DE950731C - Sendeeinrichtung fuer einen Telegraphiesender - Google Patents
Sendeeinrichtung fuer einen TelegraphiesenderInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/02—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L17/04—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars
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Description
AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1956
T 10312 VIII α/21a1
Die Erfindung betrifft eine Sendeeinrichtung für einen Telegraphiesender, »der mit einem Schwinghebel
zum Betätigen der Sendekontakte unter Steuerung von Zwischengliedern versehen ist. Über
diese Zwischenglieder werden wahlweise Schwinghebel durch Wählschienen gesteuert, wobei die
Wählschieneh ihrerseits entsprechend den Telegraphierschritten
eines zu sendenden Zeichens eingestellt werden. Die Wählschienen' werden darauf
ίο nacheinander verschoben, um die Schwinghebel durch zugeordnete Nbckemscheiben jeweils in eine
von zwei möglichen Endlagen zu kippen. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist die Vermeidung
von unnötigen Bewegungen und ein Überlappen der Arbeitsgänge der nacheinander betätigten
Zwischenglieder, wodurch die Telegraphiergeschwindigkeit gesteigert wird.
Bei der Sendeednrichtung gemäß der Erfindung
werden die Bewegungen der Zwischenglieder auf bestimmte Bahnen mittels eines die Bewegung be- ao
schränkenden Gliedes beschränkt, durch das die Zwischenglieder in ihren gewählten Stellungen bezüglich
des Schwinghebels gehalten werden, während sie nacheinander verschoben werden, um
den Schwinghebel durch die ihnen zugeordneten Nockenscheiben zu kippen, wodurch die Wähl-
schienen in Übereinstimmung mit den Telegraphierschritten des nächsten zu sendenden Zeichens gleichzeitig
in ihre linke, ihre Anfangsstellung zurückgestellt werden, wenn der Schwinghebel durch die
S Zwischenglieder betätigt wird, um das vorhergehende Zeichen zu senden.
Ein brauchbarer Aufbau ergibt sich, wenn die Zwischenglieder an ihrem einen Ende mit zwei
Armen versehen sind, die in sich gegenüberstehen-. den Anschlägen enden. Die Zwischenglieder werden
zunächst in seitlicher Richtung mittels der Wählschienen eingestellt, so daß sich ihr einer oder ihr
anderer Anschlag gegenüber dem entsprechenden Anschlag an dem Schwinghebel befindet. Darauf
erfolgt ihre Verschiebung in der Längsrichtung mittels der ihnen zugehörigen Nockenscheiben nacheinander,
um den Schwinghebel in die eine oder in die andere Richtung zu kippen.
In einer später beschriebenen, bevorzugten Ausao führungsform der Erfindung sind die Zwischenglieder
an ihrem anderen Ende auf einer gemeinsamen Stütze dreh'bar gelagert und können in ihrer
Längsrichtung durch ihnen zugeordnete Nockenscheiben verschoben werden. Sie können ferner um
die gemeinsame Stütze durch Ansätze an den Wählschienen gedreht werden. Das die Bewegung
beschränkende Glied, das auch in seiner Längsrichtung durch eine zugehörige Nockenscheibe verschoben
werden kann und mit einem schneiden-.30 förmigen Teil an dem einen Ende versehen ist, der
mit Anschlägen und einem in der Mitte liegenden schneidenförmigen Teil an jedem Zwischenglied
zusammenarbeiten kann, ist an seinem anderen Ende auf der gemeinsamen Stütze gelagert und
■35 kann durch seine zugehörige Nockenscheibe in der Längsrichtung verschöben werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung im einzelnen
näher erläutert.
■40 Fig. ι zeigt den Aufriß des Zeichenerzeugers;
■40 Fig. ι zeigt den Aufriß des Zeichenerzeugers;
Fig. 2 stellt einen anderen Schaltzustand des Erzeugers nach Fig. 1 dar.
