DE67260C - Wegeschranke - Google Patents

Wegeschranke

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Publication number
DE67260C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree
wheel
barrier
movement
path barrier
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67260D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. ZIMMERMANN in Berlin N., Uferstr. 6a
Publication of DE67260C publication Critical patent/DE67260C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die gezeichnete Schrankenänordnung ist zur Bedienung mittels doppelter Drahtleitung eingerichtet und soll folgende Bedingungen erfüllen :
.1. Bei geöffneter Schranke (Fig. 1 und 2) soll der Schrankenbaum in geöffneter Stellung selbstthätig festgestellt werden, um ein Zuschlagen infolge Winddruckes zu verhindern.
2. Beim Schliefsen und Oeffnen des Schrankenbaumes — Bewegung aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. 5 und umgekehrt — soll Baum und Antriebvorrichtung so mit einander verbunden sein, dafs der niedergehende bezw. sich hebende Baum durch den doppelten Drahtzug in jeder Lage gehalten werden kann.
3. Dem Schliefsen des Baumes soll ein Vorläuten von bestimmter Dauer vorausgehen.
Die Einrichtung ist hiernach folgende:
G ist die Rolle, an welche der doppelte Drahtzug angeschlossen ist, H die Glocke, welche durch die Läutezähne an G beim Vorläuten und Schliefsen des Schrankenbaumes angeschlagen wird, und J und D das Getriebe, welches die Bewegung von G durch den Kuppelhebel B auf den Schrankenbaum überträgt. ,
G und / sind fest mit einander verbunden und auf gemeinschaftlicher, an dem Lager E befestigter Achse drehbar- gelagert. Auf derselben Achse ist die Glocke H fest aufgeschraubt. Die mit dem Baum A fest verbundene Drehachse desselben ist ebenfalls in E gelagert und auf dieselbe Achse das Zahnrad D drehbar aufgeschoben. Die Achse des Hebels B ist an dem Baum A angebracht. Bei geschlossener Schranke — Stellung Fig. 5 — liegt die Nase b des Kuppelhebels B in der Lücke c des Rades D. Soll die Schranke geöffnet werden, so geschieht dies, indem D vermittelst G in der Richtung des Pfeiles gedreht wird. Das Heben des Baumes wird hierbei wegen der bestehenden Verbindung von B und D sofort, und zwar in der Weise erfolgen, dafs die Bewegung in jedem Zeitabschnitt unterbrochen und in umgekehrtem Sinne nach Bedingung 2. vorgenommen werden kann. Erst nachdem der Baum die verticale Stellung erreicht hat, wird die Kuppelung zwischen D und B dadurch aufgehoben, dafs die Nase a des Kuppelhebels B durch den Knaggen f an der Gestellbacke E hinter das Lager des kleinen Triebes J gedrückt und hierbei b aus der Lücke c herausgeschoben wird. Die Verbindung zwischen Baum und Triebwerk ist daher aufgehoben und statt dessen Baum und Lager verbunden, d. h. der erstere in verticaler Stellung nach Bedingung 1. selbstthätig festgelegt. An diesem Zustande wird auch durch Weiterdrehen von D in der Richtung des Pfeiles nichts geändert und nur hierbei der Mitnehmer d an Zahnrad D von dem an dem Baum angebrachten Anschlag e entfernt. Diese leergehende Drehbewegung nach erfolgter Verticaleinstellung des Baumes dient als Vorbereitung zum Vorläuteleergang und mufs vor dem Schliefsen des Baumes wieder zurückgedreht werden, wobei die Glocke zum Anschlagen gebracht wird. Hiernach wird die schliefsende Bewegung des Baumes eingeleitet, so dafs nach erfolgtem Vorläuten der Mitnehmer d gegen den Anschlag e stöfst. Gleichzeitig mit der hierbei eintretenden Bewegung
des Baumes wird α von dem Lager abgezogen und so gedreht, dafs b in die jetzt passend stehende Lücke c eintritt und so wieder die während der ganzen Dauer des Schliefsens und Oeffnens verlangte feste Verbindung zwischen Baum und Antriebvorrichtung herstellt. Ein vorzeitiges Ausheben des Kuppelhebels B mit der Hand wird durch die Haube F, welche bei weiterer Drehung die Nase b abdeckt, verhindert.
Damit dieser Vorläuteleergang nach Bedingung 3. nach jedesmaligem Oeffnen in bestimmter Gröfse zur Ausführung gebracht wird, ist eine besondere Einrichtung am Windewerk (Fig. 3, 4 und 6) vorgesehen. Der Antrieb der doppelten Drahtleitung erfolgt daselbst von der Kettenrolle K aus.
Mit der Kettenrolle ist ein Getriebe k fest verbunden, welches in ein gröfseres Getriebe i mit dem Sperrrad / eingreift; an dem Gestell der Winde ist der Sperrkegel m gelagert.
Die Stellung von m und / der Fig. 4 entspricht dem horizontalen Baum Fig. 5; es kann demnach an der Winde nur eine Drehung nach einer Richtung, und zwar nach der des Oeffnens der Schranke gemacht werden. · Diese Drehung ist in der Fig. 4 durch den Pfeil angedeutet.
Wird die Drehung ausgeführt, dann wird Kegel und Kegelrad die Stellung von Fig. 6 annehmen; aus dieser Figur ist ersichtllich, dafs eine Drehung in entgegengesetzter Richtung, als anfänglich angenommen, nicht auszuführen ist, sondern es mufs in der einmal angefangenen Richtung so lange fortgedreht werden, bis wieder das Kegelrad und der Kegel die Stellung der Fig. 4 eingenommen haben. Es sind nun aber die Räderverhältnisse so gewählt worden, dafs, wenn das Rad i eine Umdrehung gemacht hat, das Rad D den Baum an A aus der horizontalen in die verticale Lage gebracht und aufserdem noch in Richtung des Pfeiles Fig. 2 etwa eine Viertelumdrehung leer zurückgelegt hat. Wird nun in entgegengesetzter Richtung gedreht, dann wird vorab D eine Viertelumdrehung leer gehen und dann erst den Baum schliefsend bewegen. Dieses Stück Leergang vor dem Niedergang des Baumes wird zum Vorläuten benutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wegeschranke, gekennzeichnet durch die Anbringung eines Hebels B mit den Nasen a und b, eines Knaggens_/ an der Gestellbacke, eines Rades D mit der Lücke c, sowie eines Windekettenrades K in Verbindung mit dem Sperrrad Z und dem Kegel m, um bei der Drehung von K den Wegeschrankenbaum A einmal mit dem Gestell zu kuppeln und festzuhalten, das andere Mal mit dem Rade D gekuppelt mitzubewegen, die Bewegung zum Schliefsen des Baumes aber erst dann einleiten zu können, nachdem das Windekettenrad K eine gewisse Anzahl Umdrehungen im entgegengesetzten Sinne gemacht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67260D Wegeschranke Expired - Lifetime DE67260C (de)

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