DE203457C - - Google Patents

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DE203457C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
    • B28B11/165Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203457 KLASSE SOa. GRUPPE
LEO MEWES in RETHEN, Leine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 19Ö6 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abschneidevorrichtung an Ziegelstrangpressen. Sie hat den großen Vorzug, daß zur Bedienung einschließlich des Ablegens der Steine nur ein Mann erforderlich ist. Die Ersparnisse an Löhnen sind hierdurch beträchtliche und erhöhen die Rentabilität der Ziegeleien.
•Wohl sind durch die Patentschriften 53948 und 154620 Ziegelabschneider bekannt geworden, die den bezeichneten Vorzug ebenfalls besitzen. Aber diese sind nach Ansicht des Erfinders für den Arbeiter geradezu gefahrvoll, weil der Abschneidevorgang von dem austretenden Tonstrang eingeleitet wird und es übergroßer Aufmerksamkeit seitens des Arbeiters bedarf, um die geschnittenen Steine schnell genug zu entfernen. Der Abschneidebügel kehrt zwangläufig zurück, ohne vom Arbeiter beeinflußt werden zu können und kann ihn leicht verletzen, falls er beim Abnehmen irgendwie gezögert hat. Der Abschneider nach der Erfindung beruht' auf anderem Arbeitsverfahren. Das Schneiden des Tonstranges wird unabhängig davon, wieweit der Strang vorgeschritten ist, vom Arbeiter selbst eingeleitet, und zwar so, wie es ihm paßt. Er braucht also nur dann zu schneiden und abzunehmen, wenn er dazu bereit ist. Verletzungen des Arbeiters irgendwelcher Art sind dadurch vollkommen ausgeschlossen.
Von den allgemein bekannten Vorrichtungen zum Abschneiden des Tonstranges der Ziegelmaschine unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die Bewegung des Abschneidebügels nicht unmittelbar von der Hand, sondern mittelbar durch den Druck des Fußes auf ein Trittbrett eingeleitet wird, das durch Schnüre und Rollen mit dem Bügel und dem Wagen verbunden ist.
In den Fig. 1 bis 8 der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar stellen:
Fig. i, 3 und 5 den Abschneider im Querschnitt und
Fig. 2, 4 und 6 im Längsschnitt dar.
Fig. 7 und 8 zeigen einen anderen Vorschubmechanismus des Wagens.
Die Fig. 1 bis 6 lassen drei verschiedene Stellungen der einzelnen Teile je nach dem Fortschreiten des Arbeitsvorganges erkennen, und zwar geben:
Fig. ι und 2 die Stellung vor Beginn des Schnittes,
Fig. 3 und 4 die Stellung, bei welcher der Tonstrang durchschnitten ist und der Vorschub des Wagens eingeleitet wird,
Fig. 5 und 6 die Stellung des Wagens am Ende, wenn die geschnittenen Steine abgenommen werden können.
Auf dem Gestell 1 läuft in bekannter Weise der Wagen 2 mit seinem Abschneidebügel 3. Der Abschneidebügel 3 ist durch eine Zugstange 4 mit einem Trittbrett 5 verbunden, das unter dem Abschneider zum Stande des Arbeiters führt. Tritt der Arbeiter auf das Brett 5, so wird der Bügel 3 herabgezogen und schneidet mit seinen Drähten den Tonstrang durch (Fig. 3 und 4). Es muß nun der Wagen 2
(2. Auflage, ausgegeben am 30. Dezember jgoS.J

Claims (1)

  1. vorgeschoben werden, um die Steine abheben zu können. Zu diesem Zwecke ist an dem Wagen eine Schnur 6 befestigt, die über die am Gestell I festen Rollen 7 und 8 zur Rolle 9 des Trittbrettes 5 und dann wieder nach oben zum Gestell 1 führt, an dem das andere Ende fest ist. Die Schnur ist so lang, daß sie · während des Schneidens schlaff hängt (Fig. 2), am Ende dieses Vorganges aber straff wird (Fig. 4) und bei weiterer Niederbewegung des Trittbrettes 5 den Wagen vorzieht (Fig. 6). Jetzt kann der Stein abgenommen werden. Läßt der Arbeiter das Trittbrett 5 los, so wird der Bügel 3 durch das nur in Fig. 1 dargestellte Gegengewicht 10, welches durch Schnur 11 und Rolle 12 mit ihm in Verbindung steht, wieder in seine Anfangsstellung zurückgezogen (Fig. ι und 2). Die über Rolle 13 geführte Schnur 14 trägt am anderen Ende das Gegengewicht 15, und dieses zieht in an sich bekannter Weise den Wagen 2 zwangläufig wieder zurück, wenn der Arbeiter das Trittbrett losläßt. Bedingung ist, daß der Vorschub des Wagens erst dann eintritt, wenn der Schnitt der Drähte beendet ist. Es kann dieses auch erreicht werden, daß mit dem Bügel eine Zahnstange 16 verbunden ist, die im gegebenen Augenblick in das ebenfalls verzahnte Laufrad 17 greift. Die Verwendung von Zahngetrieben zur Bewegung des Wagens ist an. sich bekannt. Damit beim Rücklauf keine Störung eintreten kann, empfiehlt es sich, die Zahnstange 16 pendelnd am Bügel 3 aufzuhängen und einen Anschlag zu geben.
    Der Arbeitsvorgang ist also folgender: Durch Tritt auf das Brett legt sich der Bügel nieder, schneidet, fährt zuletzt den Wagen aus, und nachdem die Steine abgenommen sind, gehen Bügel und Wagen nach Loslassen des Trittbrettes, durch Gegengewicht gezwungen, wieder zurück.
    Pate ν τ-An SPRU c H :
    Abschneidevorrichtung an Ziegelstrangpressen, deren Wagen sich selbsttätig nach der Stellung des Schneidebügels einstellt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite der Abschneidebügel durch eine Zugstange und der Wagen durch eine Schnur mit einem Trittbrett verbunden sind, während auf der anderen Seite' der Abschneidebügel und der Wagen unter der Einwirkung von Gegengewichten stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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