AT122080B - Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen. - Google Patents

Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen.

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AT122080B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der   Mittelstellung des Stellhebels   frei beweg- lichem Hebeleisen. 



   Der dreistellige Weichen antrieb gemäss dem   Stammpatent   kann auch durch einen geeignet ausgebildeten dreistellige Stellhebel mit einem einzigen Hebeleisen bedient werden, welches   bekannter-   massen in der Mittelstellung des Stellhebels bei nicht angezogener Handfalle frei beweglich ist, so dass es je nach Erfordernis entweder in der oberen Stellung durch Anziehen der Handfalle mit der Hebelrolle gekuppelt und samt der Hebelrolle nach unten oder aber in der unteren Stellung durch Anziehen der Handfalle mit der Hebelrolle gekuppelt und samt dieser nach oben gestellt werden kann. 



   Auch dieser dreistellige Stellhebel war bisher nicht aufsehneidbar und daher nur zur   Signalstellung   und zur Weichenverriegelung geeignet und seine nicht auf die   Hebelhandfalle,   sondern direkt auf die Hebelrolle einwirkende Sperrvorriehtung erschwert die Unterbringung einer Aufsehneidvorrichtung. 



  Überdies werden bei diesem Hebel die die Hebelrolle festhaltenden Hebelrollenriegel in der Sperrlage nur durch Federn gehalten, was unzulässig ist, sobald die Sperrung des Stellhebels von der Hebelrolle auf die Handfalle verlegt wird. 



   Vorbeschriebener Hebel wird nun erfindungsgemäss mit neuen, eigenartigen, auch auf die Hebelhandfalle wirkenden   Sperr-und Verriegelungseinriehtungen   und mit einer Aufschneidvorrichtung versehen, um ihn für den neuen, dreistellige Weichenantrieb geeignet zu machen. 



   Auf der Zeichnung sind einige   Ausführungsbeispiele     der Neuerungen d ; 1rgesteIlt.   



   Der Hebel (Fig. 1, 2 und 3) besteht im Wesen aus der Hebelrolle R, welche auf der Kuppelseheibe G drehbar sitzt und im Hebelbock B gemeinsam mit der   Kuppelscheibe   drehbar gelagert ist. Die Hebelrolle R und die   Kuppelseheibe G   sind wieder durch eine   Aufschneidkupplung   C miteinander gekuppelt 
 EMI1.1 
 die am Hebelbock B festsitzenden Anschläge   p und eingreifen, um   die   Kuppelseheibe     G   samt der
Hebelrolle   j6 festzulegen.   



   Erfindungsgemäss ist nun am Hebeleisen ein konzentrisch zur Hebeleisendrehachse angeordneter
Sperrbord b angebracht, welcher in die Hebelrollenriegel und li in ihrer Sperrlage eingreift und welcher eine so angeordnete Ausnehmung a besitzt, dass dieselbe immer nur jenen Hebelrollenriegel für die Ausklinkung des Stellhebels freigibt, welcher je nach der Stellung des Hebeleisens mit der Handfallenstange   K   durch ihre Nase   n   in Eingriff steht.

   Nun kann, wie nachfolgend beschrieben, die Sperrung des Stellhebels ohne Nachteil von der   Handfallenstange aus erfolgen,   weil auch der jeweils nicht mit der Hebelhandfalle gekuppelte Rollenriegel (in der in Fig. 2 gezeichneten   Stellung 1'1) durch   den am Hebeleisen befindlichen Sperrbord b in seiner   Sperrlage zwangläufig festgehalten   wird und somit nicht   mehr   wie früher, von Hand aus unzeitmässig   ausgehob"n werden kann.   Während des Umstellen des Hebeleisens allein in der Mittelstellung der Hebelrolle werden beide Rollenriegel   I'und 11 durch   den Sperrbord b in der Sperrlage festgehalten und gegen unbefugte Eingriffe gesichert. 



   Die Sperrung des Stellhebels erfolgt nun erfindungsgemäss durch ein auf die   Handfallenstange   K einwirkendes und mit ihr in eigenartiger Verbindung stehendes Sperrelement S. 



   Da einerseits in der Mittelstellung der Hebelrolle das Hebeleisen allein bei nicht angezogener Hand-   falle umstellbar sein muss und anderseits, ein Umstellen des Hebeleisens gemeinsam mit der Hebelrolle bei angezogener Handfalle ermöglicht werden muss, so ist erfindungsgemäss die Verbindung der Hand-   

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 EMI2.1 
 zwei Drehachsen abwechselnd wirksam sind, von welchen die eine bei nicht ausgeklinkter Handfalle und die andere bei ausgeldinkter Handfalle mit der Drehachse des Hebeleisens anuähernd übereinstimmt, so dass während des Umstellens des Hebeleisens. gleichgültig ob bei angezogener oder nicht   angezogener   Handfalle, eine wesentliche Verstellung des Sperrelementes nicht stattfindet, sondern diese nur beim Ein-oder Ausklinken des Stellhebels bzw. der Handfalle eintritt. 



   Ein   Ausführuna'sbeispiel   dieser   Sperreinriehtung ist   in den Fig. 2-6 dargestellt. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

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 so dass sieh dieser Stellhebel nun zur   Bedienung   des in Rede stehenden dreistelligen Weichenautriebes eignet. 



   Der vorbeschriebene   dreistellige Stellhebel eignet sich auch zum Stellen von Signalen oder zum   Verriegeln von Weichen, in   welchem   Falle nur die Aufschneidkupplung durch eine unlösbare Verbindung ersetzt zu werden braucht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Dreistelliger, einhebeliger Stellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen, gekennzeichnet durch einen am Hebeleisen   (II)]   konzentrisch zur Hebeleisendrehachse ange- 
 EMI3.1 
 der Hebelhandfalle gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Sperrvorrichtung für die Handfalle des dreistelligen Stellhobels nach Anspruch 1, dadurch EMI3.2 Ringnuten oder Schlitze eingreifende Stifte oder Bolzen (1 und 2, Fig. 2-6), durch Exzenter (1 und 2. Fig. 7-11) od. dgl. so hergestellt ist, dass an der Verbindungsstelle während des Umstellens des Hebeleisens abwechselnd zwei Drehachsen wirksam sind, indem bei nicht angezogener Handfalle die eine und bei angezogener Handfalle die andere mit der Drehachse des Hebeleisens in annähernde Übereinstinmmung gebracht wird.
    3. Verriegelungseinrichtung für die Mittelstellung des Sperrelementes (S) bei dreistelligen Stellhebeln nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Sperrelement (S, Fig. 7-11) angeordneten Sperrbord (x) od. dgl., welcher mit einem von der Handfallenstange (K) gesteuerten Riegel (g) so zusammenspielt, dass in der Mittelstellung des Stellhebels während des Umstellen des Hebeleisens allein, EMI3.3
AT122080D 1930-01-17 1930-01-17 Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen. AT122080B (de)

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AT119090D AT119090B (de) 1930-01-17 1929-02-27 Dreistelliger Weichenantrieb in Verbindung mit einem dreistelligen Weichenstellwerk.
AT122080D AT122080B (de) 1930-01-17 1930-01-17 Dreistelliger Weichenstellhebel mit in der Mittelstellung des Stellhebels frei beweglichem Hebeleisen.

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AT119090B (de) 1930-09-25

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