DE201832C - - Google Patents

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DE201832C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
- Λ! 201832-KLASSE 21 e. GRUPPE .11.
FRANK CONRAD und PAUL Mac GAHAN
in PITTSBURG (Penns., V. St. A.).
Elektrisches Registrierinstrument. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft elektrische Registrierinstrumente, welche graphisch die Werte der gemessenen Kräfte dadurch aufzeichnen, daß der zu messende Strom auf ein bewegliches Glied, das ein Kontaktstück trägt, einwirkt und dieses mit einem Registriermechanismus, der zwei zu beiden Seiten des beweglichen Gliedes angeordnete Kontakte besitzt, zusammenarbeiten läßt, indem er das bewegliche Glied
ίο mit dem einen oder mit dem anderen der am Registriermechanismus vorgesehenen Kontakte Stromschluß herstellen und dabei die Schreibvorrichtung in Bewegung setzen läßt.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, bei derartigen Apparaten die Schnelligkeit der Kontaktumkehr und die Sicherheit gegen Überschreitungen der Arbeitswege der beweg-
. liehen Teile zu erhöhen. Dies wird dadurch erreicht, daß statt des bisher zum Antrieb der Schreibvorrichtung üblichen Motors zwei Elektromagnete durch die Kontakte gesteuert werden.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in ihrer Verwendung bei einem Phasenmesser dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht eines Phasenmessers, welcher gemäß der Erfindung gebaut ist, und Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach II-II von Fig. 1, Fig. 3 endlich läßt die Schaltung des Instrumentes erkennen.
Der unbewegliche Teil 1 des Phasenmessers ist starr an der Grundplatte 2 befestigt, während der bewegliche Teil 3 von einem Schneidenlager 4 .mittels Haken 5 und Armen 6 getragen wird. Der bewegliche Teil trägt den Schaltarm 7, welchem der Strom durch die Spiralfeder 8 zugeführt wird, wobei das eine Ende der Feder mit dem Befestigungsstück 9 verbunden ist. Das obere Ende des Schaltarmes 7 ist geschlitzt und trägt das Gewicht 10, welches im Schlitz verstellbar ist, so daß die beweglichen Teile in das Gleichgewicht gebracht werden können. Ein Stück 11 in Form einer Doppelkurbel ist am unteren Ende des Schaltarmes 7 befestigt. Einer der Kurbelarme 12 ist dabei kürzer als der andere 14 und sein äußeres Ende ist drehbar an das freie Ende einer U-förmig gestalteten Feder 13 befestigt, deren anderes Ende mit dem Schaltarm 7 in Verbindung steht und die als Dämpfungskissen für die Bewegung der Kurbel 11 und damit auch des Armes 7 dient. Der lange Kurbelarm 14 des Stückes 11 ist an seinem Ende mit einem Kontaktstück 15 ausgestattet, das aus Silber ist, und kann mit der einen oder der anderen von zwei biegsamen Kontaktklemmen 16 und 17 in Berührung kommen, welche Platinnächen besitzen. Durch die Wahl verschiedener Metalle für die Kontakte, wie Silber und Platin, oder solchen ähnlichen ■ Charakters, wird ein Verschweißen oder Kleben der Kontaktstücke verhindert. Die Kontaktstücke 16 und 17 werden von einem aufwärts gerichteten Arm 18 eines Drehhebels 19 getragen und sind (vgl. Fig. 3) an die Enden der Magnetwicklungen 20 und 21 angeschlossen. Magnetisierbare Kerne 22 und 23 sind gelenkig mit dem
Drehhebel ig verbunden und tauchen in Gefäße 26, welche mit öl zur Dämpfung gefüllt sind. Der Drehhebel 19 trägt einen sich nach unten erstreckenden Arm 28 zur Aufnähme des verstellbaren Gewichtes 29, welches zur Herstellung des Gleichgewichtes dient.
