DE2849154C2 - Einrichtung zum erleichterten Auffinden von geschriebenen Textteilen an Schreib- oder Büromaschinen ähnlicher Bauart - Google Patents
Einrichtung zum erleichterten Auffinden von geschriebenen Textteilen an Schreib- oder Büromaschinen ähnlicher BauartInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schreibmaschine oder dergleichen mit einem Textspeicher und einem Prozessor und mit einer Anzeige fuer bestimmte Zeichen oder Funktionen. Zum Zweck des erleichterten Anfahrens einer bestimmten Textstelle innerhalb eines zuvor geschriebenen Textes ist es moeglich, an der dem Bediener zugewendeten Seite des Summentypentraegers vorgesehene Sichttypenzeichen schreibspaltenrichtig in einer Anzeigestation sichtbar zu machen, wobei die Sichttypenzeichen dann aus einem mindestens fuer die zuletzt geschriebenen Schriftzeichen vorgesehenen Textspeicher eines Prozessors fuer Druck-Typeneinstellvorgaenge (ohne Abdruckfunktion) auslesbar sind, wenn in Verbindung mit einer Monitortaste Wagenbewegungs-Tasten, wie z.B. Rueckschritt-, Halbschritt-, Tabulator- oder Leertaste, betaetigt werden. Ferner koennen mit dem Gegenstand der Erfindung auch verschiedene weitere Funktionen, z.B. bestimmte Betriebszustaende der Bueromaschine angezeigt werden, wie z.B. "Textspeicher ausgelesen" bei schrittweiser Vor- oder Rueckwaertsbewegung des Wagens und gleichzeitiger Betaetigung der Monitortaste, indem die Einstellvorrichtung fuer den Typentraeger ueber denselben eine Zeichenkombination (Zeichenfolge) zyklisch vorzeigt. ...U.S.W
Description
lieh ist, den wirklich mittig stehenden Typensteg als einen
Mittenanzeiger-Ersatz zu identifizieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch für Büromaschinen dieser Art eine Möglichkeit zu schaffen,
mittels der ein leichtes Auffinden einer zuvor bedruckten oder überfahrenen (Tab- oder Leerschritt) Schreibspalte
erreichbar ist
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs ! angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Einzelheiten sind in den weiteren Patentansprüchen 2 bis 12 angegeben.
Hierdurch ist es, z. B. zum Zweck des erleichterten Anfahrens einer bestimmten Textstelle innerhalb eines
zuvor geschriebenen Textes, möglich, an der dem Bediener
zugewendeten Seite des Summentypenträgers, z. B. an der Rückseite der einzelnen Typenstege einer Typenscheibe
oder an einer gesonderten Scheibe, die ebenfalls auf der Typenscheibendreheinstellwelle vorgesehen ist
vorgesehene Sichttypenzeichen schreibspaltenrichtig in einer Anzeigestation sichtbar zu machen, wobei die
Sichttypenzeichen dann aus einem .mindestens für die zuletzt geschriebenen Schriftzeichen vorgesehenen
Textspeicher eines Prozessors für Druck-Typeneinstellvorgänge
(ohne Abdruckfunktion) auslesbar sind, wenn in Verbindung mit einer Monitortaste Wagenbewegungs-Tasten,
wie z. B. Rückschritt-, Halbschritt-, Tabulator- oder Leertaste, betätigt werden.
Die Anzeigestation kann sowohl ein einfaches Sichtfenster zwischen der Bedienperson und der Typenscheibe
— als auch ein optisches Linsensystem mit einer Beleuchtungseinrichtung sein. Diese Sichttypenzeichen,
die in der Anzeigestation jeweils die der Druckstelle gegenüberliegende Drucktype anzeigen, können sowohl
schriftzeichengleich jeweils auf demselben Typensteg als auch versetzt auf einem der daneben liegenden
Typenstege angeordnet sein, falls z. B. ein Abdruckhammerwerk
die Anordnung der Anzeigestation an der Druckstelle verhindern sollte.
