DE220178C - - Google Patents

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DE220178C
DE220178C DENDAT220178D DE220178DA DE220178C DE 220178 C DE220178 C DE 220178C DE NDAT220178 D DENDAT220178 D DE NDAT220178D DE 220178D A DE220178D A DE 220178DA DE 220178 C DE220178 C DE 220178C
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cam
lever
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bevel gear
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220178 -.. KLASSE 29«. GRUPPE
in BELFAST, Irl.
Hechelmaschine mit zwei Hechelwerken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Hechelmaschine derjenigen Art, bei der der Flachs durch zwei längs der Maschine angeordnete Hechelwerke in einem Arbeitsgang an beiden Enden durchgehechelt und mit Hilfe zweier an den Enden der Maschine vorgesehenen Querkanäle von dem einen Hechelwerk zum anderen übergeführt wird, wobei die die Flachssträhne haltenden Klemmkluppen selbsttätig zusammengeschraubt und geöffnet werden, um beim Hochheben der oberen Kluppenplatte den bereits an der einen Seite bearbeiteten Flachs durch die Kluppe zu ziehen und dadurch das andere Ende der Flachssträhne freizulegen und so auch die Bearbeitung dieses Endes zu ermöglichen. Maschinen dieser Art sind in den D. R. Patentschriften 136370 und 129080 eingehend beschrieben.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, die Antriebsorgane für die verschiedenen Teile zu vereinfachen und eine zuverlässige Wirkung zu erzielen, indem der Antrieb der arbeitenden Organe in innigere Abhängigkeit von dem auf und ab bewegten Kanal, wie er für diese Maschinen üblich ist, gebracht wird.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß von einer die Hauptwellen der beiden Hechelwerke mittels Schräuben- oder Kegelräder antreibenden Querwelle nicht nur die auf- und niedersteigenden Längskanäle ihren Antrieb ableiten, sondern auch eine besondere, die ganze Maschinenlänge durchziehende Welle in Bewegung gesetzt wird, welche in der Nähe der beiden Maschi- 3^ nenenden je eine Kurvenscheibe dreht, von der alle wesentlichen Organe für die feststehenden Querkanäle ihren Antrieb erhalten. Auf den Zeichnungen bedeutet: Fig. ι eine Seitenansicht des Zuführungsendes der Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben, Fig. 3 eine Stirnansicht von Fig. 1, Fig. 4 eine Sonderdarstellung einer zur Verwendung kommenden Kurvenscheibe mit Hebelwerk,
Fig. 5 eine Oberansicht von Fig. 3 und 4, Fig. 6 eine Seitenansicht des Wechselendes der Maschine,
Fig. 7 eine Oberansicht desselben, 5"
Fig. 8 einen Schnitt in der Nähe des Wechselendes der Maschine, um die daselbst vorgesehene Kurvenscheibe mit Hebelwerk zu zeigen,
Fig. 9 einen anderen Schnitt in der Nähe des Wechselendes der Maschine, um die daselbst vorgesehene Kurvenscheibe nebst He- .···'■ ■beiwerk sichtbar zu machen.
Fig. ίο stellt einen Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch das Triebwerk für den am Wechselende vorgesehenen Steckschlüssel dar, während
Fig. II eine Gesamtoberansicht der Maschine schematisch veranschaulicht.
. Zum gemeinsamen Antrieb der beiden Hechelwerke wird eine besondere \¥elle A (Fig. ι und 2) vorgesehen, welche in Lagern α in gewisser Höhe über den Hauptantriebswellen B B1 der beiden Hechelwerke ruht. Die Wellen B B1 werden von der Welle A aus vermittels der Schraubenräder a1 a2 der Welle A angetrieben, die mit entsprechenden Schraubenrädern b1 b2 der Wellen B B1 in Eingriff stehen. Die Riemenscheiben ο3 α4 sind auf der Welle A angebracht, könnten aber eben so gut auch auf einer der Hauptwellen B B1 für die Streckwerke angeordnet sein. Die Schraubenräder könnten auch durch Kegelräder ersetzt werden; in diesem Falle müßte aber für das eine Streckwerk noch ein besonderes Zwischenrad angeordnet sein, damit die beiden Streckwerke in dem gewünschten Drehungssinne ihren Antrieb erhalten.
Für den Antrieb der verschiedenen erforderlichen Kurvenscheiben wird eine besondere Welle C (Fig. 1) vorgesehen, die in Lagern c1 des Gestelles D für die Querkanäle E ruht.
