DE203458C - - Google Patents

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DE203458C
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carriage
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
    • B28B11/165Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 203458 KLASSE 80 a. GRUPPE
Zusatz zum Patente 203457 vom 12. Oktober 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1907 ab. Längste Dauer: 11.Oktober 1921.
Der Gegenstand, der Erfindung ist eine Abänderung der Abschneidevorrichtung nach Patent 203457 in der Weise, daß der dort angewandte Antrieb durch den Fuß des Arbeiters ersetzt wird durch einen maschinellen Antrieb. Diese Abänderung ist von besonderem Wert für Ziegeleien mit großer Produktion, weil der Arbeiter durch den Fußbetrieb, namentlich durch den Vorschub des Wagens erheblich angestrengt wird. Nach der Erfindung ist das "Trittbrett durch einen Zylinder mit Druckkolben ersetzt und der Arbeiter hat nur noch einen kleinen Schieber für die Dampfverteilung zu bedienen. Der Arbeitsvorgang ist im Grunde derselbe wie bei der Vorrichtung des Hauptpatentes 203457.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen schematisch :
ao Fig. i, 3 und 5 den Abschneider im Querschnitt,
Fig. 2, 4 und 6 den Abschneider in Ansicht und
Fig. 7 den Abschneider im Grundriß.
In dem Dampfzylinder 16 bewegt sich der . Kolben 17, um dessen Kolbenstange 18 sich unten der Mitnehmer 19 legt. Oben trägt die Kolbenstange 18 eine Rolle 20, welche ein Seil führt, das einerseits am Zylinder 16 befestigt ist, anderseits über die Rolle 22 zum Abschneidebügel 3 geht. 23 ist der Einströmungskanal und 24 der Ausströmungskanal des Dampfes, dessen Verteilung durch den Schieber 25 ausgeübt wird. Die Schieberstange 26 greift in den auf der Steuerwelle 27 festsitzenden Hebel 28. Ein Gewicht 29 oder eine Feder ist bestrebt, den Schieber stets in die Stellung zu bringen, in welcher die Kanäle 23 und 24 miteinander in Verbindung stehen, also kein Dampf unter dem Kolben 17 stehen kann. Die Steuerwelle 27 ist an ge- eigneter Stelle mit einer Fußplatte für den Arbeiter versehen. An einem Arme des Zylinders 16 ist der Hebel 32 gelagert, durch welchen die Kolbenstange 18 frei hindurchgehen kann. Sobald aber der Mitnehmer 19 anstößt, wird der Hebel 32 mitgenommen, an dessen freiem Ende durch Bolzen die Zugstange 33 hängt und den durch Scharnier verbundenen Hebel 34 mitnimmt. Hebel 34 ist auf der Welle 35 festgekeilt, ebenso unterhalb des Wagens 2 der mit diesem durch Gelenkstange 37 verbundene Hebel 36. Der Wagen 2 wird, wie im Hauptpatent 203457, durch das Gewicht 15 stets in seine Anfangsstellung gezogen. Nur dann, wenn der Kolben 17 und dadurch der Mitnehmer 19 in die höchste Stellung gelangt, wird durch die Hebelübersetzung 32 bis 37 der Wagen 2 zum Abnehmen ausgefahren.
Der Arbeitsvorgang ist folgender: Läßt der Arbeiter mittels des Schiebers 25 Dampf unter den Kolben, so wird beim Aufwärtsgenen desselben durch das Seil 21 der Schneidebügel 3
(2. Auflage, atisgegeben am 23. Dezember igoSJ
herabgezogen (Fig. ι und 2). Ist der Tonstrang durchschnitten (Fig. 3 und 4), so kommt der Mitnehmer 19 in Tätigkeit und - zieht durch die Hebelübersetzung 32 bis 37 den Wagen vor, bis in dessen Endstellung (Fig. 5 und 6). Hat der Arbeiter die jetzt frei liegenden Steine abgenommen, so läßt er den Schieber 25 wieder los, der Dampf strömt ins Freie, der Kolben geht durch sein Eigengewicht und das des Gewichtes 10 wieder zurück und der Abschneidebügel 3 hoch. Hierbei wird aber der Hebel 32 durch Klinke 38, die sich beim Hochgehen unter ihn gelegt hatte, so lange zurückgehalten, bis die oben sitzende Gabel der Kolbenstange 18 die Klinke 38 zur Seite drückt. Es ist das erforderlich, damit zuerst der Schneidebügel zurückgeht und nicht der Wagen, andernfalls würde der Tonstrang durchschnitten werden. Nachdem der Wagen 2, an dem die Lager für den Abschneidebügel 3 befestigt sind, so daß derselbe die Vor- und Rückwärtsbewegung, des Wagens stets mitmacht, zurückgefahren ist, stößt schließlich der vorwärtstreibende Tonstrang
25' gegen eine Anschlagklappe des Wagens 2 und nimmt ihn mit. Von diesem Augenblick an ist der Abschneideapparat wieder in Tätigkeit zu setzen. Statt des Dampfes kann auch ein sonstiges Gas, Luft ο. dgl. von entsprechender Spannung verwendet werden. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ausführungsform der Abschneidevorrichtung an Ziegelstrangpressen gemäß Patent 203457, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschneidebügel durch ein über Rollen geführtes Seil mit der Kolbenstange (18) eines unter Dampf-, Luft-, Kohlensäure- o. dgl. Druck stehenden Kolbens (17) verbunden ist, während die Kolbenstange (18) zugleich durch einen an ihr befestigten. Mitnehmer (19) ihre Bewegung mittels Hebelverbindungen (32 bis 37) auf den Wagen überträgt, so daß beim Hochgehen des Kolbens der Bügel herabgezogen und dann der Wagen vorgeschoben wird, und daß beim Rückgang der Wagen (2) durch eine Klinke (38) so lange zurückgehalten wird, bis der Schneidedraht des Bügels (3) den Tonstrang nicht mehr berühren kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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