Wenn die Sichttypenzeichen auf einer mit der Typenscheibe koaxial verbundenen Scheibe angeordnet sind,
kann die Anzeigestation auch im Bereich der Schreibspaltenanzeigemittel vorgesehen sein, z. B. an der rnit
einem Stellenanzeiger des Wagens zusammenarbeitenden Randstellenschiene, die an der Stirnfläche der Büromaschine
vorgesehen sein kann.
Die Monitortaste kann zur Vermeidung zusätzlicher und dadurch kostenintensiver Mittel die in komfortab-Ien
Büromaschinen ohnehin vorhandene Nicht-Druck-Taste sein, die beim Schreiben mit Randausgleich normalerweise
zum Beispiel zum Zählen von Anschlägen ihre Anwendung findet, und deshalb bei der Betätigung
von Schreibtasten weiterhin die Ausführung von Wagenschritten zuläßt, aber mindestens die Abdruckbewegungen
der Drucktypen verhindert
Für spezielle Anwendungsfälle, z.B. in Verbindung
mit einer sogenannten Korrektur-Rücktaste, kann die erfindungsgemäße Typeneinstellung nach dem Textspeicherinhalt
auch so erfolgen, daß jeweils das der augenblicklichen Wagenstellung nächstfolgende Schriftzeichen
durch die Stellung der Typenscheibe angezeigt wird, wodurch dann nach dem Loslassen der Monitortaste
und Betätigung der dem angezeigten Schriftzeichen entsprechenden Taste der Wagen einen Rückschritt und
eine Typenabdruckbewegung mit dem zuletzt angezeigten Schriftzeichen ausführt.
Bei Büromaschinsn mit solchen scheibenförmigen Typenträgern,
die an ihrem Umfang mit einem Sichtfenster für die EinsichtnahmeiTKiglichkeit auf die jeweils zuletzt
geschriebenen Schriftzeichen und in diesem Bereich mit einem gegenüber den Drucktypen tragenden Federstegen
kürzeren sektorförmigen Steg versehen sind, kann
dieser Steg mit in Richtung auf den Bediener weisenden Symbolen versehen sein, die den anderen, keine Typen
einstellenden Funktionen, wie z. B. Leerschritt oder
Halbzeilenschaltung zum Schreiben von Potenzen und so weiter, zugeordnet sein können.
Ferner können mit dem Gegenstand der Erfindung auch verschiedene weitere Funktionen, z. B. bestimmte
Betriebszustände der Büromaschine angezeigt werden, wie z. B. »Textspeicher ausgelesen« bei schrittweiser
Vor- oder Rückwärtsbewegung des Wagens und gleichzeitiger Betätigung der Monitortaste, indem die Ein-Stellvorrichtung
für den Typenträger über denselben eine Zeichenkombination (Zeichenfolge) zyklisch vorzeigt
Es sind zwar verschiedene, insbesondere scheibenförmige
und mit einzelnen Typenstegen versehene Typenträger vorbekannt (siehe z. B. DE-AS 19 56 347), die an
den Typenstegen jeweils ein den V.Vucktypen entsprechendes
Sichttypenzeichen tragen, we'?he als Einsteiihilfe
für die manuelle Einstellung des Typenträgers dienen, woraus sich ergibt daß diese Typenträger den Gegenstand
der Patentanmeldung nicht nahezulegen vermögen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Gesamtansicht einer Büromaschine,
F i g. 2 einen ersten Typenträger, und
F i g. 3 einen zweiten Typenträger gemäß άετ Erfindung.
