DE412191C - - Google Patents
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- DE412191C DE412191C DENDAT412191D DE412191DA DE412191C DE 412191 C DE412191 C DE 412191C DE NDAT412191 D DENDAT412191 D DE NDAT412191D DE 412191D A DE412191D A DE 412191DA DE 412191 C DE412191 C DE 412191C
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- card
- card transport
- paper
- switching
- wheel
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- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Handling Of Cut Paper (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AIU 17. APRIL 1925
AIU 17. APRIL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE
(D 44739 IXI43 a)
Firma Deutsche Hollerith Maschinen G. m. b. H. in Berlin.
Bei druckenden Tabelliermaschinen sind in der Regel Einrichtungen vorgesehen, um
nicht nur die einzelnen Zahlengrößen, welche durch die Lochungen je der durch die Maschine
hindurchgehenden Karte dargestellt werden, auf einem Papierband zu drucken, sondern auch die Summen zu ziehen und zu
drucken, welche gewissen Kartengruppen entsprechen.
ίο Für die Übersichtlichkeit der Niederschrift
ist es wünschenswert;, daß sich die getrennten Gruppen auch auf dem Schreibblatt deutlich
voneinander abheben. Dazu ist erforderlich, daß zwischen den einzelnen Gruppen
__ein_größerer Zwischenraum auf dem Schreib- ils
blatt vorhanden ist als zwischen den zu einer "und derselben GruppeT gehörenden Zahlen.
~ Vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Be- !
dürfnis bei druckenden Tabelliermaschinen zu genügen. Ein besonders einfacher Weg zur
Erreichung dieses Zweckes besteht darin, daß man Vorsorge trifft, durch die übliche, das
ί -j*
ti
Ende einer Kartengruppe anzeigende Stopp- \ karte den Kartentransport zu unterbrechen, j
dagegen die Papiersdhaltung weiterlaufen zu lassen und ein unter der Wirkung des Pa- \
piertransports stehendes besonderes Schaltwerk vorzusehen, welches nach einer bestimmten
Zahl von Schaltschritten den Kartentransport wieder einrückt, so daß von diesem Zeitpunkt
ab die Maschine wieder sowohl hinsichtlich des Kartentransports als auch in i
jeder weiteren Beziehung normal läuft.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht, wobei
die Gesamteinrichtung der Tabelliermaschine ■ selbst nur insoweit dargestellt ist, als sie
für das Zusammenwirken mit dem gemäß der '
Erfindung vorgesehenen zusätzlichen Schaltmechanismus in Frage kommt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, welche besonders die Papierschaltung darstellt,
Abb. 2 ist eine Ansicht der Kontaktorgane zur Steuerung des die Papierschaltung zwischen
zwei Kartengruppen beherrschenden Schaltwerks,
Abb. 3 ist ein Schnitt durch den Kartenzuführungsmechanismus,
Abb. 4 zeigt das in Abb. 2 ersichtliche Zusatzschaltwerk in größerem Maßstabe,
Abb. 5 und 6 zeigen die zum Schaltmechanismus gehörigen Kontakte ebenfalls in gegenüber
Abb. 2 vergrößertem Maßstabe und getrennt voneinander,
Abb. 7 ist ein Achsialschnitt durch den Schaltmechanismus und
Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 1,7-17
der Abb. 2.
Der Stapel, der durch die Maschine zu tabellierenden Karten ist in Abb. 3 mit 30
bezeichnet. 31 ist der übliche Kartenabgreifer:! 33 bezeichnet zwei Satz übereinander angeordneter
Kartentransportwalzen, 35 ist die Kontaktbürste zum Abfühlen der Kartenlöcher,
36 der dieser zugeordnete Kontakt block, 37 und 38 sind zwei Kartenhebel, deren
letzterer dem Kontakt 39 und deren ersterer dem Kontakt 40 zugeordnet ist. Im normalen
Betriebe sind die Hebel 37, 38 durch die gerade durch die Transportwalzen 33 hindurchgehenden
Karten zurückgedrückt und demgemäß die Kontakte 39, 40 geschlossen.
