für den Ein- und Ausrückhebel 25 eines Gestänges zur Ein- bzw. Ausrückung einer Kupplung im Antriebsgetriebe der Buchdruckmaschine, und die Ausbildung dieses Gestänges für die Kupplung und die Kupplung selbst ist beliebig und ist, da die Ausbildung dieser Teile keinen Teil der Erfindung bildet, nicht mitgezeichnet. Bei dem Ausführungsbeispiel hat der Arm 21 dauernd das Bestreben, nach aufwärts zu schwenken, wobei die Kupplung im Antriebsgetriebe der Maschine ausgerückt wird, doch wird er normalerweise an einer derartigen Drehung durch den Arm 23 des Doppelhebels 22, 23 gehindert (Abb. 1).
Zu der Ausrückvorrichtung entsprechend der Erfindung gehört noch ein um eine feste
Achse 26 hin und her schwenkbarer Winkelhebel 27, 28, dessen Arm 28 mit einer Rolle
29 gegen eine Kurvenscheibe 30 anliegt, die auf derselben Welle 17 wie die Kurvenscheibe
16 sitzt und gegebenenfalls mit dieser aus einem Stück bestehen kann. Die Kurvenscheibe
30 besitzt einen Vorsprung 30', der in der Drehrichtung des Pfeiles 18 der Welle 17
hinter der Einbuchtung 16' der Kurvenscheibe 16 liegt.
Am Ende des Armes 27 des Winkelhebels 27, 28 ist eine Anschlagfläche 27' vorgesehen,
die sich quer zu dem Arm 27 erstreckt.
Oberhalb des Hebels 21 ist im Gestell der
Vorrichtung um eine Achse 31 verstellbar ein Riegel 32 angeordnet, der die aus den
Zeichnungen ersichtliche Gestalt besitzt und entweder die in Abb. 1, 2 undi 3 ausgezogen
gezeichnete Stellung oder die in Abb. 1 strichpunktiert eingezeichnete Stellung einnehmen
kann, wobei die beiden Endlagen des Riegels durch einen Anschlag 33 begrenzt werden. In
der ausgezogen gezeichneten Lage verhindert der" Riegel 32 die Bewegung des Hebels 21
nicht, während er, wenn er in die in Abb. 1 strichpunktiert eingezeichnete Lage verstellt
ist, die Bewegung des Hebels 21 hindert.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der dargestellten Vorrichtung ist folgende, wobei angenommen
ist, daß der Riegel 32 die mit ausgezogen gezeichneten Linien dargestellte unwirksame
Lage einnimmt.
Bei der Zuführung eines neuen Blattes 1 zu dem Tisch B nehmen die Teile der Vorrichtung
die aus Abb. 1 ersichtliche Lage ein, bei welcher die Rolle 15 des Schwinghebels 11,
12, 13 auf dem vollen Teil der sich in Richtung des Pfeiles 18 drehenden Kurvenscheibe
aufruht. Durch den Schwinghebel wird infolgedessen der Arm 9 in der in Abb. 1 gezeichneten
Stellung gehalten, was einer derartigen Drehlage der Welle 2 entspricht, daß die Stifte 8, 8' der Welle 2 die beiden Tastoder
Fühlhebel in der in Abb. 1 gezeichneten hochgeschwungenen Lage entgegen den Federn
5, s' halten. Bei dieser Stellung der Tasthebel 3, 3' liegen die Köpfe 4, 4' der
Hebel oberhalb der in der Tischplatte B vorgesehenen öffnungen 34, die in ihren Abmessungen
genau den Köpfen 4 entsprechen. Die in diesem Zeitpunkt von dem Winkelhebel 27, 28, dem Hebel 21 und dem Doppelhebel 22,
23 eingenommenen Stellungen sind aus Abb. ι ersichtlich; aus dieser Abbildung ist
auch ersichtlich, daß bei dieser Stellung der Teile die Auflagefläche 23' des Hebels 22, 23
den Arm 25 in der Einrückstellung festhält.
