DE232197C - - Google Patents

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DE232197C
DE232197C DE1910232197D DE232197DD DE232197C DE 232197 C DE232197 C DE 232197C DE 1910232197 D DE1910232197 D DE 1910232197D DE 232197D D DE232197D D DE 232197DD DE 232197 C DE232197 C DE 232197C
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DE1910232197D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42j». GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrpreisanzeiger, der Vorrichtungen zum Registrieren des Fahrpreises, zum Drucken einer Quittung über den von dem Fahrgast bezahlten Betrag und zur Anfertigung einer fortlaufenden Abrechnung, über die von dem Fahrzeugführer vereinnahmte Summe besitzt, wobei die genannten Vorrichtungen unter Zugrundelegung zweier verschiedener Taxen, und zwar für »Fahrt«
ίο und für »Warten.« durch Vermittlung der Minutenzeigerwelle einer Uhr gesteuert werden. Diese schließt nach. Vollendung vorher festgelegter Zeitabschnitte einen Stromkreis, der die genannten Vorrichtungen in Tätigkeit setzt, gleichzeitig den gebildeten Stromkreis unterbricht und den einen den Stromkreis schließenden Kontakt, welcher mit dem entsprechenden Kontakt der Minutenzeigerwelle in Verbindung steht, veranlaßt, sich um eine bestimmte Strecke von, diesem zu entfernen, so daß der Stromkreis geöffnet ist, bis der Kpntakt der Minutenzeigerwelle wieder mit dem genannten, sprungweise vorrückenden Kontakt in Berührung gekommen ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht des Fahrpreisanzeigers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen, wobei die Vorderwand des Gehäuses mit der Uhr und eine Seitenwand mit dem Elektromagneten weggelassen sind,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie a-a der Fig. 2, in der Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie b-b der Fig. 2, -in der Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 5 eine Einzelansicht des den Endstromkreis herstellenden Mechanismus und der Vorrichtungen zur Betätigung des Anfangstaxenrades und der Pfennigtypenräder für das Drucken der Quittungen,
Fig. 6 in größerem Maßstabe eine perspektivische Ansicht der Vorrichtungen zur Betätigung der Typenräder und zur Auslösung der Mechanismen,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie c-c der Fig. 3, in der Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 8 in größerem Maßstabe eine perspektivische Ansicht der Schlüsselwelle mit den Vorrichtungen zur Betätigung des Schildes und für den Papiertransport und mit den Mechanismen zum Schließen des Stromkreises und zum Drucken,
Fig. 9 in vergrößertem Maßstabe den Antriebselektromagneten und die angrenzenden Teile,
Fig. 10 eine Einzelansicht des Umschalters zum Schließen der Stromkreise, entsprechend der »Fahrt«- und der »Warte«-Taxe,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht der Schlüssel welle und der mit ihr verbundenen Teile,
Fig. 12 ein Schaltungsschema der Hauptstromkreise,
Fig. 13 ein Schaltungsschema des Mark-Magnetstromkreises.
Fig. 14 und 15 sind Einzclansichten der Isolierplatte und der Hauptkontaktplatte.
Fig. 16 ist eine Draufsicht auf die Uhr und die angrenzende, von ihr betätigte Vorrichtung, Fig. 17 eine Einzelansicht zur Erläuterung des Überganges von der »Fahrt«-Taxe zur »Warte «-Taxe.
In den Figuren bezeichnet 1 die Grundplatte des Apparates, welche das Rahmenwerk 2 und die Vorderwand 3 trägt, an welcher die Uhr 4 angebracht ist, auf deren Minutenzeigerwelle 5 am hinteren Ende der Kontaktarm 6 befestigt ist (Fig. 1 und 16J.
Bei der weiteren Beschreibung des Apparates soll die Wirkungsweise zugleich mit der Konstruktion der einzelnen Teile erläutert werden. Vorausgesetzt ist dabei, daß das Fahrzeug in Anspruch genommen ist und der Führer die Schlüsselwelle 7 (Fig. 8 und 11) auf »Fahrt« eingestellt hat. Infolge dieser Bewegung zieht der Arm 8 (Fig. 8) an der Stange 9 und damit auch an dem Arm 10, der mit dem Schilde 11 verbunden ist, und dreht so die Welle 12, die weiterhin den Umschalter 13 in Berührung mit der federnden Kontaktplatte 14 (Fig. 10) bringt, wodurch der Hauptstromkreis geschlossen wird. Gleichzeitig mit dieser Bewegung der Schlüsselwelle 7 kommt der Arm 8' (Fig. 11, 14 und 15) mit dem auf der Isolierplatte 16 angebrachten Kontaktstück 15 in Berührung, während die federnde Platte 17, die ebenfalls auf der Isolierplatte 16 angebracht ist, dauernd mit dem Ende ■ der Schlüsselwelle 7 in Verbindung bleibt.
