<Desc/Clms Page number 1>
Sicherungseinrichtung an mit Schwingklappen versehenen
Türverschlüssen für Aufzüge
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Sperrglied zwischen der Schwingklappe und der Klappenwelle und mit einem Schwingklappenkontroll- schalter, Fig. 2 einen Teil des Schnittes in der Ebene II-II nach Fig. 1, Fig. 3 den unteren Teil der Fig. l mit einem Schalter, der vom Sperrglied betätigt wird, Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte einer Anordnung des
Sperrgliedes und des Schalters am Ende der Klappenwelle, u. zw. in der Ebene IV-IV nach Fig. 5 und in der Ebene V-V nach Fig. 4.
Nach Fig. 1 dreht sich der Flügel 1 der Aufzugstür mittels Bänder 2 um die Achse 3. Zut Sicherung der geschlossenen Stellung der Aufzugstür ist an der Oberseite derselben eine Schwingklappe 4 angeord- net, die mittels Naben 14 mit einer Welle 15 verbunden ist. Die Verbindung selbst erfolgt durch einen Scherstift 30, der als Überlastsicherung bemessen ist. Die Schwingklappenwelle 15 ist in Lagern 21 am
Kämpfer 13 der Aufzugstür l gelagert und steht an einem Ende über ein Sperrsegment 16, für das auch ein Hebel oder ein anderes mechanisches Element verwendet werden kann, mit dem Schlossriegel 24 in Eingriff. Die Stellung des Schlossriegels 24 wird in bekannter Weise durch einen nicht dargestellten Schalter kontrolliert. Im gezeichneten Zustand ist die Aufzugstür 1 durch den hinter der Sperrnase 23 des Sperrsegmentes 16 liegenden Riegel 24 gesperrt.
Zum Öffnen der Tür wird der Riegel 24 durch bekannte, nicht dargestellte Vorrichtungen vom Fahrkorb aus so weit zurückgezogen, dass die Sperrnase 23 und damit das Sperrsegment 16 freigegeben wird. Beim Öffnen der Aufzugstür schwenkt die von der Oberkante 7 des Türflügels angehobene Schwingklappe 4 in die gestrichelt gezeichnete Stellung 8 aus. Hiebei wird über die Schwingklappenwelle 15 das Sperrsegment 16 mit seiner Kurvenbahn 22 vor den zurückgezogenen Schlossriegel 24 gedreht und verhindert damit zwangsläufig das Schliessen des Riegelschalters bei geöffneter Tür.
Wird die Aufzugstür l bei gesperrtem Verschluss gewaltsam geöffnet, dann wird (Fig. 2) der Scherstift 30 zwischen der Klappennabe 14 und der Welle 15 abgeschert und die Klappe 4 schwenkt in die Stellung 8 aus. Dadurch kann die Tür geöffnet werden, ohne dass der Riegelkontrollschalter unterbrochen wird. Der Aufzug könnte also bei geöffneter Tür fahren. Um dies zu verhindern, ist in an sich bekannter Weise auf einer Konsole 12 neben der Schwingklappe 4 am Kämpfer 13 ein Schalter 11 angeordnet, der im Zusammenwirken des mit der Schwingklappe 4 fest verbundenen Schaltlineals 5 mit einem Schalterstössel 10 betätigt wird. Dies würde jedoch für sich allein keine Sicherheit gewähren, denn der Schalter 11 schliesst, sobald der Türflügel 1 wieder geschlossen wird. Der Aufzug kann dann fahren.
Die Tür 1 lässt sich aber wieder öffnen, auch wenn der Fahrkorb nicht dahintersteht.
Erfindungsgemäss wird daher zusätzlich zu dem Schalter 11 noch ein Sperrglied 18 mit einem Langloch 20 auf der Klappenwelle 15 angeordnet. Das Sperrglied 18 ist beispielsweise durch einen oder mehrere Stifte 17, die durch eine Bohrung 25 der Klappenwelle 15 hindurchgehen, geführt und kann sich bei einer Stellung des Türriegels 24 hinter der Sperrnase 23 (wie dargestellt) vertikal innerhalb des Langloches 20 auf-und abbewegen. Betriebsmässig liegt das Sperrglied 18 auf einem Ansatz 27 der Schwingklappe 4 auf und dreht sich mit der Welle 15 der Schwingklappe 4 mit.
Ist die Drehbewegung der Welle 15 durch die Türverriegelung 23, 24 gesperrt und wird die Schwingklappe 4 durch gewaltsames Öffnen der Aufzugstür 1 unter Ansprechen der Überlastsicherung, d. h mit Abscheren des Scherstiftes 30 in die Stellung 8 gedreht, dann fällt das Sperrglied 18 unter der Wirkung seines Eigengewichtes oder unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder oder unter der Wirkung beider Kräfte nach unten, so dass eine Sicherungsnase 28 des Sperrgliedes 18 vor den Schwingklappenansatz 27 zu liegen kommt. Das Sperrglied 18 stützt sich hiebei bei 26 gegen das Türkämpferprofil 13 ab und verhindert damit, dass die Schwingklappe 4 wieder in ihre vertikale Stellung zurückfällt. Es wird dadurch die Schwingklappe 4 inder in gestrichelter Linie gezeichneten Stellung 6 blockiert.