Wie die F i g. 1 zeigt, ist in einer Büromaschine 1 ein Druckwerk 2 auf Führungsmitteln 3 in den Wagenbewegungsrichtungen
sowohl schrittweise als auch mit kontinuierlichen
Bewegungen verschiebbar gelagert. Dieses Druckwerk 3 weist eine Einstellvorrichtung für eine Typenträgerdreheinstellwelle
4 auf, die z. B. aus einem Schrittmotor bestehen kann und hier nicht näher dargestellt
ist
Auf der Typenträgerdreheinstellwelle 4 ist ein scheibenförmiger
Typenträger 5 befestigt, der eine Vielzahl sich radial erstreckender Typenstege 6 besitzt Wie die
F i g. 2 deutlicher aufzeigt weisen die Typenstege 6 je eine Drucktype 7 auf, die an der einem Druckwiderlager
8 zugekehrten Seite als erhabene Vorsprünge angeordnet sind. Weiterhin weisen die Typenstege an den in die
entgegengesetzte Richtung weisenden Flächen, d. h. an der von-einer Bedienperson einsehbaren Seite, farbig
aufgedruckte Sichttypenzeichen 9 auf, die an einer von einem Druckhammerwerk 10 nicht beaufschlagbaren
Stelle der Rückseite 1* der Typenstege 6 angeordnet sind Diese Sichttypenzeichen können gegenüber den
zugeordneten Drucktypen für eine oder mehrere Typenstege derart zeitlich versetzt angeordnet sein, daß
das Sichttypenzeichen, das der sich gerade im Bereich der Druckstelle befindlichen Drucktype entspricht, an
einer anderen Stelle angezeigt werden kann, was dann zweckmäßig ist, wenn das Druckhammerwerk 10 in einer die Einblicknahme auf die Druckstelle behindernden
Lage vorgesehen ist.
Um die Sichttypenzeichen für die Bedienperson besser lesbar machen zu können, ist an dem Druckwerk 2
ein optisches Verprößerungslinsensystem 12 vorgesehen, das mit einer Beleuchtungseinrichtung 13 für die
Sichttypenzeichen 9 versehen ist und eine Anzeigestation bildet. Ein Aufnahmebehälter 14 für den Typenträ-
ger 5 weist einen hier nicht näher dargestellten Durchbruch auf, in den das Vergrößerungslinsensystem für
eine einwandfreie Abtastung der Rückseite der Typenstege eingreifen kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann an dem Ende der Typenträgerdreheinstellwelle 4,
die dem den Typenträger 5 tragenden Ende entgegengesetzt angeordnet ist, eine mit den Sichttypenzeichen
109 versehene Scheibe 15 befestigt sein. Auf dieser Scheibe können die Sichttypenzeichen 109 in einer gegenüber
den Drucktypen 7 derart versetzten Lage vorgesehen sein, daß sie im Bereich der Schreibspaltenanzeigemittel
17, die aus einer durchsichtigen Randstellereinstellschiene bestehen, einsehbar sind. Hierfür weist
das Druckwerk 2 dann eine Anzeigestation 16 auf, die auch einen sogenannten Stellenanzeiger 18 trägt.
Wie die F i g. 1 weiter aufzeigt, ist die Büromaschine 1 mit einer Monitortaste 19 versehen, die auf eine z. B. aus
einem Mikroprozessor bestehende Steuereinrichtung 28 für das Druckwerk 2 derart einwirken kann, daß das
Druckwerk, z. 3. über ein Interface 30 angesteuert, bei
der Betätigung von Wagenbewegungen auslösenden Tasten, wie z. B. der Rückschrittaste 20, der Tabulatortaste
21, der Halbschrittaste 22 oder der Leertaste 23, Typenträgerdreheinstellbewegungen ausführt, und
zwar gemäß dem Speicherinhalt eines Textspeichers 29, der Bestandteil der Steuereinrichtung 28 sein kann und
mindestens eine Mehrzahl von den zuletzt geschriebenen Schriftzeichen speichert, d. h„ daß die Maschine
beim Betätigen dieser Funktionstasten zwar die denselben zugeordneten Funktionen ausführt, bei gleichzeitiger
Betätigung der Monitortaste 19, welche die in komfortablen Büromaschinen ohnehin vorhandene »NichtDruck-Taste« sein kann, jedoch Typeneinstellbewegungen
an dem Typenträger vornimmt. Dieses erfolgt schreibspaltengerecht nach dem Textspeicherinhalt. Da
die eingestellten Schriftzeichen in dem Einsichtbereich der durch das Vergrößerungslinsensystem 12 gebildeten
Anzeigestation — oder bei dem anderen Ausführungsbeispiel in der Anzeigestation 16 der Schreibspaltenanzeigemittel
17 — für den Bediener sichtbar dargestellt werden, kann die Schreibspaltenlage des Wagens, z. B.
