DE457461C - Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore - Google Patents
Vorrichtung zum Festhalten offen stehender ToreInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/04—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
- E05C17/12—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod
- E05C17/20—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod sliding through a guide
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gates (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore, z. B.
Garagetore, deren Stellstange mit ihrem freien, kugelförmigen Ende verschiebbar in
einem am Torrahmen befestigten, federnden Gehäuse angeordnet ist.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht das Wesen der Erfindung besonders
darin, daß das Gehäuse aus zwei mittels ίο Federn aneinandergepreßten Scheiben gebildet
ist, in deren einander zugekehrten Flächen sich je eine Vertiefung befindet, in denen das mit einer Kugel o. dgl. ausgerüstete
freie Ende der Stellstange bei geöffnetem Tor festklemmbar ist, und an die sich zwei Kanäle anschließen, durch welche die
Stange während des öffnens und Schließens des Tores hin und her verschiebbar ist.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung so sind in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung im Grundriß bei offen stehendem Tor.
Abb. 2 zeigt einen im Schnitt dargestellten Einzelteil der Vorrichtung im größeren Maßstäbe.
Abb. 3 zeigt eine Abänderungsform im Grundriß.
Gemäß Abb. 1 ist am Tor 4 mittels eines Scharniers 5 die Stellstange 6 befestigt, die,
wie Abb. 2 zeigt, in eine Kugel 7 endet. Das Tor 4 kann sich um ein Scharnier 8 drehen.
Am oberen Teil des Torrahmens 9 ist mittels Schrauben oder Bolzen 10 eine Platte 11 befestigt,
an der eine Schraube 12 mittels eines zylindrischen Zapfens 13 drehbar aufgehängt
ist. Der Zapfen 13 ist durch die Platte 11
hindurchgeführt und endet in einen Kopf 14, so daß die Scheibe 12 zwar mit der Platte 11
verbunden ist, aber zusammen mit dem Zapfen 13 sich um die Achse dieses Zapfens
in bezug auf die Platte 11 frei drehen kann. Unter der Scheibe 12 ist eine zweite Scheibe
15 angeordnet, die mittels vier Bolzen 16 mit
der Scheibe 12 verbunden ist. Um die Bolzen t6 herum sind Federn 17 angeordnet, die mit
einem gewissen Druck die Scheibe 15 gegen die Scheibe 12 angepreßt halten, so daß die
Scheibe 15 zur Scheibe 12 nicht gedreht, jedoch gesenkt werden kann. Bei einer
Senkung der Scheibe 15 werden die Federn £7 gespannt. Die einander zugekehrten
Flächen der Scheiben 12 und 15 haben in
ihrer Mitte je eine halbkugelförmige Vertiefung, welche gemäß Abb. 2 das kugelförmige
Stangenende 7 aufnehmen. An die Vertiefung schließt sich nach der einen Seite hin ein zylindrischer Kanal 18 an, der zur
einen Hälfte in der Scheibe 12 und zur anderen Hälfte in der Scheibe 15 liegt. Dieser
Kanal dient zur Aufnahme der Stange 6. Gegenüber dem Kanal 18 ist in den Scheiben
12 und 15 ein trichterförmiger Kanal 19 angeordnet,
dessen Weite nach der Kugel 7 hin abnimmt. Die Scheiben 12 und 15 bilden
zusammen ein Gehäuse, das die Stange 6 bzw. den Stangenkopf 7 umschließt.
In der in Abb. 1 gezeigten Stellung des Tores 4 befindet sich der Stangenkopf 7 in der
entsprechenden kugelförmigen Vertiefung der Scheiben 12 und 15. Das Tor 4 wird in dieser
Stellung sicher festgehalten, da einerseits die Kugel 7 nicht durch den engen Kanal 18
hindurchgelangen und da sich anderseits die Kugel nur nach Überwindung der Federn 17
in dem Kanal 19 verschieben kann. Beim Schließen des Tores 4 muß der Widerstandder
Federn überwunden werden, so daß die Kugel 7 die Scheibe 15 nach unten preßt.
Nachdem die Kugel 7 durch den Kanal 19 hindurch gelangt ist, wird die Scheibe 15
mittels der Federn 17 in die in Abb. 2 gezeigte Stellung zurückgeführt. Das Tor 4
läßt sich jetzt ohne Schwierigkeit schließen, und während dieser Bewegung werden die
Scheiben 12 und 15 sowie der Zapfen 13
mittels der Stange 6 zur Platte 11 gedreht. -Beim Öffnen des Tores 4 wird die Kugel
durch den Kanal 19 in die in der Mitte der Scheiben 12 und 15 vorgesehene kugelförmige
Vertiefung hineingezogen, in der sie durch den Druck der Federn 17 festgehalten wird.
