DE256232C - - Google Patents

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DE256232C
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Germany
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cutter
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cutting
brick
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
    • B28B11/125Cutting-off protruding ridges, also profiled cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1911 ab.
Zur Herstellung von Strangfalzziegeln, welche mit beinahe über die ganze Ziegellänge sich erstreckenden Eindrücken versehen sind, wurden bisher Pressenmundstücke mit veränderliehen Mündungsquerschnitten verwendet. Die dadurch bedingten Ubelstände, hauptsächlich die Notwendigkeit einer besonderen Bedienung der Mündungsregelung und das nur schwer zu erzielende genaue Zusammenarbeiten der letzteren und des Abschneidetisches zu umgehen, ist Zweck der Erfindung, die sich von den bereits bekannten Abschneidetischen ähnlicher Art dadurch unterscheidet, daß der Nasenschneider mit den Eindrückrollen derart verbunden ist, daß beim Einrücken des Nasenschneiders in die Schneidlage die Eindrückrollen gegen den Tonstrang gepreßt werden.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt der Maschine nach der Schnittlinie C-D der Fig. 2, während in
Fig. 2 ein Längsschnitt nach A-B zur Darstellung gebracht ist. Die
Fig. 3 zeigt den Querschnitt des Tonstranges vor dem Durchgang durch die Abschneide- und Eindrückvorrichtung, während in
Fig. 4 der Querschnitt des fertigen Ziegels dargestellt ist.
Die Längsholme α des die Vorrichtung tragenden Gestelles sind gleichzeitig als Laufschienen für die Räder b des Wagens c ausgebildet. Der Wagen c trägt nun mittels der Stehsäulen d in der Höhe verstellbare, durch Träger miteinander verbundene Führungsschienen f. Die auf denselben laufenden Rollen g sind durch die Achse h miteinander verbunden. Unterhalb des Wagens c ist die Achse i aufgehängt, die durch zwei Bügel k starr mit der Achse h verbunden ist. Außerdem sind zwischen die Achsen h, i noch zwei Abschneidedrähte I in entsprechendem Abstande gespannt. An der vorderen, d. h. der der Strangpresse zugekehrten Schiene f2 ist mittels eines kurzen Zwischenstückes der Hebei m aufgehängt, der durch den Arm η den Bügel 0 und mit diesem den drehbaren, die Eindrücke erzeugenden Walzenkörper p trägt. Die beiden Führungen q sichern dem Bügel 0 die gewünschte Lage. Durch die in ihrer Länge verstellbare Stange r ist der Hebel m mit einem zweiten, den Nasenabschneider j tragenden Hebel s, der in t gelagert ist, verbunden. An dem Ende des Hebels s ist dann noch ein Gegengewicht u nebst Handgriff ν angebracht. Um für den Tonstrang während der Erzeugung der Eindrücke ein geeignetes Widerlager zu haben, sind an der hierzu benötigten Stelle einige Rollen weggelassen, und statt ihrer ist ein in der Mitte völlig getrennter.■-Tisch w, der durch die Eisen # gehalten vvird, angebracht. Um ein leichtes Gleiten ' des Tonstranges zu ermöglichen, wird die Tischplatte am besten von in üblicher Weise schuppenartig übereinanderliegenden Blechen y gebildet, zwischen denen zugeführtes Wasser austreten und eine Schmierung bewirken kann. Die auf dem Wagen c noch befestigten RoI-
len ζ sind zweckmäßigerweise in der Mitte geteilt und freitragend gelagert, damit der Nasenwulst ungehindert hindurchtreten kann.
Der Arbeitsgang ist nun folgender:
Der Wagen c wird auf den Schienen a so weit gegen die Strangpresse geschoben, als dies der winkelförmige Anschlag U1 gestattet. Der durch das Pressenmundstück auf den in Fig· 3 gezeigten Querschnitt gebrachte Tonstrang läuft über die ersten beiden Rollen auf den Blechbelag y des Tisches w. Zu gleicher Zeit hebt der Arbeiter den Handgriff ν in die Höhe und bringt dadurch den Nasenabschneider j und die am besten aus Gips gefertigte Eindrückwalze ft in die Arbeitsstellung. Dadurch wird der Nasenwulst abgetrennt und die Oberfläche des Ziegels mit den entsprechenden Eindrücken versehen. Wenn der durch die Walze gelaufene Tonstrang ungefähr die durch den hinteren Abschneidedraht I bestimmte Länge erreicht hat, läßt der Arbeiter den bisher festgehaltenen Wagen und gleichzeitig den Hebel s los, Eindrückwalze und Nasenabschneider schalten sich aus, der Wagen fährt mit der Geschwindigkeit des Tonstranges langsam vorwärts, und der Arbeiter kann durch Umlegen des Bügels k das Abschneiden des Ziegels besorgen. Hierauf fährt der Arbeiter den Wagen wieder zurück, und der geschilderte Vorgang wiederholt sich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ziegelnasenabschneide- und Nuteneindrückvorrichtung an Strangfalzziegel-Abschneidetischen, dadurch gekennzeichnet, daß der Nasenschneider (j) mit den Eindrückrollen (ft) so verbunden ist, daß beim Einrücken des Nasenschneiders (j) mittels des Handhebels (s) in die Schneidlage die in senkrechten Führungen (q) unter Vermittlung eines Bügels (0) auf und ab beweglichen Eindrückrollen (p) mitteis des · Hebelwerkes (r, m, n) gegen den Tonstrang gepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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