zum Zweck der Einstellung des Druckwerkes auf eine bestimmte Stelle eines zuvor geschriebenen Textes,
durch den Vergleich dieser Sichttypenzeichen mit den auf dem Druckwiderlager 8 abgedruckten Schriftzeichen
sehr leicht verglichen werden kann. Mit anderen Worten heißt dieses, daß in der Anzeigestation 12 oder
16 jeweils das Zeichen angezeigt wird, das in derjenigen Spaltenstellung des Druckwiderlagers abgedruckt bzw.
des Textspeieherr enthalten ist, in der sich der Wagen gerade befindet
Für bestimmte Anwendungsfälle, bei denen die Monitortaste nur für eine Wagenbewegungsrichtung, z. B.
auch in Verbindung mit einer Korrektur-Rücktaste wirksam werden kann, kann das Auslesen des Textspeichers
auch um eine Schreibspalte versetzt, und zwar vorverlegt, erfolgen, was dann zur Folge hat, daß in der
Anzeigestation 12 oder 16 dann jeweils das Zeichen angezeigt wird, das der gegenüber der Wagenstellung
jeweils nächstfolgenden Schreibspalte auf dem Druckwiderlager bzw. im Textspeicher entspricht Mit anderen
Worten heißt dieses, daß dem Bediener in der Anzeigestation 12 oder 16 jeweils das Schriftzeichen angezeigt
wird, welches dem Druckwerk in der Druckposition gegenüberstehen wird, wenn die Korrekturrücktaste
24 nochmals betätigt wird.
Wie die F i g. 2 weiter aufzeigt, kann der scheibenförmig ausgebildete Typenträger 5 im Bereich des durch die Drucktypen gebildeten Kranzes ein Sichtfenster 25 zur Einblicknahme auf die jeweils zuletzt geschriebenen Schriftzeichen besitzen, das durch einen gegenüber den Typenstegen verkürzten, sektorartigen Steg 26 gebildet wird. Dieser sektorartige Steg 26 weist eine Breite auf, die einer Mehrzahl der Typenstege 6 entspricht, und ist mit Symbolen 27 versehen, die unter Berücksichtigung der Winkelabstände von Typensteg zu Typensteg vorgesehen sind. Die Symbole 27 können solchen Funktionen des Wagens zugeordnet sein, die keine Typen einstellen, wie z. B. Leerschritt oder Halbzeilenschaltung zum Schreiben von Potenzen, wodurch der Bediener unter Zuhilfenahme der Anzeigestation die Wagenspal-
Wie die F i g. 2 weiter aufzeigt, kann der scheibenförmig ausgebildete Typenträger 5 im Bereich des durch die Drucktypen gebildeten Kranzes ein Sichtfenster 25 zur Einblicknahme auf die jeweils zuletzt geschriebenen Schriftzeichen besitzen, das durch einen gegenüber den Typenstegen verkürzten, sektorartigen Steg 26 gebildet wird. Dieser sektorartige Steg 26 weist eine Breite auf, die einer Mehrzahl der Typenstege 6 entspricht, und ist mit Symbolen 27 versehen, die unter Berücksichtigung der Winkelabstände von Typensteg zu Typensteg vorgesehen sind. Die Symbole 27 können solchen Funktionen des Wagens zugeordnet sein, die keine Typen einstellen, wie z. B. Leerschritt oder Halbzeilenschaltung zum Schreiben von Potenzen, wodurch der Bediener unter Zuhilfenahme der Anzeigestation die Wagenspal-
is tenstellung auch in diesen Positionen genau und bequem
identifizieren kann. Die z. B. aus einem Mikroprozessor bestehende Steuereinrichtung 28 braucht hierfür
nur so programmiert zu sein, daß die Einstellvorrichtung für den Typenträger 5 dann einen entsprechenden
Steuerbefehl erhält, wenn bei gedrückter Monitortaste 19 der Wagen in eine Spaltenstellung gelangt, in der im
Textspeicher 29 ein z. B. Leerschrittsignal enthalten und dementsprechend auf dem Druckwiderlager 8 ein Leerschritt
ausgeführt worden ist.
