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Druckvorrichtung Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckvorrichtung
mit einer Anzahl von ,I'vpensätzen und mehreren voneinander unalihängigen I'sinrichtungen,
z. B. Tasten, zur :Auswahl einzelner Typen aller Typensätze für den Abdruck, z.
B. Wortdruck, wobei alle "1'vl>ensiitze gleichzeitig mit ihren Typen durch die Druckstellung
hindurchbewegt werden.
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Solche Einrichfungen sind an sich bekannt, doch (.loch- wiesen der
dieselben durch den Anschlag Mangel einer auf, Taste daß auszuwählenden Typen nur
durch Auswech-#elung von 'Maschinenteilen, die in einer Mehrzahl einer Taste für
einen bestimmten \\'ort(lrtick zugeordnet wurden, erfolgen konnten.
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Es sind zwar auch bereits Einrichtungen bekannt, welche die Auswahl
einzelner Typen mehrerer Typensitze für den Abdruck durch einen einzigen Kraftstoßverteiler,
nämlich einen Stronistoßverteiler, gestatten, welcher ( ine Mehrzahl von Steuerstromkreisen
für die "l'yhetitrüger beherrscht. Es fehlte hier aber die Beherrschung einer '-Mehrzahl
von Schalt.-ver1iiti(lutigen für die verschiedenen Strom-I;reise durch ein einziges
Steuerorgan, so daß durch Betätigung (Mieses einzigen Steuerorgans, welches vorzugsweise
von einer "'.'aste gebildet wird, die Auswahl je einer Type atts den verschiedenen
Typensätzen erfolgen kann. Die Erfindung .bringt nun (las Neue, dali bei Verwendung
des an sich bekannten Kraftstoßverteilers, welcher allen Typensätzen gemeinsam ist
und die Auswahl der Typen durch zeitlich überwachte Kraftstöße beherrscht, Einrichtungen
für die Auswahl einzelner Typen der verschiedenen Typensätze vorgesehen sind, die
Schaltmittel zur wahl beliebiger Kraftstöße des Kraftstoßverteilers für alle Typensätze
aufweisen, so (a1; es eines Ersatzes von der Taste zur Auswahl der Typen zugeordneten
besonderen 1laschinenteilen oder der Auswechselung von Typen nicht bedarf, wie es
bei den bekannten Einrichtungen der Fall war. Die Erfindung ist vorzugsweise für
solche Druckvorrichtungen bestimmt, bei denen der Typenabdruck für gewöhnlich individuell
erfolgt, wie dies z. B. bei Lochkartentabelliertnaschinen unter Kartenlochsteuerung
geschieht. Bei solchen Maschinen liißt sich durch die Einrichtung gemäß der Erfindung
der Druck beliebiger Worte an beliebigen Stellen des Registrierblattes bewirken,
ohne an den 'Mitteln zur Beherrschung des individuellen Druckes durch die Tyhetisätze
wesentliche Änderungen vornehmen zu müssen.
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Auch beim Fahrkartendruck gestaltet sich ihre Durchführung besonders
einfach, wenn die durch den Tastenanschlag auszulösenden Betriebsvorgänge elektrisch
gesteuert werden, so daß die Schaltverbindungen an den ein7elnen
Taten,
von denen die Typenauswahl abhängt. aus einfachen Leitungsdrähten und elektrischen
Kontaktstücken bestehen können.
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Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht. bei dem die Typensitze auf einer (lauernd angetriebenen Trommel
angeordnet sind. wobei der Abdruck der Typen dadurch herbeigeführt wird, daß ein
jedem T-,Tensatz zugeordneter Hammer das Registrierblatt gegen die Typentrommel
schlägt, wenn die abzudruckende Type sich unter dem Hammer befindet.
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Fig. i ist ein Arbeitsstromkreisschema der Vorrichtung.
