DE97254C - - Google Patents

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DE97254C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/02Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving unchangeable blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. September 1897 ab.
Allen bisher bekannt gewordenen Schutzvorrichtungen für Rasirmesser haftet der Uebelstand an, dafs man, um sie von der einen Seite der Messerklinge auf die andere zu bringen, dieselbe, wie bei den Rasirhobeln, erst vollständig vom Messer abnehmen mufs. Diesem Uebelstande abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Dies wird dadurch erreicht, dafs mit einer auf dem Rücken der Messerklinge aufsitzenden Hülse, die zu diesem Zweck an beiden Enden mit einer Oese versehen ist, die eigentliche Schutzvorrichtung derart gelenkig verbunden wird, dafs sie über den Rücken der Messerklinge herüber von ,der einen zur anderen Seite derselben gedreht und flach an der Klinge anliegend festgehalten werden kann.
Die neue Schutzvorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι dieselbe an der einen Seite der Messerklinge liegend,
Fig. 2 dieselbe hochgedreht, senkrecht über dem Messerrücken stehend, und
Fig. 3 dieselbe bis auf die andere Seite des Messers gedreht und dort festgelegt,
Fig. 4 einen Schnitt nach I-I der Fig. 1,
Fig. 5 einen solchen nach II-II der Fig. 2 und
Fig. 6 einen ebensolchen ' nach III - III der Fig. 3.
Die Vorrichtung besteht aus einer scheidenarlig gebogenen, über den Rücken der, Rasirmesserklinge A schiebbar.en Hülse B, welche an beiden Enden mit quer über dem Messerrücken stehenden, schlitzartigen Oesen C versehen ist, und aus einem wellenförmig gebogenen, auf der Seite der Messerklinge aufliegenden und die Scheide derselben etwas überragenden Drahtseil D, dessen Enden E mit den Oesen C gelenkig verbunden sind.
Dieser Drahtbügel D wird in seiner Lage auf der Messerklingenseite durch einen federnden Hebel F gehalten, indem er jeweils hinter einer der an beiden Seiten der Hülse B vorstehenden Nasen G eingeklemmt wird.
Damit der Drahtbügel D sich nicht direct auf die Messerschneide auflegen und diese verderben kann, sind in demselben die Doppelbiegungen H und ein auf dem Hebel F aufsitzender Ring J vorgesehen.
Um es zu ermöglichen, dafs die Schutzvorrichtung auch bei infolge Schleifens schmäler gewordenen Messerklingen passend gestellt werden kann, sind S-förmige Biegungen angebracht, welche entsprechendes Zusammendrücken des Bügels in der Breite gestatten.
Um den Schutzbügel D von der einen Seite der Messerklinge auf die andere zu drehen, löst man den Arm F aus, dreht den Bügel nach oben, bis er senkrecht über dem Messerrücken steht (Fig. 2 und 5), schiebt ihn alsdann in die andere Ecke der Oese C, wie dies in Fig. 5 strichpunktirt «angedeutet ist, und schlägt ihn dann auf die andere Seite der Klinge herunter, wo er wieder durch Einklemmen des Armes F hinter dem Ansatz G festgestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: '
    ι. Eine Schutzvorrichtung für Rasirmesser, gekennzeichnet durch eine über den Messerrücken zu schiebende Hülse (B) mit an beiden Enden über dem Rücken quer stehenden Oesen (C) und je an den Seiten
    vorstehenden Nasen (G), derart, dafs in den Oesen der Hülse ein Drahtbügel (D) gelenkig und links und rechts zur Messerfläche umklappbar eingehängt und durch Unterschieben eines Armes (F) des Bügels unter die entsprechende Nase (G) der Hülse festgehalten werden kann.
    2. Eine Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch die Ausrüstung des Drahtbügels mit Doppelbiegungen (H) zu beiden Enden, sowie mit einem Ringe (J) am Arm (F) desselben zwecks Verhütung zu dichten Aufliegens des Bügels auf der Messerfläche und mit S-förmigen Biegungen (K) zur Verminderung der Breite des Bügels, entsprechend der infolge des Schleifens geringer werdenden Breite der Klinge.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3392446A (en) * 1966-11-17 1968-07-16 Alfred W. Ferrara Razor blade and guard sheet assembly
US3505734A (en) * 1968-02-28 1970-04-14 Philip Morris Inc Cutting blade with self-contained guard

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3392446A (en) * 1966-11-17 1968-07-16 Alfred W. Ferrara Razor blade and guard sheet assembly
US3505734A (en) * 1968-02-28 1970-04-14 Philip Morris Inc Cutting blade with self-contained guard

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