DE61374C - Schlagbaum mit Läutewerk. ^ - Google Patents
Schlagbaum mit Läutewerk. ^Info
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- DE61374C DE61374C DENDAT61374D DE61374DA DE61374C DE 61374 C DE61374 C DE 61374C DE NDAT61374 D DENDAT61374 D DE NDAT61374D DE 61374D A DE61374D A DE 61374DA DE 61374 C DE61374 C DE 61374C
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- DE
- Germany
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/243—Transmission mechanism or acoustical signals for gates
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Schlagbaum mit Läutewerk.
Der Zweck der vorliegenden Drahtzugschranke ist, vor und während des Schliefsens
derselben durch den Wärter ein Vorläutewerk ertönen zu lassen und jeden eingeschlossenen
Passanten in die Lage zu versetzen, sich bei drohender Gefahr unter gleichzeitiger selbstthätiger
Signalisirung die Schranke öffnen zu können.
An dem Ständer A ist die Sperrklinke C mit Gegengewicht D in b drehbar befestigt, desgleichen
ist an dem Ständer die Welle f gelagert, mit welcher die Schranke E fest verbunden
ist, während die Kettenrolle L und der Hebel P, welche lose auf der Welle sitzen,
sich um dieselbe drehen können. Der Schrankenbaum E trägt den Vorsprung η, mit dem er
sich in die durch das Gegengewicht nach oben gedrückte Sperrklinke C einlegt; die Kettenrolle
ist auf der einen Fläche mit der Nase 0 und auf der rückwärtigen Fläche mit den Knaggen m versehen, welche bei der Drehung
der Rolle durch Vermittelung der ebenfalls an dem Ständer A sitzenden Gelenkhebelverbindung
h i k das Glockenwerk der Schranke, d. i. das Vorlä'utewerk beeinflussen. Bei der
Drehbewegung der Kettenrolle treffen nämlich die Knaggen in auf den Hebel h, welcher
mittelst Armes i und Zugstange k mit dem Klöppel eines Läutewerkes in bekannter Weise
derart verbunden ist, dafs jedesmal, wenn ein Knaggen den Hebel h verlassen hat, das
Glockensignal des Vorläutewerks ertönt.
Will nun der Wärter die Schranke schliefsen, so bewegt er von seinem Standort aus vermittelst
der Windevorrichtung und des Drahtes des Kettenzuges die Kettenrolle L in dem Sinne
der Pfeilrichtung Fig. 1.
Bei der ersten vollständigen Umdrehung ertönen, wie beschrieben, die Glockensignale
unter der Wechselwirkung der Knaggen m und der Hebelverbindung h i k, dagegen bleibt
der Schrankenbaum E noch in Ruhe; nach der ersten Umdrehung ist die Nase 0 der
Rolle L bei der linken Seite des Hebels P angelangt.
Bei der zweiten Umdrehung wird also unter fortgesetztem Vorläuten der Hebel P auch mit
im Kreise herumgenommen, während der Schrankenbaum E immer noch in Ruhe bleibt;
vor Vollendung der zweiten Umdrehung stöfst der Hebel P mit der Fläche q gegen die Erhöhung
r der Sperrklinke C und drückt letztere nach abwärts, wodurch also der Vor-,
sprung η des Schrankenbaumes ausgelöst erscheint.
Bei der fortgesetzten Umdrehung legt sich der Hebel P mit der Nase ql gegen den nun
freien Vorsprung des Schrankenbaumes und führt bei der weiteren Vierteldrehung die
Schranke in die geschlossene Stellung von Fig. 2, wobei bis zur Schlufsstellung das
Glockensignal der Schranke ertönt. Um eine beliebig lange Dauer des Vorläutens herbeizuführen,
können statt eines Hebels mehrere Hebel angeordnet sein.
Bei Anbringung mehrerer Hebel P müssen dieselben bis auf den dem Schlagbaum nächsfliegenden
je einen Knaggen erhalten, um mit dem. nächsten Hebel in Angriff zu kommen. Werden z. B. zwei Hebel P und P1 (Fig. 8
Claims (2)
1. Ein Schlagbaum, auf dessen Achse die Kettenrolle (L) und ein Arm (P) lose drehbar
sind und bei dem der Arm (P) nach der ersten Umdrehung der Rolle (L) durch
einen an letzterer angebrachten Knaggen (0) von der Kettenrolle mitgenommen wird
und nach Vollendung der zweiten Umdrehung durch Anstofs an einen am Schlagbaum,
angebrachten Knaggen (n) den Schlagbaum mitnimmt, wobei die Knaggen an der Kettenrolle (L) ein Vorläutewerk zum
Ertönen bringen.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Schranke die Anbringung von mehreren Armen
(PP1 . . .), um die Dauer des Vorläutens
zu verlängern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61374C true DE61374C (de) |
Family
ID=335440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61374D Expired - Lifetime DE61374C (de) | Schlagbaum mit Läutewerk. ^ |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61374C (de) |
-
0
- DE DENDAT61374D patent/DE61374C/de not_active Expired - Lifetime
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