Bei einer Weiterdrehung der Kurvenscheiben 16 und 30 in Richtung des Pfeiles 18
gelangt nunmehr die Rolle 15 des Schwinghebels oberhalb der Einbuchtung 16' der
Kurvenscheibe 16, und bei regelmäßiger Bogenzufuhr liegt in diesem Zeitpunkte ein
Bogen 1' unterhalb der Tasthebel 3, 3' (Abb. 2). Dadurch, daß durch die Kurvenscheibe
16, wenn die Rolle 15 über die Einbuchtung 16' gelangt, der T-förmige Hebel 11,
12, 13 nicht mehr in der in Abb. 1 gezeichneten
Lage gehalten wird, bekommen die Federn 5, 5' die Möglichkeit, die Tasthebel 3, 3'
abwärts zu drücken, die hierbei mittels ihrer Naben 6, 6' die Welle 2 an den Stiften 8, 8'
mitnehmen. Befindet sich nun in diesem Augenblick (wie in Abb. 2 angenommen) ein
Bogen 1' unterhalb der Köpfe 4, 4' der Tasthebel 3, 3', so können die Tasthebel 3, 3' von
den Federn 5, 5' nur so weit abwärts gedrückt werden, bis ihre Köpfe 4,4' gegen den Bogen 1'
treffen. Eine derartige Schwingbewegung der Tasthebel 3, 3' bewirkt eine Verdrehung des
Schwinghebels 11, 12, 13 so weit, daß die
Rolle 15 etwa bis zur Mitte der Tiefe der Einbuchtung 16' in diese Einbuchtung i6'
eintritt (Abb. 2). Die Verschwenkung des Hebels 11, 12, 13 in Richtung des Pfeiles 35
hat eine entsprechende Verschwenkung des Hebels 21 in Richtung des Pfeiles 36 um
seinen Verbindungszapfen 37 mit dem Doppelhebel 22, 23 zur Folge. Dieses Verschwenken
des Hebels 21 geht jedoch nicht so weit, daß das Ende des Hebels 21 gegenüber der Anschlagfläche
27' des Armes 27 des Doppelhebeis 2.1J, 28 zu liegen kommt.
Dieser Doppelhebel 27, 28, der durch eine Feder 38 mit seiner Rolle 29 dauernd gegen
die Kurvenbahn 30 angedrückt wird,, wird durch den Nocken 30' dieser Kurvenbahn in
Richtung des Pfeiles 39 verschwenkt, bevor die Rolle 15 über die Einbuchtung 16' der Kurvenscheibe
16 hinübergegangen ist (Abb. 2). Die Schwingbewegung des Hebels 27, 28 in
Richtung des Pfeiles 39 ist ohne Einfluß auf den Hebel 21, solange dieser Hebel 21 die in
Abb. 2 gezeichnete Lage nicht überschreitet; demgemäß wird auch die Einrücklage des
Hebels 22, 23 bei einem Arbeiten der Vorrichtung entsprechend Abb. 2 nicht geändert,
so daß der Antrieb der Druckmaschine und die Bogenzuführung zu derselben nicht unterbrochen
wird. Tritt jedoch eine Unregelmäßigkeit in der Bogenzufuhr ein, so ist,
wenn die Kurvenscheibe 16 aus der Lage nach Abb. ι in die Lage nach Abb. 2 verdreht worden
ist, unterhalb der Köpfe 4, 4' der Tasthebel 3 kein Bogen. Dies hat zur Folge, daß
die Tasthebel 3, 3' mit ihren Köpfen 4, 4' durch die Federn 5, 5' entsprechend Abb. 3
