DE100181C - - Google Patents

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DE100181C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/02Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving unchangeable blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
FRIEDR. ERN & CO. in WEYER b. SOLINGEN. Schutzvorrichtung für Rasirmesser.
Zusatz zum Patente Mi 97254 vom 24. September 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. März 1898 ab. Längste Dauer: 23. September 1912.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt eine weitere Ausbildung und Vervollkommnung der durch das Patent Nr. 97254 geschützten Schutzvorrichtung für Rasirmesser dar.
Während bei dem Haupt-Patent als eigentliche Schutzvorrichtung zur Verhütung einer Hautverletzung ein wellenförmig gebogener Draht verwendet wird, der leicht durch ein Verbiegen unbrauchbar werden kann, wird jetzt ein wellenförmig begrenztes, schmales Blechstück benutzt, das in seiner Längenausdehnung der Messerklingenlänge entspricht und an der oberen Kante zwei Arme (je einen an jedem Ende) trägt. Die letzteren sind in die Querschlitze der auf dem Messerrücken sitzenden Scheide gelenkig eingehängt, so dafs wieder wie bei dem Haupt-Patent die ganze Vorrichtung über den Messerrücken herüber von der einen auf die andere Seite der Klinge gelegt werden kann.
Der wellenförmige Schutzbügel kann zugleich der Klingenbreite entsprechend dadurch einstellbar eingerichtet werden, dafs die beiden genannten Arme zweitheilig hergestellt und durch Schlitz und Metallschraube die beiden oberen Armtheile mit einander verbunden werden. Infolge dieser neuen Einrichtung kann der Wellenbügel niemals sich dicht an die Messerschneide anlegen und dieselbe beschädigen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die so umgestaltete Schutzvorrichtung in den Fig. 1 bis 7 dargestellt.
Die Vorrichtung besteht wie beim Haupt-Patent aus einer scheidenartig gebogenen, über den Rücken der Messerklinge A zu schiebenden Hülse B, welche an jedem Ende eine quer über dem Messerrücken stehende schlitzartige Oese C trägt, und aus dem in diese Oese gelenkig eingehängten wellenförmigen Schutzbügel. Dieser bildet einen an der unteren und zweckmäfsig auch an der oberen Kante wellenförmig begrenzten, schmalen Blechstreifen D von der Länge der Rasirmesserklinge, und ist an seiner oberen Kante an jedem Ende mit einem Arme E versehen. Um die Vorrichtung der Breite der Messerklinge anpassen zu können, sind die Arme E zwei- ■ theilig ausgeführt, so dafs sie in gewissen Grenzen verkürzt bezw. verlängert werden können. Jeweils der eine Armtheil O besteht mit dem Wellenbügel D aus einem Stück, der andere P dagegen greift gabelartig über den anderen, und beide sind durch je ein Schräubchen N und Längsschlitz Q. in dem Theil O mit einander verbunden, so dafs eine Verschiebung möglich ist.
Auf beiden Seiten der Armstücke P sind Erhöhungen H eingedrückt, die die Wellenkante D in bestimmter Entfernung von der Messerklinge ■· halten und so eine Verletzung
der Messerschneide verhindern. Die Sicherung des Schutzbügels in Gebrauchslage in der Klinge wird mittelst eines gabelartig an denselben angehängten Annes F bewirkt, welcher durch eine Feder M stets unter die zu beiden Seiten der Scheide beöndlichen Nasen L gezogen wird und dadurch ein Abheben des Schutzbügels von der Klinge verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der unter Patent Nr. 97254 geschützten Schutzvorrichtung für Rasirmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs ein zum Ersatz des Drahtbügels vorgesehener, aus wellenförmig gestaltetem Blech bestehender Schutzbügel mit zweitheiligen Armen (E) versehen ist, die durch Verschiebung ihrer beiden Theile (O und P) gegen einander der Breite der Klinge entsprechend verkürzt oder verlängert werden können, und deren jeder zum Schutz gegen zu dichtes Aufliegen der Klinge Warzen oder Erhöhungen (H) besitzt, während ein durch eine Feder (M) unter die Nasen (L) der Scheide gezogener Arm (F) den Schutzbügel gegen Abheben von der Klinge sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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