DE202084C - - Google Patents

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DE202084C
DE202084C DE1906202084D DE202084DD DE202084C DE 202084 C DE202084 C DE 202084C DE 1906202084 D DE1906202084 D DE 1906202084D DE 202084D D DE202084D D DE 202084DD DE 202084 C DE202084 C DE 202084C
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drum
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drums
driver
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DE1906202084D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 202084 KLASSE 42j?. GRUPPE
RENE PICARD in NEUILLY β. PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um bei Fahrpreisanzeigern auf eine einfache und sichere Weise eine stoßfreie Mitnahme einer Trommel (io Centimes-Trommel) des Summenanzeigewerkes nach Ablauf der der Grundtaxe (z. B. 75 Centimes) entsprechenden Strecke zu bewirken. Die Summenanzeigevorrichtungen sind im übrigen von bekannter Art und auch hier, wie üblich, nur dem Fuhrherrn zugänglich, dem sie die Summe der Tageseinnahmen anzeigen. Die Nullstellung der summierenden Anzeigetrommeln, auf welche sich die Erfindung ebenfalls erstreckt, wird dadurch bewirkt, daß ein Arm auf einer Auslösewelle durch eine Feder gegen den Riegel eines Schlosses gedrückt wird und erst dann mit der Welle eine Drehung zur Auslösung mehrerer Klinkengesperre, d. h. zur Nullstellung, erhält, wenn mittels eines besonderen Schlüssels von einem Berufenen der Riegel in das Schloß zurückbewegt wird. Auf diese Weise wird die Nullstellung durch Unberufene verhindert. Die Rückführung der Trommeln in die Nullstellung geschieht mit
i-5 Hilfe von Federn, die sich im Innern der Trommeln befinden und die in bekannter Weise beim Vorwärtsschalten der Trommeln gespannt werden.
Auf der Zeichnung zeigt
. Fig. ι eine Ansicht der Gesamtanordnung des Fahrpreisanzeigers, der in der vorliegenden Ausführung für französische Taxen eingerichtet, ist, ..,....'..■
Fig. 2 einen Schnitt durch die Antriebsvorrichtung für die Trommeln, den Mitnehmer einer Summierwerktrommel in eingerücktem Zustande darstellend,
Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt mit ausgerücktem Mitnehmer,
Fig. 4 eine Ansicht der Nullstellvorrichtung für das Summierwerk und
Fig. 5 eine Vorrichtung zur Regelung des Mitnehmerangriffes.
Fig. ι zeigt oben die bekannten Addiertrommeln J1 für den Grundfahrpreis und G1 für die Zuschläge, ferner die Streckenanzeigetrommel t, die Lauftrommel e1 für das Fahrpreisband und die summierende Lauftrommel/1 für die Gesamtzahl derjenigen Münzeinheiten, um die in den einzelnen Fällen der Grundpreis überstiegen wird. Die Nullstellung der Trommeln I1, t, f1 und G1 erfolgt durch Ausrückung ihrer Sperrklinken durch eine Welle Q1 in Verbindung mit einem Schloß Q1 in der weiter unten beschriebenen Weise.
Die Trommel I1 für die Summierung der Grundpreise wird bei jeder Einrückung des Fahrpreisanzeigers um ein dem Grundpreis entsprechendes Stück weitergeschaltet, wozu die Stellwelle I mit dem Hebel k1 versehen ist, der eine in ein Schaltrad / der Trommel I1 eingreifende Schaltklinke r trägt.
In der Mitte des Fahrpreisanzeigers befindet sich der Einrückmechanismus für den Zeitoder Wegregistrierapparat, bestehend aus einem auf der Welle I. sitzenden Handrad P und den
auf derselben Welle sitzenden Schaltnocken I1 und Is, anl die sich· die Hebel / und M anlegen, die durch eine Feder verbunden sind. Je nachdem der Hebel I mit der Muffe E durch das Handrad und die Schaltnocken P- und lz mehr oder weniger nach rechts bewegt wird, sind die Registriertrommeln entweder ganz ausgeschaltet (Fig. 3) oder die Muffe E wird mit ihrem Sperrad H1 nur in die Sperrklinken b1 eingerückt. In diesen beiden Fällen bewirkt die Kilometerschnecke A allein den Antrieb der Taxtrommeln. Wird die Muffe E ganz nach links verstellt (Fig. 2), dann treibt derjenige Motor, der am schnellsten läuft, also entweder das Uhrwerk (bei c angreifend, aber nicht gezeichnet) oder das Wagenrad, die Welle D und die Taxtrommeln an, so daß die Fahrtunterbrechungen mitregistriert werden. Die gleichmäßige Bewegung der Welle D wird durch einen an sich bekannten Schaltmechanismus X1, K ruckweise auf die Muffe L übertragen, die die empfangene Bewegung ihrerseits wieder auf die Taxtrommeln e, f überträgt.
Gemäß vorliegender Erfindung sitzt diese Muffe L lose auf der ^gedrehten Welle D und wird bei Fahrtantritt, gleichzeitig mit der Einschaltung des Weg- oder Zeitregistriermechanismusses, durch die Nockenscheibe Is und den federnd beweglichen Hebel M mit ihrem Stift g gegen einen zwischen den beiden Taxtrommeln angeordneten Deckel F bewegt.