durch, die öffnungen 34 in der Tischplatte B hindurchbewegt werden. Infolgedessen wird
die Achse 2 durch die Tasthebel 3, 3' so weit verdreht, bis der mit der Achse 2 durch die
Arme 9, 10 verbundene Schwinghebel 11, 12,
13 die in Abb. 3 gezeichnete Lage einninlmt, bei der die Rolle 15 auf dem Boden der Einbuchtung
16' der Kurvenscheibe 16 auf ruht. Eine derartige größere Schwingbewegung des
Hebels 11, 12, 13 bewirkt ein entsprechend
größeres Ausschwingen des Hebels 21 um seinen Drehzapfen 27 in Richtung des Pfeiles
36, so daß alsdann der Hebel 21 der Anschlagfläche 27' des Hebels 27, 28 zeitweise
gegenüberzuliegen kommt. Während dieser Zeit erfolgt durch den Nocken 30' der Kurvenscheibe
30 wieder eine Schwingbewegung des Winkelhebels 27, 28 in Richtung des Pfeiles 39. Bei dieser Schwingbewegung trifft
jetzt die Anschlagfläche 27' des Armes 27 gegen den Hebel 21 und verschiebt diesen in
Richtung des Pfeiles 40 (Abb. 3), wodurch der Doppelhebel 22, 23 aus der in den Abb. i, 2 gezeichneten Lage in die in Abb. 3
gezeichnete Lage verschwenkt wird, bei der er die Betätigung des Ausrückgestänges für
die Kupplung im Antriebsgetriebe der Maschine freigibt, so daß im gleichen Augenblick,
wenn der Doppelhebel 22, 23 durch den Hebel 21 beim Vorschwingen des Winkelhebels
27, 28 ausgeschwungen wird, die Maschine stillgesetzt wird.
Dieses Stillsetzen der Maschine erfolgt auch, wenn in dem Zeitpunkt, in dem die Einbuchtung
16' der Kurvenscheibe 16 unterhalb der Rolle 15 zu liegen kommt, nur ein Hebel
gegen keinen Papierbogen trifft, wie dies möglich ist, wenn der Papierbogen 1' z. B.
in falscher Schräglage zugeführt wird. Eine derartige schlechte Zuführung des Papierbogens
1' ist in den Abb. 4 und 5 angenommen, und zwar derart, daß in dem gegebenen
Augenblick nur der Tasthebel 3 durch die zugehörige Tischöffnung hindurchtreten kann,
während der andere Tasthebel 3' durch den Papierbogen an einem Durchtritt verhindert
ist. Die Tatsache, daß nur ein Tasthebel in die Ausrücklage gelangt, ist jedoch für das
Maß der Verdrehung der Welle 2 ohne Bedeutung, indem die Welle auch in diesem Falle um das gleiche Maß in die Ausrücklage
nach Abb. 3 verdreht wird, wie wenn beide Tasthebel 3, 3' in die Ausrücklage verschwenkt
werden. Bei der Stellung de.r Teile nach den Abb. 4 und 5 wird nämlich durch die Nabe 6 des Tasthebels 3 die Welle 2 an
ihrem Stift 8 in die Ausrücklage mitgenommen, ohne daß hierbei die in Abb. 4 gezeichnete
Lage des Tasthebels 3' berührt wird, indem der zu dem Tasthebel gehörende Stift 8'
der Welle 2 sich dann frei in dem Schlitz 7' der Nabe 6' des Tasthebels 3' vorbewegt.