Die Lager c1 könnten aber auch an dem Gestell F der eigentlichen Hechelmaschine angebracht sein. Die Welle C wird von einem Kettenrad G aus mit Hilfe einer endlosen Kette g2 und eines Kettenrades c2 angetrieben.
Das Rad G sitzt auf der Nabe eines der Zwischenräder g, von dem aus das Kopfrad gs, welches sich zu beiden Seiten der Maschine befindet, angetrieben wird, welches das Ansteigen und Fallen des Hauptkanals f regelt.
Zwischen dem Antriebe des Kopfrades gs und der schnell umlaufenden Welle C ist ein bestimmtes Verhältnis gewählt, welches keinerlei Änderung durch die veränderte Geschwindigkeit, mit der das Kopfrad gs angetrieben wird, erfährt. Die Welle C läuft in Längsrichtung der Maschine und treibt die verschiedenen Kurvenscheiben sowohl am Einführungs- als auch am Wechselende an, d. h. an der Stelle, wo der Flachs eingeführt und die Flachssträhne selbsttätig durch die Kluppen gezogen werden, um mit ihrem anderen Ende der Bearbeitung unterworfen zu werden, nachdem bereits die eine Hälfte durchgehechelt ist.
Am Zuführungsende der Maschine treibt die Welle C eine besondere Welle H (Fig. 1 bis 5) an. Die letztere verläuft oberhalb des Querkanals E parallel mit diesem und ruht in Lagern h h1. Ihren Antrieb erhält sie mit Hilfe der Kegelräder cs und h2 (Fig. 2 und 5). Die Welle H dient zum Festschrauben und Lösen der Steckschlüssel / i mit Hilfe der Kegelräder A3 h*, welche in entsprechende Kegelräder i1 i2 eingreifen. Der Springschlüssel wird unter Vermittlung der üblichen Federkupplung hB angetrieben, die nachgibt, wenn die Kluppe bis zu dem gewünschten Grad festgespannt ist.
Fest auf der Welle // sitzt ein Stirnrad (Fig. 5), welches mit einem Zahnrad k in Eingriff steht. In der Nähe dieses Zahnrades sitzt ein weiteres Zahnrad k1, welches mit einem Stirnrad k2 kämmt. Die Übersetzung ist derart gewählt, daß das Zahnrad k2 jedesmal eine Umdrehung ausführt, wenn die Kopfräder der miteinander gekuppelten Hechehverke den Hauptkanal f einmal auf und ab bewegen. . '
Das Zahnrad k2 sitzt auf einer Welle ks, welche in Lagern k* ruht und eine Kurvenscheibe K trägt, von der aus die Triebstange M (Fig. 1) für den Querkanal E ihren Antrieb erhält. Außerdem wird von der Kurvenscheibe K aus ein Anheben der Steckschlüssel / und i bewirkt, und ferner wird die obere Platte der Kluppen e in den gewünschten Zeitpunkten von der Kurvenscheibe K aus abgehoben, um das Einführen der Flachssträhne in die Kluppen zu ermöglichen. Desgleichen wird auch von der Kurvenscheibe K aus ein Zusammenschrauben der Kluppe e1 und ein Entfernen der Kluppen von den Hauptkanälen zu den Drehtischen und von diesen zu den Hauptkanälen so\vie auch von den Drehtischen zu den Drehkanälen veranlaßt.
Die Triebstange M wird mit Hilfe zweier Hebel L L1 (Fig. 3) angetrieben, welche, um Zapfen ■'/11 ausschwingbar sind und durch ein Gelenk I2 miteinander in Verbindung stehen. Jeder der Hebel ist mit einer Rolle Is bzw. /4 ausgerüstet, welche beide der Einwirkung der Kurvenscheibe K unterworfen sind. Die miteinander verbundenen Hebel L und L1 erhalten bei jeder Drehung der Kurvenscheibe K zuerst eine Ausschwingung in einer Richtung und hierauf eine solche in entgegengesetzter Richtung, und zwar kommt der erhöhte Teil der Kurvenscheibe K zuerst mit der Rolle Is und dann mit der Rolle /4 in Berührung.
Der Antrieb der Hebel L L1 wird auf die Stange M unter Vermittlung eines Gelenkes m und eines Hebels m1 übertragen. Der letztere ist mit einem Schlitz m2 (Fig. 1) ausgerüstet, in den ein Stift w3 der Stange M eingreift. Der Hebel m1 steht mit einem Hebel N durch ein Gelenk η derart in Verbindung, daß bei der Rückbewegung der Triebstange M der Hebel N mit seinem oberen Ende die in dem Drehtisch befindliche Kluppe berührt und sie in den Querkanal E überführt.