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Fig. 2 ist ein Schnitt, welcher die wesentlichen Teile des Druckwerks
selbst zeigt. Fil1'. 3 veranschaulicht schematisch die Typenanordnung an dem umlaufenden
Typenträger.
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Fig. + ist eine Einzeldarstellung der elektrischen Steuerorgane und
des Schaltwerks für das Registrierband und für das Farbband.
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Fig. 5 zeigt gewisse in Fig. 2 erscheinende "feile in einer abweichenden
Betriebsstellung. F ig. 6 ist eine Ansicht einer zur Vorrichtung gehörigen Taste.
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Fig. ; ist ein Schnitt; durch den Tasteninechanismus nach der Linie
7-7 der Fig. 6. Fig.8- ist ein Bruchstück eines mit der Vorrichtung bedruckten Registrierstreifens.
Zunächst mag der mechanische Teil der Druckvorrichtung im Anschluß an die Fig. 2
und 5 erläutert werden. *Die Hauptantriebswelle io wird dauernd durch eine geeignete
I-Zraftcluelle in Umdrehung versetzt und trägt ein Zahnrad i i, welches vermittels
eines Zwischenrades 12 ein Zahnrad 13 antreibt. (las auf der Welle 14 sitzt. Auf
dieser Welle sitzt auch die Typentrommel 15, an deren Umfang mehrere Sätze oder
Reihen von Typen 16 angeordnet sind. Die Zahl der Typen einer Reihe beträgt 36,
wobei 26 Buchstabentypen und io Zifferntypen sind. wie (lies aus zig. 3 ersichtlich
ist.
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Die Typeiltrommel 15 wird von der Welle i.o ununterbrochen
gedreht. wobei die Typen nacheinander durch die Druckstellung gegenüber einem Farbband
17 hindurchgehen. Auf vier Welle io sitzt eine Zahnwalze 18, deren Zähne
i9 mit einem "!-ahn 2o 7usanlinen-@ irken. der an einem Arm 2 i sitzt, für jede
Typenreihe vorgesehen ist und der gelenkig mit dem unteren Ende eines Hebels 22
ver-I>tniden ist, der bei 23 drehbar gelagert Ist.
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Arn Arni 2 t sitzt ein Zapfen 2.4, welcher von einer Klinke 25 erfaßt
werden kann, die ait einem Hebel 26 sitzt, der bei 27 drehbar gelagert ist und unter
dem Einfluß einer 1#e<ler 2steht. die ihn entgegen dem Dreli-Z, s #iiin
des Uhrzeigers zu drehen sucht. Das rechtsseitige Ende des Hebels 20 wird für (Tewöhnlich
durch eine Klinke 29 erfaßt, welche ihn in der aus Fi-.2 ersichtlichen Stellung
hält. Die Klinke 29 ist durch einen an sie angelenkten Stab 30 mit dem freien
Ende des Ankers 31 eines -Magneten 32 verbunden. Die Erregung des -Magneten 32 bewirkt
durch das Anziehen des Ankers 3i eine Drehung der Klinke 29, durch welche diese
veranlaßt wird, den Hebel 26 freizugeben, worauf der letztere durch die Feder 28
entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers gedreht wird. Diese Drehung des Hebels 26 bewirkt
eine Abwärtsbewegung der Klinke 25 gegen den Ansatz ?.4, wodurch der Hebel 21 abwärts
geschwenkt wird und sein Zahn 2o in die Bewegungsbahn der Zähne i9 der Walze 18
gelangt. Wenn der Zahn 2o durch einen Zahn ici erfaßt wird, dann wird der Hebel
2i nach rechts verschoben und der Hebel 22 um seinen Drehzapfen 23 entgegen dem
Drehsinn des Uhrzeigers gedreht.