Wie die F i g. 3 aufzeigt, kann sich die Anordnung der Sichttypenzeichen 209 bei konstruktiv anders ausgebildeten
Typenträgern 205 von der Anordnung gemäß F i g. 2 Oterscheiden. Bei dem hier zylindrisch ausgebildeten
und ebenfalls mit Typenstegen 206 versehenen Typenträger sind die Sichttypenzeichen 209 ebenfalls,
wie auch die Drucktypen 207, auf der Außenfläche der Typenstege 206 vorgesehen, jedoch seitenverdreht.
Hierdurch ist es möglich, die Sichttypenzeichen seitenrichtig in den Bereich einer Anzeigestation zu bringen,
die gegenüber der Druckposition um 180° versetzt vorgesehen ist, d. h., daß die Sichttypenzeichen hier jeweils
auf einem Typensteg vorgesehen sind, der gegenüber dem entsprechenden Drucktypensteg um 180° versetzt
angeordnet ist.
Bei anderen Betriebszuständen der Büromaschine, die dem Bediener ebenfalls von der Maschine selbst
mitgeteilt werden können, kann der Typenträger so angesteuert werden, daß er ständig von einer Einstellposition
in eine andere hin- und hergesteuert oder bei einer noch größeren Anzahl von nacheinander darzustellenden
Schriftzeichen zyklisch durchgeschaltet wird. Hierbei ist es von Vorteil, daß die Einstellung des Summentypenträgers
von Zeichen zu Zeichen innerhalb einer darzustellenden Zeichenkombination in einer wesentlich
schnelleren Folge als zwischen dem letzten Zeichen eines ablaufenden und dem ersten Zeichen eines Agenden
Zyklus erfolgt, damit die dargestellte, aus einer Zeichenfolge bestehende Anzeige eindeutig identifizierbar
ist Nach diesem Verfahren können dem Bediener noch solche Betriebszustände der Büromaschine zur Kenntnis
gebracht werden, die sich von den zuvor beschriebenen unterscheiden, wie z. B. der Zeitpunkt, zu dem der
Textspeicher bai einem Rückwärtsauslesen nur noch
Leerstellen aufweist oder restlos ausgelesen worden ist Ein anderes Beispiel zur Anwendung der Darstellungsmöglichkeit einer Zeichenkombination ist die Angabe
des mit dem Druckwerk gerade verbundenen Speichers, wenn eine Mehrzahl von z. B. über Tasten anwählbare
Speicher vorhanden ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Schreibmaschine oder Büromaschine ähnlicher entspricht
Art mit einem Textspeicher und einem Prozessor 5 11. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 4 oder
sowie einem Typenträger, dadurch gekenn- 7, mit einer Typenscheibe, die zum Zweck der erzeichnet,
daß mit dem Typenträger (5; 205) der leichterten Einsichtnahme auf die zuletzt abgedruck-Schreibmaschine
in an sich bekannter Weise Sicht- ten Schriftzeichen im Bereich des durch die Dnickty-Typenzeichen
(9; 109; 209) gekoppelt sind, die je- pen gebildeten Kranzes ein Sichtfenster bes;tzt, das
doch dem ganzen Drucktypensatz entsprechen, daß 10 durch einen der Breite des Sichtfensters entspreeine
Monitortaste (19) vorgesehen ist, durch deren chenden, sektorartiger. Steg teilweise ausgefüllt ist,
Auslösung und bei Betätigung einer eine Wagenbe- dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (26), unter
wegung auslösenden Taste (20; 21; 22; 23) die in dem Berücksichtigung der Winkelabstände von Typen-Textspeicher
(29) enthaltenen Schriftzeichen oder steg (6) zu Typensteg (6) mit Symbolen (27) versehen