In der Zeichnung befindet sich der Hebel N
in derjenigen Stelking, bei der die Kluppe egerade aus dem Drehtisch herausbefördert ist. Eine'Gelenkstange n1 ist an den Hebel m1 angeschlossen und steht mit dem einen Arm eines Winkelhebels n2 in Verbindung, welcher eine Klaue n3. trägt. Die letztere steht ihrerseits mit dem einen Arm eines Winkelhebels w4 in Eingriff, dessen oberes Ende die im Drehtisch 0 befindliche Kluppe berührt,
ίο und wenn dieser nach dem Hauptkanal hingeführt wird, die Kluppe von dem Drehtisch in den Hauptkanal einbringt. Der Hebel N trägt eine Klaue n5 (Fig. i), welche mit einem geeigneten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Winkelhebel in Eingriff steht, um die . Kluppen aus dem Hauptkanal / herauszube-' wegen und dem Drehtisch c1 zu übermitteln. Das Anheben der Steckschlüssel und Fallenlassen derselben zu den gewünschten Zeit- punkten wird von der Kurvenscheibe K aus in folgender Weise veranlaßt:
Auf der Welle p1 (Fig. 4) sitzt ein Hebel P lose, welcher mit einer Rolle p ausgerüstet ist, die gegen die Oberfläche der Kurvenscheibe K anliegt. Mit dem Hebel P steht ein zweiter Hebel p2 durch Gelenk/»" in Verbindung, welcher lose auf einer Welle p3 gelagert ist. Der Hebel p2 besitzt einen Vorsprung p*, der gegen eine Stellschraube p5 eines kurzen, auf der Welle p1 fest sitzenden Hebels anliegt. Wird die Rolle p niedergedrückt, dann dreht sich die Welle p1 etwas in ihren Lagern im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers und hebt die gegabelten Hebel p"', welche fest auf der Welle p1 sitzen,"etwas an. Das freie Ende der Hebel p7 liegt gegen die Unterseite eines Bundes is des Steckschlüssels / bzw. i an, so daß die letzteren in die unwirksame Lage gehoben werden.
Dreht sich die Kurvenscheibe K weiter und kommt die Rolle p gegen den niedrigen Teil der Scheibe zu liegen, dann werden die Hebel p7 gesenkt, und die Steckschlüssel I und i fallen durch ihr eigenes Gewicht nach abwärts, um mit den Muttern der Kluppen in Eingriff zu kommen.
Die Welle ps (Fig. 4) trägt einen Hebel ps, welcher der Kluppe e gegenüberliegt und mit einem Gehäuse p11 ausgerüstet ist, in welches die obere Platte der vorher lose geschraubten Kluppe eingreift, wenn die Kluppe in den Querkanal E durch die Stange M hingeführt wird. Die Welle p3 trägt außerdem einen Hebel p15, der mit einem Gewicht beschwert ist und die obere Platte der Kluppe anhebt, sobald dies die Kurvenscheibe K zuläßt.
Bei der dargestellten Lage, bei der die Rolle p gegen den erhöhten Teil der Kurvenscheibe K anliegt, ist das Gewicht p9 durch den Vorsprung pw des Hebels p2 angehoben. Bewegt sich aber die Rolle p bei der Weiterdrehung der Kurvenscheibe K nach aufwärts, dann kann das Gewicht />9 niederfallen und hebt das Gehäuse p11 und damit die vorher lose geschraubte obere Kluppenplatte hoch, welche in einen Kanal des Gehäuses p11 derart hineingeschoben ist, daß sie die senkrechte Bewegung des Gehäuses mitmacht. Von der Kurvenscheibe K aus wird auch das Keilstück hs (Fig. 5) verschoben, wodurch die Kupplung h5 (Fig. 1, 2 und 5) eingerückt wird, um im gegebenen Zeitpunkt die Kluppenbacken zusammenzuschrauben und wieder freizugeben. Dies geschieht unter Vermittlung eines Hebels./*12 (Fig. 4), welcher fest auf der Welle p1 sitzt und mit einer Stange pls in Verbindung steht, welche mit zwei Muttern pls versehen ist. Die letzteren liegen gegen das freie Ende eines Hebels an, welcher in einem Stück mit einem Keil hs gegössen ist oder diesen in einer Nut aufnimmt.