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Das obere Ende des Hebels 22 trifft dabei auf einen Arm des Druckhainniers
33, der bei 3.4 gelagert' ist und für gewöhnlich in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Lage durch eine Feder 35 gehalten wird. Wenn der Hebel 22 auf den Druckhammer 33
auftrifft, dann wird dieser um seinen Drehzapfen 3:f im Drehsinn des Uhrzeigers
gedreht und zum Anschlag mit derjenigen Tvpe 16 gebracht, welche gerade durch die
Druckstellung hindurchgeht.
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Wenn der Hebel 21 nach rechts bewegt wird. dann trifft sein rechtes
Ende auf eine Schrägfläche 36 auf. wodurch dieses Hebelende angehoben wird, so daß
der Zahn 2o aus (ler Verzahnung i9 der Walze 18 herausgelangt. Die Freigabe des
Zahnes 2o erfolgt in demjenigen Zeitpunkt, in welchem sich die Teile in der in Fig.
5 dargestellten Lage befinden, wobei der Hebel 2-2 den Druckhammer so weit gedreht
hat, daß er im Begriff -ist, den Papierstreifen R zu berühren.
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Die lebendige Kraft des Druckhammers bewirkt. daß der Hammer sich
über diese Stellung hinausbewegt und das Papierband und das Farbband gegen die Tyhe
16 schlägt, worauf der Druckhammer wieder zurückprallt und durch die Feder 35 in
die Grundstellung zurückgeführt wird.
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Die Getriebeverbindung zwischen der Typentrommel 1s und dem Triebrad
18 ist so gewählt, (Maß bei jedesnialigern Vorbeigang eines Zahnes 19 an dem Zahn
2o eine Type durch die Druckstellung hindurchgeht. Die in Fig. :2 dargestellten
Teile sind in einer solchen Anzahl vorhanden, als Typenreihen vorgesehen sind. Wenn
der Buchstabe A gedruckt werden soll, dann erfolgt der Anschlag, wenn die erste
,Type 16, welches genläß
Für- 3 die A-Type ist, durch die Druckstellung
hindurchgeht: Wenn der Buchstabe B go<Iruckt werden soll, dann erfolgt der Anschlag,
wenn die zweite Type durch die Druckstellung hindurchgeht usw. Der Zeitpunkt des
Druckes hängt somit von der Stelllinr ab, welche die für den Druck ausgew ählte
.- 'Fype an dem Umfang der Trommel eiiiiiiiiii-lit. Wie die Erregung der Druckmagnete
32 zustande kommt, mag nunmehr. im Anschluß :in die Fig.6 und 7 erläutert werden.
Zur I lerbeiführung des Druckes sind Tasten 37 vorgesehen. jede dieser Tasten besitzt
einen plattenartigen Schaft 38 aus Isoliermaterial, welcher mit Löchern 39 in senkrechten
Reihen versehen ist. Die Taste wird von einer Feder 40 in der Hochstellung gehalten.
Am Tastenschaft sitzt ein Anschlag 4i, der von einer unter Federzug stehenden Schielie.I2
erfaßt werden kann, wenn die Taste angeschlagen wird. Die Seliiene'-I2 schnappt
dann federnd über den Anschlag -ti und hält den Tastenschaft in seiner Tiefstellung,
bis die Schiene .I2 infolge Erregung eines Magneten d3 ausgerückt wird und (leg
Iäeder 4.o ermöglicht, die Taste wieder in ihre Hochstellung zurückzuführen.
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Am unteren Ende jedes Tastenschaftes 38 ist eine federnde Klinke q5
bei 44 drehbar gelagert und in solcher Weise mit einer Sperrun- versehen, daß bei
der Abwärtsbewegung der Taste die Klinke 45 nicht nachgeben kann und ein Kontaktfederblatt
46 nach rechts verschiebt, wodurch die Schließung eines Kontakts .I7 herbeigeführt
wird, wenn die I`linke 4.5 an einem Vorsprung 48 des Federblattes .IV vorbeigeht.
Beim Hochgang der Taste kann die Klinke .I5 nachgeben und geht wirkungslos an dem
Vorsprung 48 vorbei.