Der Antrieb der Maschine erfolgt in üblicher Weise durch einen Motor, welcher
durch aus den Abbildungen nicht ersichtliche Zwischenglieder die Welle 43 antreibt; diese
treibt ein Stirnrad 44 auf der Welle 45, in , deren geradliniger Verlängerung eine Welle
46 liegt, welche den Kartentransportmechanis-
\ mus antreibt. Diese Welle 46 kann an das
ft 60 Stirnrad 44 mit Hilfe einer Kupplungsvorrich-
in Übereinstimmung mit dem Rad 44 bewegt. Die Kupplungsvorrichtung wird durch einen
Magneten überwacht. Auf der·Welle 45 sitzt
ein Zahnrad 48, das mit einem Zwischenrad
49 in Eingriff steht, welches auf das Triebrad
50 wirkt, das in if ester Verbindung mit einem
Nocken 126 steht, der auf einen Hebel 125
wirkt und diesem bei jedesmaliger Umdrehung des Rades 50 eine Schwingung um die ihn
tragende Welle 125" erteilt. Der Hebel 125
beherrscht die Papierschaltung. Diese'erfolgt durch Antrieb des Schaltrades 123, welches
auf der Druckwalzenwelle sitzt und in welches die Klinke 124 eingreift, die drehbar
am Hebel 125 angeordnet ist. Zur Schaltung des Farbbandmechanismus dient eine ebenfalls
am Hebel 125 sitzende Klinke 127, die in ein Farbbandschaltrad 128 eingreift.
An dem Hebel 125 hängt ein Lenker 129,,
welcher mit einer Kurbel verbunden ist, die auf einer Welle 130 sitzt. Diese Welle bildet
den Drehpunkt des Ankers 131, welcher durch den Magneten Jj angezogen werden
kann. Solange der Magnet Jj erregt ist, wird der Hebel 125 gegen den Nocken 126
angedrückt gehalten, so daß bei der Drehung des Nockens 126 eine Schaltung des Papier-
\ schaltrades 123 erfolgt.
Die bisher beschriebenen Teile der Maschine dienen dazu, in üblicher Weise die
durch die Maschine laufenden Karten zu tabellieren, die darin enthaltenen Lochbezeichnungen
durch Druck zu registrieren und in Verbindung damit zwischen je zwei Abdrucken
das Papierband entsprechend der einmaligen Umdrehung des Nockens 126 um eine
Zeile fortzuschalten.
. (Zusätzlich zu der beschriebenen Papierschalteinrichtung
wird gemäß der Erfindung eine besondere, unter der Wirkung des Papiertransportes
stehende Schaltvorrichtung j vorgesehen, welche in der zwischen dem j Durchgang zweier Kartengruppen liegenden
j Zeit in Wirksamkeit tritt, so daß versdhiedene Kartengruppen unter Einschaltung eines
besonders großen Abstandes zwischen je zwei Gruppen registriert werden können.
Zu diesem Zweck ist die Welle 130, welche in Verbindung mit dem Anker 131 und dem
Magneten JJ die normale Papierschaltung überwacht, noch mit einer Klinke 133 ver-
; sehen, welche mit einem Schaltrad 137 zusammenwirkt. Auf der gleichen Welle 139"
wie das Schaltrad 137 sitzen Nockenscheiben 139, 140, welche die Kontakte 64 und
141 überwachen.
Dem Schaltrad 137 ist noch eine Klinke 13 5>
136 zugeordnet, welche drehbar an einem
Ansatz 13 5a des Ankers des Magneten 60
sitzt. Auf der gleichen Welle 156, auf welj
eher der Anker des 'Elektromagneten 60 sitzt,
sitzt auch ein Hebel 155 sowie ein Arm 157 mit einem Ansatz 158, welcher mit
einer Nase 159 unter eine Nase 160 der Klinke 135 greift. Der Hebel 155
steht unter dem Einfluß einer Feder 161, welche ihn hochzuheben strebt, und ist durch
eine Stange 154 mit einem Ansatz 153 am
Anker 151 des Magneten 7 5 verbunden, welcher
bei 152 drehbar gelagert ist. Sobald der Magnet 60 stromlos wird, wird die Klinke
135 durch die Wirkung der Feder 66, die den. Anker des Magneten 60 'abreißt, etwas in
die Höhe gehoben. Durch die kurz darauf einsetzende Erregung des Elektromagneten
1S 75, welche jedesmal erfolgt, sobald der Kartenhebel
38 durch die Aussparung einer Stoppkarte tritt und den Kontakt 39 unterbricht, was gleichzeitig das Stromloswerden
des Kartentransportmagneten 60 zur Folge hat, wird der Hebel 155 durch die Stange
154 entgegen der Wirkung der Feder 161
abwärts gedreht, wodurch die Nase 160 der Klinke 135 entgegen der Wirkung der Feder
150 angehoben und der Klinkenansatz 136
in Eingriff mit der Verzahnung des Schaltrades 137 gebracht wird und diesem eine
