DE199481C - - Google Patents

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DE199481C
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wheel
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 199481 KLASSE 83^. GRUPPE
ARTHUR JUNGHANS in SCHRAMBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich, auf solche Schlagwerke für Uhren, bei denen das Schloßrad nur während des Schiagens mit dem Triebrad in Verbindung steht und durch Verschieben einer mit Trieb versehenen Druckstange von außen her auf jede beliebige Stundenzahl eingestellt werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß bei Eingriffslage der Druckstange bzw. deren Triebes ίο mit dem Stundenrad das Schlagwerk selbst abgestellt und gleichzeitig der Schlußhaken (Falle) aus dem Stundenrad ausgerückt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι .zeigt ein mit dem Schlagwerk ausgestattetes Uhrwerk mit Zifferblatt in Vorderansicht.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Werk. Fig. 3 veranschaulicht das Uhrwerk bei eingerückter und
Fig. 4 bei ausgerückter Lage des Antriebs für die Einstellung des Schußrades.
Fig. 5 ist die Sperrvorrichtung für das Schlußrad.
Das Schlußrad α sitzt bei der dargestellten Ausführungsform in konzentrischer Anord-. nung lose auf der Zeigerwelle b und ist mittels verlängerter Nabe mit einer Anzeigescheibe c in feste Verbindung gebracht. Diese Scheibe c greift in eine ihre freie Drehung zulassende Aussparung des Zifferblattes der Uhr ein und ist mit einer dem Abstand der Einschnitte des Schlußrades entsprechenden Einteilung sowie den Stundenzahlen des Uhrzifferblattes versehen. Die Fortschaltung des Schlußrades geschieht bei der in bekannter Weise erfolgenden Auslösung des Schlagwerks mittels des Schöpfers d. Der Schöpfer besteht aus einer exzentrischen, mit Stift versehenen Scheibe, welche sich unter der in das Schlußrad eingreifenden Feder dreht und die Feder bei der Fortschaltung des Schlußrades hochhebt. Unterhalb dieses Rades α ist in der Mittelachse desselben die Druckstange e verschiebbar angeordnet. Dieselbe trägt am unteren Ende einen Knopf f und am oberen Ende ein Triebrad g von gleicher Teilung wie die Verzahnung des Schlußrades. Die Druckstange e ist mit einer Rille h versehen, in welche bei Eingriff des Triebes g mit dem Schlußrad ein federnder Draht i eingreift (Fig. 3) und so den Eingriff der beiden Räder sichert. Auf der Druckstange e sitzt ein Mitnehmer j, gegen den sich der eine Arm eines Hebels k stützt. Der zweite Arm dieses Hebels ist mittels des Drahtes / mit dem auf der Welle η sitzenden Hebelarm m verbunden. Durch Drehung der Welle η wird sowohl der in das.Schlußrad α eingreifende Schlußhaken (Falle) 0 ausgerückt als auch die Flügelwelle ρ und damit das Schlagwerk festgelegt. Die Festlegung des letzteren erfolgt hierbei durch eine an der Welle η sitzende Feder q, die bei der entsprechenden Drehung der Welle η in das die Flügelwelle treibende Zahnrad r eingreift. Die betreffende Drehung der Welle« erfolgt, wenn die Druckstange e nach oben
gedrückt, d. h. in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage gebracht wird. In dieser Lage ist also das Schlußrad von der Falle freigegeben und gleichzeitig das Schlagwerk gesperrt. ' Durch Drehen an dem Druckknopf / der Stange e kann das Schlußrad nunmehr beliebig eingestellt werden. Zwecks Schaffung eines Anhaltepunktes zum genauen Einstellen ist an. dem äußeren Zifferblatt ein fester Richtpfeil.
bzw. Zeiger 5 (Fig. 1) angeordnet. Hierdurch kann das Schlußrad in - bequemster Weise', je nach der Stellung des Stundenzeigers der Uhr, eingestellt und so das Schlagwerk mit dem Zeigerwerk in Übereinstimmung gebracht werden. Zieht man die Stange e wieder nach unten in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage, so ist das Schlagwerk wieder betriebsfähig. Die vorliegende Bauart hat neben dem Vorteil der bequemen Einstellung des Schlagwerks bei unrichtigem Gang noch den Vorzug, daß das Schlagwerk auch bei richtigem Gang abgestellt werden kann, ein Umstand, der für manche Fälle wesentlich sein dürfte. Es sei noch erwähnt, daß die Enden der Zähne des Schlußrades α derart abgeschrägt sind, daß je zwei eine Zahnlücke begrenzende Seiten nahezu einen rechten Winkel bilden, in die sich die Feder χ mit ihrem entsprechend ausgebildeten Ende einlegt, wie dies aus Fig. 5 zu ersehen ist. Auf diese Weise wird ein besonderes Gesperre überflüssig und trotzdem die größtmögliche Genauigkeit gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schlagwerk für Uhren mit durch ein verschiebbares Trieb von außen einstellbarem Schlußrad, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eingriffslage der mit Trieb (g) versehenen Druckstange (e) mit dem Schlußrad (a) das Schlagwerk selbst abgestellt und gleichzeitig der Schlußhaken (Falle 0) aus dem Schlußrad (a) ausgerückt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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