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Die-Löcher 39 im Tastenschaft dienen zur Aufnahme von Zapfen, an denen
Kontaktfedern 55 befestigt sind, die reihenweise zur C`berwachung des Druckes einer
besonderen Tope und zusammen zur hberwachun- des Druckes eines vollständigen Wortes
dienen. Wie aus l# ig. 7 ersichtlich ist, befinden sich die ltontaktfedern 55 für
gewöhnlich außer Berührung mit den Kontaktschienen 4.9; 5o und Kontaktstücken 5
i bis 5.4. Die Berührung erfolgt erst, wenn die Taste 37 angeschlagen wird. Die
Schienen d(9 überwachen die -Auswahl (leg Typen in den Gruppen: Beispielsweise iiberwacht,
wie aus Fig. i bzw. l" i". ; hervorgeht, die oberste. Schiene :1 .9 den 1)rnck der
Buchstaben A, \I und Y, die nächste denjenigen der Buchstaben B, \T, Z u#w.
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Die Tollen sind auf drei Gruppen verteilt, und die Kontaktstücke 51,
52 1111(I 53 dienen dazu, eine bestimmte Gruppe für den Druck einer Type auszuwählen.
Die Zugehörigkeit der verschiedenen Typen zu den einzelnen Gruppen ist aus Fig.
3 ersichtlich. Während des Durchgangs der ersten Typengruppe durch die Druckstellung
wird der Druck des Buchstabens A durch die oberste Schiene 4.9 in Verbindung finit
dein Kontaktstück 5 i überwacht. Beim Vorbeigang der zweiten Typengruppe durch die
Druckstellung wird der Druck des Buchstabens 1I durch die oberste Schiene 49 in
Verbindung mit dem Kontaktstück 52 überwacht, und während des Durchganges der dritten
Typengruppe durch die Druckstellung überwacht die gleiche Kontaktschiene -I9 in
Verbindung mit dem Kontaktstück 53 den Druck des Buchstabens Y.
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Die Schienen 5o sind direkt an die-Druckniagnete 32 angeschlossen.
Dabei sind nach der Darstellung der Zeichnung sechs Schienen 5o vorgesehen, denen
auch sechs Druckmagnete 32 entsprechen. Es können also sechs '.Typen nebeneinander
gedruckt werden. Für jede Schiene 5o ist eine Kontaktfeder 55 vorhanden, ebenso
für jedes Kontaktstück 54 und für jede Gruppe von Kontaktstücken 5 i bis 53. Auch
wirken mit den Schienen 49 so viele Kontaktfedern 55 zusammen, als ein Wort Buchstaben
haben kann bzw. Druckmagnete 32 benutzt werden sollen. Fig. i und 6 veranschaulichen
die für die Kontaktfedern --
zu wählenden Stellungen für den Fall, (iaß (las
Wort Albany gedruckt «-erden soll. Fig. 7 zeigt im besonderen die Anordnung der
Teile für den Druck des Buchstabens L.
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Die Einstellung der Kontaktfedern 55 kann am besten an Hand des Stromschemas
der Fig. i verstanden werden, wo die verschiedenen Kontaktschienen und Kontaktstücke,
die in Fig. 6 und 7 dargestellt sind, schematisch angedeutet sind. Die sechs senkrechten
Linien, auf denen die zur Bildung des Wortes Albanv gehörigen einzelnen Buchstaben
stehen, veranschaulichen schematisch die Lage der Kontaktfedern 55. In der ersten
senkrechten Linie ist eine Kontaktfeder 55 so eingesetzt, daß sie die oberste Schiene
:19 berührt. Diese Kontaktfeder besitzt eine Stromverbindung 56 finit einer Kontaktfeder
55, welche das Kontaktstück 5i@ (leg gleichen Linie berührt. Eine andere Kontaktfeder
55, die das Kontaktstück 54 berührt, steht durch einen Stromleiter 57 lnit einer
Kontaktfeder 55 in leitender Verbindung, die die oberste Schiene 5o berührt. Diese
Anordnung von Kontaktfedern in der A-Linie veranlaßt den Druck des Buchstabens A
aus der ersten Tvpengruppe. In einer :ihnlichen Weise sind die ILotitalctfe(terti
in der L-Linie so angeordnet, daß sie den Druck des Bucliatalmns L aus der ersten
Typengruppe herbeiführen, und zwar unter zeitlicher Cberwachung (leg Erregung (los
Druckmagneten
32, welcher ail die zweite Schiene 5o angeschlossen ist. In Fig. i sind die Kontaktfedern
55 in Berührung finit ihren zugeordneten Schienen und Kontaktstücken dargestellt.
