DE685207C - Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-Stellhebel - Google Patents
Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-StellhebelInfo
- Publication number
- DE685207C DE685207C DES135839D DES0135839D DE685207C DE 685207 C DE685207 C DE 685207C DE S135839 D DES135839 D DE S135839D DE S0135839 D DES0135839 D DE S0135839D DE 685207 C DE685207 C DE 685207C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- pawl
- control lever
- hand
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/027—Control levers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, vermittels der die bekannte Unterweg-Sperre
an Eisenbahnsignal-Stellhebeln durch die Steilhebelhandfalle gesteuert wird, und zwar so, daß die Unterweg-Sperre insbesondere
nach dem auf Haltstellen des Signalhebels erst nach dem Einfallen der Hebelhandfalle unwirksam werden kann, so
daß zum Unterschiede von bekannten Einrichtungen die Wiederholung-Sperre unmittelbar
oder mittelbar auf die Hebelhandfalle, also auch auf eines der bei jedem Signalstellwerk
schon vorhandenen, zur Sperrung der Steilhebelhandfalle dienenden Elemente sperrend
wirken kann, weil eben erfindungsgemäß die Unterweg-Sperre erst nach dem Einfallen
der Hebelhandfalle unwirksam wird; Dies ergibt den großen Vorteil, daß der Signal-Stellhebel
nicht wie bisher durch zwei voneinander getrennte Übertragungselementgruppen mit der Stellwerksverschlußvorrichtung
in Verbindung stehen muß, sondern nur durch eine einzige.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch
dargestellt. Die Abb. 1 bis S zeigen einen
zweistelligen Signal-Stellhebel.
Der in bekannter Weise am Hebelbock schwenkbar gelagerte und mit der Hand-'
falle h gekuppelte Teil c wirkt erfindungsgemäß mit der bekannten Unterweg-Sperrklinke
j zusammen.
In der Freilage des Stellhebels bei eingeklinkter Handfalle h (Abb. 1) geben sowohl
der Teil c als auch die bekannte Ausnehmung Gt1
der Hebelrolle R die Sperrklinke s frei. Wird die Handfalle angezogen (Abb. 2), so steuert
der Teil c die Sperrklinke s in die Sperrlage um. Wird nun der ,Stellhebel H und damit
auch die Hebelrolle R in der Richtung gegen die Haltlage bewegt (Abb. 3), so gleitet die
Sperrklinke s in bekannter Weise über die Sperrzähne 2 und fällt hinter jedem Zahn ein,
so daß eine neuerliche Freistellung des Stellhebels vorerst nicht möglich ist. Auch in der
Stellung nach Abb. 4 verbleibt die Sperr-
klinke.? zum Unterschied von den bekannten Einrichtungen noch immer durch den Teil c
in der Sperrlage gehalten, weil die Hebelhandfalle h noch nicht eingefallen ist. Es i
also auch aus dieser Lage eine neuerliche Freistellung des Stellhebels noch immer nicht
möglich, obwohl die bekannte Ausnehmung a2
in der Hebelrolle R dies schon zulassen würde. Erst nach dem Einfallen der Handfalle
Ä (Abb. 5) gibt der Teil c die Sperrklinke j frei, so daß sie ihre Sperrlage verlassen
kann. Inzwischen konnte aber die erfindungsgemäß unmittelbar oder mittelbar
auf den Teil c einwirkende Wiederholung-Sperre w einfallen und hierdurch diesen und
damit auch die .Handfalle h in der Sperrlage
festhalten, wodurch der Stellhebel in der Haltlage gesperrt wird. Eine neuerliche Freistellung
des Stellhebels ist daher erst wieder nach Auslösung der Wiederholung-Sperre w
möglich. Das Lager g der Unterweg-Sperre J kann, wie bekannt, um eine Achse d einseitig
ausschwenkbar gelagert sein, damit in ebenfalls bekannter Weise bei allfälliger Unterbrechung
der Freistellbewegung aus der Haltlage (Abb. 5) die Rückstellbewegung des Stellhebels in die Haltlage (Abb. 5) durch die
Unterweg-Sperre nie behindert werden kann. Die Abb. 6 bis 11 zeigen schematisch dargestellt
einen der bekannten dreistelligen Signalhebel mit einer Sperrvorrichtung gemäß
der Erfindung. In der Haltlage (Abb. 10) ist bei diesem Stellhebel bekanntlich bei eingefallener
Handfalle das Hebeleisen für sich allein ohne Hebelrolle frei beweglich, und
je nachdem, ob die Handfalle h in der unteren oder oberen Lage des Hebeleisens H ausgeklinkt
wird, kann der Stellhebel samt der Hebelrolle R von unten nach oben oder von
oben nach unten in eine der beiden Freilagen umgestellt werden, wobei der Teil α in der
Haltlage, den beiden Freilagen und während jeder der beiden Stellbewegungen je eine
bestimmte Stellung einnimmt. Die Abb. 6 zeigt die obere Freilage des Stellhebels. Der mit der Handfalle h gekuppelte
Teil c wirkt im Wesen genau so, wie früher beschrieben, auf die Sperrklinke s, nur
in diesem Falle, der übersichtlicheren Darstellung wegen, auf ihren der Feder/ zugekehrten
äußeren Hebelarm. Der um den Bolzene schwenkbare Teile hat drei Ausnehmungen
b, bx, b2, die in ihren entsprechenden
Stellungen jeweils die Sperrklinke s freigeben. In der Stellung (Abb. 6) gibt die
Ausnehmung ^1 die Sperrklinke s frei.
