AT91620B - Torfstechmaschine. - Google Patents

Torfstechmaschine.

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AT91620B
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Bayerisches Bergaerar Vertrete
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Torfstechmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Torfstechmaschine, die während des Arbeitsvorganges längs des Torf- stiches stetig fortschreitet und entsprechend dem Abbau des Torffeldes für die Tiefen-und Breitenwirkung derart verstellt werden kann, dass die den fortlaufenden Arbeitsvorgang störenden Nebenarbeiten, wie
Abrasen, Gleisverlegen, Befestigen des Torfstosses gegen den Druck der Maschine usw. nicht allzuhäufig   vorgenommen werden müssen. 



  Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass an dem zum stetigen Längsverfahren eingerichteten  
Gestell ausser einer den Unterschnitt ausführenden Kreissäge ein Stechmesser in einem Träger angeordnet   ist, der in besonderen Führungen unter Einfluss eines Kurbelgetriebes od. dgl. und einer Kulissensteuerung abwechselnd vertikale Stichbewegungen und horizontale Relativbewegungen in zurückbleibendem und einholendem Sinn gegenüber dem sich stetig verschiebenden Maschinengestell ausführt.   



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 eine solche Maschine, u. zw. besonders das Maschinengestell in Seiten-und Vorderansicht. Die Fig. 3,4 und 5 zeigen in zusammengehörigen Rissen die Führungen und Antriebseinrichtungen für den   Messerträger. Fig. 6   gibt in grösserem Massstab eine Ausführungsform der den Messerträger bewegenden Schubstange wieder. 



   Die Maschine ruht auf einem Fahrgestell   1,   das auf einem längs des Torfstiches verlegten Gleise durch irgendwelche motorische Einrichtung stetig verfahrbar sein soll. Auf dem Fahrgestell 1 ist ein 
 EMI1.1 
   Messerträger jazz   der durch einen Führungsrahmen   Iti   in senkrecht zueinander stehenden Sehlitten-   führungen 17 und 18 am Arbeitsgestell 6 beweglich gelagert ist. An dem Messerträger 15 sind mindestens zwei senkrecht zueinander stehende Messer zur gleichzeitigen Ausführung des Mittel-und Querschnittes   
 EMI1.2 
 

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 des letzteren das Rad 22 wirkungslos an ihm vorbeiläuft, bis wieder die Verzahnungen beider Räder erneut zum Eingriff kommen. Dies soll immer in der in Fig. 3 wiedergegebenen oberen Totpunktlage der Kurbel 20 der Fall sein.

   Auf der Radscheibe 22 sitzt ein Kurvennocken 23, der mit der an dem Führungsrahmen 16 angeordneten Nase 24 in Berührung kommen kann. Die Wirkungsweise dieser Einrichtungen im Zusammenhang mit der fortschreitenden Bewegung   der ganzen Maschine längs   des Torfstiches ist folgende :
Die   Kreissäge H unterschneidet   infolge der stetigen Fortbewegung des   ga.   nzen Maschinengestelles die Torfschicht, u. zw. gegenüber dem Stechapparat vorauseilend. Kommen die Räder 21 und in dem in Fig. 3 wiedergegebenen Augenblick in Eingriff, so wird der   Messerträger- ? J durch   die Kurbel 20 nach untengestossen und seine Messer schneiden die   Torfstücke   aus.

   Im Fortgang der Ritzeldrehung 
 EMI2.1 
 folgenden Schnittes dient die Kulissensteuerung 23, 24, deren Kurvennocken   23   derart geformt ist, dass er die Nase 24 und damit den   Messerträger   15 so weit vorschiebt, dass die Relativbewegungen (Fort- 
 EMI2.2 
 vermieden bleiben ; denn die in den Führungen 17 und 18 gegeüber dem Gestell möglichen Relativverschiebungen in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen haben zur Folge, dass sich solehe Stossursachen in Verschiebungen auswirken. Für den gleichen Zweck und, um insbesondere die Messer gegen die schädigenden Einflüsse von harten Widerständen im Boden zu schützen, ist die Schubstange 19 derart gestaltet, dass sie im   Überlastungsfalle   einknickt oder sich wirkungslos in sich verschiebt, um dann wieder selbsttätig in die Arbeitsstellung zu gelangen.