und zwar in der Anordnung entsprechend dem Anschlagen der Taste für den Druck des
Wortes Albanv. Am rechtsseitigen Ende der F ig. i ist die Anordnung der Kontaktfedern
55 für eine andere Taste veranschaulicht, welche dem Druck des Wortes Troy dient.
In diesem Falle sind die Kontaktfedern außer Berührung mit den zugeordneten Kontaktschienen
und Kontaktstücken dargestellt, wie es der Fall ist, wenn die Taste nicht angeschlagen
worden ist.
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. Bevor auf eine Darstellung der Stromwege eingegangen wird. mag erwähnt
sein, daß jedes der Kontaktstücke 5i, 52 und 53 mit einer Bürste eines Bürstenpaares
5ia, 52a, 53a verbunden ist und daß die zweite Bürste jedes Paares mit dem Segment
54 verbunden ist. Drehkörper 58 aus Isoliermaterial, die ein Kontaktsegment ;9 aufweisen,
stellen nacheinander eine Überbrückung des Zwischenraumes zwischen den Bürstenpaaren
5111. 52a, 33a her. Die Drehkörper 58 sitzen auf der "Cvpentronunelwelle 14., und
das Kontaktsegment 59 jedes Drehkörpers ist so angeordnet, daß es den Zwischenraum
zwischen den Bürsten 31a während des Durchgangs der ersten Tvhengrul)pe durch die
Druckstellung überbrückt, den Zwischenraum zwischen den Bürsten 52" während
des Durchgangs der zweiten Typengruppe durch die Druckstellung und den Z«-i.chenraum
zwischen den Bürsten 33a während de: Durchgangs der dritten Typengruppe durch die
Druckstellung.
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Ein Stromstoßverteiler mit einem Paar leitend rerbundgner Bürsten
6o,.die Kontaktstücke 61 sowie ein bogenförmiges Kontaktsegment 62 überschleifen,
steht in Getriebe-Z, mit der Typentrommel. so ciaß die eine der Bürsten 6o die Vontaktstücke
61 in der Reihenfolge iiberschleift, in welcher die Typen A. B. C. D usw. vier ersten
Gruppe durch die Druckstellung hindurchgehen. und darauf die -zweite Bürste die
gleichen Kontaktstücke in derselben Reihenfolge. in welcher die Typen -M. \, U,
1' usw. der -zweiten Gruppe durch die -Druckstellung hindurchgehen, und schließlich
die erste Bürste erneut die Kontakttücke in der Reihenfolge, in welcher die Typen
1-, Z. 1, 2 usw. der dritten Gruppe durch die Druckstellung hindurchgehen. Die Kontaktstücke
61 sind, wie aus Fig. i ersichtlich. mit Gien Schienen ,Io verbunden.
