DE63343C - Befestigungsvorrichtung für Sicherheitsplatten an Rasirmessern - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für Sicherheitsplatten an Rasirmessern

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DE63343C
DE63343C DENDAT63343D DE63343DA DE63343C DE 63343 C DE63343 C DE 63343C DE NDAT63343 D DENDAT63343 D DE NDAT63343D DE 63343D A DE63343D A DE 63343DA DE 63343 C DE63343 C DE 63343C
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DE
Germany
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blade
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guard plate
rod
razor blades
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63343D
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Original Assignee
C. F. ERN in Wald b. Solingen
Publication of DE63343C publication Critical patent/DE63343C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/02Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving unchangeable blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT!
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Rasirmesser mit Schutzvorrichtung, und es besteht die Erfindung in der neuen und eigenartigen Vereinigung der Schutzvorrichtung mit der Klinge in der Art, dafs die Schutzvorrichtung mit Leichtigkeit an jeder Seite der Klinge angebracht und umgewechselt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die mit der Schutzvorrichtung versehene und Fig. 2 die von der Schutzvorrichtung befreite Klinge, während die Fig. 3 bis 6 die Schutzvorrichtung für sich allein in der Vorder- und Hinteransicht sowie im waagrechten und senkrechten Schnitt darstellen.
Die Klinge des Messers, die mit der neuen Schutzvorrichtung ausgestattet werden soll, trägt sowohl an dem vorderen, als auch an dem hinteren Ende ihres schneidenden Theiles A Ausschnitte a, in und über welche die mit dem Schutzblech B verbundene Feder C greift. Dieses Schutzblech B ist an seiner oberen Kante in der Art umgelegt, dafs sich die hierdurch gebildete- Hohlkehle b über den Rücken der Messerklinge legt (Fig. 6), während der untere Theil gleich den bekannten Schutzblechen kammartig ausgebildet ist. Auf der vorderen, der Hohlkehle b abgekehrten Seite ist nun die erwähnte Feder C angeordnet; dieselbe ist aber mit dem Schutzblech B nicht fest verbunden, sondern sie ruht in den an dem Schutzblech B vorgeschobenen OesenD, Fig. 3, die vortheilhaft dadurch gebildet werden, dafs das Schutzblech an beiden Enden mit zwei neben einander liegenden senkrechten Einschnitten ausgeführt und dann die Oesen D herausgeprefst werden (Fig. 4). Die Enden der Feder C, die kreisförmig gebogen ist (Fig. 5), sind zu Haken C umgelegt und greifen in ähnliche Ausschnitte d des Schutzbleches B, wie solche in der Klinge A vorgesehen sind.
Durch diese Construction von Klinge und Schutzblech wird nun ein sehr leichtes Anfügen des letzteren an das Rasirmesser ermöglicht und gleichzeitig der wesentliche Vortheil erzielt, dafs es vollkommen gleichgültig ist, an welcher Seite der Klinge das Schutzblech angefügt werden soll.
Will man das Schutzblech anbringen, so legt man dasselbe auf die gewünschte Seite der Klinge und drückt auf die Krümmung der Feder C. Die Feder wird hierdurch gestreckt, und obgleich ihre hakenförmigen Enden hierbei aus den Ausschnitten d des Schutzbleches heraustreten, so verliert die Feder C dennoch nicht ihren Halt an dem Schutzblech, sondern schiebt sich nach beiden Seiten in den Oesen D desselben, während gleichzeitig die Hohlkehle b über den Rücken der Messerklinge A greift.