Durch diesen Kontakt wird zwischen den Platten 15 und 17 ein Stromkreis für den Antriebsmagneten hergestellt, aber nicht vollkommen geschlossen. Bei der Drehung der Schlüsselwelle 7 wird der am Ende des Armes 8' angelenkte Arm 18 (Fig. 3) nach der Mitte des Apparates zu bewegt, und seine Kerbe 18' erfaßt den Stift des Armes 19 und dreht die Hauptwelle 20 um 90 °. Dadurch wird der Zeiger 21 so bewegt, daß er die Anfangstaxe von beispielsweise 50 Pfennig anzeigt, wie in Fig. ι in punktierten Linien angedeutet ist, und ferner vermittels des Zahnrades 22 das auf der oberen Welle 25 lose sitzende Zahnrad 23 dreht. Da dieses Rad 23 mit den beiden Zahnrädern 26 bzw. 27 in Eingriff steht, werden die beiden mit jenen auf den Hülsen 28', 29' sitzenden Typenräder 28 bzw. 29 so gedreht, daß ihre »50 Pfennig« anzeigenden Typen dem Druckband A (Fig. 8) gegenüber in einer' Stellung sich befinden, daß sie den Registrierstreifen' B und den Quittungsstreifen C bedrucken können. Die Marktypenräder 30 und 31 für beide Streifen sind auf ihren zugehörigen Hülsen 30' und 31' angeordnet und mit Triebrädern 30" bzw. 3ΐΛ versehen. Die Hülse 30' ist mit einer Schraubenfeder 32' versehen, die mit' dem einen Ende an der Hülse, mit dem anderen an dem Rahmen des Apparates befestigt ist. Die Hülse 28' des Pfennigtypenrades ist ebenfalls mit einer Feder 28Λ versehen, so daß, wenn beide Hülsen 28' und 30' frei sind, diese Federn ihre zugehörigen Typenräder,, ferner die Markanzeigescheibe D und den Zeiger 21 in die Nullstellung zurückführen. Die Räder 30" und 31" greifen zu diesem Zweck in ■ das Zwischengeschäfte Rad E ein (Fig. 2 und 4), welches auf der Hilfswelle F sitzt (Fig. 7), deren vorderes Rad G das Rad H der Markanzeigescheibe D dreht. Diese Drehung spannt die Feder 32'. Von der Einstellung der Anfangstaxe bleiben die Markräder unberührt, und nur die Pfennigräder können von Hand gedreht werden, und zwar nur um eine Viertelumdrehung. Zur Schaltung der Pfennig- und Markräder behufs Anzeige höherer Beträge als 50 Pfennig dient eine elektrische Antriebsvorrichtung. Auf der Rückseite der Uhr ist in einem Rahmen 32 die Welle 33 (Fig. 2, 3 und 16) gelagert, auf der die größeren »Fahrt«- Taxenschalträder 34 und 34' und die beiden kleineren »Wartezeit «-Taxenschalträder 35 und 35'. sitzen, während auf dem vorderen Ende der Welle isoliert ein Arm 36 mit einem Metallstift 37 angebracht ist. Der Stift 37 ragt normal in die Bahn des Kontaktarmes 6 hinein und wird mit dem Kontaktarm 6 durch die Minutenzeigerwelle 5 der Uhr im Kreise mitgenommen, wobei die Blattfeder 38, welche die Rückseite des großen Schaltrades 34' (Fig. 3) berührt, für diese Zeit angehoben wird. Durch die Berührung des Kontaktarmes 6 mit dem Stift 37 wird ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 39 (Fig. 12) ausgeht und über Leiter 40, Umschalter 13, Kontaktplatte 14, den Taxameterrahmen, die Uhr 4, Minutenzeiger welle 5, Kontaktarm 6, Stift 37, .Metallscheibe'41, Kontaktfeder 42, Leiter 43, Wicklung des Antriebsmagneten 44, Leiter 45, Klemme 46, die auf der Isolierplatte 16 angebracht ist, und Leiter 48 zur Batterie 39 zurückkehrt. Dieser Stromkreis erregt den Magneten 44, der den Anker 49 (Fig. 9) anzieht und den Kontaktstift 50 gegen den Kontaktstift 51 drückt und dadurch einen Stromkreis schließt, der von der Batterie 39 ausgeht und über Leiter 52, der durch die Isolierplatte 16 hindurch zur Wicklung des Pfennigantriebsmagneten 53 führt, über . Leiter 54, Isolierstift 55, Leiter 56, Stifte 50 und 51, Leiter 57, Platte 17, Arm 8', Platte 15, Leiter 58, durch die Isolierplatte 16 zur Batterie 39 zurückfließt. Der durch diesen Stromkreis erregte Magnet 53 zieht seinen Anker 59 (Fig. 4 und 6) an, der an dem Winkelhebel 59', 60 angebracht ist, wodurch die Stange 61 bewegt welche ihrerseits den Winkelhebel 62