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\unnielir soll die Arbeitsweise der lraschine iin ganzen erläutert
werden. Vorausgesetzt ist. daß der -Motor .lf, welcher dir Wellen to und 14 antreibt,
sich nach schließung des Schalters 63 durch Anschlul3 ;in die Hauptleiter 64, 65
eines Stromnetzes dauernd in Betrieb befindet. :Das Anschlagen z. B. der 'faste
Albanv der Fig. 6 bringt alle Kontaktfedern dieser Taste in die in Fig. i dargestellten
Kontaktstellungen. Die Taste wird in dieser ihrer wirksamen Stellung durch die Schiene.42
festgestellt. Während der Oberführung der Taste in diese Lage wird der der Taste
zugeordnete Kontakt 47 vorübergehend geschlossen und yeranlaßt die Erregung eines
Kupplungsmagneten 66 durch einen Stromkreis, welcher vom Hauptleiter 6.4 über den
Magneten 66 und den Kontakt 47 zum Stromleiter 65 geht.
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Die Wirkung des -Magneten 66 besteht, wie später noch näher angegeben
werden wird. darin, daß der Antrieb der Bürsten 6o des Stromstoßverteilers synchron
mit der Drehung der Twpentrolnmel herbeigeführt wird.
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Wenn sich dann die A=Type in der Druckstellung befindet, dann 'kommt
folgender Stromschluß zustande: Hauptleiter 64, Kontaktsegment 62. Bürste 6o, Kontaktstück
61, welches der Type A entspricht, oberste Kontaktschiene 4.9. Kontaktfeder 35 der
ersten Reibe der Albany-Taste, Stromleiter 36, Kontaktfeder 53 in Berührung finit
cleiii Kontaktstück 51. Bürsten 5t°, welche wahrend des Durchgangs der ersten Typengruppe
durch die Druckstellung elektrisch leitend verbunden sind, Kontaktstück 54.. Stromleiter
5;. Kontaktfecler 35, die sich in Berührung finit der obersten Schiene
50 befindet. Druckmagnet 32, Hauptstromleiter 65. Der Magnet 32 wird also
in dein Zeitpunkt erregt, in welchem die A-Type durch die Druckstellung hindurchgeht.
und es erfolgt der Abdruck dieser Type. Wenn dann später die Bürste 6o über (las
dein Buchstaben L entsprechende Kontaktstuck 61 hinweggeht, dann kommt ein ähnlicher
Strornschluß zustande, welcher den Druckmagneten 3_ der zweiten Kontaktschiene 3o
beim Durchgang der ersten "Typengruppe durch die Druckstellung erregt und dadurch
den Druck des Buchstabens L veranlaßt. Der Stromverlauf ist dabei wie folgt: Hauptstromleiter
6:I. l@ontaktsegincnt 62, Bürsten tio, Kontaktstück 61 entsprechend dem 'Buchstaben
L. unterste Schiene49, Kontaktfeder 53 in (lcr 1,-lZeille. Kontaktsegment 51, 'Bürsten
311, 1,#ontaktstiic@: 34., Kontaktfeder 55, Stromleiter 3;, Kontaktfeder 33 in Berührung
mit vier zweiten l-Zotit@il:tscliiciie 5o, zweiter l)rticlcnia"net 32, ljauptstroinleiter
6@. In ähnlicher Weise werden die weiter zum Wort Albanv gehurigen Buchstaben B
und A beim Durchgang der ersten Typengruppe durch die Druckstellung gedruckt.
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Wenn die zweite Typengruppe durch die Druckstellung hindurchgeht,
(tann wird durch
(las hommmutatorseginent 59 der Zwischenraum wischen
den Bürsten 52 überbrückt, und das t`berschleifen Gier Kontaktstücke 61 durch
die Bürsten c)o veranlaßt eine Auswahl VOll Typen der zweiten Typengruppe, wobei
:ich ähnliche Stroniwegd wie für die erste Typengruppe ergeben, mit Ausnahme davon,
daß die Stromwege jetzt über die Kontaktstücke ;2 und Bürsten ;2a gehen.
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Noch später beim Durchgang der dritten Typengruppe durch die Druckstellung
werden ähnliche Stromkreise geschlossen, die über die l@ontaktstücke 53 und die
Bürsten 53a gehen.
