DE357456C - Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zaehlwerk- oder Stellwerkschlittens - Google Patents

Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zaehlwerk- oder Stellwerkschlittens

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DE357456C
DE357456C DEH85133D DEH0085133D DE357456C DE 357456 C DE357456 C DE 357456C DE H85133 D DEH85133 D DE H85133D DE H0085133 D DEH0085133 D DE H0085133D DE 357456 C DE357456 C DE 357456C
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Description

  • Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zählwerk- oder Stellwerkschlittens. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zählwerk- oder Stellwerkschlittens mit einer an sich bekannten abwechselnd in eine feststehende oder in eine bewegliche und ständig in einer Mittellage gehaltenen Verzahnung eingreifenden Sperrklinke.
  • Die Erfindung zeichnet sich dem Bekannten gegenüber durch große Einfachheit aus, da nur ein einzelner schwingender Fortschalthebel als Handgriff für die Bedienung ohne Widerlager für die Finger bei der Handhabung erforderlich ist.
  • Das neue Schlittenschloß ist in der Zeichnung in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform in Abb. = in Seitenansicht und in Abb. 2 in einer Ansicht von unten dargestellt. Die Abb. 3 bis 6 zeigen verschiedene Einzelheiten.
  • Unter der Schlittenbedenplatte a ist eine unter der Wirkung einer Feder b stehende Sperrklinke c von etwa T-förmiger Gestalt gelagert, die mit zwei Nasen cl, c2 versehen ist. Die Nase cl greift in der gezeichneten Ruhelage der Klinke c in eine Rast d einer unter der Maschinengrundplatte e angeordneten festen Zahnstange ein. Wird die Sperrklinke c aus der Rast d ausgehoben, so tritt ihre zweite Nase c2 sofort in eine gegenüberliegende Rast f 3 einer beweglichen gezahnten Schiene fein, die durch eine auf eine winklige Aussparung f 2 einwirkende federbeeinflußte Rolle f 1 ständig in einer Mittellage gehalten wird. Feste Anschläge g an der Maschinengrundplatte e begrenzen die seitlichen Verschiebebewegungen dieser Schiene f. An der Bodenplatte a des Schlittens ist ferner eine Brückeh angeschraubt, die in den Abb. 3 und q. von oben und von der Seite gesehen, besonders dargestellt ist. Auf der der Bodenplatte a zugekehrten Unterseite dieser Brücke ist ein mit einem Handgriff il versehener Fortschalthebel i, Abb. i, 2, 5 und 6, mit einem Langloch i2 um eine eingezogene Schraube hl als senkrechte Achse drehbar angeordnet. Der Schalthebel i weist einen zwei Schrägflächen i3 enthaltenden Ausschnitt i4 auf, durch den das obere Ende der Sperrklinke c, das in einem Schlitz lag der Brücke h geführt wird, hindurchragt. Außerdem trägt der Schalthebel i noch einen Stift i5, der bei einer Verschiebung des Hebels i in Richtung der Längsausdehnung des Langloches i2 in einen Einschnitt h3 der Brücke eintreten kann.
  • Die Verschiebung des Schlittens um eine Wertstelle nach rechts oder links erfolgt durch einen wagerechten in Richtung der Verschiebebewegung erfolgenden Druck an dem Handgriff il des Schalthebels i. Dabei wirkt die eine Schrägfläche i3 im Ausschnitt i4 auf die Sperrklinke c so ein, daß diese aus der Rast d aus und in eine gegenüberliegende Rast f 3 der beweglichen Schiene feingeschwenkt wird. Nach der dadurch erfolgten Kupplung des Schlittens mit der ständig in einer Mittellage gehaltenen Schiene f werden durch den auf den Schalthebel i ausgeübten wagerechten Druck Schlitten und Schiene bis in eine durch einen Zapfen g begrenzte Endlage zusammen verschoben. Diese Verschiebung entspricht der Verstellung des Schlittens um eine Wertstelle. Wird dann der Handriff i losgelassen, so legt die Feder b die Sperrklinke c in eire Rast d der festen Zahnstange zurück, wodurch sie aus der beweglichen Schiene f ausgehoben wird. - Die Schiene f wird durch die federbeeinflußte Rolle f l wieder in die gezeichnete Mittellage zurückgebracht, so daß danach wieder eine Verschiebung des Schlittens nach beiden Seiten vorgenommen werden kann.
  • Soll eine Verschiebung des Schlittens um mehr als eine Wertstelle auf einmal erfolgen, so wird der Handgriff il des Schalthebels i in Richtung des in Abb.2 eingezeichneten Pfeiles nach der Maschine zu einwärts bewegt. Durch diese von dem Langloch i2 begrenzte Verschiebebewegung wird die Sperrklinke c ebenfalls aus einer Rast d ausgehoben und dann so weit verschwenkt, daß die Nase c2 der Klinke c über die Verzahnung der Schiene f hinwegreicht und eine Kupplung wie bei der schrittweisen Verschiebung des Schlittens nicht zustande kommt. Da bei der Einwärtsbewegung des Schalthebels i der Stift i6 in den Einschnitt 1a3 an der Brücke h eintritt, so ist dadurch eine feste Verbindung des Schalthebels i mit dem Schlitten hergestellt, so da,ß dieser mittels des Schalthebels i um beliebige Strecken nach rechts oder links verschoben werden kann. Durch die Rückkehr des Schalthebels i in die gezeichnete Ausgangslage wird der Sperrklinke c Gelegenheit gegeben, zur Feststellung wieder in eine Rast d einzufallen.
  • Selbstverständlich kann man den Schalthebel i, statt ihn unter der Maschinengrundplatte um eine senkrechte Achse drehbar anzuordnen, auch vorn vor dem Schlitten um eine wagerechte Achse verschwenkbar anbringen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: x. Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zählwerk- oder S`ellwerkschlittens mit einer abwechselnd in eine feststehende oder in eine bewegliche und ständig in einer Mittellage gehaltene Verzahnung eingreifenden Sperrklinke, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (c) durch einen nach beiden Seiten schwenkbaren Schalthebel (i) mit einem zwei Schrägflächen (i3) aufweisenden Ausschnitt (i4) gesteuert wird. ä. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise in seiner Längsrichtung verschiebbar angeordnete, schwenkbare Schalthebel (i) zum Zwecke der Verschiebung des Zählwerk- oder Stellwerkschlittens (a) um mehrere Wertstellen, bei seiner Verschiebung durch eine . Kupplung (i5, h3) mit dem Schlitten (a) gekuppelt wird.
DEH85133D 1921-04-17 1921-04-17 Vorrichtung an Rechenmaschinen zum Verschieben des Zaehlwerk- oder Stellwerkschlittens Expired DE357456C (de)

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