DE677701C - Einrichtung an Selbstanschlussfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstossgabe mechanisch sperrt - Google Patents

Einrichtung an Selbstanschlussfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstossgabe mechanisch sperrt

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DE677701C
DE677701C DEG86785D DEG0086785D DE677701C DE 677701 C DE677701 C DE 677701C DE G86785 D DEG86785 D DE G86785D DE G0086785 D DEG0086785 D DE G0086785D DE 677701 C DE677701 C DE 677701C
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DEG86785D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/677Preventing the dialling or sending of predetermined telephone numbers or selected types of telephone numbers, e.g. long distance numbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Einrichtung an Selbstanschlußfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstoßgahe mechanisch sperrt Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Selbstanschlußfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstoßgabe mechanisch sperrt. Die Besonderheit der neuen Einrichtung ist darin zu sehen, daß bei Alarmmeldungen (z. B. Feuermeldung) ein einen Signalstromkreis schließender oder eine Plombe aufreißender Handgriff vor oder während der Wahl zwangsweise betätigt wird, der die durch zum Aufbau der Alarmverbindung ausgesandte Stromstoßgabe bewirkte Sperrung des Wählscheibensperrgetriebes unwirksam macht, indem es durch eine gleichachsig mit der Fingerscheibe angeordnete und mit ihr gedrehte Sperrscheibe geschaltet und durch den Handgriff entweder über den Schalthebel oder über eine besondere Stoßstange so gesteuert wird, daß eine Vorbereitung der mechanischen Sperrung vermieden wird, wenn der Handgriff vor der Wahl betätigt wird oder die durch die Wahl der ersten Ziffer vorbereitete mechanische Sperrung ebenso aufgehoben wird wie die nach Wahl zweier Ziffern vollendete mechanische Sperrung.
  • In den Abb. i bis q. ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Eine Rundscheibe i ist mit der -Welle W der Fingerscheibe U z. B. durch Stift 2 starr verbunden. Die Scheibe i trägt am Umfange im Bereiche der Löcher Eins und Zwei der Finger-Scheibe eine Sperrverzahnung. Auf der Scheibe i sind Anschläge ia, ib und i, auf der Unterseite und ein Anschlag i,d auf der Oberseite befestigt. Anschlag i", i, weist einen blattfederförmigen Teil F, auf und ist nach der Rundung der Scheibe i gekrümmt. Die Blattfeder F1 ruht in der Normallage mit ihrer Unterfläche auf einer justierten Spitze Sp eines Hebels 5 auf.
  • Bei Wahl einer Ziffer Eins bis Neun der Fingerscheibe wird bei ihrem Rücklauf und damit beim Rücklauf der Scheibe i in die Ruhelage durch den Anschlag ia, ib bzw. die Stirnkante der Blattfeder F1, die auf die justierte Spitze Sp trifft, der Hebel 5 nach rechts verschwenkt, so daß die Spitze Sp aus der Bahn des Umfanges der Scheibe i tritt und hiernach jede weitere Ziffer gewählt werden kann, ohne daß eine Sperrung eintritt, weil der Anschlag i, der dem Anschlag ia, i, folgt, nun nicht mehr auf den Hebel s einwirken kann. .
  • Wählt man hingegen als erste Ziffer die Null bzw. K, so trifft beim Vorlauf der Anschlag i, schon auf die justierte Spitze Sp des Hebels 5 und verschwenkt diesen Hebel nach links. Hebel 5 nimmt über Anschlagstift 3 den Hebel q. mit, da beide Hebel q, und 5 auf gemeinsamem Zapfen Z gelagert .sind (Bild 3). Durch den Hebel q. wird -die mittels Zapfen Z1 geführte Schubstange 6 hochgeschoben und verschwenkt ihrerseits einen Hebel 7. Dieser trifft einen Anschlagstift 8" eines Hebels 8, verschwenkt dadurch den Hebel 8, der seinerseits mit Stift 8b den Hebel 9 verschwenkt, und zwar entgegen der Wirkung einer Blattfeder F2, welche auf Stift 9" des Hebels 9 aufliegt und ihn nach unten in die Grundstellung zu drücken sucht. Der Stift 9" liegt in der Grundstellung an der gekrümmten Rückenfläche iid (Bild g:) eines Hebels ii (Bild i) an. Hebel ii ist auf Zapfen zia gelagert, er schwenkt nun unter Wirkung einer Feder 17, zunächst soweit aus, als er von dem hochgehobenen Stift 9" freigegeben ist, bis er mit seiner gekrümmten Rückenfläche Md wieder gegen den Stift 9a stößt.
  • Nach dieser ersten Voreinstellung des Sperrhebels ii erfolgt nun der Rücklauf der Wählscheibe. Hierbei kehren die Hebel und Stangen4, 5 und 6 in ihre Ausgangslage zurück. Kurz vor dem Stillstand der Scheibe i wird der Hebel 5 vom Anschlag i", ib nach rechts- verschwenkt aus dem Bereiche der Scheibe i. Gleichzeitig trifft kurz vor Beendigung des Rücklaufes der Scheibe i der Anschlag zd dieser Scheibe auf eine justierte Spitze des vorverschwenkten Hebels 8, verschwenkt ihn weiter und hebt damit über. Stift 8b den Hebel 9 weiter an; so daß der Stift 9" die Rückenfläche des Hebels ii frei gibt und der Hebel ii weiter mit seinem unteren Arm nach links verschwenkt wird, so daß seine justierte Nase ii, in die Bahn des Umfanges der Scheibe i tritt.
