DE535483C - Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehoerigen Anzeigevorrichtung an Laufgewichtswaagen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehoerigen Anzeigevorrichtung an Laufgewichtswaagen

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DE535483C
DE535483C DEH119270D DEH0119270D DE535483C DE 535483 C DE535483 C DE 535483C DE H119270 D DEH119270 D DE H119270D DE H0119270 D DEH0119270 D DE H0119270D DE 535483 C DE535483 C DE 535483C
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Expired
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DEH119270D
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JACOB HILLENBRAND
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JACOB HILLENBRAND
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 535483 KLASSE 42 f GRUPPE
Jacob Hillenbrand in Regensburg
an Laufgewichtswaagen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1928 ab
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehörigen Anzeigevorrichtung an Laufgewichtswaagen, bei der die Verbindung zwischen Laufgewicht und Anzeigevorrichtung nach erfolgter Laufgewichtseinstellung gelöst wird.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind verhältnismäßig umständlich, und die Erfindung bezweckt, einen möglichst einfachen und direkten Antrieb der Anzeigevorrichtung von der Schaltwelle des Laufgewichts aus herzustellen. Sie benutzt zur Erreichung dieses Zweckes die Vereinigung an sich bekannter Einzelheiten, z. B. ein Zahngetriebe mit erheblichem Spiel und federnde Klinken, durch deren Einfallen auch bei nur angenähertem Einstellen des Laufgewichts dessen genaue Endeinstellung selbsttätig bewirkt wird. Das Wesen der Erfindung wird darin erblickt, daß bei Anwendung eines Zahngetriebes mit großem Spiel ein auf der Antriebswelle des Laufgewichts sitzendes Schaltrad sowie der von ihm angetriebene Zahnkranz der Anzeigeskala, beide durch zugeordnete, federbelastete Klinken angetrieben, in an sich be-
ag kannter Weise bei nur annähernd vorgenommener Einstellung das Laufgewicht bzw. die Anzeigevorrichtung jeweils in die einander zugehörigen genauen Einstellagen bringen, in denen das Zahngetriebe außer Eingriff kommt.
Um die Vorrichtung zum Verschieben des Laufgewichts freizugeben, ist eine Steuerstange vorgesehen, welche mittels -einer Welle die nacheinander zur Wirkung kommenden Klinken sowie die in die Kerben des Laufgewichts einfallende federnde Nase außer Wirksamkeit setzt und so ein Verstellen des Laufgewichts samt der Anzeigevorrichtung ermöglicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes.
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht.
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Das aus fest miteinander verbundenen Stäben a, b bestehende und auf Rollen r bewegliche Laufgewicht kann mittels eines Triebwerkes verstellt werden. Das Triebwerk besteht aus der Welle d, dem in der Verzahnung des Stabes b angreifenden Zahnrad e und dem Handrad c. Auf der Welle d sitzt noch das zum Einstellen der Skalenscheibe m dienende Schaltrad I, dessen Zähne derart ausgebildet sind, daß sie mit großem Spiel in den an der Skalenscheibe m angeordneten Zahnkranz m' eingreifen.
Unter Federwirkung stehende Klinken n, k werden dauernd in die Zahnlücken des Schaltrades I bzw. des Zahnrades m' gedrückt und stellen auf diese Weise das Laufgewicht a, b bzw. die Skala m jeweils auf ganz bestimmte, einander entsprechende Stellungen ein. Für die letzte Feineinstellung des Laufgewichts ist
außerdem noch eine federnde Einfallnase f vorgesehen, wie sie im Laufgewichtswaagenbau üblicherweise verwendet werden.
In der in Abb. ι dargestellten Lage liegen die Klinken f,k,n in den entsprechenden Rasten und gewährleisten eine bestimmte Lage de; Laufgewichts und der Skalenscheibe. Infolge des großen Spiels im Zahngetriebe I, m! kann dabei der Balken unbeeinflußt von der Anzeigevorrichtung einspielen.