Durch das Strecken der Feder C sind aber auch ihre hakenförmigen Enden c so weit zur Seite bewegt, dafs sie seitlich vor den Ausschnitten α der Messerklinge A liegen. Giebt man nun die Feder C frei, so nimmt sie wieder ihre ursprüngliche Krümmung (Fig. 5) an, die hakenförmigen Enden c rücken zusammen und legen sich dadurch sowohl in und über die Ausschnitte α der Klinge, als auch in die Ausschnitte d des Schutzbleches. Das Schutzblech kann sich somit seitlich nicht mehr bewegen, da dies die in den Ausschnitten α α und d d ruhenden Hakenenden c der Feder C und die über den Rücken der Klinge A
greifende Hohlkehle b verhindern. Aber auch eine Bewegung des Schutzbleches in senkrecht zur Klingenfläche gerichteter Linie ist unmöglich, da dies ebenfalls die Hakenenden c der Feder C verhindern, die über die dem Schutzblech entgegengesetzte Seite der Klinge in den Ausschnitten greifen und das Schutzblech fest an die Klinge andrücken. Das Schutzblech ist somit in der leichtesten und einfachsten Weise mit der Klinge in der Art sicher verbunden, dafs es auch nicht die geringste Bewegung ausführen kann, also bei dem Rasiren seine gegebene Stellung unverrückbar beibehält. Wie gezeigt, war es bei dem Anfügen des Schutzbleches aber auch gleichgültig, welcher Seite der Klinge es angefügt wurde, so dafs man im Bedarfsfalle die Schutzbleche auch umwechseln kann, ohne dafs es hierzu besonderer Einrichtungen an dem Schutzblech bedarf.
An Stelle der auf dem Schutzblech B gleitenden Feder C kann man auch einen in seiner Längenrichtung federnden, an den Enden mit Haken oder Knöpfen C1 ausgestatteten Stab C1 anwenden, wie dies die Fig. 5, 6 und 7 zeigen. Dieser Stab C1 ist dann vortheilhaft zweitheilig ausgeführt und an beiden Enden flach ausgebildet, während die anderen Enden der beiden Stabtheile durch eine Spiralfeder e, Fig. 7, mit einander verbunden sind. Um die Feder e beim Gebrauch des Apparates gegen Verletzungen zu schützen, ist der eine Theil des Stabes als ein Röhrchen ausgebildet, das auch dann noch über den anderen Theil des Stabes hinübergreift, wenn die Feder e ausgezogen ist, so dafs dieselbe vollständig verdeckt liegt.
Das eine abgeflachte Ende des zweitheiligen Stabes C1 ist starr an dem Schutzblech B befestigt, während das andere abgeflachte Ende mit einem Stift / durch einen Schlitz des Schutzbleches hindurchgreift, dessen Kopf ein Abheben des Stabendes von dem Schutzblech B verhindert (Fig. 7), aber ein Auseinanderziehen des Stabes C1 gestattet.
Will man nun das Rasirmesser aus dem Schutzblech -B herausnehmen, so greift man mit zwei Fingern jeder Hand auf und unter die beiden Knöpfe c1 und zieht die beiden Theile der Stange C aus einander.
Hierdurch kommen die Knöpfe c1 aufser Eingriff mit den Aussparungen a, Fig. 2, der Rasirmesserklinge A und man kann nun das Schutzblech B ohne Gefahr der Verletzung durch die Schneide des Messers abnehmen. Bei dieser Anordnung ist zwar das Anfügen des Schutzbleches das gleiche, wie bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform, indem man auch hier nur das Schutzblech B auf die Klinge A auflegt und an letztere andrückt, wodurch die Stange C1 aus einander gezogen wird und sich die Knöpfe cl derselben in die Aussparungen α der Messerklinge legen, das Abnehmen des Schutzbleches von der Klinge ist aber noch leichter als bei der ersten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur leichten Entfernung bezw. Anbringung der gezahnten Sicherheitsplatte an Rasirmessern, bestehend aus der an der Vorderseite der Sicherheitsplatte gleitend angebrachten gekrümmten Feder (C) mit ihren zu Haken umgebogenen Enden, welche Haken in entsprechende Ausschnitte (aa) der Messerklinge greifen, oder aus der in der Längsrichtung federnden zweitheiligen Stange (C1), deren Enden zu Haken oder Knöpfen ausgebildet sind, so dafs es nur eines Niederdruckes der Feder (C) oder eines Auseinanderziehens der federnden Stange (C1) bedarf, um die Sicherheitsplatte mit der Klinge zu verbinden bezw. sie zu lösen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63343D Befestigungsvorrichtung für Sicherheitsplatten an Rasirmessern Expired - Lifetime DE63343C (de)

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