DE459475C - Linienwaehler mit Rueckfrageeinrichtung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Linienwaehler mit Rueckfrageeinrichtung fuer Fernsprechanlagen

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DE459475C
DE459475C DEG64365D DEG0064365D DE459475C DE 459475 C DE459475 C DE 459475C DE G64365 D DEG64365 D DE G64365D DE G0064365 D DEG0064365 D DE G0064365D DE 459475 C DE459475 C DE 459475C
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DEG64365D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/52Arrangements wherein a dial or the like is mechanically coupled to a line selector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Schaltergruppe, wie sie beispielsweise bei Linienwählern in Fern Sprechanlagen mit mehreren Anschlüssen verwendet werden zwecks wahlweiser \'erbindung eines Teilnehmers mit der einen oder anderen Leitung und bei der sogenannte Einrichtungen zur Ermöglichung der Rückfrage vorhanden sind. Die Erfindung verfolgt den Zweck, die
ίο Schaltergruppe so zu gestalten, daß die von den Tasten gesteuerten Kontakte, obwohl die Tasten der Gruppe während des Verlaufes der Verbindung (z.B. während der Rückfrage) mehrere Schaltstellungen einzunehmen vermögen, übersichtlich und ausgiebig bemessen werden, ohne dabei allzuviel Raum zu beanspruchen.
Dies wird erreicht durch die Ausbildung der Tasten als schwingende Hebel, deren einer Arm Kontaktbürsten trägt. Diese Konstruktion gestattet, mit einfachen Mitteln die gleiche Taste in mehrere Schaltstufen (Ruhelage, Endlage) zu überführen und sie in diesen durch selbsttätige Vorrichtungen zu verriegeln, die auch die Begrenzung des Tastenhubes besorgen.
Eine Ausführungsform eine.· erfindungsgemäß gebauten Schaltergruppe ist beispielsweise auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die verschiedenen Abbildungen stellen einzelne Schalter in verschiedenen Stellungen dar. Überall bezeichnen die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile.
Alle Schalter sind als Hebel ausgebildet, deren einer Arm r die aus dem Apparat ragende Taste 2 trägt. Der Drehpunkt des Hebels ist mit 3 bezeichnet. Sein anderer Arm 4 trägt in der Verlängerung des vorderen, i, eine Biirstengruppe 5, welche über eine in der Bewegungsebene des Hebels 1, 4 gestellte Kontaktbank gleitet. Die Verbindungen werden durch Kurzschließen zweier benachbarter voneinander isolierter Lamellen der Kontaktbank, auf denen die Bürsten des Hebelarmes 4 gleiten, hergestellt. In dem dargestellten Beispiel können den vier Lamellenreihen der Kontaktbank entsprechend auch vier Verbindungen hergestellt werden. Dementsprechend gibt es vier Stellungen I, II, IIΓ, IV eines jeden Hebels. Stellung I ist die in Abb. 1 dargestellte Grundstellung, in welche der Hebel 1, 4 unter der Wirkung der Feder 7 zurückgebracht wird. In dieser Grundstellung verharrt der Hebel, solange die entsprechende Taste nicht niedergedrückt wird.
Der Arm 4 des Hebels trägt einen Aufsatz, der oben in einen Haken 9 ausläuft, dessen Nase 10 nach unten gerichtet ist und welcher gegen seine Spitze hin durch eine Anlauffläche 11 begrenzt ist, deren Aufgabe später erwähnt werden soll. Der Aufsatz 8 trägt noch einen Anschlag 30, durch welchen unter gewissen Umständen die Stellung des Hebels bestimmt wird.
