AT125137B - Zählvorrichtung für Flüssigkeitsentnahmen durch mehrere Abnehmer aus derselben Meßvorrichtung. - Google Patents
Zählvorrichtung für Flüssigkeitsentnahmen durch mehrere Abnehmer aus derselben Meßvorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 mehreren durch Schlüssel in und ausser Betrieb gesetzten und Verriegelungsvorrichtungen aufweisenden Einzelzählwerken sind bekannt. Die mechanischen Zähleinrichtungen entbehren indes die für die Praxis EMI1.3 zweiten Gleitsehiene die Abfüllvorrichtung freizugeben und gleichzeitig die nicht betätigten Einzel- zählwerke zu sperren vermag. Hiebei ist an der erstgenannten Schiene ein Sperrglied angebracht, das die Rückkehr eines mit dem betreffenden Einzelzählwerk in Verbindung stehenden, durch das erste Exzenter heb-und senkbaren Schiebers in die Anfangsstellung während des Abfüllvorganges verhindert. EMI1.4 am Rahmen 2 befestigt (in Fig. 1 ist nur ein einziges dargestellt). am Betätigungshebel 5 jedes Zählwerkes 4 ist das eine Ende einer Zugfeder 6 befestigt, deren anderes Ende am zugehörigen Schieber. 3 EMI1.5 einer Leiste 7 des Rahmens 2 und ruht auf einer Gleitkurve, z. B. einer schrägen Flanke 8 einer waagrecht verschiebbaren gezahnten Schiene 9 über der Oberkante der Schieber 3. Das linke Ende der Schiene 9 ist durch einen, in einem auf der Platte 1 befestigten Rohr. M verschiebbaren Draht 11 mit der nabe 12 des Hahnhebels 13 verbunden, während das rechte Ende der Schiene 9 ebenfalls durch einen, in einem auf der Platte 1 befestigten Rohr 14 verschiebbaren Draht 1. mit einem dem Befestigungspunkt 16 des Drahtes 11 diametral gegenüberliegenden Punkt 17 der Nabe 12 verbunden ist. Bei einem Schwenken des Hebels 13 im Sinne des Pfeiles I wird daher die Schiene 9 zwangläufig nach links und bei einer Drehung des Hebels im umgekehrten Sinn nach rechts verschoben. EMI1.6 eingreift und die RÜckbewegung des Hebels 13 sperrt, wird erreicht, dass letzterer stets seinen vollen Ausschlag machen muss, bevor er in der andern Richtung gedreht werden kann : denn erst dann kann die Klinke 133 umgestellt werden, indem sie in eine der Vertiefungen 132 eingreift. Eine zweite. ebenfalls EMI1.7 der Nabe 12 eingreifenden und den Hebel 13 sperrenden Riegels 20, welcher durch einen, in einem an der Platte 1 befestigten, nicht dargestellten Rohr verschiebbaren Draht.'37 mit der Schiene 18 verbunden ist. Eine an der Platte 1 und am Riegel@ 20 befestigte Feder 22 ist bestrebt, letzteren in die Lücke 7. 9 einzuriicken. Zum Hoch- und Tiefstellen jedes Schiebers 3 und zur Verschiebung der Schiene 18 nach rechts zwecks Entriegelung des Hebels 13 ist eine, der Zahl der Zählwerke 4 entsprechende Zahl von Doppelexzentern 23-24 in der Grundplatte 1 drehbar gelagert. Jedes Doppelexzenter, dessen Exzenter um 90" gegeneinander versetzt sind, weist eine Nabe S- ? mit diametralem Schlitz 26 auf, in welchen ein Mitnehmer eines an sich bekannten, nicht gezeichneten Zylinderschlosses einzugreifen vermag. Jedes Schloss hat seinen eigenartigen Schlüssel. An der Schiene-M sind Schlitze. 27 vorgesehen, deren Breite dem Durchmesser der Exzenter 24 entspricht. Das rechte Ende der Sehlitze 27 ist naeh einem Kreisbogen 28 erweitert. Jeder Schieber @ 3 weist einen rechteckigen Ausschnitt 29 zur Aufnahme des zuge- hörigen Exzenters : 34 und einen waagrechten Schlitz 30 auf. in welchen ein an der Schiene. 9 befestigter Stift 31 einzugreifen vermag'. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Sämtliche Schieber J sind gehoben und die Schiene 18 ist in der linken Endstellung. Die Schlitze 30 der Schieber 3 stehen auf gleicher Höhe wie die Stifte 31. greifen aber nicht in sie ein. Wird nun eines der Schlösser, z. B. das äusserste rechts, betätigt, so wird das entsprechende Doppelexzenter 2. 3. 