(Fig. 5) anhebt, dessen Hülse 63 sich um die in dem oberen Rahmen des Apparates zwi- | sehen den Typenrädern gelagerten Welle 64 dreht. Die an dem Winkelhebel angelenkte Klinke 65 (Fig. 5) schaltet hierbei das'lose Anfangstaxenrad 66 weiter. Nachdem dieses Rad um . fünf Zähne gedreht ist bzw. die Klinke 65 fünfmal in Tätigkeit getreten ist, verläßt die Klinke 65 das genannte Rad 66 und greift in das Haupttriebrad 67, das auf der Hülse 28' fest angebracht ist, so daß weiterhin durch die Wirkung der Klinke 65 die Pfennigtypenräder 28 und 29 gedreht werden, wobei der federnde Arm 68, der auf der Hülse 63 sitzt, in das gleichfalls auf der Hülse 28' angebrachte Sperrad 68' eingreift.
Gleichzeitig mit der Schaltbewegung der Klinke 65 bewegt der an der Klinke angebrachte Stift 69 den Arm 70 und dreht die Welle 71 (Fig. 16), deren Finger 72 sich senkt und den Stift 73 des Armes 74 der »Fahrt«- Taxenschaltklinke 75 erfaßt, die auf der in dem Rahmen 32 ■ angebrachten Welle 76 drehbar sitzt. Die Klinke. 75 greift dadurch in die Zähne des Rades 34 und dreht dieses Rad um einen .Zahn, während die Sperrklinke 74 in die Zahnung des Rades 34' greift und verhindert, daß die Welle 33 um mehr als einen Zahn auf einmal gedreht wird. Durch diesen Vorgang wird der Stift 37 von dem Kontaktarm 6 so weit entfernt, daß ein bestimmter, im voraus festgelegter Zeitabschnitt vergehen muß, bis der Kontaktarm 6 wieder in Berührung mit dem Stift 37 kommt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Stromschluß nur kurze Zeit dauert. Wenn der Stift 37 vom Kontaktarm 6 entfernt wird, bevor die Schaltung erfolgt ist, wird durch die weiteste Bewegung der Klinke 65 ein Hilfsstromkreis dadurch geschlossen, daß das von der Klinke 65 bewegte Rad 66 die Klinke 78 bewegt und dadurch deren Kontaktplatte 80, die auf dem Isolierstück 79 angebracht ist, in Berührung mit dem Federarm 81 . bringt (Fig. 2). Es fließt dann ein Strom von Batterie 39 über Leiter 52, Magnet 53, Leiter 54, Stift 55, Leiter 82, Platte 80, Arm 81, Metallplatte. 83, die auf der Isolierplatte 84 angebracht ist, Leiter 85, Platte 17, Arm 8', Platte 15 und Leiter 58 zur Batterie 39 zurück. Dieser Stromkreis tritt erst vollständig in Wirkung, nachdem der Magnet 44 stromlos geworden ist und die .Kontaktstifte 50 und 51 voneinander getrennt sind. Nachdem das Anfangstaxrad 66 um fünf Zähne gedreht ist, und es der Klinke 65 möglich geworden ist, in das Triebrad 67 einzugreifen, wird die Halteklinke 86 von. dem Rad 67 fortgestoßen und dadurch der folgende Stromkreis geschlossen:
Platte 87, die auf dem Isolierstück 88 angeordnet ist, Federarm 89, Platte 83, Leiter 85, Platte 17, Arm 8', Platte 15, Leiter 58, Batterie 39, Leiter 52, Magnet 53, Leiter 54/ Stift 55, Leiter 90 zur Platte 87 zurück. Diese durch die Platten 80 bzw. 87 geschlossenen Stromkreise erregen wiederum den Magneten 53 und sichern die Vollendung der Tätigkeit der verschiedenen, durch diesen gesteuerten Mechanismen.