kleine Drehung erteilt. Gleichzeitig damit wird auch die Lage der Kontakte 64 und 141
\'erändert, wodurch der Kontakt 64 geöffnet
und der Kontakt 141 geschlossen wird. Die Öffnung des Kontaktes 64 verhindert die Wiedererregung
des Kartenzuführungsmagneten 60, auch wenn der Kontakt 39 wieder geschlossen wird. Durch die erwähnte Dre'hung
des Schaltrades 137 gelangt die höchstliegende Zahnlücke im Schaltrade 137 in die
Bahn der sich bewegenden Klinke 133, so daß das Schaltrad 137 von der Klinke 133
geschaltet werden kann. Bei jeder Umidrehung des Nockens. 126 wird also in Verbindung
mit einer Schaltung des Papierschaltrades 123 um einen Zahn auch eine Schaltung
des Schaltrades 137 um einen Zahn durch die Klinke 133 bewirkt. Diese Schal tung
des Rades 137 setzt sich so lange fort, bis ein Zapfen 164, welcher am Schaltrad
137 sitzt, das auf der Schaltradachse 139°
drehbare Segment 165 erfaßt und dreht, so daß der Stift 166 die Sperrklinke 163, welche
für gewöhnlich in die Verzahnung des Schaltrades 137 eingreift und die Rückdrehung desselben
verhindert, auslöst. Wenn darauf die Klinke 133 bei ihrem Rückwege das
Schaltrad 137 freigibt, dann werden dieses und ebenso auch die Nocken 139, 140 durch
die Feder 166" (Abb. 7) in'ihre normale Lage
, zurückgeführt, wobei der Kontakt 64 geschlossen und der Kontakt 141 geöffnet wird. Es
wird daher, sobald der Kontakt 64 wieder geschlossen ist, auch der Stromkreis durch
den Kartentransportmagneten 60 wieder hergestellt, da die Unterbrechung der Kontakte
39 durch die Stoppkarte nur von ganz kurzer Dauer ist. Die Maschine läuft also nach Beendigung
der Papierschaltung bei unterbrochener Kartenschaltung infolge der Rückführung
des Rades 137 in seine Ausgangsstellung wieder normal weiter unter Schaltung des Papierbandes
um einen einzigen Zeilenabstand zwischen je zwei Registrierungen. Bei jedesmaliger
Änderung der Gruppenzeichen in einer Registrierkarte bzw. beim Durchlaufen einer
Stoppkarte durch die Maschine, welche den Wechsel der Kartengruppen körperlich markiert,
wird der Kartentransport unterbrochen, da der Magnet 60, welcher die Ankupplung des Motors an die Kartentransportvorrichtung
beherrscht, stromlos wird. Gleichzeitig mit dieser Abkupplung des Kartentransports
von dem Motor erfolgt in der beschriebenen Weise die Einrückung des Schaltwerks 137,
133, so daß das Rad 137 mit der Teilverzahnung in Drehung versetzt wird, während
gleichzeitig die Papierschaltung in normaler Weise fortläuft. Dieses teilweise verzahnte
Rad 137 beherrscht dann, wie ebenfalls erläutert, durch seine Verbindung mit
den Nockenkörpern 139, 140 die Wiederschließung des Stromkreises des Kartentransportmagneten
60.
Claims (2)
1. Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit Druckvorrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung für das zu bedruckende Papier und die Kartentransportvorrichtung derart
unabhängig voneinander arbeitend ausgebildet sind, daß beim Wechsel der Gruppenzeichen
der Lochkarten der Kartentransport unterbrochen wird, während die Papiertransportvorrichtung weiterarbeitet.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein unter der Wirkung
des Papiertransports stehendes besonderes Schaltwerk (137, 133), welches derart
mit der Kartentransportvorrichtung (46, 31, 33) in Verbindung steht, daß es bei
jedesmaliger Ausrückung des Kartentransports eingerückt wird und nach einer vorgeschriebenen
Anzahl von Schaltschritten den Kartentransport wieder einrückt, sich selbst aber ausschaltet.
Hier.-u 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE412191T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412191C true DE412191C (de) |
Family
ID=6435274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT412191D Active DE412191C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412191C (de) |
-
0
- DE DENDAT412191D patent/DE412191C/de active Active
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