DE433320C - Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern - Google Patents
Sperreinrichtung bei KombinationsschloessernInfo
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- DE433320C DE433320C DEB115994D DEB0115994D DE433320C DE 433320 C DE433320 C DE 433320C DE B115994 D DEB115994 D DE B115994D DE B0115994 D DEB0115994 D DE B0115994D DE 433320 C DE433320 C DE 433320C
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- DE
- Germany
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- locking
- locking bolt
- combination
- cleat
- bolt
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Links
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/0031—Locks with both permutation and key actuation
Landscapes
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 433320 — KLASSE 68 a GRUPPE 25
(Bii5994lll\68a)
Bauer A. G. in Zürich, Schweiz.
Gegenstand der Erfindung ist eine einfache Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern,
bei welchen nach dem Einstellen der Kombination der Schließriegel nur auf halbe Tour
gestellt, aber nicht völlig zurückgeschoben werden kann, während zum völligen Zurückschieben
die Kombination wieder zu verstellen ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι eine Ansicht der Einrichtung eines Gefach- (Safe) Schlosses,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie L-M der Abb. i,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie N-O der Abb. 1,
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie P-Q der Abb. i,
Abb. S die Sperrstellung der Einrichtung,
Abb. 6 die völlige Offenstellung der Einrichtung.
Das dargestellte Schloß besteht aus einem an sich bekannten Zuhaltungsschloß I mit
durch Schlüssel 2 zu verschiebendem Schließriegel r und der Kombinationseinrichtung II,
durch welche die Sperrung des Schließriegels ι erfolgt. Die Kombinationseinrichtung
besitzt in an sich bekannter Weise eine Anzahl (z. B. vier) rings um eine Achse 3
angeordnete Zuhaltungsscheiben 4, 4', 4", 4'" ..., die an ihrem Umfang mit je einer
Kerbe 5, 5', 5", 5"'... versehen sind. Auf der Achse 3 sitzt eine der Zahl der Zuhaltungsscheiben
4 entsprechende Anzahl (vier) \*on Sperrhebeln 6, 6', 6", 6'" . . . , die mit je
einem Vorsprung 7, γ', j", j'" versehen sind,
welche Vorsprünge bei eingestellter Kombination in die Kerben 5, 5' ... eintreten.
Das dem Schließriegel zugekehrte Ende der Sperrhebel ist hakenförmig ausgebildet und
kann mit einer Einbuchtung 8 über einen Vorsprung 9 des Schließriegels greifen. Im
Schließriegel ist ein Schlitz 10 angeordnet, durch welchen ein Stollen 11 einer hinter dem
Schließriegel angeordneten verschiebbaren Platte 12 hindurchtritt. Vor den Sperrhebeln
liegt ein Mitnehmerhebel 43, der mit einem Stollen 13 versehen ist, welcher über die
Sperrhebel 6 greift. Der Mitnehmerhebel steht unter der Wirkung einer Feder 40, die
ihn entgegen dem Sinne des Uhrzeigers (Abb. 1) zu verdrehen strebt.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Bei geschlossenem Schließriegel 1 und verstellter Kombination nehmen die Teile die in Abb. 5 dargestellte Lage ein, bei welcher die Vorsprünge 7 der Sperrhebel 6 auf den Umfangen der Zuhaltungsscheiben 4 aufliegen und daher das vordere Ende der Sperrhebel 6 so angehoben ist, daß es hinter dem Stollen 11 der Platte 12 liegt, so daß bei einem Versuch, den Schließriegel zurückzuschieben, dieser Stollen, der durch den Riegel mitgenommen wird, an die Sperrhebel anstößt und den Schließriegel sperrt. Wird die Kombination eingestellt und hierauf der Schließriegel mittels des Schlüssels zurückgeschoben, so fällt bei halber Tour des Schlüssels das hakenförmige Ende 8 der Sperrhebel unter der Wirkung der Feder 40 über den Vorsprung 9 (z. B. eine Aufbiegung oder einen Stollen) des Schließriegels 1 ein und verhindert dadurch das weitere Zurückschieben des Schließriegels, der immer noch zur Hälfte vorgeschoben bleibt (Abb. 1). Durch das halbe Zurückschieben des Riegels ist nun aber der Stollen 11 über die Sperrhebel 6 getreten; werden diese im Sinne des Uhrzeigers nach rechts verdreht, indem die Kombinationsscheiben 4 verstellt werden, so wird der Stollen 11 im Schlitz 10 angehoben, und nun steht einem weiteren Zurückschieben des Schließriegels nichts mehr im Wege. Dieses kann aber erst erfolgen, nachdem sämtliche Sperrhebel angehoben sind, da erst dann die Bahn für den Vorsprung 9 frei wird; es müssen also sämtliche Zuhaltungsscheiben 1 r verstellt werden, bevor die gänzliche Zurückschiebung des Schließriegels möglich ist. Wird dann zum Schließen der Schließriegel wieder 65, vorgeschoben, so fällt der Stollen 11 nach Verlassen der Sperrhebel durch sein Gewicht (oder mit Hilfe einer Feder) von diesen herunter, und die Sperrung ist damit ohne weiteres wieder eingetreten. An den Kombinationsscheiben braucht keine Verstellung mehr vorgenommen zu werden; es besteht die Gewißheit, daß sämtliche derselben bereits verstellt sind.