  • Wird nun hiernach die Ziffer Eins oder Zwei gewählt, so greift die justierte Spitze ii, des Hebels ii in die Sperrzähne der Scheibe i, so daß diese gegen Rücklauf gesperrt sind. Die Wählscheibe U ist verriegelt, so daß eine Stromabgabe nicht erfolgt. Wird, aber statt der Ziffer Eins oder Zwei eine ändere Ziffer hiernach gewählt, z. B. zwischen Drei und Null, so trifft der Anschlag id beim Vorlauf der Scheibe i auf die justierte Spitze ii, des Hebels ii und schaltet diesen zurück. Dabei ist die justierte Spitze ii, des Hebels ii einseitig drehbar und wird beim Vorlauf durch den Anschlag i, auf den Stift zid gedrückt. Beim Rücklauf kann der Anschlag id ohne Betätigung des Hebels ii frei an der einseitig beweglichen Spitze ii, vorbeilaufen. Die Wählscheibe U kann demgemäß frei weiter benutzt werden.
  • Wird nach beendetem Gespräch der Hörer des Fernsprechers aufgelegt, so schiebt eine Schubstange 12, die mittels zweier Zapfen Z2 parallel geführt ist und von der Hörergabel bewegt wird, den Hebel 5 wieder unter die Blattfeder F1 des Anschlages i", ib, so daß die Vorrichtung nun wieder in Bereitstellung sich befindet.
  • Bei Abgabe eines Alarmrufes und entsprechendem Wählen der sonst gegen Wahl gesperrten Ziffern Null und Eins bzw. K, und K2 wird ein besonderer Hebel 15 von Hand geschaltet, welcher den in Grundstellung befindlichen Hebel 5 ausschwenkt. Der Anschlag i" kann dann nicht mehr auf die justierte Spitze Sp des Hebels 5 treffen; so daß die Sperrvorrichtung nicht geschaltet werden kann. Der Hebel 15, welcher bei jeder Herstellung einer Alarmverbindung betätigt werden muß, kann auch erst nach dem Wählen der ersten unbefugten' Ziffer Null bzw. K1 oder nach dem Wählen der zweiten unbefugten Ziffer Eins bzw. K2, d. h. nach eingetretener Sperrung der Fingerscheibe U; betätigt werden. In letzterem Falle trifft er eine Stoßstange 13, die mittels Armes 14 gegen den Sperrhebel ii drückt, so däß dieser außer Eingriff mit der Scheibe i geschwenkt wird. Daraus ergibt sich, däß durch Betätigung der Handhebel 15 i: eine Vorbereitung der mechanischen Sperrung verhindert,- wenn er vor dem Wählen betätigt wird, 2. die durch die Wahl der ersten Ziffer vorbereitete mechanische Sperrung aufhebt und 3. die nach Wahl zweier Ziffern vollendete mechanische Sperrung ebenfalls aufhebt.
  • Erst durch diese Freiheit in der Betätigung des Sperrhebels 15 wird der für Alarmmeldungen besondere Vorteil erreicht, daß man in jedem Augenblick der Wahl, ohne erst wieder von neuem den Hörer auf die Gabel legen und schal= ten zu müssen, den Alarmhebel zur Fortsetzung der Alarmmeldung betätigen kann.
  • Der Hebel 15 ist mit einem Signalstromkreis so verbunden, däß bei seiner Schaltung ein Alarmsignal gegeben wird, z. B. eine Alarmlampe aufleuchtet oder ein Alarmhorn ertönt. Diese Ausbildung empfiehlt sich besonders bei öffentlichen Telefonanlagen oder bei solchen in größeren Lokalen, um dadurch die beim Anruf Anwesenden auf die Abgabe eines Alarmanrufes aufmerksäin zu machen. Bei Privatfernsprechern empfiehlt sich die Sicherung des Handgriffes 15 durch eine Plombe, so daß seine jedesmalige Betätigung eine Zerstörung, der Plombe zur Folge hat und auf diese Weise eine unbefugte böswillige Benützung feststellbar ist.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCI-I: Einrichtung an Selbstanschlußfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstoßgabe mechanisch sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Alarmmeldungen (z. B. Feuermeldung) ein einen Signalstromkreis schließender oder eine Plombe aufreißender Handgriff (i5) vor oder während der Wahl zwangsweise betätigt wird, der die durch zum Aufbau der Alarmverbindung ausgesandte Stromstoßgabe bewirkte Sperrung des Wählscheibensperr-Betriebes (5 bis ii) unwirksam macht, indem es durch eine gleichachsig mit der Fingerscheibe angeordnete und mit ihr gedrehte Sperrscheibe (i) geschaltet und durch den Handgriff (15) entweder über den Schalthebel (5) oder über eine besondere Stoßstange (13, 14) so gesteuert wird, daß eine Vorbereitung der mechanischen Sperrung vermieden wird, wenn der Handgriff vor der Wahl betätigt wird oder die durch die Wahl der ersten Ziffer vorbereitete mechanische Sperrung ebenso aufgehoben wird wie die nach Wahl zweier Ziffern vollendete mechanische Sperrung.
DEG86785D 1933-11-08 1933-11-08 Einrichtung an Selbstanschlussfernsprechapparaten, deren Nummernschalter bei Wahl bestimmter Teilnehmernummern die Stromstossgabe mechanisch sperrt Expired DE677701C (de)

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