DE296473C - - Google Patents

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DE296473C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/0025Devices for forcing the wing firmly against its seat or to initiate the opening of the wing
    • E05B17/0033Devices for forcing the wing firmly against its seat or to initiate the opening of the wing for opening only

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 296473 '-KLASSE 68 d. GRUPPE
HERMAN FIESELER in BRESLAU.
Türöffner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1914 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Öffnen von Türen vorgeschlagen worden, wobei die nach dem Auslösen der Schloßfalle auf öffnen der Tür wirkende Feder, welche zwischen dem Türrahmen und der Tür vorgesehen ist, durch eine Sperrvorrichtung abgefangen wird.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird die Auslösung der Sperrklinke, welche den Hebel des zum Öffnen der Tür bestimmten Drückers abfängt, durch einen zweiten Hebel bewegt, der beim Schließen der Tür von letzterer zur Seite gedrückt wird und die Sperrklinke aushebt. Der Drücker ist bei diesen bekannten Vorrichtungen mittels eines
*5 Gelenkstückes mit dem Drückerhebel verbunden und wirkt unmittelbar auf einen an der Tür angebrachten festen Anschlag.
Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß eine größere Anzahl der Abnutzung ausgesetzter Drehgelenke vorhanden sind, die die richtige Wirkung der Einrichtung sehr bald in Frage stellen. Außerdem aber muß bei diesen Einrichtungen der Riegel im Schließblech über seine Schließstellung hinaus so viel weiter einwärts gedreht werden, als zur Bewegung des zwischengeschalteten Hebels erforderlich ist, und da die Zwischenschaltung des Hebels eine größere Hebellänge bedingt, wird der Spielraum, den die Schloßfalle nach dem Einschnappen in dem Schließblech haben muß, unerwünscht groß.
Gemäß der Erfindung ist der Hebel, der die Tür unter dem Einfluß der Drückerfeder abdrückt, mit dem Hebel, der zum Spannen der Drückerfeder dient, aus einem Stück hergestellt, und ebenso besteht die Sperrklinke mit ihrem Auslösehebel aus einem Stück, so daß die Vorrichtung nur zwei der Abnutzung ausgesetzte Drehgelenke aufweist, und ferner sind an der Tür zwei einstellbare Anschläge, der eine zur Auslösung der Sperrklinke, der andere für den Drücker vorgesehen, so daß jederzeit der Türöffner so eingestellt werden kann, daß nahezu in dem gleichen Augenblick die Auslösung des Drückers erfolgt, in welchem die Falle in das Schließblech einschnappt.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulicht
Fig. ι die Anordnung der neuen Vorrichtung an der Tür;
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung bei geöffneter Tür und gespanntem Drücker,
Fig. 3 dieselbe beim öffnen der Tür durch den Drücker, und Fig. 4 dieselbe nach dem Schließen der Tür.
An dem Türrahmen α ist das Blech b angeschraubt, an welchem der Winkelhebel c um einen Bolzen d drehbar angeordnet ist.
Auf den Winkelhebel c wirkt eine auf dem Bolzen d gegen Drehung gesicherte Feder β, die den Hebel in die Stellung nach Fig. 2 zu bringen bestrebt ist. Der außen an dem Blech b herausragende Hebelarm f ist an seinem Ende winklig abgebogen. Gegen die Abbiegung g stößt beim Öffnen der Tür der Anschlag h, der den Hebelarm f nach rechts (Fig. 3) zur Seite drückt.
Der Hebelarm c ist mit einem Anschlag i versehen, welchem gegenüber ein an der Tür angebrachter Anschlag k liegt. >■
Bei geschlossener Tür tritt dieser Anschlag k durch die öffnung I (Fig. 4) des Bleches δ und liegt an dem Anschlag i des Hebels c an, so daß durch die Feder e, unter Vermittlung des Hebels c und der Anschläge i> k, die Tür aufgedrückt wird, sobald das Schloß geöffnet wird.
