DE466612C - Rasierhobel mit biegsamer Klinge - Google Patents
Rasierhobel mit biegsamer KlingeInfo
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- DE466612C DE466612C DEL67735D DEL0067735D DE466612C DE 466612 C DE466612 C DE 466612C DE L67735 D DEL67735 D DE L67735D DE L0067735 D DEL0067735 D DE L0067735D DE 466612 C DE466612 C DE 466612C
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- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 24
- 210000001217 buttock Anatomy 0.000 description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
- B26B21/08—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
- B26B21/14—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Rasierhobel mit biegsamer Klinge, bei welchem die
Spannbacken für die Klinge in fast rechtem Winkel an zwei gelenkig miteinander verbundenen
Schenkeln befestigt sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die den Griff bildenden Schenkel derart angeordnet
sind, daß sie aufeinandergleiten können, um das Spreizen der Schenkel trotz des Vorhandenseins
von Zapfen auf einer der Bakken zur Befestigung der Klinge zu gestatten. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß zur Erzielung des Gleitens der Schenkel aufeinander die Schwingungsachse
des einen Schenkels in einem Exzenter sitzt, welches im anderen Schenkel drehbar
gelagert ist, und daß diese Achse mit einem Hebel versehen; ist.
Es sind Rasierhobel bekannt, bei welchen ao die Backen, welche die Klinge festhalten
sollen., im rechten Winkel auf zwei Schenkeln, angeordnet sind.
Bei jenen bekannten Vorrichtungen jedoch sind die Schenkel nicht derart angeordnet,
»5 daß sie aufeinandergleiten können; die Schwingungsmitte der beiden Schenkel bleibt
im Gegenteil stets dieselbe. Bei jenen Vorrichtungen kann somit die Befestigung der
Klinge nur durch Klemmwirkung erzielt wearden, und sie kann nicht durch Zapfen gesichert
werden, welche sich auf einer der Backen befinden und in Löcher der Klinge' eingreifen, wie dies bei der Mehrzahl der bekannten
Rasierhobel der Fall ist.
Die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung gestattet es, die Backen auf die
Klinge zu drücken, indem diese Backen senkrecht zur Ebene der Klinge verschoben werden,
und unter diesen Bedingungen kann die seitliche Verschiebung der Klinge vermieden
werden, indem Zapfen vorgesehen werden, welche in üblicher Weise in die Löcher der
Klinge eingreifen. Die Klinge wird somit mit Genauigkeit zwischen die beiden Backen
geklemmt und in ihrer richtigen Lage gesichert.
Zwei Ausführuingsformen des Gegenstandes der Erfindung sind auf der Zeichnung
als Beispiele dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der ersten Ausführung mit geschnittenen Teilen.
Abb. 2 ist ein Schnitt gemäß der Linie 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht, welche die Backen in auseinandergerückter Stellung zeigt.
Abb. 4 ist 'ein Grundriß.
Abb. s ist ein Schnitt durch die zweite Ausführung.
Abb. 6 ist ein Teilschnitt dieser Ausführung ähnlich wie Abb. 1.
Der Rasierapparat besitzt zwei Schenkel ι
und 2, welche durch, ein Gelenk miteinander verbunden sind und die Backen 3 und 4 tragen.
In dem Schenkel 1 befindet sich ein Auge 5,
in welchem das Ende des Schenkels 2 sitzt.
In diesem Auge sind zwei zylindrische Scheiben 6 und 13 gelagert, welche auf eimer
gemeinsamen Achse sitzen. Die Scheibe 6 ist mit einem Griff 7 fest verbunden und sitzt
ebenfalls fest an einem Exzenter 8, das im Schenkel 2 drehbar ist. Dies Exzenter 8 ist
mit Gewinde 14 mit der Scheibe 13 verschraubt.
Bei Drehung des Griffes 7 wird durch das Exzenter 8 der Schenkel 1 gegen den Schenkel
2 verschoben, wodurch die Backen 3,4 auseinandergerückt werden, wie dies die Abb. 3
zeigt.
Man kann sodann die Schenkel 1 und 2 spreizen, indem man sie um das Exzenter 8
schwingen läßt, und die Klinge kann ohne Mühe herausgenommen werden.
Die Klinge ist vorzugsweise schmal und hat nur eine Schneide. Sie wird durch zwei
oder drei Zapfen 9, 10 und 11 festgehalten.
Der mittlere Zapfen 9 geht durch die Klinge und durch die Hinterbacke 4 hindurch, während
die Zapfen 10 und 11 nur ha Kerben der
Klinge eingreifen und gegen die Rückkante der Backe 4 vorstehen.
