DE247934C - - Google Patents

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DE247934C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 247934 KLASSE 67c. GRUPPE
HEINRICH WEISS und MORITZ DUSCHNITZ
in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf* Schleifvorrichtungen für Klingen von Rasiermessern und Rasiervorrichtungen, welche mit einem längs der Schleiffläche geführten, drehbar gelagerten und in den Endstellungen umklappbaren zur Schleifrichtung unter einem Winkel von etwa 40 bis. 50 Grad geneigt angeordneten Klingenträger ausgestattet sind. Während bei den bekannten derartigen Vorrichtungen die Umsteuerung des Rahmens durch mit Zahnstangen in Eingriff stehende Zahnräder erfolgte, wird erfindungsgemäß ein mit Fortsätzen versehener Rahmen als Klingenträger verwendet welcher in den beidseitigen Endstellungen durch gegen diese Fortsätze treffende, am Gestell befestigte Anschläge umgeklappt wird. Bei Verwendung von Zahnrädern ist der Druck, mit welchem das zu schleifende Messer auf den Stein gepreßt wird, von der Abnutzung und genauen Einstellung dieser Teile abhängig. Dieser Nachteil und die Kompliziertheit der ganzen Vorrichtung wird beim Gegenstand der Erfindung vollkommen vermieden und dadurch die allgemeine Gebrauchsfähigkeit der Vorrichtung erreicht. Außerdem gestattet die Vorrichtung eine der Abnutzung des Steines Rechnung tragende einfache Einstellung des Klingenträgers.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, und zwar in Fig. ι im Grundriß, in Fig. 2 in der Seiten- und in Fig. 3 in der Endansicht.
Auf der aus Holz, Schiefer o. dgl. bestehenden Platte ι ist eine dünne Lamelle 2 aus feinem Ölstein und auf jeder Seite je eine Führungsleiste 3 für den Schlitten 4 angebracht. Die beiden Führungsleisten tragen je einen Anschlag 5, und zwar an entgegengesetzten Enden. An einem Ende der Platte ist ferner zweckmäßig ein Handgriff 6 angebracht.
Der Schlitten 4 besteht aus zwei Gleitschienen 7 und zwei Stegen 8, die Handgriffe 9 tragen; auf den Gleitschienen ist je ein Backen 10 mittels Flanschen 11 befestigt, wobei zweckmäßig in den Flanschen Längsschlitze 12 vorgesehen sind, um die Backen je nach Bedarf, insbesondere mit Rücksicht auf die Abnutzung des Steines, in verschiedenen Höhen einstellen zu können. Diese Backen sind auf den Gleitschienen derart befestigt, daß ihre gemeinsame Achse x-x mit der Längsrichtung des Steines und damit mit der Richtung der Schleifbewegung einen Winkel von ungefähr 40 bis 500 einschließt.
Der in Fig. -1 dargestellte Klingenträger für dünne, zweischneidige Klingen besteht beispielsweise aus dem Rahmen 14, an dessen Enden sich die Ringe 15 und die hornförmigen Fortsätze 16 befinden. Die Ringe 15 des Rahmenkörpers sitzen drehbar auf den Schraubenbolzen 17, welche in die Backen 10 eingeschraubt sind. Am Rahmen 14 sind die Klemmlamellen 18 und 19 angeordnet, zwischen welchen die Klinge 13 eingespannt wird.
Um die mit Löchern versehene Klinge zwischen den Lamellen festzuhalten, weist die eine am Rahmenkörper starr befestigte Lamelle 19 Warzen 20 auf, die den in der Klinge vorhandenen Löchern entsprechen. Die zweite Lamelle 18 ist an der festen Lamelle bei 21 drehbar befestigt und zweckmäßig zur Erzielung einer Federung etwas gebogen. Die Klinge wird bei herausgedrehter Lamelle 18 auf die Lamelle 19 derart gelegt, daß die Warzen der Lamelle in den Löchern in der Klinge liegen, worauf die Lamelle 18 über die Klinge und mit ihrem freien Ende unter den vorspringenden Teil 22 des Rahmens 14 geschoben wird, so daß die Klinge unverrückbar festgehalten wird.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird dieselbe mittels des Handgriffes 6 mit einer Hand festgehalten und mit der anderen Hand der Schlitten mittels der Handgriffe 9 unter Andrücken an die Führungsleisten 3 längs derselben bis in die Endstellung bewegt, wobei die Klinge mit der Schneide voran über den Stein bewegt wird. Unmittelbar bevor der Schlitten die Endstellung auf der einen Seite erreicht, stößt der in der Bewegungsrichtung zurückliegende Fortsatz 16 des Rahmens 14 gegen den entsprechenden Anschlags am Gestell, wodurch der ganze Rahmen um die Achse x-x umgeklappt wird und hierauf ein Stift 23 am Schlitten gegen den Fuß teil des Anschlag ges 5 stößt und die Bewegung des Schlittens in dieser Richtung hemmt. Hierauf wird der Schlitten von Hand aus zurückbewegt, wobei die Klinge, da der Rahmen umgeklappt wurde, wieder mit der Schneide voran über den Stein geführt wird und unmittelbar vor Beendigung dieser Bewegung der auf der anderen Seite des Rahmens angebrachte Fortsatz 16 gegen den entsprechenden Anschlag 5 stößt, der Rahmen wieder zurückgeklappt, der Schlitten gehemmt und die Bewegung umgekehrt wird usw.
Zweckmäßig ist die Anbringung von Filzbesatz auf der Unterseite der Stege 8, wodurch das auf den Stein aufgetregene öl während der Schlittenbewegung immer gut verteilt wird.
Der Klingenträger kann leicht den verschiedenen Klingenformen angepaßt werden; so kann statt der Klemmlamellen 18 und 19 für einschneidige Klingen in bekannter Weise eine Hohlschiene mit einem dem Klingenprofil entsprechenden Querschnitt verwendet werden, in welche die Klinge eingeschoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Schleifen der Klingen von Rasiermessern und Rasiervorrichtungen mit einem längs der Schleiffläche geführten, drehbar gelagerten und in den Endstellungen umklappbaren, zur Schleif richtung unter einem Winkel von etwa 40 bis 50 ° geneigt angeordneten Klingenträger, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenträger aus einem mit Fortsätzen (16) versehenen Rahmen besteht, welcher in den beidseitigen Endstellungen durch gegen diese Fortsätze treffende, am Gestell befestigte Anschläge (5) umgeklappt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5211809A (en) * 1991-05-21 1993-05-18 Air Products And Chemicals, Inc,. Dye removal in oxygen color stripping of secondary fibers
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