Jedesmal, wenn 400 m von dem Wagen zurückgelegt worden sind, erhält von der ruckweise bewegten Muffe L aus die für den Rei-
* senden bestimmte Preistrommel e einen Antrieb, durch den die Trommel e um eine Teilung weitergeschaltet wird. Zu Beginn einer Fahrt stützt sich der Stift g, wie schon erwähnt, gegen den Deckel F, der an der Fußplatte des Apparates (s. Fig. 5) gelenkig befestigt ist. Am Anfange der Fahrt, d. h. bei Einstellung der Grundtaxe (durch das Handrad I2), legt sich der Stift an der in Fig. 5 angedeuteten Stelle gegen den Deckel F, wo er während der ersten 400 m Fahrt verbleibt. Bei der alsdann erfolgenden. Schaltung der Trommel e gleitet der Stift auf dem Deckel entlang und stellt sich dort dem folgenden Loch Ä2 gegenüber ein. Hier bleibt er bis zum Ablauf der folgenden 400 m, also bis 800 m. Nachdem 800 m abgefahren sind, verläßt der Stift bei der Schaltung der Trommel β den Deckel und dringt in das folgende Loch k2 ein, ohne jedoch jetzt schon die Kontrolltrommel f fortzubewegen. In diesem Loch bleibt der Stift unbeweglich, _ während weitere 400 m durchlaufen, also 1200 m vollendet werden. Dann nach 1200 m nimmt der in die Trommel f eingedrungene Stift g diese mit und das Kontrollband schreitet um 10 Centimes weiter. Ohne diesen Deckel F würde nach den ersten durchfahrenen 400 m auf dem zu den Trommeln f, f1 gehörigen Kontrollbande der Preis um 10 Gentimes und nach weiteren 400 m gleichfalls um 10 Centimes erhöht worden sein, der eingenommene Betrag würde also dann um 20 Centimes zu hoch sein, denn die erste Preiserhöhung von 10 Centimes an der Summiertrommel f1 darf erst nach 1200 m eintreten.
•Aus demselben Grunde zeigt das Band auf den Trommeln e, e1, welches den vom Reisenden zu bezahlenden Preis angibt, dreimal 75 Centimes an: Die ersten 75 für den Wagen und die ersten 400 m, die zweiten 75 für die zweiten 400 m (== 800 m) und die dritten 75 für die dritten 400 m (= 1200 m). Und erst nach T20I m wird das Band den Preis von 75 Centimes auf 85 Centimes erhöhen.
Jedesmal, wenn der Wagen verlassen wird, d. h. wenn der Fahrpreisanzeiger auf »frei« gestellt wird, wird der Stift g aus der Trommel f ausgerückt, und bei jedesmaliger Benutzung des Wagens kommt der Stift wieder gegen den Deckel F zu liegen. Trifft der eingerückte Stift g bei längeren Fahrten — nachdem die Trommel f etwa 2/3 Umdrehung gemacht hat — auf den Deckel F, so vermag dieser auszuweichen, indem er um seine Dreh- go achse schwingt. Die Feder j2 bringt den_ Deckel F jedesmal in seine ursprüngliche Stellung wieder zurück, wenn ihn der Stift verläßt.
Die Nullstellung der Addiertrommel J1, t, f1 und G1 geschieht gemäß vorliegender Erfindung durch ein Schloß Q1 (Fig. 4), gegen dessen Riegel ζ der auf die Klinkenwelle O1 aufgekeilte Arm p1 durch eine Feder Q angezogen wird. Wenn der Riegel von einem Berufenen mittels des zugehörigen Schlüssels in das Schloß zurückbewegt wird und der Arm p1 infolgedessen nachgibt, so werden durch die Drehung der Welle O1 die damit verbundenen Klinken L1, L2 und p aus den Addiertrommeln t, I1 und G1 und ferner eine die Trommel/ sperrende Klinke ausgelöst, und die Trommeln kehren, getrieben von Nullstellfedern, in ihre Nullage zurück.
Die Trommel G für die Ergänzungstaxen wird in bekannter Weise von außen mittels eines Hebels i geschaltet, der einen Schalthebel A1 bewegt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fahrpreisanzeiger mit einem Mitnehmer zum Fortschalten einer summierenden Anzeigetrommel nach einem der Grundgebühr entsprechenden Leergange, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer aus einem Stift (g) besteht, der durch eine Scheibenmuffe (L) der Stellwelle (D) mit-
    tels eines Hebels (M) ein- und ausgeschaltet wird und während des Abfahrens der Grundgebühr auf einem die Mitnehmeröffnungen (W1) der die Mehrbeträge mittelbar summierenden Trommel (f) teilweise abschließenden Deckel (F) gleitet, welcher zum Vorbeilassen des Stiftes (g) bei fortgesetzter Weiterschaltung schwingend angeordnet ist und unter dem Einfluß einer Feder (j2) stets nach dem Vorbeigang des Stiftes (g) selbsttätig wieder in seine Anfangslage zurückgeht.
  2. 2. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nullstellung der Kontrolltrommeln (I1, t, f1 und G1) ein an einem Schloß (Q1) vorgesehener Riegel (Z) mittels eines besonderen Schlüssels in das Schloß zurückgeschoben wird, wobei ein an dem Riegel anliegender, unter Federwirkung (Q) stehender Arm (p1) die Welle (O1) dreht und die Sperrklinken der Kontrolltrommeln auslöst, die in bekannter Weise unter Federwirkung in ihre Nullstellung zurückspringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906202084D 1906-07-11 1906-07-11 Expired DE202084C (de)

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