DE322125C - Schloss fuer Zimmertueren, Schraenke, Schubladen u. dgl. - Google Patents
Schloss fuer Zimmertueren, Schraenke, Schubladen u. dgl.Info
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- DE322125C DE322125C DE1918322125D DE322125DD DE322125C DE 322125 C DE322125 C DE 322125C DE 1918322125 D DE1918322125 D DE 1918322125D DE 322125D D DE322125D D DE 322125DD DE 322125 C DE322125 C DE 322125C
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- lock
- rod
- balls
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- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B53/00—Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance
- E05B53/006—Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance of ball-train type
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 21. JUN11920
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 322125 -KLASSE 68 a GRUPPE
Anker Jörgen Secher Rasch in Viborg, Jutland, Dänemark.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1918 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schloß für Zimmertüren u. dgl., dessen Riegel
mittels eines biegsamen Organs, vorzugsweise einer Kugelreihe, zurückgeschoben wird, das
aber gemäß der Erfindung derart ausgebildet ist, daß das öffnen des Schlosses und das
Ausschwingen des Türflügels durch eine einzige ziehende oder stoßende Handbewegung
bewirkt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. ι das Schloß in senkrechtem Längsschnitt nach der Linie a-a (Fig. 2),
Fig. 2 dasselbe in wagerechtem Längsschnitt nach der Linie b-b (Fig. 1), und r
Fig. 3 dasselbe im Querschnitt nach der Linie c-c (Fig. 1).
Das Gehäuse 1 hat Seitenplatten 2 und umschließt den Riegel 3, der in der Hauptsache
in bekannter Weise ausgebildet ist. Die Bewegung d,es Riegels wird durch den Eingriff
eines Vorsprüngs 4 mit einer Ausnehmung 5 der einen Seitenplatte begrenzt. Der
Riegel wird von einer Feder 6 in Schließstellung gehalten, die zwischen einem Anschlage 7
des Gehäuses und der Endfläche einer seitlich angeordneten oder zentralen Ausbohrung 8
des Riegels angebracht ist, welche auch den vorderen Teil des Anschlages 7 umfaßt. Die
Feder 6 kann durch eine das innere Ende des Riegels beeinflussende Blattfeder ersetzt werden.
Der Riegel wird dadurch zurückgeschoben und somit in Offenstellung gebracht, daß
die Handgriffe 9 oder 16 durch einen Zug
bzw. einen Druck beeinflußt werden, und zwar ist das Schloß derart anzubringen, daß dieser
Zug bzw. Druck in der Bewegrichtung des Türflügels geschieht, so daß dadurch gleichzeitig
die Tür geöffnet wird.
Die beiden Handgriffe sind durch eine Stange 10, evtl. von viereckigem Querschnitt,
miteinander verbunden, die in einer Durchbohrung des Gehäuses verschiebbar gelagert
und mit einem winkelrecht abgebogenen Arm 11: versehen ist. Der Arm 11 ist, wenn eine
Zwischenplatte vorhanden, in einer wagerechten Steuerung derselben gelagert und reicht
in eine Durchbohrung 12 des Gehäuses hinein, die mit der Durchbohrung für die Stange 10
zum Teil parallel verläuft, danach abbiegt und sich in ansteigender Ebene fortsetzt, um
in eine Ausnehmung 13 der Unterseite des Riegels hineinzureichen. Die Durchbohrung
12 ist zwischen dem Arm 11 und der hinteren Endfläche der Ausnehmung 13 mit Kugeln 14
aus geeignetem Material gefüllt, die von einer Deckplatte 15 gesteuert werden. Die Durchbohrung
12 und diejenige für die Stange 10
können geteilt und zum Teil in einer Platte . 17 ausgebildet sein.
• Wird nun an dem Handgriff 9 gezogen oder auf den Handgriff 16 ein Druck ausgeübt
und die Stange 10 somit in der Pfeilrichtung, die auch die Bewegrichtung des Türflügels
ist, verschoben, so wird der Arm 11 die Kugeln derart bewegen, daß der Riegel entgegen
der Federwirkung zurückgeschoben wird. Wenn der Zug bzw. Druck danach aufhört, schiebt die Feder 6 den Riegel wieder
vor.
Die Ausführung der Schloßteile kann verschieden sein, ohne daß vom Grundgedanken
der Erfindung abgewichen wird, auch kann die Ausnehmung 13 in einer der Seitenflächen
des Riegels angeordnet sein und die Kugeln durch ein biegsames Organ oder eine Schraubenfeder
ersetzt werden.
Wenn das Schloß für Schränke, Schubladen u. dgl. bestimmt ist und also immer nur
durch Ziehen geöffnet werden soll, wird der Handgriff 16 ausgelassen und die Stange 10
derart umgebogen, daß deren Endfläche den Arm 11 ersetzt.
Schubladen, die mit dem Schloß versehen sind, können sich beim Transportieren des
Möbels nicht selbsttätig öffnen, weil deren Inhalt durch sein Gewicht das Schloß nicht
" beeinflussen kann.
Soll das Schloß dagegen derart angebracht werden, daß zwecks öffnens immer ein Druck
ausgeübt werden soll und der Handgriff 9 also wegfallen kann, so wird die Stange 10
direkt in die Durchbohrung 12 eingeführt und' eine äußere Steuerung für dieselbe in
Verlängerung der Durchbohrung nötigenfalls angeordnet.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Schloß für Zimmertüren, Schränke;, Schubladen u. dgl., bei welchem der Riegel entgegen der Wirkung einer Feder mittels eines biegsamen Organs, einer Kugelreihe o. dgl., ohne Verdrehen der Handgriffe zurückgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe durch eine Stange (10) verbunden sind, die einen Arm (11) hat, der in eine Durchbohrung (12) für die Kugelreihe (14) oder für eine Schraubenfeder hineinreicht, und die Verschiebung des Riegels bewirkt, so daß Schloß und Tür durch eine einzige ziehende oder stoßende Handbewegung" geöffnet werden.
- 2. Schloß nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (io), wenn sie nur einen Handgriff zum Ziehen hat, umgebogen ist, und mit der Endfläche in die Durchbohrung (12) an Stelle des Arms (11) hineinreicht.
- 3. Schloß nach den Ansprüchen 1 und 2, ; dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrung (12) mit der Stange (10) zum Teil parallel verläuft, danach umbiegt und sich in ansteigender Ebene fortsetzt.
- 4. Schloß nach den Ansprüchen 1 bis 3, ; dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelreihe (14) o. dgl. von einer Deckplatte (15) gesteuert wird.S- Schloß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durch- < bohrung (12) sowie diejenige für die Stange (10) geteilt und zum Teil in einer abnehmbaren Platte o. dgl. ausgebildet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322125T | 1918-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322125C true DE322125C (de) | 1920-06-21 |
Family
ID=6165404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918322125D Expired DE322125C (de) | 1918-06-22 | 1918-06-22 | Schloss fuer Zimmertueren, Schraenke, Schubladen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322125C (de) |
-
1918
- 1918-06-22 DE DE1918322125D patent/DE322125C/de not_active Expired
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