24 im Uhrzeigerdrehsinn um 180 gedreht. Hiedurch wird der entsprechende Schieber 3 mittels des Exzenters 24 gesenkt, die Feder 6 gespannt und die Schiene 7S samt dem Riegel 20 durch das Exzenter 23 nach rechts verschoben und damit der Hebel 13 entriegelt (Fig. 1). Dieser kann nun nach rechts gesehwungen (Pfeil I) und Flüssigkeit entnommen werden. Bei dieser Hebelszhwingung wird die Schiene 9 nach links gezogen, so dass der Hebel 5 des äussersten rechten Zählwerkes 7 beim Gleiten auf der betreffenden Flanke 8 der Schiene 9 durch die gespannte Feder 6 das Zählwerk 1 betätigt. Die Hebel der übrigen Einzelzählwerke ruhen hiebei auf den zugehörigen Schiebern-3. Nach dem Abfüllen wird der Hahnhebel J. 3 wieder nach links geschwungen und dadurch auch die Schiene 9 wieder nach rechts verschoben. Hiebei wird der gesenkte Hebel 5 für das rechte Zählwerk 1 gehoben : doch ist diese Bewegung ohne Wirkung auf das Zählwerk. Wenn der Hebel 13 in seiner Anfangsstellung angelangt ist, schnappt der Riegel 20 wieder in die Lücke 19 ein, sobald das Schloss zurückgedreht wird, und sperrt den Hebel 13. Mit dem Riegel 20 EMI2.2 EMI2.3 d. h. bei der Möglichkeit des Eintretens eines Exzenters 23 in die kreisbogenförmige Erweiterung 2 des zugehörigen Schlitzes 27 der Schiene 18 stattfinden. Der gesenkte Sehieber. 3 kann aber auch vor Vollendung des Abfüllens und vor vollständiger Verschiebung der Schiene 9 nach rechts nicht gehoben werden, da bei Verschiebung der Schiene 9 nach links der betreffende Stift 31 über den Schieber 3 greift und ihn am Hochgehen hindert. Die übrigen Stifte 31 laufen in den Schlitzen 30 der Schieber, 3 und sperren sie gegen Verschiebung nach unten. Durch das Verlegen der Drähte n. J und 21 im Führungsrohre können die Einzelzählwerke an beliebigen, von der Mess- und Abfüllvorrichtung entfernten Orten angebracht werden. Auch können nachträglich weitere Einzelzählwerke angefügt sowie ganze Reihen weiterer Zählwerke mit gemeinsamen, nach der Messvorrichtung führenden Drähten angeordnet werden. Bei übereinander angeordneten Reihen von Einzelzählwerken wird zweckmässig zwischen je zwei Reihen ein lotrecht beweglicher Sperrschieber angeordnet. Wird die mit einem Einschnitt versehene Schiene 18 einer Reihe verschoben, so treibt sie den Sperrsehieber in einen Einschnitt der unteren Sehiene 18, wobei die untere Schiene gesperrt wird. Ähnlich wird bei der Verschiebung einer unteren Schiene die obere gesperrt. EMI2.4 starre Verbindungsteile oder in Rohre verlegte Bowdenzüge verwendet werden. Die Ansführungsform nach Fig. 3-10 unterscheidet sich von der beschriebenen Form durch die Form der Schiene 9 und durch die Verbindung zwischen dem Umstellhahn der Messvorrichtung und der Zähleinrichtung. Dabei wird vorausgesetzt, dass ein zweiarmiger Hebel auf dem Küken des Umstellhahnes, ähnlich dem Hebel 13 in Fig. 1, sitzt. An den Enden dieses Hebels sind zwei Stangen 40, 41 angelenkt (Fig. 9 und 10), die durch Zapfen 4"2 und 13 mit den Seitenarmen eines auf der Rückseite der Platte 1 im Zapfen 44 schwingbar gelagerten T-förmigen Hebels 55 verbunden sind. Mit seinem Mittelarm fasst dieser Hebel einen durch einen Schlitz J- ? der Platte 1 tretenden Zapfen 46 der Schiene. 9. Neben dem Hebel 5. 5 ist ein ähnlicher dreiarmiger Hebel bei 47 schwingbar gelagert, der mit einem Arm 48 den durch einen Schlitz 49 der Platte heraustretenden, mit der Schiene 18 verbundenen Zapfen 50 fasst und von einer an einem zweiten Arme angeschlossenen Feder 32 in der Ruhelage der Teile mit seinem <Desc/Clms Page number 3> dritten Arme J3 gegen einen Anschlag 54 angedrückt gehalten wird, wobei das hakenförmig ausgebildete Ende dieses Armes in eine am Hebel 55 vorgesehene Klaue 57 eingefallen ist und dadurch diesen Hebel sowie auch den Umstellhahn verriegelt (Fig. 9). Sobald jedoch einer