DE542402C - Spitzenverschluss fuer aufschneidbare Weichen - Google Patents
Spitzenverschluss fuer aufschneidbare WeichenInfo
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- DE542402C DE542402C DEV23746D DEV0023746D DE542402C DE 542402 C DE542402 C DE 542402C DE V23746 D DEV23746 D DE V23746D DE V0023746 D DEV0023746 D DE V0023746D DE 542402 C DE542402 C DE 542402C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/10—Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2202/00—Characteristics of moving parts of rail systems, e.g. switches, special frogs, tongues
- E01B2202/08—Locking devices or mechanisms for inhibiting movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JANUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 542402 KLASSE 2Oi GRUPPE
Josef Vögele, A.-G. in Mannheim Spitzenverschluß für aufschneidbare Weichen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spitzenverschluß für aufschneidbare Weichen,
bei dem ein gerader Steuer- und Verriegelungsstempel zusammen mit einem Steuerschieber
durch ein festes, an der Backenschiene befestigtes Verschlußgehäuse hindurchgeführt
ist. Bei einer bekannten Verschlußanordnung sind die Zungenspitzen und der Stempel in der Weise aneinandergeschlossen,
daß zwischen diesen Teilen ein.Zwischenstück eingeschaltet und letzteres mit dem
Stempel in der Mittelebene des letzteren durch einen im Raum senkrecht stehenden
Bolzen verbunden ist. Bei dem hierdurch be^
t5 dingten großen Abstand der waagerechten
Bolzenmittelebene von der waagerechten Zungenmittelebene greift einerseits an dem
Bolzen ein erhebliches Biegungsmoment an, anderseits werden Abnutzungen des Bolzens
im Verhältnis des Abstandes der genannten beiden Mittelebenen an der Zungenspitze vergrößert.
Beide Umstände tragen dazu bei, daß die an der Zunge angreifenden, quer zur Schienenlängsachse gerichteten Kräfte die
Zunge in erheblichem Maße verwinden, woraus das äußerst nachteilige Klaffen der Zungenspitze gegenüber der Backenschiene
resultiert. Zur Beseitigung dieses erheblichen Nachteiles besteht deshalb eine Vorkehrung
der Erfindung darin, daß der Stempel unter Ausschaltung des Zwischenstückes unmittelbar
durch den genannten senkrechten Bolzen an die Zungenspitze angeschlossen ist. Der
Stempel ist also durch entsprechende Gestaltung, einen hakenförmig aufstrebenden Teil,
als einteiliger Körper ausgeführt. Man kennt zwar auch die Maßnahme des unmittelbaren
Anschlusses zwischen Zungenspitze und einem steuernden Teil. · Dieser ist aber als linear
verschiebbarer Schieber in einem Schiebergehäuse geführt und läßt eine Verschiebung
der Zunge in Richtung ihrer Längsachse nicht zu. Hierdurch werden auf den ganzen Verschluß
außerordentlich nachteilige Kräfte übertragen, die zu einer unzulässigen Beanspruchung
und zu einer raschen Zerstörung des Verschlusses führen. Demgegenüber vermag der einteilige Steuer- und Verriegelungsstempel der Erfindung infolge seiner Drehbewegung
um den senkrechten Verbindungsbolzen in relativ weiten Grenzen einer Längsverschiebung
der Zunge zu folgen, ohne daß •irgendwelche nachteiligen Kräfte auf den Verschluß ausgeübt werden.
Zu einem gegen Klaffen gesicherten, von in der Längsrichtung der Zunge angreifenden
Kräften entlasteten Verschluß- gehört es, wenn ein einwandfreies Arbeiten desselben
stattfinden soll, daß auch das normale Auslösen des Stempels sich unter geringen Kräften
vollzieht, namentlich dann, wenn es sich um Federzungenweichen handelt. In dieser
Beziehung ist erfindungsgemäß der Stempel an seinem mit dem Verschlußgehäuse zusammenwirkenden
Teil mit einer Abschrägung versehen, welche dauernd eine die Lösung des Stempels aus seiner Verschlußstellung
hervorrufende Kraftkomponente er-
zeugt, also den Stempel dauernd aus seiner Verschlußstellung herauszudrehen versucht,
wenn ein Zug auf den Stempel ausgeübt wird. Die Anwendung von Schrägflächen für die
Verschiebung eines Verschlußkörpers ist zwar bei Weichenspitzenverschlüssen ebenfalls bekannt.
Bei jenen Verschlüssen handelt es sich aber darum, dem Verschlußkörper durch die Schrägflächen überhaupt eine Bewegung
ίο parallel zu sich selbst in der Schienenlängsrichtung
zu erteilen. Es entstehen hierbei so erhebliche Reibungskräfte, daß für die Bewegung
derartiger Verschlüsse außerordentlich große Kraftaufwendungen notwendig werden,
wie sie im normalen Weichenbetrieb nicht zur Verfügung gestellt werden können. Der
Erfindungsgegenstand ergibt durch die gemeinsame Anwendung dieser Schrägfläche und des unmittelbaren Anschlusses des in
ao einer waagerechten Ebene verschwenkbaren Stempels einen leichtbedienbaren, die Weichenzunge
gegen Klaffen sichernden Spitzenverschluß.
Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel
auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch Backenschiene, Zunge und Verriegelungsgehäuse,
Abb. 2 einen Grundriß des Verriegelungsstempeis und der Antriebsstange sowie einen
Horizontalschnitt durch das Verriegelungsgehäuse nach 2-2 der Abb. 1,
Abb. 3 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles χ der Abb. 1 und
Abb. 4 einen Grundriß des ganzen Verschlusses.
Für jede Backenschiene α ist in bekannter Weise ein Verriegelungsgehäuse c vorgesehen,
das unter Verwendung eines winkelförmigen Laschenstückes c1 an der zugehörigen Laschenkammer
der Backenschiene α- bzw. b durch Schrauben d starr befestigt ist. Dieses
Verriegelungsgehäuse besitzt eine prismatische Durchbrechung c2 für den Durchtritt
der an sich bekannten Antriebsstange e und eines Verriegelungsstempels /. Derselbe ist
als einteiliger Körper durch einen hakenförmig aufstrebenden Teil/1 bis in die waagerechte
Mittelebene der Zunge herangeführt und durch einen senkrechten Bolzen g unmittelbar
mit der Zunge h bzw. i drehbar verbunden.
Der Stempelf tritt mit seinem Schaft durch
das Sperrgehäuse c frei hindurch und ist an seinem Kopf mit einer Schrägfläche/2 versehen,
welche mit einer entsprechenden Schrägfläche des Sperrgehäuses c zusammenwirken
kann. Der Stempelkopf liegt auf seiner der Abschrägung/2 gegenüberliegenden
Seite an dem Schiebergestänge e an.
Wenn die Weiche entriegelt und umgelegt werden soll (vgl. insbesondere Abb. 2), so findet
von dem Weichengestänge aus in der üblichen Weise eine Verschiebung des Schiebers
e in Richtung des Pfeiles χτ statt, während
Stempel und Zunge zunächst noch in Ruhe verharren (vgl. Abb. 2). Bei genügender Verschiebung gelangt eine an sich bekannte
Schrägfläche/3 des Stempelkopfes mit einer entsprechenden Schrägfläche eines ebenfalls
bekannten Ausschnittes e1 in Eingriff, wobei
die in der Schrägfläche/2 entstehende, in der Zungenlängsrichtung liegende Komponente
das Hineintreten des entsprechenden Teiles des Stempelkopfes in den Ausschnitt e1 wesentlich
unterstützt. Dabei dreht sich auch der Stempel / so weit, daß er nun zusammen
mit dem Schieber e frei durch das Sperrgehäuse c hindurchtritt, und die Weiche vollständig
umgelegt werden kann. Bei den unvermeidlichen Längsbewegungen der Zunge unter der Einwirkung der rollenden Fahrzeugräder
entstehen keine Klemmungen und Deformationen am Verschluß, denn der Stempel vermag diesen Längsverschiebungen durch
kleine Drehbewegungen zu folgen, deren senkrechte Drehachse ungefähr in der Schrägfläche
/2 gelegen ist. Auch das Gehäuse c widersetzt sich dieser Bewegung nicht, weil
der Stempelschaft frei durch es hindurchtreten kann. Es finden bei diesen Drehbewegungen
des Stempels/ gleichzeitig kleine Verschiebungen in der Richtung der Schrägfläche/2 statt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Spitzenverschluß für aufschneidbare Weichen mit einem geraden Steuer- und Verriegelungsstempel, der zusammen mit dem Steuerschieber durch das feste Verschlußgehäuse hindurchgeführt ist und mit seinem Kopf in einen schrägen Ausschnitt des Steuerschiebers eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (/) durch einen senkrechten Zapfen (§■) unmittelbar an die Zungenspitze angeschlossen und an seinem freien Ende mit einer Schrägfläche (/2) versehen ist, die mit einer entsprechenden Schrägfläche am Gehäuse (c) zusammenarbeitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23746D DE542402C (de) | 1928-04-01 | 1928-04-01 | Spitzenverschluss fuer aufschneidbare Weichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV23746D DE542402C (de) | 1928-04-01 | 1928-04-01 | Spitzenverschluss fuer aufschneidbare Weichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE542402C true DE542402C (de) | 1932-01-23 |
Family
ID=7580734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV23746D Expired DE542402C (de) | 1928-04-01 | 1928-04-01 | Spitzenverschluss fuer aufschneidbare Weichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE542402C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263063B (de) * | 1962-08-02 | 1968-03-14 | Int Standard Electric Corp | Spitzenverschluss fuer auffahrbare und nicht auffahrbare Eisenbahnweichen |
| US4860978A (en) * | 1987-06-09 | 1989-08-29 | Voest-Alpine Aktiengesellschaft | Control mechanism for railway switches |
-
1928
- 1928-04-01 DE DEV23746D patent/DE542402C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263063B (de) * | 1962-08-02 | 1968-03-14 | Int Standard Electric Corp | Spitzenverschluss fuer auffahrbare und nicht auffahrbare Eisenbahnweichen |
| US4860978A (en) * | 1987-06-09 | 1989-08-29 | Voest-Alpine Aktiengesellschaft | Control mechanism for railway switches |
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