Die verschiedenen Bewegungen finden in der nachstehenden Reihenfolge statt:
Bei der Drehung der Kurvenscheibe K findet eine beständige Verstellung des Hebels ps statt, und die obere Kluppenplatte wird langsam angehoben, während die Rolle p ansteigt. Ist die obere Platte der Kluppe in der tiefsten Lage, dann findet eine Ruhepause statt, um die Kluppe in dem Kanal in Längsrichtung zu verschieben; desgleichen findet eine Ruhepause statt, wenn die obere Platte der Kluppe ihre höchste Lage erreicht, um dem Arbeiter die Möglichkeit zu geben, eine Flachssträhne in die Kluppe einzuführen. Ist der Hebel ps in der Nähe seines Abwärtshubes angelangt, dann kommt der Vorsprung />4 mit der Stellschraube p5 in Eingriff, um die Steckschlüssel I und i anzuheben, so daß die Kluppen in dem Querkanal entlang bewegt werden können. Sobald die Steckschlüssel / und i von den Kluppenmuttern abgehoben sind, kommen die Muttern pia mit dem freien Ende des Hebels h" in Berührung und heben das Keilstück ha in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise hoch, so daß es mit dem Flansch W (Fig. 5) außer Eingriff kommt. Die Kupplung h5 tritt dann unter der Einwirkung der Schraubenfeder in Wirksamkeit und kann beim nächsten Niedersteigen der Steck-Schlüssel ein Aufschrauben der Mutter für eine Kluppe bewirken.
An dem Wechselende der Maschine werden die Kluppen von dem Drehtisch in den Querkanal und von dem Hauptkanal in den Drehtisch und umgekehrt in derselben Weise wie an dem Zuführungsende bewegt und bedürfen daher keiner besonderen Erläuterung.
Die am Wechselende der Maschine vorgesehene Steckschlüsselspindel Q (Fig. 10), welche die Kluppenmutter q löst, um die Flachssträhne durch die Kluppe ziehen zu

Claims (3)

  1. können und hierauf, nachdem der Flachs die . ordnungsmäßige Lage zur Bearbeitung des j noch übrig bleibenden Endes aufweist, die Mutter wieder festschraubt, lagert in einer langen Nabe eines Kegelrades R und besitzt mit der Kegelradnabe eine Keil- und Nutverbindung. Das Kegelrad R ruht in einem Lager r, welches von dem Maschinengestell D (Fig. 6 und 7) getragen wird. Das Kegelrad R steht beständig in Eingriff mit zwei Kegelrädern r1 und r2, die auf der Welle H sitzen, welche an dem Wechselende der Maschine in derselben Weise wie die Welle H an dem Zuführungsende der Maschine lagert. Je nachdem das Rad R von dem Kegelrad r1 oder rl angetrieben wird, erfolgt ein Festschrauben oder Lockern der Mutter q. Das Kegelrad r2, welches zum Losschrauben der Mutter q dient, wird von einer unter Federwirkung stehenden Zahnkupplung ra (Fig. 10) aus angetrieben, die unter der Einwirkung eines gegabelten Hebels s1 steht, welcher mit einer Rolle s2 ausgerüstet ist, die gegen den Flansch des einen Kupplungsteiles anpreßt.
    Der Hebel s1 sitzt auf einem Zapfen ss (Fig. 8) und ist an seinem anderen Ende mit einer Rolle 54 versehen, die gegen die Oberfläche einer Kurvenscheibe 61 anliegt. Die letztere wird von der Welle ks (Fig. 7 und 9) getragen und ist ebenso gelagert wie die entsprechende Welle k3 an dem Zuführungsende der Maschine. Sie macht auch wie diese bei jedem Steigen und Fallen der Hauptkanäle eine volle Umdrehung". Die Scheibe S besitzt eine Aussparung s5 (Fig. 7). Sobald die Rolle i4 gegen die Aussparung sr> anliegt, kann die Feder r4 zur Wirkung kommen und die Kupplung ra einrücken, worauf die Steckschlüsselspindel Q in dem gewünschten Sinne gedreht wird, um die Mutter q zu lösen.
    Das Kegelrad r1 zum Festschrauben der Mutter q steht unter der Einwirkung einer Kupplung T, welche durch ein Keilstück t gewöhnlich außer Wirksamkeit gesetzt ist. Die Kupplung T wird eingerückt, sobald die Kurvenscheibe K die Feder i1 in Wirksamkeit treten läßt, indem sie das Keilstück t von der Kupplung abhebt. Die Kurvenscheibe K befindet sich an dem Wechselende der Maschine und ist ebenso beschaffen wie die entsprechende Kurvenscheibe K an dem Zuführungsende. Das Keilstück t tritt in Wirksamkeit, sobald die Mutter q fest genug angezogen ist. Die A^erbindung zwischen dem Keilstück t und der Kurvenscheibe K ist aus Fig. 9 ersichtlich. Die Kurvenscheibe K wirkt gegen eine Rolle U eines Hebels u, welcher durch Gelenke u1 und u2 auf den das Keilstück t tragenden Hebel i2 einwirkt.
