DE459669C - Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform - Google Patents

Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform

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DE459669C
DE459669C DEM93599D DEM0093599D DE459669C DE 459669 C DE459669 C DE 459669C DE M93599 D DEM93599 D DE M93599D DE M0093599 D DEM0093599 D DE M0093599D DE 459669 C DE459669 C DE 459669C
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DE
Germany
Prior art keywords
platform
electric motor
friction clutch
frame
hub
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Expired
Application number
DEM93599D
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English (en)
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Friedrich Rolff Maschf GmbH
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Friedrich Rolff Maschf GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform für den Formkasten, deren Antrieb von einem Elektromotor aus erfolgt. Bei den bekannten Formmaschinen erfolgt der Antrieb unter Vermittlung eines Schneckenrädergetriebes. Dies hat zur Folge, daß ein selbsttätiges Senken des Tisches unmöglich ist, da die Schneckenrädergetriebe selbstsperrend sind. Es muß also nicht nur das Heben der Plattform, sondern auch das Senken von dem Elektromotor bewirkt werden, und zu diesem Zwecke muß entweder der Elektromotor umsteuerbar gemacht werden oder in die Antriebswelle zwischen Elektromotor und Plattform ein Wechselgetriebe eingeschaltet werden, welche Einrichtungen teuer und umständlich sind und auch sonst Nachteile mit sich bringen.
Die Erfindung besteht dem Bekannten gegenüber in der Vereinigung eines Elektromotors und eines Stirnrädergetriebes zum Bewegen der Plattform unter Zwischenschaltung einer ausrückbaren Reibungskupplung.
Durch Ausrücken der Reibungskupplung bei gleichzeitigem Einspringen einer Sperrklinke kann die Plattform oder Tischplatte in beliebiger Höhenstellung gehalten werden. Dadurch ist man in der Lage, mittels einer Bremsvorrichtung das durch die Schwerkraft bewirkte Senken des Tisches so sanft und langsam einzuleiten wie es für die Verhältnisse am günstigsten ist. Die Aus- und Einrückung der Reibungskupplung geschieht gemaß der Erfindung durch eine von einem Handhebel zu betätigende Schraubenmutter. Dadurch, daß man in der Lage ist, mittels der Reibungskupplung die Verbindung zwischen Elektromotor und der Plattform zu trennen, wird es auch möglich, den Elektromotor zum Antrieb eines Schlag- oder Rüttelwerkes zu verwenden und dieses unabhängig von der Vorrichtung zum Heben bzw. Senken der Plattform anzutreiben. Das ruhige, gleichmäßige und infolgedessen saubere Ablösen der Sandform im Kasten von der Modellplatte ist für die Erzielung einer guten Formmaschinen-Arbeitsleistung von wesentlicher Bedeutung. Durch die vorliegende Erfindung wird diese Aufgabe unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters durch rein mechanische bzw. durch die Maschine selbst zu betätigende Mittel gelöst.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt die neue Formmaschine in Seitenansicht im Aufriß,
Abb. 2 die gleiche Maschine in Ansicht von vorn, ebenfalls im Aufriß.
Abb. 3 zeigt im Grundriß das Schlagwerk in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 4 den Antriebsmotor mit Getriebe und Einrückvorrichtung,
Abb. 5 die Feststellvorrichtung für die Wendeformplatte im Aufriß und
Abb. 6 im Grundriß.
Auf der Zeichnung bedeutet: 1 die bekannte Wendeformplatte, an der in bekannter
Weise der Formkasten 2 befestigt wird. Mit 3 ist der Rahmen oder das Gestell der Formmaschine, an welchem die Wendeformplatte 1 mittels der Welle 4 gelagert ist, und mit 5 der Abstelltisch bzw. die Plattform bezeichnet, auf der die fertigen abzunehmenden Formkästen abgestellt werden. Die Platte 5 wird getragen von einer heb- und senkbaren Säule 6. Mit 7 ist der Elektromotor bezeichnet, der an geeigneter Stelle an dem Gestell der Formmaschine befestigt ist. Auf dem einen Ende seiner Welle sitzt ein Ritzel 8, das in die Zähne eines großen Ritzels 9 eingreift, welches seinerseits wiederum in Eingriff mit einem Ritzel 10 steht (Abb. 4). Die Nabe 11 des Ritzels 9 sitzt lose auf einer Buchse 12, die ihrerseits lose auf einer am Rahmen 3 der Formmaschine festgelagerten Achse 13 sitzt. Auf der Buchse 12 ist auf
so der einen Seite der Nabe 11 ein Kettenzahnrad 14, auf der anderen Seite axial verschiebbar, aber nicht drehbar, eine kegelförmige Buchse 15 befestigt, welche entgegen der Spannung der Feder 16 gegen die hohlkegelförmig ausgebildete Seite der Nabe 11 gepreßt werden kann. Mit 17 ist eine Mutter bezeichnet, an der ein Handhebel 18 befestigt ist. Die Mutter sitzt mit ihrem Muttergewinde auf dem Gewinde der Achse 13. Mit 19 ist ein an dem Ende der Achse 13 zu befestigender Anschlagsring bezeichnet. Das Ritzel 10 sitzt mit seiner halsartig verlängerten Nabe 20 lose auf einer am Gestell 3 befestigten Achse 21. Mit der Nabe 20 fest verbunden ist ein Kettenzahnrad 22. Dieses steht durch eine Kette 23 in Verbindung mit einem Kettenzahnrad 24, das mit seiner Nabe 25 lose drehbar auf der Achse 4 der Wendeformplatte