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ach der Darstellung der Fig. d. ist an der "Typentrommel eine Kupplungsscheibe
67 angebracht, welche mit einer Kupplungsklinke zusammenzuwirken vermag, die bei
69 drehbar all einen Arm 70 gelagert ist. welcher lose auf die Welle 14.
aufgesetzt ist. Die Erregung des -Magneten 66 bewirkt die Anziehung von dessen-
Anker 71, wodurch die l@linke 68 freigegeben wirst, so daß sie in eine Lücke der
Kupplungsscheibe 67 der Typentrommel einzufallen vermag. Wenn das geschieht, dann
machen die miteinander gekuppelten Teile eine volle Umdrehung mit der Welle 14 und
der Typentrommel 15-.
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-Mit dem Art" 7o sind Nockenscheiben 72 und ; 3 fest verbunden. Gegen
die Nocken-.Scheibe 7 2 legt sich eine Rolle 74 eines Armes 5. der bei 76 drehbar
gelagert ist. Der Arm trägt eitle Schaltklinke 77, die mit ihrer Spitze in ein Zahrrad
78 eingreift, welches auf einer \\'clle 79 sitzt. Gemäß Fig. 2 trägt die
Welle c) die Papierwalze 8o. so daß eine Schwingdes Armes ; 5 und der Klinke 77
durch die Nockenscheibe 72 eine Schaltung (les Papierbandes R herbeiführt nachdem
alle Typen durch die Druckstellung hindurchgegangen sind.
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Der arm 75 trägt auch noch eine zweite Schaltklinke 81. welche vermittels
eines Schaltrades 82 das Farbbandschaltwerk antreibt. das im einzelnen nicht dargestellt
ist. Gegen die Nockenscheibe 73 legt sich eitle am .-rin 83 sitzende Rolle. Dieser
Arm ist auf eitle Welle 84 aufgesetzt und besitzt durch einen Lenker 8,5 Anschluß
an einett Arm 86, (ler auf eine Welle 87 aufgesetzt ist. Die \\'elle 87 trägt Finger
88, die somit unter (`l)erwachung durch die Nockenscheibe 73 ,tehen. 1)ie Finger
88 führen nach (lern I )urchgang der letzten Type durch die Druck->tcllung eine
Schwingbewegung entgegen (lern Drehsinn des Uhrzeigers aus und bewirken (ladurch
eine Rückführung der liebet 26 in ihre Grundstellung, bei der sie durch die Blinken
2() festgestellt sind. Mit den Nocken-#eheiben 72 und ;3 und mit dein Arm 70 ,teht
auch ein Zahnrad So in fester Verbin-(luiig. l)ie@rs Zahnrad treibt über ein 7wischenrad
c)o ein Zahnrad 9i, das fest auf eine Welle 92 aufgesetzt ist, welche die Bürsten
6o trägt. Infolge der Vorsehung dieses durch die Kupplung 67, 68 überwachten Getriebes
bewirkt das Anschlagen irgendeiner Taste 37 die Herbeiführung eines Maschinenspiels
mit einer Umlaufbewegung der Bürsten 6o itn Zusammenhang mit der Umlaufbewegung
der Drucktrommel 15 und veranlaßt eine Papierschaltung gegen Ende dieses Maschinenspiels
sowie auch die Rückführung der Antriebsteile der Druckhämmer in ihre Grundstellung.
Der in Fig. i ersichtliche. Kontakt 93, welcher durch einen auf die Welle 92 aufgesetzten
Nocken überwacht wird, hat die Schließung eines Stromkreises zur Folge, in welchem
der Magnet .I3 liegt, der, wie früher angegeben wurde, die Sperre für die angeschlagene
Taste 37 aufhebt, so daß diese unter dem Einfluß der an sie angreifenden Feder in
die Grundstellung zurückzukehren vermag.