Funktionen schreibspaltengerecht abgerufen wer- 15 ist, die den anderen, keine Typen einstellenden Funkden
und eine Einzelbewegung des Typenträgers zur tionen, wie z. B. Leerschritt oder Halbzeilenschal-Darstellung
der entsprechenden Sicht-Typenzei- tung zum Schreiben von Potenzen, zugeordnet sind,
chen in einer Anzeigestation (12; 13; 16) ohne Ab- 12. Schreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch
druckfunktion erfolgt gekennzeichnet, daß die Einstellung des Summenty-
2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 penträgers von Zeichen zu Zeichen innerhalb einer
kennzeichne daß die auf dem Typenträger durch Zeichenkombination in einer wesentlich schnelleren
einzelne Symbolzeichen nicht darstellbaren be- Folge als zwischen dem letzten Zeichen eines ablaustimmten
Funktionen zugeordneten Sicht-Typenzei- fenden und dem ersten Zeichen eines folgenden Zychen
durch hin- und herpendelndes bzw. durch un- klus erfolgt
terbrochen fortlaufendes Anzeigen mehrerer Sicht- 25
Typenzeichen angezeigt werden.
3. Schreibmaschine nach Acspruch 1 und 2, da- Die Erfindung geht, aus von einer Einrichtung der in
durch gekennzeichnet, daß die Sichttypen (9) an der dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
der Bedienperson zugewendeten Seite des Typen- Art
trägers (5; 205) vorgesehen sind. 30 Bei Büromaschinen ist allgemein üblich, z. B. einen
4. Schreibmaschine nach Anspruch 3, mit einem Typenträgerwagen durch die Betätigung Wagenbewe-Typenträger,
der aus einer einzelne, fedrige Typen- gungen auslösender Tasten (z. B. Rückschritt, Leerstange
tragbaren Typenscheibe besteht, dadurch ge- schritt oder Halbschritt) zum Zweck der nachträglichen
kennzeichnet, daß die .Sichttypenzeichen an der Eintragung oder der Löschung eines Schriftzeichens in
Rückseite (11) der einzelnen T ^enstege (6) ange- 35 bzw. aus einem Schriftsatz zu der betreffenden Stelle
ordnet sind. hin zu bewegen, was zur visuellen Kontrolle unter Zu-
5. Schreibmaschine nach Anspruch 4, dadurch ge- hiifenahme eines sogenannten Steilenanzeigers oder
kennzeichnet, daß der gesamte Sicht-Typenzeichen- gleichbedeutender Mittel geschieht, mittels denen die
satz um eine oder mehrere Stege gegenüber dem genaue Lage der Abdruckstelle des Druckwerkes ge-Drucktypensatz
versetzt ist 40 genüber den auf dem Papier an der Druckstelle sichtba-
6. Schreibmaschine nach einem oder mehreren der ren Schriftzeichen eingestellt werden kann. Hierfür ist
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- es jedoch insbesondere bei kleinen Schriftarten unbenet,
daß im Bereich der Sichttypenzeichen (9; 109; dingt erforderlich, daß die Bedienperson eine einwand-209)
ein optisches Vergrößerungslinsensystem (12) freie Einblickmöglichkeit auf den geschriebenen Text
mit einer Beleuchtungseinrichtung (13) vorgesehen 45 hat, um auch sicherstellen zu können, daß sich der Tyist.
penträgerwagen an der richtigen Stelle befindet, was
7. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, sich an der Lage des Stellenanzeigers gegenüber der
mit einem scheibenförmigen Summentypenträger, Druckstelle ablesen läßt.
