DE456871C - Hebelschere - Google Patents

Hebelschere

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DE456871C
DE456871C DEK92155D DEK0092155D DE456871C DE 456871 C DE456871 C DE 456871C DE K92155 D DEK92155 D DE K92155D DE K0092155 D DEK0092155 D DE K0092155D DE 456871 C DE456871 C DE 456871C
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DE
Germany
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scissors
lever
workpiece
cutting
slide
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DEK92155D
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English (en)
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EDMUND KIBLER
WILHELMINE KIBLER
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EDMUND KIBLER
WILHELMINE KIBLER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D17/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis
    • B23D17/02Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor
    • B23D17/08Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor actuated by hand or foot operated lever mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Hebelscheren zum Schneiden von Blech, Draht, Formeisen u. dgl., gleichgültig, ob die Scheren ortsfest oder tragbar sind, liegen die Messer gegenüber dem Scherenkörper oder einem anderen Teile der Schere mehr oder weniger weit zurück. Die Scheren sind dabei so gestaltet, daß sie eine winklige Einstellung der Messer zur mittleren Schnittlinie nicht zulassen. Der
ίο zur Betätigung des einen Messers dienende Hebel ist ferner zumeist nach vorn umlegbar, und der bei tragbaren Handscheren erforderliche Führungshebel befindet sich im Bereiche des feststehenden Messers, so daß die Schnittebene zwischen den beiden Hebeln liegt.
Infolge dieser Ausgestaltung sind die bekannten Hebelscheren für manche Arbeiten unverwendbar. Man kann mit ihnen insbe-
ao sondere nicht im Werkstück bis dicht an eine Begrenzungsfläche einschneiden und auch keine Gehrungen im Werkstück ausklinken. Ebenso lassen sich Rohre u. dgl. mit den gebräuchlichen Hebelscheren nicht aufschlitzen. Außerdem haben die bekannten Hebelscheren noch den Nachteil, daß bei ihnen die Schnittlinie nicht freiliegt oder aber zwecks Erzielung einer übersichtlichen Schnittlinie eine zweite Arbeitskraft zur Führung des Werkstückes erforderlich machen. Schließlich sind auch die bei den bekannten Handscheren gewählten Hebelglieder zum Bewegen des Arbeitsmessers nicht kräftig genug, um den beispielsweisen beim Abschneiden von starken Formeisen erforderlichen hohen Druck zu erzeugen und gleichmäßig zu übertragen. Zudem lassen sich mit den bekannten Hebelscheren Blechstreifen nicht ohne weiteres in unbegrenzter Länge gleichmäßig breit abschneiden noch Kreisscheiben schneiden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Hebelschere, die alle diese Nachteile beseitigt.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das mit einem nach rückwärts umlegbaren Hebel zu betätigende Obermesser und das Untermesser mit ihrer Stirnfläche gegenüber dem Scherenkörper vorspringen, wobei letzterer an seinem das Untermesser fassenden Teil vorn seitlich abgeschrägt ist. Der Scherenkörper ist dabei im Bereiche des Untermessers zur Aufnahme eines abnehmbaren Anschlages ausgerüstet, der das Streifen- und Kreisscheibenschneiden ermöglicht. Die Beseitigung des bewegten Messers erfolgt erfindungsgemäß durch einen im Scherenkörper befindlichen Druckschieber, der mittels eines Exzenterflügels vom Handhebel gesteuert wird.
In der Zeichnung ist eine Hebelschere nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Abb. 1 zeigt die Seitenansicht der Schere von vorn gesehen. Abb. 2 zeigt die Stirnansicht und Abb. 3 die Draufsicht. Abb. 4 ist ein Höhenschnitt nach

Claims (5)