Mit seinem oberen Ende ist der Hebel 18 mit dem Hebel 30 drehbar verbunden, welcher seinerseits mit dem oberen Teile an dem freien Ende des einarmigen, um Punkt 32 drehbaren Hebels 31 angelenkt ist. Der Hebel3o dient dazu, die Füllfeder 33 zu bewegen, die sich an seinem unteren Ende befindet. Ein Papierstreifen 34 wird zur Aufnahme der Aufzeichnungen von der Rolle 35 geführt. Die Abmessungen und die Anordnung der Hebel v 18, 19, 30 und 31 sind derart, daß bei Bewegung des Drehhebels 19 durch die Magnetwicklungen 20 und 21 die Spitze der Füllfeder sich in einer zur. Laufrichtung des Papiers senkrechten Geraden über die Oberfläche der Rolle 35 bewegt. Die Rolle 35 wird dabei mittels des , Zwischengetriebes 36 durch ein Uhrwerk 37 bewegt. Das Uhrwerk 37 kann selbstaufziehender Natur sein, indem eine Wicklung 38 für diesen Zweck angeordnet ist. Die Enden der Rolle 35 sind mit Vorsprüngen 39
versehen, welche mit entsprechenden Öffnungen
• 40 auf der Kante des Registrierpapiers übereinstimmen, so daß der Streifen von der Rolle 41 abgezogen wird. Das Anpressen des Streifens gegen die Rolle 35 geschieht durch eine kleine Leerrolle 42, welche in Zwischenräumen mit Gummihülsen versehen ist.
Beim Arbeitsgange bewegt sich der Teil 3 des Instrumentes. Wenn nun dadurch der Schaltarm 7 aus der gezeichneten Stellung nach rechts bewegt wird, so kommt das Kontaktstück 15 mit dem Kontakt 17 in Eingriff und der Stromkreis der Magnetwicklung 21 wird hierdurch geschlossen. Die Hilfsstromkreise des Instrumentes werden hierbei durch eine Batterie 45 gespeist, wiewohl, wenn nötig, auch eine andere Stromquelle, z. B. aus den Speisekreisen oder den Erregerkreisen benutzt werden kann. Erregt sich die Magnetwicklung '21, so wird der Kern 23 herabgezogen und der Arm 18 muß der Bewegung des Schaltarmes 7 nach rechts folgen, bis das Kontaktstück 17 und das Kontaktstück 15 außer Berührung kommen. Bewegt sich der Schaltarm 7 weiter nach rechts, so kann das Kontaktstück 15 abermals mit dem Kontaktstück 17 in Berührung treten und der Arm 18 weiter nach rechts bewegt werden. Die Bewegungen der Feder 33 entsprechen denen des Armes 18 und werden auf dem Streifen 34 registriert. Bewegt sich aber der Schaltarm 7 nach links, so tritt das Kontaktstück 15 mit dem Kontaktstück 16 in Berührung und schließt den Stromkreis der Magnetwicklung 20. Der Arm 18 des Drehhebels 19 wird dann nach links, bis die Kontakte außer Berührung kommen, bewegt. Da nun der Kontaktstreifen während jedes Zeitintervalles sich um einen bestimmten Betrag bewegt, so läßt sich die Einrichtung so treffen, daß die Aufzeichnungen die Wertänderungen der Kräfte während dieser Zeit darstellen.
Um Funkenbildung, welche durch die steigende Induktion der Wicklungen 20 und 21 verursacht wird, zu vermeiden, sind die Kondensatoren 47 und 48 mit einem Widerstände 49 so geschaltet, daß zu jeder der Wicklungen 20 und 21 ein Nebenschluß mit Widerstandskondensator vorhanden ist; dabei können die Kondensatoren auf dem Rücken der Grundplatte untergebracht werden.
Die Erfindung ist für einen Phasenmesser dargestellt; doch läßt sie sich für ähnliche 80 ' Zwecke in entsprechender Weise verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrisches Registrierinstrument mit einem beweglichen Gliede, auf welches der zu messende Strom einwirkt, und mit einem Registriermechanismus, dessen Bewegung den einen oder den anderen von zwei Kontakten mit einem Kontaktstück, welches am beweglichen Gliede befestigt ist, zum Eingriff bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff des Kontaktstückes (15) mit dem einen oder dem anderen der Kontakte (16 und 17) die Stromzufuhr durch zwei Elektromagnetspulen (20, : 21), die den Registriermechanismus (23) bewegen, steuert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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