Wird die Handfalle h ausgeklinkt, so ergibt
sich die Stellung nach Abb. 7, in welcher der Teil c die Sperrklinke s in die Sperrlage umgesteuert
hat. Abb. 8 zeigt eine Zwischenlage während des Umstellens des Stellhebels in
die Haltlage. Die Sperrklinke j greift in die Zähne der Hebelrolle ein und verhindert
„wieder .eine Umkehr dieser Stellbewegung.
^Da aber bei dreistelligen Stellhebeln das
gpgrrklinkenlager g vorteilhaft bei Stellung I1 Sllhbl Fi
g g g
Stellhebels in die eine Freilage in der einen und bei Stellung in die andere Freilage
in der anderen Richtung um einen Drehpunkt d ausschwenkbar sein soll, so wirkt
erfindungsgemäß der Teil c auf das nach beiden Richtungen ausschwenkbar gelagerte
Sperrklinkenlager g so ein, daß es am Ausschwenken in jener Schwenkrichtung jeweils
gehindert wird, in der es durch die Unterweg-Sperrklinke j bei Verhinderung der Freistellbewegung
des Stellhebels belastet wird. In der Zeichnung ist dies beispielsweise durch
die am Sperrklinkenlager g angebrachten und mit dem Teile zusammenarbeitenden ArmeA1
und k2 dargestellt.
Würde man aus der Stellung nach Abb. 8 versuchen, die Stellbewegung entgegen der
Pfeilrichtung umzukehren, so verhindert dies die Sperrklinke S1 wobei sie aber das Sperrklinkenlager
g entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken trachtet, was aber durch den
an dem Teil c anliegenden Arm k1 verhindert
wird.
Abb. 9 zeigt die Haltlage des Stellhebels bei noch angezogener Handfalle h, in der die
Sperrklinke j noch immer durch den Teil c in der Sperrlage gehalten und hierdurch eine
neuerliche Freistellung verhindert wird; erst nach dem Einfallen der Handfalle h (Abb. 10)
kann die Sperrklinke s ihre Sperrlage verlassen,
da sie durch die Ausnehmung b des Teiles c freigegeben wird.
Inzwischen ist aber die bisher ausgehoben gewesene Wiederholung-Sperre W1 eingefallen,
so daß der Teil c zwischen den beiden Wiederholung-Sperren Zu1 und W2 festgehalten ist,
wodurch ein Anziehen der Handfalle und damit ein Umstellen der Stellhebelrolle R verhindert
wird.
Soll der Stellhebel aus der Stellung nach Abb. 10 wieder in die obere Freilage nach
Abb. 6 gebracht werden, so muß vorher die Wiederholung-Sperre W1 ausgehoben werden,
um die Handfalle anziehen und den Stellhebel no umstellen zu können. Hierbei wird aber die
Sperrklinke j entgegen dem Uhrzeigersinn umgelegt, so daß dann in der Zwischenstellung
nach Abb. 8 die Sperrklinke s mit ihrem sperrenden Ende schräg nach unten steht.
Wird jetzt die begonnene Freistellbewegung des Stellhebels unterbrochen und der Stellhebel
wieder in die Haltlage (Abb. 10) zurückbewegt, so verhindert dies die Sperrklinke ί nicht, weil das Sperrklinkenlager g iao
samt der Sperrklinke s im Uhrzeigersinn ausschwenken kann, da in dieser Stellung der
Teil c nur ein Ausschwenken des Sperrklinkenlagers entgegen dem Uhrzeigersinn sperrt.
Soll der Stellhebel aus seiner Haltlage nach Abb. io in die untere Freilage umgestellt
werden, so ist vorher in bekannter Weise das Hebeleisen H bei nicht angezogener Handfalle
h für sich allein in seine obere Lage (Abb. ii) zu bringen. Die Hebelrolle R kann
hierbei ihre Haltlage nicht verändern.
Nun kann nach Ausheben der Wiederholung-Sperre W2 die Handfalle h angezogen
und der ganze Stellhebel nach unten in seine untere Freilage umgestellt werden. Hierbei
wird der Teil e weiter nach unten verschwenkt, so daß jetzt der Arm Ji1 des Sperrklinkenlagers
g freigegeben wird und das Sperrklinkenlager nun entgegen dem Uhrzeigersinn
ausschwenken kann. Die Wirkung der Einrichtung ist aber ansonsten sinngemäß die gleiche, wie früher beschrieben.