sitzt (Abb. 3). Die Nabe 25 ist hohlkegelförmig ausgebildet und kann in Eingriff gebracht werden mit einer kegelförmigen Buchse 26, die axial verschiebbar, aber nicht drehbar, ebenfalls auf der Achse 4 gelagert ist. In der Buchse 26 ist eine Nut mit einem Stellring 27 angeordnet, durch den mittels einer Einrückvorrichtung 28 die Buchse 26 entgegen der Spannung der Feder 29 mit der Nabe 25 und dem Kettenrad 24 gekuppelt werden kann. Mit 30 ist ein Anschlagring am Ende der Welle 4 bezeichnet. Neben dem Kettenzahnrad 24, zwischen ihm und dem Gestell, sitzt ein zweites Kettenrad 31, das durch die Nabe 32 fest mit der Welle 4 verbunden ist. Von dem Kettenzahnrad 31 führt eine Kette 33 zu einem Kettenzahnrad 34, das auf einer Nabe 35 sitzt, die lose drehbar auf einem zylindrischen Bolzen 36 sitzt, der axial verschiebbar am Gestell 3 der Formmaschine gelagert ist und auf der einen Seite in einen Kopf 37 endigt, während auf der anderen Seite an einem seitlich herausstehenden Bolzen 38 eine lose Rolle 39 sitzt. Zwischen dem Kopf 37 und dem Gestell 3 ist eine spiralförmige Feder 40 angeordnet, die den Kopf gegen die Wendeformplatte zu drücken sucht. Die Nabe 35 des Kettenzahnrades 34, die auf der einen Seite sich gegen das Gestell 3 stützt, ist auf der anderen Seite mit Zähnen 41 ausgerüstet und steht in Eingriff mit der Rolle 39. Die Welle 4 ist durch die Achse der Wendeformplatte hindurchgeführt und trägt auf ihrem anderen Ende ein gleiches Kettenzahnrad wie das Zahnrad 31, das durch eine gleiche Kette eine gleiche Schlagvorrichtung 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 betätigt. Von dem Zahnrad 14 führt eine Kette 42 zu einem Kettenzahnrad 43 (Abb. 1), das auf der Nabe eines Ritzels 44 sitzt, das seinerseits in Eingriff steht mit den Zähnen einer Zahnstange an der heb- und senkbaren Säule 6. Mit 45 ist ein Hebelarm bezeichnet (Abb. S, 6), der an einem Zapfen 46 am Gestell 3 gelagert ist und dazu dient, mittels einer Klinke 47 den an einer Blattfeder 48 sitzenden Sperrbolzen 49 aus- oder einzurücken und dadurch die Wendeplatte festzustellen oder freizugeben. Mit 50 ist eine Feder bezeichnet (Abb. 1), deren eines Ende an dem feststehenden Gestell der Formmaschine und deren anderes Ende an einem go Bolzen oder einer Nase 51 befestigt ist, der bzw. die an der Mutter 17 sitzt und bestrebt ist, diese so zu verdrehen, daß die Kupplung 15, 16 gelöst wird. Zur Feineinstellung dieser Kupplung ist ein Hebel 52 vorgesehen, der drehbar bei 53 am Maschinengestell befestigt ist und einen Anschlag 54 besitzt, gegen den sich der Hebel 18 unter der Wirkung der Feder 50 legt.
Die Wirkungsweise ist kurz folgende:
Nach Einschaltung des Elektromotors läuft zunächst das Getriebe und Vorgelege leer. Durch Einrücken des Hebels 18 wird die Mutter 17 gegen die Buchse 15 und damit die kegelförmige Kupplung gegen die Nabe des Zahnrades 9 gepreßt und die Buchse 12 und mit ihr das Kettenzahnrad 43 in Bewegung gesetzt, welches das Ritzel 44 antreibt und so die Säule 6 mit dem Tisch 5 aufwärts bewegt, bis sich der Tisch gegen den Formkasten 2 legt. Die Kupplung ist so ausgebildet, daß selbst bei nicht rechtzeitiger Ausrückung ein Bruch vermieden wird, indem die Kupplungsteile aufeinander schleifen. Durch den Hebel 52 bzw. den Hebel 18 wird das Getriebe ausgeschaltet, und jetzt wird der Formkasten von der Wendeformplatte 1 gelöst. Bevor nun ein Senken des Tisches und des Formkastens erfolgt, wird durch Einrücken der Vorrichtung 28 die Buchse 26 entgegen der Spannung der Feder 29 mit der Nabe 25 und mit dem Kettenrad 24 gekup-
pelt. Dadurch wird das Kettenrad 34 mit der Schlagvorrichtung 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 in Umlauf versetzt und abwechselnd auf jeder Seite der Wendeformplatte Stöße verursacht, die die Wendeformplatte in zitternde Bewegung bringen, um auf diese Weise ein vollkommen glattes Loslösen des Formkastens von dem Gestell zu erreichen. Danach wird die Platte 5 mit dem Formkasten 2 und der Säule 6 gesenkt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines Elektromotors und eines Stirnrädergetriebes für das Bewegen der Plattform unter Zwischenschaltung einer ausrückbaren Reibungskupplung, zum Zweck, das Senken des Tisches unabhängig von dem Elektromotor durch das Eigengewicht der Plattform bewirken zu können.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellung der Reibungskupplung von einem besonderen Hebel durch einen Daumen oder Finger erfolgt, der die Stellung des Schalthebels für die Reibungskupplung beeinflußt.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell der Formmaschine eine Schlag- oder Rüttelvorrichtung vorgesehen ist, die ebenfalls von dem Elektromotor, der die Plattform antreibt, betätigt wird, um dadurch unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters auf rein mechanischem Wege ein sauberes Loslösen der Sandform im Kasten von der Modellplatte zu erreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM93599D 1926-03-06 1926-03-06 Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform Expired DE459669C (de)

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