DE574283C - Drahtzugdoppelhebel zum Stellen von dreibegriffigen Signalen oder Weichenriegeln - Google Patents

Drahtzugdoppelhebel zum Stellen von dreibegriffigen Signalen oder Weichenriegeln

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DE574283C
DE574283C DEO19576D DEO0019576D DE574283C DE 574283 C DE574283 C DE 574283C DE O19576 D DEO19576 D DE O19576D DE O0019576 D DEO0019576 D DE O0019576D DE 574283 C DE574283 C DE 574283C
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DE
Germany
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lever
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pulley
switches
wire pull
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Expired
Application number
DEO19576D
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English (en)
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or trackmounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or trackmounted scotch-blocks using mechanical transmission; e.g. wire, lever
    • B61L7/027Control levers

Description

Die Erfindung betrifft einen Drahtzugdoppelhebel zum Stellen von dreibegriffigen Signalen oder Weichenriegeln mit einer gemeinsamen Seilrolle. '
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art liegen die beiden Hebel in der Regel nebeneinander und werden beim Umlegen aneinander vorbeibewegt. Infolgedessen sind sie seitlich so weit gegeneinander versetzt,
to daß zwischen ihren Handgriffen genügend Raum für die Hand des Bedienenden verbleibt. Dies führt zu einer unerwünscht großen Raumbeanspruchung, welcher durch die bereits versuchte, aber schon an sich un-
»5 günstige Schwächung der Hebelschäfte infoige der genannten Bedingungen der guten Bedienbarkeit nur in beschränktem Maße begegnet werden kann.
Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die beiden Hebel um der Umschlagebene bei Ruhestellung einen Winkel miteinander bilden, der größer ist als der notwendige Umschlagwinkel. Hierdurch wird erreicht, daß beide Hebel in ein und derselben Umschlagebene angeordnet werden können, ohne für den Doppelhebel mehr Raum zu beanspruchen als für einen Einzelhebel unter Beibehaltung der Bedienbarkeit beider Hebel von derselben Seite des Stellwerkes. Die erfindungsgemäße Vergrößerung des Spreizwinkels kann leicht so bemessen werden, daß die Bedienbarkeit jedes Hebels in umgelegtem Zustande nicht durch den anderen Hebel beeinträchtigt wird.
Die Spreizung der Hebel in der Grund-Stellung kann dazu benutzt werden, die Scheibe durch je einseitiges Festhalten gegen Drehen zu sperren, indem beide Hebelschäfte in der Grundstellung einseitig an festen Nokken der Seilscheibe liegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb* ι zeigt die Grundstellung in Ansicht.
Abb. 2 zeigt dieselbe Stellung, jedoch mit ausgeklinkter Handfalle des einen Hebels.
Abb. 3 ist eine Ansicht nach Umlegen dieses Hebels.
Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht zu Abb. 1, teilweise im Schnitt.
Gemäß Abb. 1 ist angenommen, daß der Hebel I3 um 180° in die Endlage la umgelegt, auf den Drahtzug der Seilrolle 3 den Hub zum Herstellen eines einflügeligen Signalbildes und der Hebel II bis II« umgelegt für .ein zweiflügeliges Signalbild überträgt. In- den umgelegten Stellungen la oder II« ist jeweils auch ausreichender Abstand zwischen den Hebelgriffen, wie aus der Abb. 3 ersichtlich.
In der Grundstellung (Abb. 1), wo die beiden Hebel r und 2 am weitesten auseinandergespreizt sind, halten sie mit ihren Schäften die Seilrolle 3 an ihren Nocken 5 und 6 in beiden Richtungen fest. Die federnden Handfallenstangen halten die Hebel in den Einklinkungen 7 und 8 am Lagerbock 4 fest. Wird die Handfalle des Hebels 1 ausgeklinkt (Abb. 2), so kuppelt sie sich bei 11 mit der Seilrolle 3, die beim Hebelumlegen folgen
muß und auch in der umgelegten Lage (Abb. 3) gekuppelt bleibt, weil die Einklinkung bei 15 das Entkuppeln nicht zuläßt. Der Kuppelkranz 13 hat sich beim Umlegen über den Fallenstangenansatz 12 des stillstehenden Hebels 2 gelegt. In Abb. 3 ist der Hebel 1 für das einflügelige Signal auf »Fahrt« gestellt, während sich das zweiflügelige Signal in der Haltlage befindet. Soll das zweiflügelige Signal in die Fahrtstellüng gebracht werden, so ist der Hebel 2 nach oben in die Richtung IIa zu legen, wobei die von diesem Hebel mitgenommene Seilscheibe 3 sich in entgegengesetzter Richtung bewegt, als der Stellbewe- *5 gung des Hebels 1 entspricht. Die Kupplung bleibt während der Hebelbewegung bestehen, weil dann die jeweils ausgeklinkte Handfallenstange auf dem Bogen 14 des ..Hebelbockes 4 schleift. Bei der Rückbewegung· in die Haltlage wird jeweils die Seilrolle 3 an ihren Nocken 5 oder 6 unmittelbar vom Hebelschaft mitgenommen. Der beim Hebelumlegen jeweils vom stillstehenden Hebelschaft wegbewegte Nocken 6 in Abb. 3 legt sich in s>5 der Grundstellung wieder an, so daß bei eingeklinkten Handfallen die Seilrolle 3 wieder durch die Nocken 5 und 6 an den Hebelschäften festgelegt ist (Abb. 1).
Abb. 4 zeigt die Vorderansicht des Hebele in Grundstellung, mit zur Hälfte ,geschnittener' Seilscheibe. Die Fallenstangenansätze 11 und 12 befinden sich außer Eingriff mit dem Verschlußkranz 13, während die Handfallenstangen selbst in den Einklinkungen 7 und 8 des Hebelbockes ruhen.
Die unmittelbare Festlegung der Seilrolle an den Hebelschäften ermöglicht guten Eingriff der Fallenkupplung, die bei doppelrolligen Hebeln wegen Verregulierung des Kuppeldrahtes nicht gewährleistet ist. ■ 4"
Bei den gebräuchlichen Einzelhebeln wird der Hebelplatz in seiner Breite nicht ganz für den Hebelschaft und Lagerbock nebst Seilrolle ausgenutzt, sondern es bleibt noch. Raum für die Verbindung der Handfallenstange mit dem Verschlußregister des Hebelwerks. Um noch Platz für den zweiten Höbelschaft zu gewinnen, kann man die Seilrolle unmittelbar mit dem Verschlußregister verbinden. Zu diesem Zwecke wird am Lagerbock 4 außerhalb des Bewegungsbereichs der Hebelschäfte ein Verschlußhebel 20 angeordnet, der, vom Fahrstraßenschieber angetrieben, in eine Kulisse der Seilrolle 3 eingreift.. Die Kulisse ist so auszubilden, daß die Drehung der Seilrolle von dem Fahrstraßenhebel abhängig ist nach Maßgabe des Verschlußprogramms.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drahtzugdoppelhebel zum Stellen von ' dreibegriffigen Signalen oder Weichenriegeln mit einer gemeinsamen Seilrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (i, 2) in der Umschlagebene bei Ruhestellung' einen. Winkel miteinander bilden, der größer ist als der notwendige Umschlagwinkel.
2. Drahtzugdoppelhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebelschäfte in der Grundstellung einseitig an festen Nooke» (5, 6) der Seilscheibe (3) liegen, die die Scheibe Drehen verhindern.
am
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO19576D 1931-12-19 1931-12-19 Drahtzugdoppelhebel zum Stellen von dreibegriffigen Signalen oder Weichenriegeln Expired DE574283C (de)

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