Die Schaltergruppe besteht im vorliegenden Beispiel aus zwei Hebeln der vorbeschriebenen Art und aus einem Hebel besonderer Konstruktion, der in Abb. 3 und 4 in vollen Strichen gezeigt ist und in der Folge Steuer-
hebel genannt wird» Dieser Hebel hat auch zwei Arme i, 4, eine Taste 2, einen Aufsatz 8, aber keine Kontaktbürsten. Dementsprechend ist für ihn auch keine Kontaktbank vorgesehen. Das Fehlen der Möglichkeit eines elektrischen Schaltvorganges bei diesem Hebel ist aber keine Notwendigkeit; es können auch auf seinen Arm 3 Kontaktbürsten aufgesetzt werden. Der Haken 9 dieses Steuerhebels ist gleich gehalten wie derjenige der vorher beschriebenen Form. Der Anschlag 11 fehlt, dagegen ist eine Schulter 12, welche bei heruntergedrückter Taste flach unter einem Fortsatz 13 eines Steuerbügels 14 zu liegen kommt, auf einer Seite des Aufsatzes vorgesehen. Dieser Steuerbügel ist im vorliegenden Fall in zwei gegenüberliegenden nicht dargestellten Wänden des Apparates gelagert und steht unter dem Einfluß einer Torsionsfeder 15, welche bestrebt ist, die vordere Schiene 16 des Bügels gegen einen in die Apparatewand eingelassenen Anschlag 17 zu drücken. In dieser Stellung ruht der Steuerbügel, falls keine Taste niedergedrückt ist und ihn in die in Abb. 4 dargestellte Stellung zwingt.
Ein zweiter Bügel 18, in der Folge Haltebügel genannt, schwingt um Zapfen 19, die in die Apparatewand eingelassen sind. Die Ruhelage dieses Haltebügels ist durch Anschläge 20 bestimmt, gegen welche die Bügelschenkel durch eine Feder 21 angedrückt werden. Der Haltebügel trägt auf seinem Steg 22 eine Feder 23, welche nach oben leicht gekrümmt ist und unter einem Fortsatz 24 der nicht dargestellten Hörergabel zu liegen kommt. Ist der Hörer aufgelegt, so ist der Haltebügel niedergedrückt und die Feder 21 gespannt.
Haltebügel und Hebel haben eine solche gegenseitige Stellung, daß ihre Bahnen um ihre Drehpunkte sich schneiden. Drückt man auf eine Taste 2, so wird der entsprechende Hebel geschwungen, seine Anlauffläche 11 drückt den Haltebügel herunter, und dieser kommt unter die Nase 10 zu liegen. So kann ein jeder Hebel von Stellung I in Stellung IV gebracht werden und wird dort mechanisch verriegelt. Wird auf eine zweite Taste gedruckt, um den entsprechenden Hebel ebenfalls in Stellung IV zu bringen, so wird vor dem Einspringen des Haltebügels unter die Nase des zweiten Hebels dieser Bügel durch die Auflauffläche 11 des betreffenden Hebels so tief gedrückt, daß die vorher niedergedrückte Taste freigelassen wird. So wird selbsttätig jede Verbindung mechanisch festgehalten und bei der Herstellung der folgenden Verbindung abgebrochen.
Drückt man nun auf die Taste 40 des Steuerhebels, so wirkt die Schulter 12 auf den Steuerbügel 14, und seine vordere Schiene 16 kommt in die durch den Anschlag 30 um den Drehpunkt 3 beschriebene Bahn. Wurde vorher einer der anderen Hebel in Stellung IV gebracht und durch den Bügel 18 gehalten, so wird er wohl durch das Auflaufen des Hebels 40 freigelassen, kann aber, wie in Abb. 4 strichpunktiert gezeigt, infolge des Auftreffens des Anschlages 30 auf den Steuerbügel nur bis auf Stellung III zurückfallen; dort stellt er Verbindungen auf, die dem Teilnehmer gestatten, sich auf einer zweiten Leitung zu verständigen, während auf der ersten Leitung die erste Verbindung festgehalten wird. Wird die Taste 2 von der Stellung III in die S.tellung IV durch nochmaliges Niederdrücken zurückgebracht, so wird der Haltebügel \viederum niedergedrückt, und dann wird die Taste 40 zurückspringen können.
