DE211019C - - Google Patents

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DE211019C
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blade
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comb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/18Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with two cutting edges

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ,M211019 KLASSE 69. GRUPPE
FRITZ HOFMANN und JULIUS KAUFMANN in MÜNCHEN.
gelagerten Messer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Barthobel mit abnehmbarem Messerblatt, das einstellbar zwischen einem Schutzkamm und einer Deckplatte gelagert ist. Bei den bisher bekannten Barthobeln dieser Art wird eine verschiedene Einstellung der Schneide durch Krümmung des Messers bewirkt, dessen Klinge zwischen der gewölbten Oberfläche des starren Schutzkammes und einer entsprechend konkav ausgebildeten Fläche der ebenfalls starren Deckplatte eingeklemmt wird und dadurch eine unzulässige Biegung erleidet, infolge deren leicht ein Brechen der Klinge eintritt. Bei dem Erfindungsgegenstande soll nun die Einstellung der Messerschneide durch Einklemmen der Klinge zwischen dem Schutzkamm und der Deckplatte ohne Krümmung des Messers ermöglicht werden, um ein Brechen der Klinge zu verhüten. Zu diesem Zwecke ist die auf einem Widerlager aufliegende Unterlage, die beispielsweise aus einem Stück mit dem Schutzkamm bestehen kann, federnd ausgebildet und die Deckplatte an ihrer gegen die flache Messerklinge sich anlegenden Unterseite übereinstimmend mit der Klinge abgeflacht. Beim Einklemmen der Klinge zwischen dem Schutzkamm und der Deckplatte wird die federnde Unterlage gestreckt und dadurch die Entfernung der Messerschneide von den Zähnen des Schutzkammes geregelt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist ein mittlerer Längsschnitt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht bei abgehobener Stellung der Deckplatte, und
Fig. 4 zeigt in einer Seitenansicht mit teilweisem Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform.
Der Schutzkamm besteht aus einer Platte a mit gewölbtem Rücken aus federndem Material und ist in an sich bekannter Weise mit Zähnen b versehen, die auf einem Widerlager c ruhen, das zweckmäßig fest mit dem Handgriff d verbunden ist. Das Messer besteht aus einem flachen Blatt β aus Stahlblech und liegt lose auf der gewölbten Oberfläche des Schutzkammes a. Die Deckplatte f ist an ihrer unteren Seite entsprechend der Klinge e abgeflacht und besitzt einen mittleren Schaft g, der in eine Bohrung des Handgriffes d hineinragt und in dieser mittels eines von einer Schraubenmutter h umfaßten Gewindeteiles einstellbar ist. Das Einklemmen des Messers e zwischen dem Schutzkamm α und der Deckplatte f erfolgt in an sich bekannter Weise durch Anziehen der mit einem gerändelten Griffe versehenen Mutter h. Die Deckplatte/ ist in ähnlicher Weise wie bei den bisher bekannten Barthobeln mit Ansätzen i versehen, die durch Löcher des Messerblattes und des Schutzkammes hindurchragen und zur Führung der Deckplatte beim Festklemmen des Messerblattes dienen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3
besitzt das Messer e zwei entgegengesetzt angeordnete Schneidkanten, während der Schutzkamm α entsprechend der Anordnung der Messerschneiden mit je einer Reihe von Zähnen b zu beiden Seiten des Handgriffes versehen ist. Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist ein Messerblatt mit nur einer Klinge verwendet. Um bei dieser Ausführungsform eine gute Auflage des Messerblattes e auf dem Schutzkamm α zu sichern und ein Lockern oder Verschieben des Messerblattes bei Benutzung des Barthobels zu verhindern, ist das Messerblatt so ausgebildet, daß es an der nicht mit einer Schneide versehenen Seite gleich breit ist wie die Deckplatte f. Der Schutzkamm α erhält zu beiden Seiten der Mittellinie des Handgriffes d gleiche Breite, ist indes nur an derjenigen Seite, auf die sich die Schneidkante des Messers e auflegt, mit Zähnen b versehen, an der gegenüberliegenden Seite dagegen voll ausgebildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Barthobel mit einem einstellbar zwischen einem Schutzkamm und einer Deckplatte gelagerten Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einem Widerlager (c) aufliegende Unterlage (Schutzkamm a) federnd ausgebildet und die Deckplatte (f) an ihrer gegen die flache Messerklinge (e) sich anlegenden Unterseite übereinstimmend mit der Klinge abgeflacht ist, so daß beim Einklemmen der Klinge zwischen dem Widerlager und der Deckplatte die Einstellung der Messerschneide durch Strecken der federnden Unterlage ohne Krümmung des Messers erfolgt, um ein Brechen der Klinge zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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