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Bei geschlossenem Schließriegel 1 und verstellter Kombination nehmen die Teile die in Abb. 5 dargestellte Lage ein, bei welcher die Vorsprünge 7 der Sperrhebel 6 auf den Umfangen der Zuhaltungsscheiben 4 aufliegen und daher das vordere Ende der Sperrhebel 6 so angehoben ist, daß es hinter dem Stollen 11 der Platte 12 liegt, so daß bei einem Versuch, den Schließriegel zurückzuschieben, dieser Stollen, der durch den Riegel mitgenommen wird, an die Sperrhebel anstößt und den Schließriegel sperrt. Wird die Kombination eingestellt und hierauf der Schließriegel mittels des Schlüssels zurückgeschoben, so fällt bei halber Tour des Schlüssels das hakenförmige Ende 8 der Sperrhebel unter der Wirkung der Feder 40 über den Vorsprung 9 (z. B. eine Aufbiegung oder einen Stollen) des Schließriegels 1 ein und verhindert dadurch das weitere Zurückschieben des Schließriegels, der immer noch zur Hälfte vorgeschoben bleibt (Abb. 1). Durch das halbe Zurückschieben des Riegels ist nun aber der Stollen 11 über die Sperrhebel 6 getreten; werden diese im Sinne des Uhrzeigers nach rechts verdreht, indem die Kombinationsscheiben 4 verstellt werden, so wird der Stollen 11 im Schlitz 10 angehoben, und nun steht einem weiteren Zurückschieben des Schließriegels nichts mehr im Wege. Dieses kann aber erst erfolgen, nachdem sämtliche Sperrhebel angehoben sind, da erst dann die Bahn für den Vorsprung 9 frei wird; es müssen also sämtliche Zuhaltungsscheiben 1 r verstellt werden, bevor die gänzliche Zurückschiebung des Schließriegels möglich ist. Wird dann zum Schließen der Schließriegel wieder 65, vorgeschoben, so fällt der Stollen 11 nach Verlassen der Sperrhebel durch sein Gewicht (oder mit Hilfe einer Feder) von diesen herunter, und die Sperrung ist damit ohne weiteres wieder eingetreten. An den Kombinationsscheiben braucht keine Verstellung mehr vorgenommen zu werden; es besteht die Gewißheit, daß sämtliche derselben bereits verstellt sind.
Statt durch Schlüssel und Zuhaltungseingericht I könnte der Schließriegel auch einfach
durch einen Griff bewegt werden. Die Kombinationszuhaltungen könnten statt rings
um die Schwingungsachse der Hebel auch in einer Reihe hintereinanderliegen.
Die Art der Sperrung des Schließriegels an sich mit der verschiebbaren Platte 12 und
dem hakenförmigen Ende 8 kann auch nur mit einem Sperrhebel ausgeführt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern, gekennzeichnet durch einen an einer verschiebbaren Platte (10) angebrachten Stollen (11), der sich bei geschlossenem Schließriegel vor einen oder mehrere Sperrhebel (6) legt, die durch eine an ihnen vorgesehene Einbuchtung (8) und einen am Schließriegel angebrachten Vorsprung (9) oder durch die umgekehrte Anordnung dieser Elemente mit dem Schließriegel bei halber Tour des letzteren zusammengreif en, während durch Verstellen eines oder mehrerer Zuhaltungselemente der Stollen (11) durch den oder die Sperrhebel (6) angehoben, das Zusammengreifen von Einbuchtung (8s) und Vorsprung (9) aufgehoben und die Bahn für den Schließriegel völlig freigegeben wird. '
- 2. Sperreinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Zahl der Kombinationszuhaltungen entsprechende Anzahl von Sperrhebeln (6, 6', 6" ..,) zur Sperrung des Schließj'iegels, von denen jeder durch Verstellen je eines Kombinationselementes einzeln verstellt werden, muß, um die Sperrung bei halber Tour aufzuheben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB115994D DE433320C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB115994D DE433320C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433320C true DE433320C (de) | 1926-08-26 |
Family
ID=6994177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB115994D Expired DE433320C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433320C (de) |
-
1924
- 1924-10-07 DE DEB115994D patent/DE433320C/de not_active Expired
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