Die Anordnung enthält eine Grundplatte, an deren vorderem Teil ein nicht dargestelltes Tastenfeld
bekannter Bauart vorgesehen ist, das die Tastenhebel 11 aufnimmt, die in Fig. 1 im Schnitt
gezeigt sind,· und durch die die Wählervorrichtung, von der die Wählschienen 12 dargestellt sind, betätigt
wind. Auf der Grundplatte ist auch der Zeichenerzeuger angeordnet, der wahlweise durch
die Wählervorrichtung gesteuert wird. Ein nicht dargestellter Motor treibt den Tastensender über
die Antriebswelle 14 an. Der Umlauf der Sendernockenscheiben 15, die auf der Welle 14 sitzen,
wird durch eine »Ein-Umlauf«-Kupplung geregelt. Die Tastenhebel 11 steuern die Einstellung der
Wählschienen 12 (Fig. 1). Die Wählschienen sind im Ruhezustand nach rechts durch einzelne, nicht
dargestellte Federn vorgespannt. In ihrer Linksstellung wenden sie durch einen nicht dargestellten
Bügel ι gehalten, der gegen nicht dargestellte Schulteransätze an den Wählschienen 12 drückt.
Die Wählschienen sind im Ruhezustand gegen eine Rechtsbewegung durch den Bügel unter Steuerung
eines nicht dargestellten, tastengesteuerten Ausschalters gehemmt.
Die nicht dargestellte Kupplung zum Regeln der Drehung der Welle 14 ist im Ruhezustand gegen
eine Drehung durch einen nicht abgebildeten Freigabehebel, der durch eine allgemeine Schiene 16
bei Betätigung eines Tastenhebels n gesteuert wird, gesperrt.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist jede
Wählschiene 12 mit einem senkrechten Ansatzteil 17 verseben, dessen oberes Ende mit dem Vorsprung
18 eines besonders gestalteten Zwischengliedes 19 zusammenarbeiten kann. Die Zwischenglieder
19 gleiten auf einer gemeinsamen Stange 21,
die unter der Welle 14 angebracht ist. Jedes Zwischenglied 19 ist mit einzelnen Nockenscheibenabtastern
22 versehen, die ihre (zugehörigen Sendernockenscheiben 15 abtasten. Die Zwischenglieder 19
.sind im Ruhezustand nach oben · und gleichzeitig im Gegenuhrzeigersinn durch einzeln zugeordnete
Federn 23 vorgespannt. Diese Zwischenglieder 19 sind mit Schlitzen 24 versehen, wodurch sie senkrecht
durch die Nockenscheiben 15 hin- und herbewegt werden können. Die Zwischenglieder sind
zwei Bewegungsarten unterworfen, nämlich einer Drehbewegung und einer senkrechten Hin- und
Herbewegung. Die Nockenscheiben sind in bezug auf ihre Form 'Spiralförmig um die Welle 14 angeordnet,
wodurch das Hin- und Herbewegen der Zwischenglieder 19 nacheinander in bekannter
Weise erfolgt.
Am oberen Ende eines jeden Zwischengliedes 19 sind zwei Arme 25 und 26 mit nach innen gerichteten
und sich gegenüberstehenden Anschlägen 27 bzw. 28 vorgesehen, die über ein entsprechendes
Paar Anschläge 29 und 31 des um die Stange 33 drehbar gelagerten Schwinghebels 32 ragen. Wenn
daher die Wählschiene 12 nach rechts auf in ihre rechte Stellung von ihrer linken Anfangsstellung
betätigt wird, wird ihr Ansatz 17 das Zwischenglied 19 im Uhrzeigersinn um die Stange 21 drehen,
so daß der Anschlag 27 über den Anschlag 29 des Schwinghebels 32 gelangt. Wenn darauf das
Zwischenglied durch seine Nockenscheibe 15 niedergedrückt
wird, wind es sich im Gegenuhrzeigersinn drehen, vgl. Fig. 2.