Das freie Ende m des Hebels c liegt im Bereich eines Winkelhebels q, n, dessen Schenkel η eine Rast 0 aufweist, hinter welcher der Hebel c an seinem freien Ende m abgefangen wird, sobald er in die Stellung nach Fig. 2 gebracht ist. Dieser Winkelhebel q, η steht unter dem Einfluß einer Feder fi. Der Schenkel q des Winkelhebels liegt vor einer zweiten öffnung r des Bleches b, durch welches ein an der Tür angebrachter Bolzen s beim Schließen der Tür hindurchtritt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sobald das Schloß geöffnet wird, drückt der Hebel c durch seinen Anschlag i den Anschlag k der Tür so weit zurück, daß die Tür ein wenig geöffnet ist und der Einlaßbegehrende erkennt, daß er die Tür weiter öffnen kann. Die einzelnen Teile der neuen Vorrichtung befinden sich dann in der in Fig· 3 gezeichneten Stellung.
Wird die Tür dann weiter geöffnet, so stößt der an der Tür befestigte Anschlag h gegen die Abbiegurg g des Schenkels f des Winkelhebeis c und bringt den Winkelhebel c in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung. Hierbei gleitet das freie Ende m des Winkelhebels c an dem Schenkel η des Winkelhebels q, η entlang und fängt sich schließlich hinter der Rast 0 ab.
Die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich dann in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung. Der Anschlag h gleitet dann von der Abbiegung g ab, wenn die Tür weiter geöffnet wird.
Der Anschlag h ist in bekannter Weise so angeordnet, daß er bei der Bewegung in Richtung des Pfeiles t (Fig. 3) seine senkrechte Stellung beibehält, in umgekehrter Richtung sich aber umlegen kann, so daß er beim Schließen der Tür unter dem Hebelarm f hinweggleiten kann, wenn sich die Teile der Vorrichtung in der in Fig. 3 gezeichneten Lage befinden sollten.
Bei der Stellung der Teile nach Fig. 2 ist die Wirkung der Feder e in an sich bekannter Weise ausgeschaltet, so daß, wenn an der Tür ein selbsttätiger Türschließer angebracht ist, der Schluß der Tür durch den Türschließer erfolgen kann, ohne daß dieser an der Feder β einen Widerstand findet.
Der Anschlag s an der Tür ist so einge-. stellt, daß er gegen den Hebelarm q in dem Augenblick anstößt, in welchem das Schloß in die Falle fällt, also dann, wenn der Türschließer die Tür richtig geschlossen hat. In diesem Augenblick drückt der Anschlag s gegen den Hebel q, bewegt dadurch den Hebelarm η nach rechts und löst hierbei den Hebel c aus.
Durch die Tür war aber inzwischen auch der Anschlag k soweit durch die Öffnung' I vorgeschoben worden, daß das vordere Ende des Anschlages k an dem Ansatz i des Hebels c anliegt, so daß nunmehr die Feder e durch den Hebel c gegen den Anschlag k der Tür drückt; es kann jedoch die Feder β noch nicht in Wirkung kommen, weil die Tür durch die Falle gesperrt ist. Sobald jedoch das Schloß auf elektrischem oder mechanischem Wege geöffnet wird, tritt die Feder e in Wirkung, drückt den Anschlag k zurück, bis sich der Hebel c wieder in der Stellung nach Fig. 3 befindet, und öffnet dadurch die Tür wieder so weit, als es nötig ist, um erkennen zu können, daß das Schloß geöffnet worden war.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Türöffner, bei welchem eine nach dem Auslösen der Schließfalle die Tür abdrückende Feder beim Öffnen der Tür wieder gespannt und durch eine Sperrvorrichtung abgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der unter dem Einfluß der Feder (e) stehende Abdrückhebel (c) mit dem Hebel (f), der zum Spannen der Drückerfeder (e) dient, als auch die Sperrklinke («) mit dem Auslösehebel (q) je aus einem Stück hergestellt sind.
2. Türöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tür außer einem einstellbaren Anschlag (s) zum Auslösen der Sperrklinke ein zweiter einstellbarer Anschlag (k) für den Abdrückhebel (c) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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