Bei diesem Blockierungsvorgang ist die Führung 17, 25 des Sperrgliedes 18 vollständig entlastet. Nunmehr bleibt auch beim Schliessen der Aufzugstür 1 der Klappenschalter 11 unterbrochen und der Aufzug kann auch bei geschlossenen Türflügeln nicht abfahren. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann nach Ansprechen der Überlastsicherung auf elektrischem Wege ein optisches oder akustisches Signal ausgelöst werden, sobald bei geschlossenem Riegelkontrollschalter der Schwingklappenkontrollschalter 11 unterbrochen ist.
Zum Schutze des Langloches 20 des Sperrgliedes 18 gegen Eindringen vonFremdkörpern werden zweckmässig beiderseits des Sperrgliedes konzentrisch auf der Welle 15 sitzende Abdeckplatten 31 vorgesehen, die als Federteller ausgebildet sein können, welche durch Federn 32 entweder gegen Anschläge 33 auf der Welle 15, z. B. einen Splint, oder gegen benachbarte Schwingklappennocken 14 bzw. Wellenlagerungen 21 abgestützt sind. An Stelle der Federanordnung können auch Abdeckscheiben in Verbindung mit materialfedernden Zwischengliedern, z. B. aus Gummi oder Kunststoffen, oder Abdeckkörper aus solchen Stoffen selbst verwendet werden.
<Desc/Clms Page number 3>
Der Schwingklappenkontrollschalter bzw. der Schalter 11 kann abweichend von der Anordnung nach Fig. l gemäss Fig. 3 auch als Schalter 41 am Kämpfer 13 so angeordnet werden, dass er vom Sperrglied 18 unmittelbar betätigt wird.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Sperrglied, hier 54, und der Schwingklappenkontrollschalter, hier 51, am Ende der Schwingklappenwelle, hier 56, angeordnet. Das Sperrglied 54 ist in einer Führung 58 des Sperrsegmentes 60 so geführt, dass es in der Verriegelungsstellung des Türschlosses, in welcher derTürriegel 65 und die Sperrnase 64 des Sperrsegmentes aneinander anliegen, beim Abscheren des Scherstiftes, hier 59, der im Sperrglied 54 selbst angeordnet ist, längs einer Anflächung 57 der Schwingklappenwelle 56 nach unten gleitet und dabei die Welle 56 gegen einen am Kämpfer oder am Riegelschloss festen Anschlag 66 sperrt und gleichzeitig über einen Stössel 53 den Schalter 51 unterbricht. Das Ende der Welle 56 ist mit einem Schlitz 55 für den Scherstift 59 zum Zwecke einfacher Handhabung versehen.
Der Schalter 51 könnte selbstverständlich auch in zuvor beschriebener Weise von der Schwingklappe betätigt werden. Das Segment 60 kann mit dem Sperrglied 54 und dessen Führung 58 auch um die Wellenachse einstellbar verbunden sein. so dass der Verschluss an dieser Stelle justiert werden
EMI3.1
das Aufzugspersonal erzwungen wird, sind zweckmässig das Sperrglied und die Überlastsicherung oder eines der beiden Teile nur durch eine mit besonderen Werkzeugen zugängliche Öffnung im Türkämpfer zu er- reichen. Für die vorzugsweise auf Druck beanspruchten Sperrglieder werden vorzugsweise korrosionsfeste
Werkstoffe verwendet.
Vorteilhaft ist es, die Überlastsicherung, das Sperrglied und den Sicherheitsschal- ter oder eines oder zwei dieser Teile innerhalb des Riegelschlosses der Aufzugstür zu legen, damit sie von dessen Gehäuse geschützt werden
Die Mittel, um das Ansprechen der Überlastsicherung auf elektrische Kreise wirken zu lassen, können auch andere als die beschriebenen (Sperrglied und Schalter) sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sicherungseinrichtung an mit Schwingklappen versehenen Türverschlüssen für Aufzüge, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale : a) zwischen der Schwingklappe (4) und der Verriegelung (16, 24, 60, 65), die in bekannter Weise von einem Riegelkontrollschalter überwacht wird, ist eine Überlastsicherung (30, 59) angeordnet, b) es ist ein vorzugsweise druckbelastetes mechanisches Sperrglied (18, 54) vorgesehen, welches zweckmässig mit der Welle (15,56) derSchwingklappe (4) beweglich verbunden ist und betriebsmässig von einem Ansatz (27) der Schwingklappe (4) oder einem mit dieser verbundenen Teil so abgestützt wird, dass das Sperrglied (18, 54) beim Ansprechen der Überlastsicherung (30.
59) freigegeben wird und sich dann unter dem Einfluss seines Gewichtes oder einer Federkraft oder beider Kräfte relativ zu der Schwingklappenwelle (15, 56) so bewegt, dass die Schwingklappe (4) in ausgeschwenkter Stellung festgehalten wird, c) es ist ein mittelbar oder unmittelbar von der Schwingklappe (4) beeinflusster Schalter (11, 41, 51) vorgesehen, der gegebenenfalls im Zusammenwirken mit dem Riegelkontrollschalter nach Ansprechen der Überlastsicherung (30, 59) auf einen Stromkreis der Aufzugssteuerung einwirkt.