Für eine jede in Stellung I sich befindende Taste ist aber der Weg höher als Stellung II durch den Steuerbügel auch gesperrt, sobald dieser durch die Schulter 12 einer Steuertaste geschwenkt worden ist (s. Abb. 3 strichpunktiert) .
Alle diese Schaltvorgänge können nur vorgenommen werden, wenn der Hörer von der Gabel abgehoben ist, so daß der Fortsatz 24 durch die Vermittlung der Feder 23 nicht mehr auf den Haltebügel drückt.
Sind beliebige Tasten niedergedrückt worden und werden sie gehalten, so bewirkt das Auflegen des Hörers die Freigabe sämtlicher Hebel. So wird erreicht, daß alle Tasten selbsttätig in ihre Grundstellung zurückspringen, jedesmal, wenn .ein Gespräch beendet ist.
Es könnten zu einer Schaltergruppe mehr als zwei Verbindungshebel und mehr als ein Steuerhebel gehören.

Claims (8)

100 Patentansprüche:
1. Linienwähler mit Rückfrageeinrichtung für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die als doppelarmige Schwinghebel ausgebildeten, einer bestimmten Leitung zugeordneten Tasten an dem einen Ende Kontaktbürsten tragen, die bei der während der Dauer der Verbindung erforderlichen Fortschaltung in verschiedenen Schaltstellungen über ein parallel zur Schwingebene der Hebel angeordnetes Kontaktfeld streichen.
2. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung jeder Taste aus einem Haken (9, 10) besteht, der in an sich bekannter Weise am Ende des Tastenhubes einen schwingenden, unter Federwirkung stehenden Haltebügel (18) niederdrückt, um ihn unter die Hakennase springen zu lassen, nachdem bei der durch das Herunterdrücken verursachten
Schwingung des Haltebügels (iS) alle bereits durch den Bügel gehaltenen Tasten freigegeben worden sind, so daß sie unter der Wirkung einer Feder zurückspringen.
3. Mechanisch verriegelte Schal tergruppL1 nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an jeder Taste vorgesehenen Haltevorrichtungen zur Verriegelung in den verschiedenen Schaltstufen auf der die Kontaktbürsten tragenden Seite der He1)el angeordnet sind.
* 4. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer besonderen Taste (Steuerhebel 40) die Lage eines zweiten schwingenden Bügels (Steuerbügels 14) so verändert wird, daß- bereits verstellte Tasten beim Drücken weiterer Tasten in eine mittlere Stellung zurückgehen und daß die volle Verstellung der zuletzt gedrückten Tasten verhindert wird.
5. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerbügel (14.) oberhalb des Haltebügels (18) so angeordnet ist, daß jeder Haken zur Erreichung" seiner Haltestellung zwischen den beiden Bügeln hindurch seinen Weg nehmen muß.
6. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der . Steuerbügel (14) in seiner Arbeitslage die volle Schwingung einer jeden Taste verhindert, indem er sich in die durch Anschläge der Tasten beschriebene Bahn legt und sowohl jede losgelassene als auch jede von Hand bewegte Taste in Zwischenstellungen aufhält.
7. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Lage der Bügel und der Tasten so gewählt ist, daß jeder vom Haltebügel (18) losgelassene Tastenhaken (30) vom Steuerbügel (14J festgehalten wird.
8. Mechanisch verriegelte Schaltergruppe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Steuerbügeis (14) durch einen auf mindestens einer Taste (Steuerhebel 40) vorhandenen Anschlag (Schulter 12) bestimmt wird, der beim Drücken des entsprechenden Tastenhebels diesen Steuerbügel (16) umlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG64365D 1925-05-15 1925-05-15 Linienwaehler mit Rueckfrageeinrichtung fuer Fernsprechanlagen Expired DE459475C (de)

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