der Schlüssel betätigt und die Schiene 18 in ihre die übrigen Exzenter 23, 24 verriegelnde Stellung verschoben worden ist, ist auch EMI3.1 stimmen mit denen in Fig. l und 2 gezeigten überein, und es entspricht die Stellung der Teile nach Fig. 3 der Stellung der Hebel in Fig. 9 und die Stellung nach Fig. 4 der Stellung der Hebel in Fig. 10. Demnach führt der Zählwerkhebel 5 für die Bewegung der Schiene 9 nach beiden Richtungen hin je eine eine Schaltung erwirkende Schwingung aus, wobei bei jeder dieser Verschiebungen das eine der beiden Mess- gefässe gefüllt, während das andere entleert wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zählvorriehtung für Flüssigkeitsentnahmen durch mehrere Abnehmer aus derselben Messvorriehtung, welche für jeden Abnehmer je ein Zählwerk mit eigenem Schlüssel und Verriegelungsvor- EMI3.2 vorgesehen ist, von denen ersterer den Arm (5) des betreffenden Zählwerks zur Betätigung freigibt und die zweite die nicht betätigten Zählwerke verriegelt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Teile (3, 18) Doppelexzenter (23, ; 24) vorgesehen sind. welche unmittelbar durch den Schlüssel gedreht, je in einem dieser Teile eingreifen, um diese lotrecht bzw. waagrecht zu bewegen.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer durch die Schiene (18) freigegebenen Schiene (9) Sperrstifte (31) angeordnet sind, welche mit in den Vertikalschiebern (3) vor- EMI3.34. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (9) schräg verlaufende Einschnitte (8) aufweist, durch welche die mittels Federn (6) diesen Schrägflächen entlang geführten Zählwerkshebel während der Bewegungen der Schiene betätigt werden. EMI3.4 Rparungen (27) in der Schiene (18) verriegelt werden, welche am Ende kreisbogenförmige Erweite- rungen (28) aufweisen, so dass bei der durch das Doppelexzenter bewirkten Verschiebung der Schiene (18) die engeren Teile der Schlitze der nicht freigegebenen Zählwerke die Exzenter (23) einschliessen, dem Exzenter (23) des betätigten Zählwerks aber durch die Erweiterung (28) so viel Spiel lassen, dass der andere Exzenter (. 24) den Schieber (.'J) verschieben kann.6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zählwerkhebel (5) EMI3.5 auf ihrer Rückseite einen in einem Schlitz (45) des Rahmens (1) geführten Zapfen (46) aufweist, der vom Mittelarm eines schwingbaren T-Hebels (44) gefasst ist. dessen Seitenarme durch Lenker (40, 41) an den Umstellhahn anschliessen.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung des T-Hebels EMI3.6
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH333475X | 1929-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT125137B true AT125137B (de) | 1931-10-26 |
Family
ID=4502845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125137D AT125137B (de) | 1929-10-23 | 1929-11-16 | Zählvorrichtung für Flüssigkeitsentnahmen durch mehrere Abnehmer aus derselben Meßvorrichtung. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT125137B (de) |
| CH (2) | CH141070A (de) |
| GB (1) | GB333475A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3422676A (en) * | 1967-01-18 | 1969-01-21 | Wilsons Sons Inc William M | Interlock for multiple totalizer metering apparatus |
-
1928
- 1928-11-28 CH CH141070D patent/CH141070A/de unknown
-
1929
- 1929-10-23 CH CH147350D patent/CH147350A/de unknown
- 1929-11-16 AT AT125137D patent/AT125137B/de active
- 1929-11-16 GB GB35105/29A patent/GB333475A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3422676A (en) * | 1967-01-18 | 1969-01-21 | Wilsons Sons Inc William M | Interlock for multiple totalizer metering apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH147350A (de) | 1931-05-31 |
| GB333475A (en) | 1930-08-14 |
| CH141070A (de) | 1930-07-15 |
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