    Das Durchziehen des Flachses durch die Kluppe findet in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise unter Vermittlung der Kurvenscheibe K statt, und zwar wird der erforderliche Antrieb von dem Gelenk w1, welches mit dem die Rolle U tragenden Hebel u in Verbindung steht, abgeleitet. Das Gelenk u1 steht zu diesem Zwecke mit einem Hebel V in Verbindung, welcher an einem Zapfen ν befestigt ist. Der letztere trägt außerdem eine Greifplatte v2. Lose auf dem Zapfen ν sitzt noch ein Hebel ν'Λ, welcher durch ein Gewicht belastet ist, um die Greiferplatte v2 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zu halten.
    Drückt der erhöhte Teil der Kurvenscheibe K gegen die Rolle U, dann erfährt der Zapfen ν in seinen Lagern eine solche Drehung, daß die Greiferplatte v2 gegen die obere Greiferplatte v3 angedrückt wird, so daß der Flachs zwischen den beiden Greiferplatten Vs und v2 festgeklemmt wird, um bei der Weiterbewegung der Teile um das erforderliche Stück durch die Kluppe gezogen zu werden.
    Die Steckschlüsselspindel Q wird angehoben, sobald das Aufschrauben der Kluppe, das Durchziehen des Flachses und das Festschrauben der Kluppe vollendet ist, und zwar erfolgt das Hochheben der Spindel Q durch einen Vorsprung" s" (Fig. 8) der Kurvenscheibe 6", gegen welchen eine Rolle sr' anliegt, die an dem einen freien Ende eines zweiarmigen Hebels W angebracht ist. Der Hebel W drückt mit seinem gegabelten freien Ende gegen die Unterseite eines Bundes q2 der Steckschlüsselspindel Q. Diese Spindel wird gerade lange genug in gehobener Lage gehalten, um die Kluppen'weiter zu schalten, worauf die Spindel durch ihr Eigengewicht wieder niederfällt und ihre Arbeit von neuem beginnen kann.
    PateNT-A νSprüche:
    i. Hechelmaschine mit zwei Hechelwerken, in denen die Flachskluppen mit Hilfe auf und ab beweglicher Längskanäle das Fasergut den Hechelorganen übermitteln, wobei die Kluppen vom einen Hechelwerk zum anderen durch feststehende Querkanäle geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß von einer die Hauptwellen (B B1) der beiden Hechelwerke mittels Schrauben- oder Kegelräder antreibenden Querwelle (A) nicht nur die auf- und niedersteigenden Längskanäle (f) ihren Antrieb ableiten, sondern auch eine besondere, die ganze Maschinenlänge durchziehende Welle (C) in Bewegung gesetzt wird, welche in der Nähe der beiden Maschinenenden je eine Kurvenscheibe (K) dreht, von der alle wesentlichen Organe für die feststehenden Querkanäle ihren Antrieb erhalten.
  2. 2. Hechelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Zuführungsende der Maschine von der Kurvenscheibe (K) aus unter Vermittlung eines lose auf einer Welle (p1) sitzenden Winkelhebels (P), eines Gelenkes (p14z) und eines auf einer Welle (ps) lose sitzenden Hebels (p2) die erstgenannte Welle (p1) teilweise gedrehtwird und dabei die Steckschlüssel (Ii) angehoben, die Kupplung für die Steckschlüssel unter Vermittlung eines Hebelwerkes (pls h" hs) eingerückt sowie das Senken und Anheben eines Gehäuses (p11) für die obere Kluppenplatte überwacht wird.
  3. 3. Hechelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckschlüsselspindel (Q) an dem Wechselende der Maschine. in dem. einen und anderen Sinne mit Hilfe zweier Kegelräder (r1 r2) gedreht wird, welche auf einer Welle (H) , sitzen und mit einem Kegelrad (R) der Steckschlüsselspindel (Q) in Eingriff stehen, wobei das Kegelrad (r2) durch eine von einer Kurvenscheibe (S) aus überwachte Federkupplung (rs) und das Kegelrad (r1) von einer Federkupplung (T), die von der am Wechselende vorgesehenen Kurvenscheibe (K) abhängig ist, ihren Antrieb erhalten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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