  1. der Linie C-D in Abb. 3. Abb. S ist die Seitenansicht,' von" rückwärts gesehen, und Abb. 6 ein Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. 3. Abb. 7 zeigt einen Einzelteil der Schere. Abb. 8, 9 und 10 und 11, 12 und 13 zeigen in Vorderansicht, Stirnansicht und Draufsicht weitere Einzelteile. Abb. 14 zeigt die Schere schaubildlich in einem Anwendungsfalle.
    Der aus geeignetem Material bestehende, zweckmäßig aus Stahl geschmiedete Scherenkörper α enthält in seinem oberen Teile eine rechteckige Ausnehmung b für den plattenförmigen Druckschieber c, der unten das bewegliche Obermesser d trägt. Im unteren, seitlich versetzten Teil des Scherenkörpers sitzt fest das Untermesser e. Beide Messer ragen gemäß der Erfindung mit ihren Stirnflächen aus dem Scherenkörper heraus, so daß sie den am weitesten vorspringenden Teil der Schere bilden. Der das Untermesser ß haltende Teil des Scherenkörpers ist vorn an der dem Messer e zugekehrten Seite bei / geeignet abgeschrägt, zweckmäßig unter 450, so daß die Schere zwecks Ausklinkens beliebig winklig zur Schnittmittellinie angesetzt werden kann.
    Eine Platte g deckt den Scherenkörper oben ab; sie ist mittels Schrauben h und einer erst exen umklammernden Winkelab kröpfung i lösbar befestigt. Der Druckschieber c wird mittels des nach rückwärts gerichteten umlegbaren Handhebels k betätigt, dessen Achse I im Bereiche des Druck-Schiebers einen Exzenterzapfen tn bildet, welcher einen kreissektorartigen Flügel Ii trägt, für den der Druckschieber c einen fensterartigen Ausschnitt ο enthält (s. Abb. 4 und 7). Die Mantelfläche des Flügels η verläuft zentrisch zum Exzenterzapfen m und legt sich gegen den unteren Rand des Fensters 0, das hier zweckmäßig mit einer genügend harten Einlage ρ ausgekleidet ist. Zur Aufnahme der beim Schneiden auftretenden hohen Beanspruchungen ist der Druckschieber c an einer Nase r des Scherenkörpers α geführt, für welche im Druckschieber ein Schlitz s vorgesehen ist (Abb. 4, 5 und 6).
    Am oberen Scherenkörper, dicht unter dem Betätigungshebel k, ist die Griff- und Führungsstange ii angebracht, so daß sich k und t über_ der Schnittebene bzw. über dem Werkstück befinden. Zum Niederhalten des Werkstückes ist am Scherenkörper ein Drehflügel a vorgesehen, der beim Schneiden nach vorn geschwungen wird (s. Pfeilrichtung in Abb. 3) und damit unter die am Deckel^ befindliche, das Widerlager bildende Nase ν zu liegen kommt.
    Der Scherenkörper α ist unten auf seiner Vorderseite zu genuteten Backen w ausgestaltet, welche zur Aufnahme der in den Abb. 8 bis 10 und 11 bis 13 dargestellten Behelfe dienen. Diese bestehen aus einem winkelförmigen Träger X, der mit seinem senk rechten, entsprechend genuteten Schenkel in die Backen w eingeschoben und hier mittels einer Schraube befestigt wird. Der Winkel a nimmt einen an ihm feststellbaren Schieber y auf, welcher, wenn er zum Abschneiden be-Kebig langer und verschieden breiter Blechstreifen 4 von einer Tafel S (AbT). 8 bis 10) bestimmt ist, vorn eine Anschlagsnut ζ besitzt oder, wenn er zum Herstellen von Kreisscheiben 6 verwendet werden soll (Abb. 11 bis 13), einen zum Ansetzen des Werkstückes dienenden Führungszapfen q enthält, der den Mittelpunkt der aus einem Werkstück 7 herzustellenden Kreisscheibe bildet.
    Mit der Schere kann, wie aus dem Anwendungsbeispiel in Abb. 14 hervorgeht, infolge der vorspringenden Messer bis dicht an eine senkrechte Begrenzungsfläche 1 des Werkstückes 2 geschnitten werden. Es lassen sich auch mit der links und rechts ansetzbaren, vorn mit der Abschrägung / versehenen Schere Gehrungen 3 (ein- oder auswärts springende Schwalbenschwanzausschnitte) herstellen, und zwar ebenfalls bis dicht an die Werkstückbegrenzung. "
    Die Druckübertragung erfolgt stets gleichmäßig, da der Angriffspunkt des Druckflügels ti und die Achse des Exzenterzapfens tn in jeder Stellung (s. Abb. 7) immer senkrecht untereinanderliegen, wobei Reibungsverluste durch die Wälzung des Flügels möglichst vermindert werden. Die großen, beim Ausklinken nach vorn wirkenden Beanspruchungen des Druckschiebers werden von der Nase aufgenommen, so daß die Schere von schädliehen Drucken frei bleibt.
    Die Schere kann ferner sowohl zum Vorwärts- als auch zum Rückwärtsschneiden verwendet werden, da sich der Hebel k nach vorn umlegen läßt. Beim Vorwärtsschneiden befindet sich der Exzenterzapfen tn auf der linken Seite (Abb. 7).
    PATIäNTANSl'KÜCHE:
    i. Hebelschere zum Schneiden von Blech, Blechstreifen, Formeisen, Ausklinken usw., dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem nach rückwärts umlegbaren Hebel (k) zu betätigende Obermesser (d) und das Untermesser (e) mit ihrer Stirnfläche gegenüber dem Scherenkörper (a) vorspringen, wobei letzterer in seinem, das Untermesser (e) fassenden Teil vorn seitlich abgeschrägt ist, derart, daß einerseits die vorn freiliegenden Messer (d, e) bis an eine senkrechte Begrenzung des Werkstückes herangeführt und anderseits die Schere
    zwecks Ausklinkens von Gehrungen winklig zum Werkstück angesetzt werden kann.
  2. 2. Hebelschere nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit dem Obermesser (d) verbundenen, im Scherenkörper (ß) senkrecht beweglichen Schieber (c), der vom Hebelarm (k) des Obermessers (d) mittels eines in ein Fenster (o) des Schiebers (c) eingreifenden Drehiiügels («) betätigt wird.
  3. 3. Hebelschere nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (c) einen Schlitz (s) besitzt, in den eine. am Scherenkörper (a) angebrachte Nase (/·) eingreift, welche die Druckbeansprudrangen aufnimmt.
  4. 4. Hebelschere nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen am unteren Scherenkörper seitlich ansetzbaren Winkel (x) als Träger für einen einstellbaren Anschlag (j) mit Nut (2) oder Zapfen (q) zum Schneiden von Streifen (4) oder Kreisscheiben (6).
  5. 5. Hebelschere nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befesti-.gung des ansetzbaren Winkels (x) seitlich außen am unteren Scherenkörper Einschiebebacken (w) vorgesehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK92155D 1924-12-21 1924-12-21 Hebelschere Expired DE456871C (de)

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