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende der Ty- Bei einigen Büromaschinentypen, die z. B. mit schei-
penträgerdreheinstellwelle (4), das dem den Typen- 50 benförmigen Summentypenträgem versehen sind, erge-
träger (5) tragenden Ende entgegengesetzt angeord- ben sich beim Wiederfinden zum Beispiel einer zu korri-
net ist, eine mit den Sicht-Typenzeichen (109) verse- gierenden Schreibstelle Schwierigkeiten, die daraus re-
hene Scheibe (15) befestigt ist. sultieren, daß die Typenscheibe in einem sehr geringen
8. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 —3 Abstand von dem Druckwiderlager angeordnet ist, um
und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichttypen 55 die einzelnen Typenstege für einen Typenabdruckfunk-(109)
an der Scheibe (15) in einer gegenüber den tion nicht zu stark elastisch verformen zu müssen. Da in
Drucktypen (7) derart versetzten Lage vorgesehen dem verbleibenden engen Spalt zwischen den Typenstesind,
daß sie mit ihrer Anzeigestation (16) im Bereich gen und dem Druckwiderlager, der in der Regel nur ca.
der Schreibspaltenanzeigemittel (17) einsehbar sind. 2 mm beträgt, auch noch die Farbband- und Korrektur-
9. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge- 60 bandeinrichtungen untergebracht werden müssen, ist es
kennzeichnet, daß die Monitortaste (19) die in einer kaum möglich, noch einen sogenannten Mittenanzeiger,
Büromaschine ohnehin vorhandene »Nicht-Druck- der häufig durch einen Richtstrich an einem Kartenhal-Taste«
ist ter gebildet wird, in dem Bereich der Druckstelle vorzu-
10. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und sehen. Erschwerend fügt sich bei diesen Büromaschinen
2, mit einem Druckwerk, das nur in einer Wagenbe- 65 noch hinzu, daß die einen verhältnismäßig großen
wegungsrichtung mit dem Textspeicher verbunden Durchmesser aufweisenden Typenscheiben im Bereich
ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anzeigesta- der Druckstelle mit einem breiten kreisabschnittförmition
(12; 16) jeweils das Sichttypenzeichen (9; 109; gen Bereich sichtbar sind, wodurch es nur schwer mög-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782849154 DE2849154C2 (de) | 1978-11-13 | 1978-11-13 | Einrichtung zum erleichterten Auffinden von geschriebenen Textteilen an Schreib- oder Büromaschinen ähnlicher Bauart |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782849154 DE2849154C2 (de) | 1978-11-13 | 1978-11-13 | Einrichtung zum erleichterten Auffinden von geschriebenen Textteilen an Schreib- oder Büromaschinen ähnlicher Bauart |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2849154A1 DE2849154A1 (de) | 1980-05-29 |
| DE2849154C2 true DE2849154C2 (de) | 1986-07-17 |
Family
ID=6054530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782849154 Expired DE2849154C2 (de) | 1978-11-13 | 1978-11-13 | Einrichtung zum erleichterten Auffinden von geschriebenen Textteilen an Schreib- oder Büromaschinen ähnlicher Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2849154C2 (de) |
-
1978
- 1978-11-13 DE DE19782849154 patent/DE2849154C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2849154A1 (de) | 1980-05-29 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: OLYMPIA AG, 2940 WILHELMSHAVEN, DE |
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Owner name: AEG OLYMPIA AG, 2940 WILHELMSHAVEN, DE |