AT230763B - Verschluß mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen, Fenster od. dgl. - Google Patents

Verschluß mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen, Fenster od. dgl.

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AT230763B
AT230763B AT515161A AT515161A AT230763B AT 230763 B AT230763 B AT 230763B AT 515161 A AT515161 A AT 515161A AT 515161 A AT515161 A AT 515161A AT 230763 B AT230763 B AT 230763B
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AT
Austria
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bolt
doors
handle
latch
lock
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AT515161A
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Lorenzo Marzocchi
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Lorenzo Marzocchi
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  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschluss mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen,
Fenster od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen, Fen- ster od. dgl. 



   Es ist bekannt, dass die bisher verwendeten Verschlüsse zum Öffnen und Schliessen von Türen   u. dgl.   die   betätigende Person   veranlassen, den Griff od. dgl. zum Öffnen an sich heranzuziehen oder zum Schlie- ssen von sich wegzubewegen und eine   weitere Betätigung auszuführen (eine zusätzliche Bewegung   zum Un- terschied von der ersten Bewegung), durch die der Sperriegel des Schlosses sich öffnetoder schliesst. Dies bedeutet einen unnotigen Zeitverlust. 



   Weiters ist ein Verschluss bekannt, bei jem zum Betätigen des Verschlussteiles zwei einander gegen- überliegende wirksame Keilflächen verwendet werden. 



   Dieser Verschluss weist jedoch den bereits beschriebenen Nachteil auf, dass beim Verschieben der
Keilflächen mit dem Handgriff nach einer Richtung ein Öffnen der   Tur   möglich ist, in der entgegengesetzten Richtung aber nicht, weil im letzteren Fall die Tür gegen ihren Stockanschlag gedrückt wird. Es mussen demnach noch Mittel zum Öffnen der Tür vorhanden sein, um entgegen der Richtung des Druckes zum Verschieben der beiden Keilflächen die Tür öffnen zu können. 



   Die angeführten Mängel vermeidet die Erfindung, nach welcher bei einem einleitend beschriebenen Verschluss mit dem Handgriff in einem Gelenk ein in an sich bekannter Weise zwei einander gegenüberliegende wirksame Keilflächen aufweisender Betätigungsteil verbunden ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Verschlusses wird sowohl bei Zug als auch bei Druck auf den Handgriff die Falle bzw. der Riegel   geoffnet,   wobei im gleichen Sinne der Richtung der Handgriffetätigung auch die Tür zu betätigen ist. 



   Nach einer besonderen Ausführung ist der mit dem Handgriff gelenkig verbundene Betätigungsteil in Form einer Öse ausgestaltet, die zwei Paare gegenüberliegende, geneigte Flächen aufweist, wobei jedes Paar geneigte Flächen mit einem auf einer Falle bzw. Riegel befestigten Zapfen im Eingriff steht. 



   An Türen, die an beiden Seiten geöffnet oder geschlossen werden müssen, ist ein Griff auf beiden Seiten der Tür befestigt, während an andern Türen, Fenstern, Schubläden u. dgl., bei denen die betätigende Person immer auf einer Seite steht, nur auf einer Seite ein Griff angeordnet ist. 



   Diese und weitere Merkmale werden nachfolgend in Verbindung mit einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung, die nur als Beispiele und nicht einschränkend gegeber wurden, unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Hiebei zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung mit einem Doppelgriff zum Öffnen von Türen ; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Öffnen von Fenstern, einseitig öffnenden Türen   u. dgl.,   Fig. 3 im einzelnen eine Ansicht des Steuersystems für den Sperriegel ; Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Öffnen einer   Tür ;   Fig. 5 die Ansicht eines Teiles, der drehbar an dem Griff der vorher erwähnten Vorrichtung gelagert ist ;

   Fig. 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Öffnen von Türen gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel ; Fig. 7 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Öffnen von Türen in einem andern Ausführungsbeispiel ; Fig. 8 eine Rückansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Öffnen von Türen in einem Ausführungsbeispiel, das ihre Anwendung an Federriegelschlössern allgemein bekannter Art (an Drehgriffe) ermöglicht und Fig. 9 eine Draufsicht, teilweise im Querschnitt, der gleichen Vorrichtung. 