Zum Zusammenarbeiten mit dem oberen Ansatz 34 des Schwinghebels 32 sind auf den gegenüberliegenden
Seiten ein Paar stabilisierende Halter 35 und 36 vorgesehen, die von Zapfen 37 bzw. 38 getragen
sind und im Ruhezustand zueinander und gegen den Ansatz 34 durch die gemeinsame Feder
39 gespannt sind. Die Halter 35 und 36 sind abwechselnd wirksam, damit der Schwinghebel 32 in
seiner Uhrzeigersinn- oder seiner Gegenuhrzeigersinnsteilung gehalten wird. Zum Beispiel wird der
Schwinghebel 32 bei seiner Bewegung von seiner Uhrzeigersinnstellung (Fig. 1) in seine Gegenuhrzeigersinnsteilung
(Fig. 2) den Halter 35 nach links gegen den Zug der Feder 39 drängen. Durch
das Zusammenwirken des Armes 77 und des Zapfens wind der Halter 35 im Gegenuhrzeigersinn um
seinen Zapfen 37 gedreht, bis der Arm 78 des Halters 35 von idem Ansatz 34 des Schwinghebels
32 gleitet. In dieser Stellung fällt der Halter 36 hinter den Ansatz 34, wodurch die Feder 39, vgl.
Fig. 2, den Schwinghebel 32 in der Gegenuhrzeigersinnstellung halten läßt. Der Schwinghebel 32
steuert über den Gelenkarm 46 die Senderkontakte 57 und 58 in dem Gehäuse 47. Der Gelenkarm 46 ist
an dem Schwinghebel 32 derart angelenkt, daß der schneidenförmige Ansatz 48 des Gelenkarmes 46
veranlaßt wird, sich im Ruhezustand in einer V-förmigen Nut durch die Feder 51, die sich zwischen
der Ausnehmung 52 im Schwinghebel 32 und dem Ansatz 53 am Gelenkarm 46 erstreckt, zu
halten. Das rechte Ende des Gelenkarmes 46 (Fig. 1) ist an dem Arbeitshebel 54 der Kontaktanordnung
dadurch angelenkt, daß eine Nut 55 im Arbeitshebel 54 in Einwirkung mit dem Gelenkarm 46 steht. Der
Arbeitshebel 54 ist drehbar mit dem Stempel des T-förmigen Hebels 56 verbunden. Jeder Arm des
T-Hebels 56 ist auf seiner Unterseite mit einem Kontakt 57 versehen, der mit einem entsprechenden
festen Kontakt 58 an der Stütze 59 zusammenarbeitet. An einer Stelle in der Mitte zwischen den
Kontakten 57 weist der T-Hebel 56 eine V-förmige Nut 61 auf, in die der- eine Arm eines fast
U-förmigen Gliedes 62 faßt, während der andere Arm dieses Gliedes in eine V-förmige Nut 63 der
Stütze 64, die im Gehäuse 47 befestigt ist, greift. Die Feder 65 ist .an ihrem einen Ende am Glied 62
und an ihrem anderen Ende an dem Federansatz 66 befestigt.
Somit wird durch die Feder 65 das Glied 62 im Ruhezustand im Uhrzeigersinn vorgespannt, wodurch
der betreffende Kontakt 57 nach seinem zugehörigen Kontakt 58 gedrückt wird. Infolge der
in der Mitte angebrachten Nut 61 wird ein ausgeglichener Druck auf die beiden Kontakte 57 ausgeübt.
Im praktischen Betrieb wird der T-Hebel 56 im Ruhezustand in einer solchen Lage gehalten, daß
zur Zeit stets nur ein Kontaktpaar 57/58 geschlossen gehalten wird. Somit wird der T-Hebel 56
in einer seiner beiden Stellungen sein oder sich von der einen zu der anderen derart bewegen, daß
einer der Kontakte 57 veranlaßt wird, sich um den zugeordneten Kontakt 57 zu drehen. Wenn ein
Wechsel des zu schließenden Kontaktpaares durch . den Arbeitshebel 54 unter Steuerung des Schwinghebels
32 erfolgt, wind der T-Hebel von der einenin die andere Stellung bewegt, und da der T-Hebel
sich nicht um einen äußeren Punkt dreht, wird er sich um das Kontaktpaar drehen, das geschlossen
werden soll.