Der Teil c kann durch Federn F in seiner Mittelstellung gehalten werden, damit er nach
einem Ausschwenken wieder in seine Mittellage zurückkehrt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Unterweg-Sperre für Eisenbahnsignal-Stellhebel, bei welcher in bekannter Weise eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke in Sperrzähne an der Stellhebelrolle eingreift und hierdurch während der Bewegung des Stellhebels in die Haltlage seine neuerliche Bewegung in die Freilage hindert, bis die Haltlage erreicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Un- - te'rweg-Sperrklinke (s) durch einen von der Hebelhandfalle Qi) betätigten Teil (c) gekeuert und bei ausgeklinkter Handfalle in der Sperrlage gehalten wird, wodurch sie ihre Sperrlage erst nach dem Einfallen der Handfalle Qi) verlassen kann.
- 2. Wiederholung-Sperre für Signal-Stellhebel mit einer Unterweg-Sperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie unmittelbar oder mittelbar auf den von der Hebelhandfalle Qi) betätigten, die Unterweg-Sperrklinke (s) steuernden Teil (c) oder auf einen mit diesem gekuppelten Teil einwirkt und ihn in seiner der Haltlage des Stellhebels entsprechenden Lage und dadurch auch die Stellhebelrolle (R) in der Haltlage sperrt.
- 3. Unterweg-Sperre nach Anspruch 1 für dreistellige Signal-Stellhebel, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrklinkenlager (g) um eine Achse (d) nach beiden Richtungen frei schwenkbar gelagert ist und durch einen von der Hebelhandfalle Qi) betätigten Teil (c) am Ausschwenken in jener Schwenkrichtung jeweils gehindert wird, in welcher es durch die Unterweg-Sperrklinke (s) bei Verhinderung der Freistellbewegung des Stellhebels jeweils belastet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135839D DE685207C (de) | 1939-02-14 | 1939-02-14 | Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-Stellhebel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135839D DE685207C (de) | 1939-02-14 | 1939-02-14 | Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-Stellhebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685207C true DE685207C (de) | 1939-12-14 |
Family
ID=7540126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES135839D Expired DE685207C (de) | 1939-02-14 | 1939-02-14 | Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-Stellhebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685207C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064093B (de) * | 1952-02-15 | 1959-08-27 | Westinghouse Brake & Signal | Doppeldraht-Stellhebelvorrichtung zum Steuern von Signalen, Weichen od. dgl. im Eisenbahn-sicherungswesen |
-
1939
- 1939-02-14 DE DES135839D patent/DE685207C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064093B (de) * | 1952-02-15 | 1959-08-27 | Westinghouse Brake & Signal | Doppeldraht-Stellhebelvorrichtung zum Steuern von Signalen, Weichen od. dgl. im Eisenbahn-sicherungswesen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1756036A1 (de) | Loesbare Halterung | |
| DE1553470C3 (de) | Verschluß, insbesondere für die hintere Lagerung von kippbaren Fahrerhausern von Lastkraftwagea | |
| DE685207C (de) | Unterweg- und Wiederholung-Sperre fuer Eisenbahnsignal-Stellhebel | |
| DE1958956C3 (de) | Fahrtrichtungsanzeigeschalter mit selbsttätiger Rückstellung durch die Lenkeinrichtung | |
| DE1996862U (de) | Tuerschloss. | |
| DE393296C (de) | Motorischer Antrieb fuer Rechenmaschinen | |
| DE433320C (de) | Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern | |
| DE389488C (de) | Kastenfalle mit an den beiden Stirnseiten angeordneten Fallschiebern | |
| DE574045C (de) | Fahrtrichtungsanzeiger | |
| DE559109C (de) | Selbsttaetige Verriegelungsvorrichtung des Einstellhebels fuer die Aufzugvorrichtung des Schneidwerks von Maehmaschinen sowie fuer Bremsen und Getriebe von Fahrzeugen oder Maschinen | |
| DE704942C (de) | Objektivverschluss mit Vorlaufwerk | |
| DE563983C (de) | Sperrvorrichtung fuer die durch die Handfalle zu betaetigenden Hebelrollenriegel beidreistelligen einhebeligen Weichenstellhebeln | |
| DE401426C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE445376C (de) | Wehrkoerper mit aufgesetzter Klappe | |
| AT48635B (de) | Wagenheber. | |
| DE2219538A1 (de) | Muenzausloesevorrichtung mit muenzrueckgabe fuer selbstverkaeufer | |
| DE534406C (de) | Mittensperre fuer Reiseschreibmaschinen | |
| DE397232C (de) | Fluessigkeitsmesser mit wechselweise sich fuellenden und entleerenden Messgefaessen | |
| AT255172B (de) | Sperr- und Alarmvorrichtung | |
| DE1653982C3 (de) | Türverschluß für eine um zwei Achsen schwenkbare Kraftfahrzeugtür | |
| DE2312181C3 (de) | Aufzugs- und Steuervorrichtung für Krefsschleberverschfue für fotografische Kameras | |
| DE227712C (de) | ||
| DE319771C (de) | Schloss mit schiessender und sich gleichzeitig hebender Falle | |
| DE956801C (de) | Automobilkran mit bewegbarem Ausleger | |
| AT122080B (de) | Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen. |