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   Zunächst wird   aùf   Fig.   1-3   der Zeichnungen Bezug genommen, in denen 1 die Griffe und 2 einen drehbar an den Griffen gelagerten Teil bezeichnen, der in der Mitte eine Doppelöse 4 oder eine doppel- te geneigte Keilfläche 3 aufweist. 



   Mit5 ist ein Drehzapfen oder eine Achse bezeichnet, mit deren Hilfe der Griffindem Rahmen dreh- bar gelagert ist   (Tür,   Fenster od. dgl.) ; mit 6 ist der Verbindungsstift des Teiles 2 zum Griff 1 bezeich- net, auf den die Kraft ausgeübt wird. 



   Durch Stossen oder Ziehen dieses Griffes 1 wird dieser um die Achse 5 geschwenkt und der Stift 6 verschiebt den Teil 2, der mit einer geneigten Fläche 3 oder seinem Loch 4 auf den Bolzen 7 drückt, der mit dem Sperriegel 8 verbunden ist und diesen von seinem Gegenlager wegbewegt. 



   Die Keilflächen 3 können auch zum Verschieben von zwei Bolzen 7 dienen, die an den Gleitriegeln
8 (s. Fig. 2) zum Schliessen von Fenstern befestigt sind, wobei diese Gleitriegel 8'eventuell durch Fe- dern 9 in die geschlossene Stellung zurückkehren. 



   In Fig.   4 - 7   sind die Griffe mit 101, die schwenkbar an den Griffen gelagerten Teile mit 102 be- zeichnet, die mit Keilflächen 103 versehen sind. Die Bewegung des Teiles 102 erfolgt durch den Griff
101, der bei 105 drehbar gelagert und mittels des Bolzens 106 mit dem Teil 102 verbunden ist. Die Keilflächen 103 dienen während der Bewegung des Teiles 102 zur Verschiebung eines Bolzens 107, der (in einer nicht in den Figuren gezeigten Weise) mit dem Sperriegel in Verbindung steht. 



   In einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 8 und 9 wird die Erfindung bei einem Verschluss mit einem viereckigem Zapfen 113 verwendet, der auf den Sperriegel durch Schwenken um die eigene Achse wirkt ; der Griff 101 bewirkt durch seine Schwenkung um Stifte 105 mit Hilfe seiner Hebelvorsprünge 110 und 111 die Bewegung der mit dem Drehzapfen 113 verbundenen Platte 112, u. zw. in der einen Richtung, wenn der Vorsprung 110 und in der andern Richtung, wenn der Vorsprung 111 wirksam ist, so dass dadurch immer in einer für das Öffnen günstigen Richtung gedreht wird. 



   In der Praxis können bauliche Einzelheiten, Grösse, Material, Form   u. dgl.   der Erfindung je nach Wunsch verändert werden, ohne dabei vom Rahmen der Erfindung abzuweichen, in dem viele Änderungen und Abänderungen durchgeführt werden können. 



   Darüber hinaus können alle Teile durch andere, technisch gleichwertige Teile ersetzt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verschluss mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen, Fenster od. dgl., an welchen ein Handgriff zum Öffnen oder Schliessen derselben gelenkig befestigt ist, der die Falle bzw. den Riegel über Keilflächen aufweisende bewegbare Teile betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Handgriff (1, 101) in einem Gelenk (6,106) ein in an sich bekannter Weise zwei einander gegenüberliegende wirksame Keilflächen (3,103) aufweisender Betätigungsteil (2,102) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Handgriff (1) gelenkig verbundeneBetätigungsteil in Form einer Öse (4) ausgestaltet ist, die zwei Paare gegenüberliegende, geneigte Flächen aufweist, wobei jedes Paar geneigte Flächen mit einem auf einer Falle bzw. Riegel (8') befestigten Zapfen (7) im Eingriff steht.
AT515161A 1960-07-08 1961-07-04 Verschluß mit Falle bzw. Riegel, insbesondere für Türen, Fenster od. dgl. AT230763B (de)

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