Soll die Ausrückvorrichtung außer Tätigkeit gesetzt werden, z. B. wenn -eine Druckmaschine
für einen neuen Druck eingerichtet wird, so' ist es nur erforderlich, den Riegel 32
aus der ausgezogen gezeichneten Lage in die in Abb. r strichpunktiert gezeichnete Lage zu
verschwenken; bei dieser Lage liegt der Hebel 32 mit einer Nase 32' oberhalb eines
Stiftes 2i' am Hebel 21; hierdurch wird der
Hebel 21 festgestellt, der dann niemals "bis in die in Abb. 3 gezeichnete Lage ausschwenken
kann, bei der eine Stillsetzung des Maschinenantriebes erfolgt. Durch die Feststellung des
Hebels 21 in der in Abb. 1 gezeichneten Lage ng
werden auch der Schwinghebel n, 12, 13 und
die Tasthebel 3, 3' in der in Abb. 1 gezeichneten Lage festgehalten.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Ausrücken des Antriebes für Buchdruckmaschinen bei fehler-hafter Bogenzufuhr mit Hilfe von mehreren über die Breite des Bogens verteilten, unabhängig voneinander wirksamen mechanischen Tastern, deren größte Schwingbreite zum Ausrücken des Antriebes führt, gekennzeichnet durch einen von einer dauernd umlaufenden Kurvenscheibe (i6) während des größten Teiles der Kurvenscheibendrehung in der unwirksamen Lage gehaltenen Schwinghebel (11,12,13) von T-förmiger Gestalt, an dessen einen Schenkel (11) mittels einer unterhalb des Anlegetisches verlaufenden Zugstange (10) die durch Federn (5, 5') dauernd auf die Bogenbahn zu gedrückten Tasthebel (3, 3') angreifen und an dessen anderen Schenkel (13) ein Hebel (21) von verhältnismäßig großem Gewicht angreift, der den Arm (12) des Schwinghebels (11, 12, 13) dauernd von der Kurvenscheibe (16) abzudrücken sucht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ' gekennzeichnet, daß der den Schwinghebel (11, 12, 13) von der Kurvenscheibe (16) abdrückende Gewichtshebel (21) gelenkig mit einem ortsfest gelagerten, drehbaren Sperrhebel (22, 23) für das Ausrückgestänge der Getriebekupplung verbunden ist und mit einem Druckhebel (27, 28) zusammenarbeitet, der durch einen Nocken (30') einer auf derselben Welle \vie die Kurvenscheibe (16) sitzenden Kurvenscheibe (30) bei jeder Umdrehung der Kurvenscheibe einmal hin und her geschwungen wird und bei am weitesten ausgeschwungenem Hebel (21) gegen denselben trifft, wodurch der Ausrückhebel (22, 23) in die Ausrücklage verschwenkt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen von Hand einstellbaren Riegel (32), der die Aufwärtsschwingung des Hebels (21) des Ausrückgestänges in die Ausrücklage verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA58393D DE537922C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Vorrichtung zum Ausruecken des Antriebes fuer Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter Bogenzufuhr |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA58393D DE537922C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Vorrichtung zum Ausruecken des Antriebes fuer Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter Bogenzufuhr |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE537922C true DE537922C (de) | 1931-11-09 |
Family
ID=6941599
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA58393D Expired DE537922C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Vorrichtung zum Ausruecken des Antriebes fuer Buchdruckmaschinen bei fehlerhafter Bogenzufuhr |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE537922C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE960789C (de) * | 1951-02-22 | 1957-03-28 | Forgrove Mach | Vom zugefuehrten Einwickelmaterial gesteuerte Ausschaltvorrichtung fuer Einwickelmaschinen |
DE1253285B (de) * | 1961-02-24 | 1967-11-02 | Molins Organisation Ltd | Doppelbogenkontrollvorrichtung an Bogenzufuehreinrichtungen fuer eine Zigarettenpackmaschine |
DE1270048B (de) * | 1963-06-22 | 1968-06-12 | Adamovske Strojirny Np | Einrichtung fuer die Gangbegrenzung des Hebers bei Druckerei-Haltzylinderschnellpressen |
-
1929
- 1929-07-10 DE DEA58393D patent/DE537922C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE960789C (de) * | 1951-02-22 | 1957-03-28 | Forgrove Mach | Vom zugefuehrten Einwickelmaterial gesteuerte Ausschaltvorrichtung fuer Einwickelmaschinen |
DE1253285B (de) * | 1961-02-24 | 1967-11-02 | Molins Organisation Ltd | Doppelbogenkontrollvorrichtung an Bogenzufuehreinrichtungen fuer eine Zigarettenpackmaschine |
DE1270048B (de) * | 1963-06-22 | 1968-06-12 | Adamovske Strojirny Np | Einrichtung fuer die Gangbegrenzung des Hebers bei Druckerei-Haltzylinderschnellpressen |
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