Die Bewegung der Klinke 65 betätigt auf diese Weise die Pfennigtypenräder für den Registrier- und Quittungsstreifen und vermittels der Zahnräder 26, 23, 22 die Welle 20, die beim Rotieren den Arm 91 mitnimmt . (Fig. 4). Dieser erfaßt, wenn die Welle 20 eine halbe Umdrehung vollendet hat, das obere Ende des. angelenkten Hebels 92, der aus Isoliermaterial hergestellt ist, und zwingt das untere Ende α desselben, die Federplatte 93 zu erfassen und niederzudrücken. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 39 über Leiter 94 (Fig. 13), Stift 95, Leiter 96, Markmagnet 97, Leiter 98, Platte 93, Stift 99, Leiter 100, Platte 17, Arm 8', Platte 15, Leiter 101 zur Batterie 39 zurück-. fließt. Der durch diesen Stromkreis erregte Magnet 97 zieht seinen Anker 102 (Fig. 3) an, hebt den Arm 103, die Stange 104, den Arm 104' und dreht so die Welle 64, wodurch der auf dieser sitzende Arm 105 mit der Klinke 106 das Rad 107 (Fig. 4) und damit die Marktypenräder 30, 31 weit er schaltet. An dem Arm 105 sitzt auch die Sperrklinke 108. Wenn die Stange 104 angehoben wird, erfaßt ihr Stift 109 (Fig. 3) das Ende des angelenkten Armes 110 und bewegt die Welle in. Dadurch wird der auf dieser sitzende Arm 112 (Fig. 6) und die Stangen 113, 113' und die Klinken 65,86 so bewegt, daß diese außer Eingriff mit dem Rad 66 gebracht wird, so daß die vorher gespannte Feder 28Λ sich zurückdreht und die Pfennigtypenräder und die Welle 20 in die Nullstellung zurückführt, nachdem die Marktypenräder um einen Zahn gedreht sind, so daß die Markscheibe D eine Mark anzeigt.
Wenn der Mechanismus auf »Wartezeit«- Taxe eingestellt werden soll, wird die Welle 12 mit dem Umschalter 13 so gedreht, daß dieser mit der Platte 14' (Fig. 8 und 10) in Kontakt kommt. Damit wird gleichzeitig der Umschalthebel 13' mit Kontaktstück 13 von dem Arm 114 (Fig. 17) gelöst und der Feder 115 ermöglicht, die Welle 116 zu drehen und den Arm 117 (Fig. 3) zu veranlassen, die Welle 71 (Fig. 2 und 16) zu verschieben, so daß der Finger 72 oberhalb des Stiftes 118 des Armes 119 sich befindet, der die »Wartezeit«- Taxenschaltklinke 120 trägt. Diese wirkt auf das »Wartezeit «-Taxenrad 35, und da dasselbe von kleinerem Durchmesser ist als das »Fahrt«- Taxenrad, so wird der Stift 37 bei jeder Er-
regung des Magneten 53 um eine größere Strecke vorgerückt. Bei der vorliegenden Ausführung z. B. ist der. Unterschied derart, daß die Mechanismen 15 mal in der Stunde bei Einstellung auf »Wartezeit «-Taxe in Tätigkeit treten, dagegen 40 mal bei Einstellung auf »Fahrt «-Taxe.