   Die letztere   Ausführungsform   ist in Fig 6 besonders wiedergegeben. Dort besteht die Schubstange aus zwei teleskopartig ineinandergefügten Teilen 25 und 26, die durch einen einseitig mit   Keilfläche   versehenen, auswechselbaren Riegel 27 miteinander verbunden sind. Dieser Riegel wird durch eine Feder   28,   die durch die Haube 29 nachgestellt werden kann, in eine Einkerbung des Teiles 25 gedrückt und legt sich gegen den anderen Teil 26 an. Übersteigt die auf den Riegel 27 wirkende Horizontalkomponente des Schubstangendruckes den Riegelvorschub, so weicht der Riegel 27 zurück und die Schubstangenteile   25   und 26 schieben sich ineinander, ohne die Messer weiter zu bewegen.

   Im weiteren Verlauf der Kurbelbewegung wird die Schubstange wieder gestreckt, der Riegel 27 schnappt wieder in seine Haltung ein und die Vorrichtung kann den folgenden Stich ausführen. 



   Die zur Lostrennung des Torfstückes nötigen Schnitte werden, soweit sie durch Messer bewirkt werden, zweckmässig gleichzeitig ausgeführt, denn dadurchwirdinfolge der zusammenwirkenden Reaktionen des   Torfstüekes   auf die Kompressionen der Schnitte hin ein leichtes Loslösen der Stücke vom Messer erreicht. Deshalb ist der Messerträger, wie oben erwähnt, mit mindestens zwei Messern ausgerüstet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 an dem ein Messerträger in Führungen beweglich angeordnet ist, in denen er unter Einfluss eines Kurbelgetriebes od. dgl. und einer Kulissensteuerung abwechselnd lotrechte   Stichbewegungen   und wagrechte 
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 bewegenden Maschinengestell   ausführt.  

Claims (1)

  1. 2. Torfsteehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentlichen Schneidwerkzeuge an einem gesonderten Rahmen (6) angeordnet sind, der gegenüber dem Fahrgestell (1) der Maschine in den zu dessen Bewegungsrichtung senkrechten beiden Raumrichtungen mit Hilfe von Sehraubenspindeln od. dgl. verstellbar ist.
    3. Torfstechmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell (1) mit einem in seiner Ausladung veränderlichen Ausleger (2) versehen ist, an dem der die Schneidwerkzeuge tragende Rahmen (6) hängt. EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> Ausgangsstellung aus zu einer vollen Umdrehung gezwungen wird mit darauffolgendem Stillstand der Drehung, während welchem von dem gleichen Antrieb (22) aus eine wagrechte Vorwärtsverschiebung des Messerträgers (15) nach Massgabe der gewünschten Stichlänge erfolgt.
    6. Torfsteohmasehine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das treibende Rad (22) des Lückenzahngetriebes mit einem Kurvennocken (23) ausgestattet ist und dass an dem Messerträger (J J eine mit diesem Nocken zusammenwirkende Nase (24) angeordnet ist, beides derart, dass im Zeitrauht des Stillstandes der Kurbel (20) der Kurvennocken (23) den Messerträger (15) nach Massgabe der Stichlänge in der Bewegungsrichtung der Maschine nach vorwärts verschiebt.
    7. Torfstechmaschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (IS1) zwischen Messerträger (15) und Kurbel (20) aus mindestens zwei durch einen Riegel versperrten Teilen besteht, welcher Riegel sich infolge überlastenden Druckes bei der Stossbewegugn der Stange selbsttätig löst und bei der darauffolgenden Hubbewegung der Stange wieder schliesst.
    8. Torfstechmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange aus zwei teleskopartig ineinander steckenden Teilen (25, 26) besteht, die durch einen unter regelbarem Federdruck stehenden Keilriegel (27) zu Druck-und Zugübertragungen verbunden sind. EMI3.1
AT91620D 1920-11-19 1921-11-16 Torfstechmaschine. AT91620B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031759B (de) * 1955-11-07 1958-06-12 Heseper Torfwerk Ges Mit Besch Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Stechen, Heben und Absetzen von Torfsoden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031759B (de) * 1955-11-07 1958-06-12 Heseper Torfwerk Ges Mit Besch Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Stechen, Heben und Absetzen von Torfsoden

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