Bei der in Abb. 3 gezeigten Ausführungsform ist statt der Scheibe 12 eine Scheibe 20
angebracht, deren Mitte mit einer halbkugelförmigen Vertiefung für den Stangenkopf 7
versehen ist. Statt des zylindrischen Kanals 18 ist ein sich seitwärts verbreiternder Kanal
21 vorgesehen, dessen Höhe mit dem Durchmesser der Stange 6 übereinstimmt. Der
Kanal ist seitwärts derart verbreitert, daß die Stange 6 in der Wagerechtebene schwingen
und gleichzeitig auch längs verschoben werden kann. In derselben Weise ist statt des trichterförmigen
Kanals 19 auch ein seitwärts verbreiterter Kanal 22 vorgesehen. Der Querschnitt
der Kanäle 21 und 22 hat genau dieselbe Form wie der Querschnitt der Kanäle 18
und 19 in Abb. 2.
Unter der Scheibe 20 ist wieder eine in entsprechender Weise geformte, in Abb. 3 nicht
dargestellte zweite Scheibe angebracht. Die beiden Scheiben werden mittels Bolzen 16 mit
Federn und Muttern, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2, gegeneinandergepreßt.
Statt vier Bolzen brauchen hier "jedoch nur zwei Bolzen verwendet zu werden.
Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Abb. 3 stimmt mit derjenigen der Ausführungsform
nach Abb. 2 mit dem Unterschied überein, daß die Scheibe 20, welche der Scheibe 12 der Abb. 2 entspricht, nicht wie
diese drehbar zur Platte 11 angebracht, sondern unmittelbar am Rahmen des Tores
befestigt ist. Die Ausführungsform nach Abb. 3 läßt sich etwas billiger herstellen, weil
der Zapfen 13 fortfällt.
Die Erfindung ist auch bei anderen Ausführungsformen verwendbar. Insbesondere
braucht die Stellstange 6 nicht geradlinig zu sein, sondern sie kann auch krumm sein. Das
Ende der Stange braucht auch nicht als Kugel 7 ausgebildet zu sein, sondern kann
auch eine andere passende Form haben.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore, deren Stellstange mit ihrem "freien, kugelförmigen Ende verschiebbar in einem am Torrahmen befestigten, federnden Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei mittels Federkraft (17) aneinandergepreßten Scheiben (12, 15) besteht, in deren einander zugekehrten Flächen sich je eine Vertiefung befindet, in denen das mit einer Kugel (7) o. dgl. ausgerüstete freie Ende der Stellstange (6) bei geöffnetem Tor festklemmbar ist, und an die sich zwei Kanäle (18, 19 bzw. 21, 22) anschließen, durch welche die Stellstange (6) während des Öffnens und Schließens des Tores hin und her verschiebbar if\.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Scheibe (12) des Gehäuses mittels eines senkrechten Zapfens (13) mit einer Platte (ι ΐ) drehbar verbunden ist, die am Außenrahmen des Tores sitzt, so daß das von den beiden Scheiben (12, 15) gebildete Gehäuse sich unter dem Einfluß der Stellstange (6) um den Zapfen (13) beim öffnen und Schließen des Tores drehen kann.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Führungskanal (18) für die Stellstange (6) so eng ist, daß deren kugelförmiges Ende (7) ihn nicht passieren kann, während der andere Kanal (τ9), durch den der Stangenkopf (7) in das Gehäuse hinein- bzw. aus demselben herausgeführt werden kann, trichterförmig ausgebildet ist.
- 4. Ausführungsform nach den Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem federnden Gehäuse an die kugelförmige Vertiefung sich anschließenden Kanäle (21,22), durch welche no die Stellstange (6) hindurchführbar ist, seitlich derart verbreitert sind, daß die Stange (6) innerhalb eines gewissen Winkels in der Wagerechtebene gedreht und gleichzeitig zum federnden Gehäuse längs verschoben werden, kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH110600D DE457461C (de) | 1927-03-17 | 1927-03-17 | Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH110600D DE457461C (de) | 1927-03-17 | 1927-03-17 | Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457461C true DE457461C (de) | 1928-03-17 |
Family
ID=7171103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH110600D Expired DE457461C (de) | 1927-03-17 | 1927-03-17 | Vorrichtung zum Festhalten offen stehender Tore |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457461C (de) |
-
1927
- 1927-03-17 DE DEH110600D patent/DE457461C/de not_active Expired
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