DE84641C - - Google Patents

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DE84641C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/007Latches with wedging action
    • E05C19/008Tilt-plate latches

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Thürschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1895 ab.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Thürschlofs zeichnet sich durch seine einfache Construction und unbedingt sichere Wirkung aus. Im wesentlichen besteht die Erfindung in einem Klemmgesperre, welches durch eine federnde Platte gebildet wird, durch deren Loch ein Stift greift, welcher, wenn die Platte eine schräge Lage einnimmt, nach einer Richtung festgeklemmt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Vorderansicht des Schlosses bei abgenommener Deckplatte und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. i.
Das Schlofs wird in die Thür α eingelassen und in dem Thürrahmen b wird ein Stift c festgelegt (Fig. 2). Bei geschlossener Thür greift dieser Stift durch eine Platte d, welche von einer Feder e gewöhnlich in einer solchen Lage gehalten wird, dafs ihre Oeffnung d1 schräg zu liegen kommt. Die Folge davon ist, dafs der Stift c in einer Richtung durch das Loch dL gezogen werden kann, während er sich, sobald man ihn in entgegengesetzter Richtung bewegen will, in dem Loch festklemmt.
Das obere Ende der Platte d legt sich gegen einen um Zapfen g drehbaren Hebel f. Das andere Ende des Hebels f liegt gegen einen um Zapfen i drehbaren Hebel h, welcher unter der Einwirkung einer Feder k steht. Durch diese Feder wird der Hebel h gewöhnlich von dem Hebel/ fortgedrückt. Der letztere ist mit einer Stange / verbunden, welche in zwei Knöpfe m endigt. Zieht oder drückt man an einem der Knöpfe m, so dafs man. der Einwirkung der Feder k entgegen den Hebel h gegen den Hebel f drückt, so kann man hierdurch die Platte d verstellen, d. h. dieselbe in die aus Fig. 2 ersichtliche punktirte Lage bringen. Das Loch d1 stellt sich dann parallel zu dem Zapfen c, und die Platte d kann dann mit Bezug auf den Zapfen nach beiden Richtungen leicht bewegt werden.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende:
Ist die Thür geöffnet, so steht die Platte d, der Einwirkung der Feder e folgend, schräg. Wirft man nun die Thür zu, so kann, da die Platte d federnd ist, der Stift c in das Loch d1 leicht eindringen. Sobald nun die Thür herangeschlagen ist, wird sich die Platte d sogleich wieder schräg ,einstellen, so dafs ein Oeffnen der Thür wegen der Klemmwirkung, welche zwischen dem Zapfen c und der Oeffnung d1 stattfindet, nicht ohne Weiteres bewirkt werden kann.
Wünscht man die Thür zu öffnen, so ergreift man einen Knopf m und verstellt unter Ueberwindung der. Federn k und e die Hebel h und f, sowie die Platte d derart, dafs die letztere die in Fig. 2 ersichtliche punktirte Lage annimmt, wodurch das Klemmgesperre gelöst wird und man die Thür ohne Weiteres öffnen kann.
Soll ein Oeffnen der Thür gänzlich verhindert werden, so wird der Hebel h durch

Claims (1)

  1. einen Riegel oder durch ein gewöhnliches Schubschlofs in der Verschlufsstellung gesichert. Mit Hülfe eines Schlüssels verschiebt man den Riegel η dann so, dafs man die Platte h mit Hülfe der Knöpfe m nicht mehr gegen den Hebel f bewegen kann (Fig. i).
    Ist die Thür geöffnet und verriegelt man sodann den Hebel h, so kann man trotzdem die Thür ohne Weiteres zuschlagen, da die Platte d durch den Hebel h direct nicht beinflufst ist. Nachdem die Thür jedoch zugeschlagen ist, kann man sie erst dann wieder öffnen, wenn man den Hebel h entriegelt und durch Ergreifen eines Knopfes m die Platte d in die aus Fig. 2 ersichtliche punktirte Lage bringt.
    Pateντ-AνsρRυcη:
    Thürschlofs, gekennzeichnet durch eine Platte fd), welche durch eine Feder (e) mit Bezug auf einen Stift (c) gewöhnlich in einer solchen Lage gehalten wird, dafs ihre Oeffnung (d1) den Stift in einer Richtung durchläfst, ihn jedoch nach der entgegengesetzten ,Richtung so lange festklemmt, bis durch Verstellen der Platte (d) ihre Oeffnung fd1) parallel zum Stift zu liegen kommt und ihm dann einen bequemen Durchlafs gewährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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