Vorzugsweise wird der Krümmungsradius der Backen in der Mitte größer sein als an
den Enden, wie dies die Abbildungen zeigen. Die Backen. 3 und 4 sind mit Zähnen, versehen,
und diese Zähne sind derart geschnitten, daß sie eine schmale Kante aufweisen, mit welcher sie mit der Haut in enge Berührung
kommen. Man erzielt auf diese Weise, daß die Schneide der Klinge sich gegen die Haut drückt und die Barthaare an der Wurzel
abschneidet. Es werden somit die Vorteile der gewöhnlichen Rasiermesser erreicht.
Demgemäß kann man jedes Vorstehen der Schneide gegen die Oberfläche der Vorderbacke
3 vermeiden, so daß das Verletzen der Haut unmöglich wird.
Eine Schraube 12, welche im Schenkel 2
sitzt und sich gegen den Schenkel 1 stützt,
gestattet es, den Schnitt dadurch einzustellen, daß die Hinterbacke 4 der Schneide der
Klinge genähert wird.
Die beschriebene Rasiervorrichtung, welche mit einer schmalen Klinge arbeitet, die nur
eine Schneide besitzt, ist von geringen Abmessungen. Für den Fall, in welchem man gewöhnliche
Klingen mit zwei Schneiden benutzen wiH, wird es genügen, die gleiche
Vorrichtung mit breiteren Backen zu versehen, damit die Klinge von der Hinterbacke 4
gedeckt wird.
Statt der gebogenen Gestalt nach Abb. 1 wird man natürlich den Backen 3 und 4
auch eine gestreckte Gestalt geben können, wenn auch diese Gestalt weniger vorteilhaft
ist. ·
Bei der Atisführung nach Abb. 5 und 6 ist die Schraube 12 derart angeordnet, daß
sie die Bedienung der Rasiervorrichtung nicht behindert. Zu diesem Zwecke sitzt sie im
Schenkel 1 und drückt sie gegen den Sehenkel
2. Sie befindet sich auf diese Weise unter der Backe 3. In dieser Backe 3 ist unter der
Schneide der Klinge eine Nut 15 vorgesehen, derart, daß diese Schneide auf beiden Seiten
freiliegt.
Das Exzenter 8 ist gelenkig auf einer exzentrischen Achse 16 angeordnet, welche am
Ende des Schenkels 2 befestigt ist, während das Auge 5, welches fest am Schenkel 1 sitzt,
gelenkig mit dem Zapfen verbunden ist. Dieser besitzt eine Abflachung 17, über welche
der Griff 7 greift. Da diese Anordnung mit Exzenter es .gestattet, einen erheblichen Druck
auszuüben, könnte es vorkommen, falls die Schenkel nicht genügend aneinandergerückt
sind, daß die Backen verbogen würden, 'da sich die Zapien 9 gegenüber einem vollen
Teil der Backe 4 befinden. Um diesen Nachteil zu vermeiden,, tragen die Schenkel einen
■Führungshaken 18 und 19, und diese Haken
sind derart angeordnet, daß 'die Bedienung der Exzenterscheibe nur möglich ist, wenn
die Schenkel genügend aneinandergerückt sind, damit die Haken ineinandergreifen können,
oder wenn die Schenkel gänzlich aus;-einandergerückt
sind.
Claims (2)
1. Rasierhobel mit zwei starren Backen, welche zwischen sich eine dünne, biegsame
Klinge festspannen, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen in an sich bekannter Weise starr an zwei gelenkig miteinander
verbundenen Schenkeln befestigt sind, welche den Griff bilden und zwecks Öffnens
der Backen gegeneinander längs verschoben werden, bevor sie um ihre Gelenkachse
auseinandergeklappt werden können,
2. Rasierhobel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Gelenkachse (16) der Griffschenkel, welche
auf einem der Schenkel sitzt, -ein mittels eines Hebels (7) in der Nabe des anderen
Schenkels drehbares Exzenter (8) sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR466612X | 1926-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE466612C true DE466612C (de) | 1928-10-09 |
Family
ID=8902192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL67735D Expired DE466612C (de) | 1926-03-26 | 1927-01-22 | Rasierhobel mit biegsamer Klinge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE466612C (de) |
| FR (1) | FR626440A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3297202A (en) * | 1963-12-24 | 1967-01-10 | Henry H Lemonjian | Safety razor blade dispenser |
-
1926
- 1926-03-26 FR FR626440D patent/FR626440A/fr not_active Expired
-
1927
- 1927-01-22 DE DEL67735D patent/DE466612C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3297202A (en) * | 1963-12-24 | 1967-01-10 | Henry H Lemonjian | Safety razor blade dispenser |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR626440A (fr) | 1927-09-06 |
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