■Wenn der Fahrpreis bzw. die von jedem Passagier bezahlte Summe aufgezeichnet werden. soll, betätigt der Führer die Schlüsselwelle, wodurch das Schild auf »Frei« gestellt, der Arm 8' von der Kontaktplatte 15 (Fig. 3, 4 und 11) getrennt wird und gleichzeitig damit das freie Ende des langen Hebels 121 erfaßt und das andere kurze Ende b desselben abwärts bewegt, so daß es sich von der Platte 122 trennt, während die Stange 123 angehoben wird. Diese hebt den Arm 124, der die Welle 125 mit dem Arm 126 betätigt, der die Blattfeder 38 von dem Schaltrad 34 (Fig. 3) abhebt und auf diese Weise ermöglicht, daß die Welle 33 unbehindert mit der Minutenzeigerwelle der Uhr gedreht wird. Bei der Bewegung der Schlüsselwelle bringt der Arm 127,
an dem der Nocken 128 (Fig. 8) befestigt ist, diesen mit der verschiebbar auf der vertikalen Stange 130 angeordneten Hülse 129 in Verbindung, hebt dadurch die Stange 131 und den Arm 132, wodurch die Welle 132 gedreht wird
und die beiden Druckstempelarme / und K von den Typenrädern entfernt werden. Sobald der Nocken 128 die Hülse 129 freigibt, schnellt die Feder 134 die Druckstempel gegen die Farbbänder und die Typenräder und be-
wirkt dadurch den Druck der Typen auf die Papierstreifen. Bei Fortsetzung der Drehung der Schlüsselwelle werden die Kegelräder 135 und 136 für die Registrierstreifenspule 137 gedreht, während der Quittungsstreifen den ge-
druckten Abschnitt durch eine Öffnung auf der Rückseite der Maschine hinausschiebt. Auf dem gedruckten Abschnitt wird also die von dem Zeiger 21 und der Scheibe D angezeigte Summe zu lesen sein. Nachdem der Fahrgast den Betrag bezahlt und die Quittung in Empfang genommen hat, bewegt der Führer die Platte 122 (Fig. 6), welche die Welle 138 dreht. ,Mittels des Armes 139 wird die Stange 140 und weiter der Arm 141 bewegt und die
Welle in gedreht, wodurch die Stangen 112, 113 bewegt werden und durch letztere die Klinke 65 aus dem Zahnrad 67 gehoben wird und die Pfennigtypenräder für den Registrier- und Quittungsstreifen freigegeben werden, so daß. sie mit der Welle 20 in die Nullstellung zurückkehren. Gleichzeitig wird der Arm 142 der Welle 138 derart .'gedreht, daß. er die Sperrklinke 143 von den Marktypenrädern abhebt, während der gekrümmte Arm und seine Stange 145 die Schaltklinke 106 des Marktypenrades abheben, so daß die Feder 32', welche jetzt in Wirkung treten kann, die Marktypenräder und die Scheibe D auf Null zurückführt. . .

Claims (3)

  1. Paten t-An Sprüche:
    r. Fahrpreisanzeiger für Zeitfahrten mit durch Elektromagnete angetriebenen Vorrichtungen zum Anzeigen des Fahrpreises sowie zum Bedrucken des Registrierstreifens und eines die Quittung für den Fahrgast liefernden Quittungsstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Minutenzeigerwelle angebrachtes Kontaktglied (6) nach für die Wagenfahrt bzw. die Wartezeit festgelegten Zeitabschnitten mit einem . sprungweise vorrückenden .Kontaktgliede (37) in Berührung kommt und.dadurch den Stromkreis eines Elektromagneten (44) schließt, der die Schließung eines zweiten Stromkreises bewirkt, welcher den Elektromagneten (53) erregt, der die Weiterschaltung der die Pfennigbeträge anzeigenden bzw. registrierenden Vorrichtungen bewirkt.
  2. 2. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Schaltung der Pfennigtypenräder (28, 29) sprungweise vorrückende Kontaktglied (37) durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. durch Zahnräder mit verschiedener Zähnezahl oder verschiedenem Durchmesser, mehr
    . oder weniger weit von dem von der Minutenzeigerwelle gedrehten Kontaktgliede (6) entfernt wird, um zwei verschiedene Zeittaxen für Wagenfahrt und Wartezeit zu erhalten..
  3. 3. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterschalten der Marktypenräder (30, 31) ein zweiter Elektromagnet (97) dient, dessen Stromkreis durch einen von den Pfennigtypenrädern mittels geeigneter Organe, z. B. Zahnräder (26, 23, 22), bewegten Kontakthebel (92) geschlossen wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DE1910232197D 1910-05-20 1910-05-20 Expired DE232197C (de)

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