Soll nun das Laufgewicht in eine andere Stel-' lung gebracht werden, so müssen die federnde Nase f und die Klinken n, k außer Eingriff mit ihren Rasten gebracht werden. Dies geschieht mittels eines Fußtritts oder Handhebels; der die am· Hebelarm i der Welle g angreifende Zugstange & nach unten zieht und dadurch die Welle g verdreht. Um nach' Möglichkeit störende Schwingungen des Waagebalkens zu vermeiden, greift die Zugstange h in Richtung des von der Balkenschwingachse gefällten Lotes am Hebelarm i an. Auf der Welle g sitzt unter dem Einfallzahn f eine unrunde Scheibe, die zum· Anheben des Einfallzahnes dient. Die Welle g trägt ferner die Klinke k, die' beim Verdrehen" der Welle g außer Eingriff mit dem Schaltrad I kommt. Bei dieser Bewegung trifft der rückwärtige Arm k' der Klinke k nach einem kurzen Leergange auf eine Nase«' der am Waagengestell drehbar gelagerten und ebenfalls unter Federwirkung stehenden Klinke η und hebt dieselbe aus dem Zahnkranz m' der Skalenscheibe m aus. Nunmehr kann das Laufgewicht a, b unter Benutzung des Handrades c verschoben werden, wobei gleichzeitig die Skalenscheibe m mit eingestellt wird. Der Wiegende braucht hierbei nur auf die annähernd richtige Einstellung des Laufgewichts a, b bedacht zu sein, denn beim Freigeben der Zugstange h legen sich zunächst die beiden Klinken k, η in die zugehörigen Zahn-1 lücken des Schaltrades I bzw. des Zahnkranzes m' und berichtigen dadurch die Stellung der Welle d samt Antriebsritzel e einerseits und die Stellung der Skalenscheibe m andererseits. Als letzter Teil folgt der Drehbewegung der Welle d der Einfallzahn f, der durch seine Federung in die Einfallkerben s des Stabes α des Laufgewichts gedrückt wird und dadurch die letzte Feineinstellung des Laufgewichts besorgt.
Durch die entsprechende Ausbildung der Verzahnung des Zahngetriebes I, m' bleiben das Schaltrad I und der Zahnkranz m' beim Einspielen des Waagebalkens außer Eingriff. Ebenso befindet sich in diesem Zustande die am Gehäuse gelagerte Klinke» in genügendem Abstände von der mit dem einspielenden Balken sich bewegenden Klinke k, wie auch die Zugstange h durch geeignete Mittel (durch eine Feder o. dgl.) außer Berührung mit dem mitspielenden Hebelarm* gehalten wird.
Die vorgesehenen Rollen r erleichtern die selbsttätige genaue Einstellung des Laufgewichts a, b durch die Klinke k bzw. den Einfallzahn f.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehörigen Anzeigevor-, richtung an Laufgewichtswaagen, bei der die Verbindung zwischen Laufgewicht und An-Zeigevorrichtung nach erfolgter Laufgewichtseinstellung gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Zahngetriebes mit großem Spiel ein auf der Antriebswelle (d) des Laufgewichts (a, b) sitzendes Schaltrad (I) sowie der von ihm angetriebene Zahnkranz (m1) der Anzeigeskala (mj, beide durch zugeordnete, federbelastete Klinken (k bzw. n) angetrieben, in an sich bekannter Weise bei nur annähernd vorgenommener Einstellung das Laufgewicht (a, b) bzw. die Anzeigevorrichtung (m) je- ' weils in die einander zugehörigen genauen Einstellagen bringen, in denen das Zahngetriebe außer Eingriff kommt. '
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuerstange (h), welche mittels einer Welle (g) die nacheinander zur Wirkung kommenden Klinken (k bzw. n) sowie die in die Kerben des Laufgewichts go (α, b) einfallende federnde Nase (f) außer Wirksamkeit setzt und so ein Verstellen des Laufgewichts samt der Anzeigevorrichtung ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH119270D 1928-11-27 1928-11-27 Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehoerigen Anzeigevorrichtung an Laufgewichtswaagen Expired DE535483C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965075C (de) * 1953-01-25 1957-05-29 Dietrich Reimelt Laufgewichtswaage
DE965860C (de) * 1951-08-09 1957-06-27 Walter R Mayer Schnellwaage mit Neigungsgewichtseinrichtung
DE1274811B (de) * 1964-09-08 1968-08-08 Gottl Kern & Sohn Feinwaagen U Tariervorrichtung fuer Praezisions- und Analysenwaagen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965860C (de) * 1951-08-09 1957-06-27 Walter R Mayer Schnellwaage mit Neigungsgewichtseinrichtung
DE965075C (de) * 1953-01-25 1957-05-29 Dietrich Reimelt Laufgewichtswaage
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