Auf der Stange 21 kann ferner ein die Bewegung
beschränkendes Sperrglied 67 gleiten, das an seinem oberen Ende durch einen Zapfen 68 geführt
wird, der in einen nach oben geöffneten Schlitz 69 in dem Sperrglied 67 gleiten kann. Das Sperrglied
67 wird durch die Feder 71 nach oben gezogen, um im Ruheizustand mit der Nockenscheibe 72 auf der
Welle 14 zusammenzuwirken. Das Sperrglied 6y weist einen schneidenförmigen Teil 73 auf, der mit
einzeln zugehörigen Teilen 74 an mehreren Zwischengliedern 19 zusammenarbeiten kann. Die
Zwischenglieder 19 sind ferner mit Anschlägen 75 und 76 versehen, die mit dem schneidenförmigen
Teil 73 zusammenwirken, um die Uhrzeigersinn- und Gegenuhrzeigersinnbewegung der entsprechenden
Zwischenglieder 19 zu sperren.
Wenn sich die Wählschienen 12 bereits in der eingestellten Lage befinden oder wahlweise infolge
der Betätigung eines Tastenhebels 11 eingestellt werden, wenden die Zwischenglieder 19 entsprechend
ihrer Uhrzeigersinn- oder ihrer Geigenuhrzeigersinnsteilung eingestellt, um die Anschläge
75 oder 76 zu veranlassen, gegen den schneidenförmigen Teil 73 zu drücken. Die Nockenscheibe 72
ist so eingestellt, daß während des ersten Teiles des Umlaufes der Welle 14 das Sperrglied 67 infolge
des Zuges der Feder 71 ansteigen kann, um den schneidenförmigen Teil 73 in seine obere
Stellung in Abhängigkeit von den schneidenförmigen Teilen 74 zu bringen, die sich entweder
rechts oder links von dem schneidenförmigen Teil 73 ■ je nach der Einstellung der Zwischenglieder
19 befinden. Die Zwischenglieder 19 werden daher gegen eine Rechts- oder Linksdrehung
infolge ihres schneidenförmigen Teiles 73, der sich entweder zwischen dem Anschlag 75 und
dem Teil 74 oder zwischen dem Anschlag 76 und go dem Teil 74 befindet, gesperrt. Die Zwischenglieder
sind dagegen nicht gegen eine senkrechte Bewegung unter Steuerung der Nockenscheiben 15 gesperrt.
Die schneidenförmigen Teile 73 und 74 bilden somit eine Sperrvorrichtung, durch die eine senkrechte
Bewegung der Zwischenglieder 19 zugelassen ist, während eine Drehbewegung dieser
Zwischenglieder 19 verhindert ist. Mit dieser Anordnung können daher diejenigen Wählschienen 12,
die in ihre rechte Endstellung von ihrer anfäng- ioo liehen linken Endstellung verschoben sind, in ihre
anfängliche linke Endstellung zurückgestellt werden, während der Zeichenerzeuger betätigt wird,
um das vorhergehende Zeichen auszusenden. Auf diese Weise ttiitt eine Überlappung im Arbeitsrhythmus
der Sendeeinrichtung ein.
Beim Betrieb der Anordnung gemäß der Erfindung werden die Wählschienen wahlweise auf
das Betätigen eines Tastenhebels 11 hin eingestellt,
und dadurch werden infolge der Vorsprünge 17 die Zwischenglieder 19 in ihre rechte Stellung, die
Uhrzeigersinnstellung, oder in ihre linke Stellung, die Gegenuhrzeigersinnsteilung, gebracht. Zeitlich
arbeitet die Anordnung so, daß die nach rechts eingestellten Wählschienen 12 in ihre linke Stellung
zurückkehren können, wenn sich die Nockenscheibe lang genug gedreht hat, so daß das Sperrglied 67
durch sein Anheben den schneidenförmigen Teil 73 veranlaßt, mit der rechten oder linken Seite der
schneidenförmigen Teile 74 zusammenzuarbeiten.
Während somit die Zwischenglieder 19 zwangsweise in ihrer Bewegung gesteuert werden, arbeiten
die in bezug auf ihre Form spiralförmig angeordneten Nockenscheiben 15 mit den Nockenscheibenabtastern
22 zusammen, so daß nacheinander die Zwischenglieder 19 herabgedrückt werden. Wenn
sich der Anschlag 27 über dem Anschlag 29 befindet, wird der Schwinghebel 32 im Gegenuhrzeigersinn
bewegt, so daß die Stellung nach Fig. 2 angenommen wind. Wenn umgekehrt der Anschlag
28 über dem Anschlag 31 gelagert ist, wird sich der Schwinghebel 32 im Uhrzeigersinn in die in
Fig. ι gezeigte Stellung drehen. Die Zwischenglieder 19 sind somit für eine senkrechte Hin- und
Herbewegung gehemmt, so daß der Schwinghebel 32 in Übereinstimmung mit dem betätigten Tastenhebel
zwangsweise anspricht, obwohl die nach rechts verschobenen Wählschienen 12 in ihre anfängliche
linke Endstellung schon zurückgestellt sind, damit sich die Wählschienen infolge der unmittelbar
darauf erfolgenden. Betätigung eines Tastenhebel neu einstellen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Sendeeinrichtung für einen Telegraphiesender mit einem Schwinghebel zum Betätigen der Senderkontakte unter Steuerung von Zwischengliedern, über die wahlweise Schwinghebel durch Wählschienen eingestellt werden, wobei die Wählschienen ihrenseits entsprechend der Telegraphierschritte eines zu sendenden Zeichens wahlweise aus ihrer Anfangsstellung verschoben werden, und bei dem darauf die Zwischenglieder nacheinander verschoben werden, so daß die Schwinghebel .durch zugehörige Nockenscheiben jeweils in eine von zwei möglichen Endlagen gekippt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Zwischenglieder (19) amf bestimmte Bahnen durchein Glied (67) beschränkt sind, das dazu dient, die Zwischenglieder (19) in ihren, bezüglich des Schwinghebels (32) ausgewählten Stellungen zu halten, während sie nacheinander verschoben werden, um den Schwinghebel (32) durch die 'zugeordneten Nockenscheiben (15) zu kippen, und daß hierdurch diejenigen Wählschienen (12), die aus ihrer Anfangsstellung verschoben sind, in diese zur gleichen Zeit zurückgestellt werden, wenn der Schwinghebel (32) zum Senden des vorhergehenden Zeichens betätigt wird, damit die Wählschienen in überein- Stimmung mit den Telegraphierschritten des nächsten zu sendenden Zeichens neu eingestellt werden können.
- 2. Sendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (19) zwei Arme (25, 26) aufweisen, an deren Enden sich einander gegenüberstehende Anschläge (27,28) befinden, und 'daß die Zwischenglieder zunächst wahlweise in seitlicher Riehtang durch die Wählschienen (12) derart eingestellt werden, daß der eine oder der andere ihrer Anschläge (27, 28) gegenüber einem entsprechenden Anschlag (29,31) am Schwinghebel (32) steht, und daß darauf nacheinander die 6t> Zwischenglieder (19) in der Längsrichtung durch ihnen zugeordnete Nockenscheiben (15) verschoben, werden und der Schwinghebel (32) hierdurch in die eine oder in die andere Richtung gekippt wird.
- 3. Sendeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bewegung beschränkende Glied (67) auch in der Längsrichtung durch eine zugehörige Nockenscheibe (72) verschoben wenden kann und an seinem einen Ende mit einem schneidenformigen Glied (73) versehen ist, das mit Anschlägen (75, 76) und einem in der Mitte an jedem Zwischenglied (19) angebrachten, schneidenförmigen Teil (74) zusammenarbeiten kann.
- 4. Sendeemrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenglied (19) am anderen Ende auf .einer gemeinsamen Stütze (21) drehbar gelagert ist und sich in der Längsrichtung durch eine ihm zugeordnete Nockenscheibe (15) verschieben kann und daß es sich um die gemeinsame 'Stütze (21) infolge des Ansatzes (17) an der Schlüsselschiene (12) drehen kann, und daß ferner das Sperrglied (67) auf der gemeinsamen Stütze (21) ebenfalls in der Längsrichtung sich frei durch die zugehörige Nockenscheibe (72) verschieben kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen© 509 700/324 3. (609 652 10.56)
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