DE2012167A1 - Pf 17.03.69 V.St.v.Amerika 807929 Neue Steroide und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Pf 17.03.69 V.St.v.Amerika 807929 Neue Steroide und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
DR. JUR. DIPL-CHEM. WALTER BEIt ALFRED HOEPPENER
DR. JUR. DIPL-CHEM. H.-J. WOLFP DR. JUR. HANS CHR. BEIL
623 FRANKFURTAM AAAIN-HOCMST
Unsere Nr. 16100
kl3. März 1970
The Upjohn Company
Kalamazoo, Mich., V.St.A.
Kalamazoo, Mich., V.St.A.
Neue Steroide und Verfahren zu ihrer Herstellung .
Die Erfindung betrifft neue, physiologisch aktive Steroide, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie neue Zwi schenprodukte
für ihre Herstellung. Sie betrifft insbeson dere die Herstellung von Steroiden der allgemeinen Formel
H1 (OH2Jn - Ος-
OR5
CH,
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in der R-, und R2 gleich oder verschieden sein können und
Wasserstoffatome, Alkylgruppen mit weniger als 9 Kohlenstoffatomen
oder Phenylgruppen, R, und R^ Wasserstoff atome
oder niedere Acylgruppen bedeuten, η 2, 3 oder 4 und χ 0, 1/2, 1, 1 1/2 oder 2 darstellt.
Mit Ausnahme des 25-Hydroxycalciferols, bei dem R,
und R2 Methylgruppen sind, η = 3 und χ = ο bedeutet und
R, sowie Rc Wasserstoffatome sind, sind alle Verbin düngen
gemäß obiger Formel neu. Von den neuen Verbindungen besitzen die Hydrate sowie andere strukturelle Derivate
die nachstehend beschriebenen Wirksamkeiten und Verwen dungszwecke sowie die aus der nachfolgenden Beschreibung
hervorgehenden, ihnen eigentümlichen Vorteile gegenüber 25-Hydroxyealciferol.
Als Acylreste werden solche von Kohlenwasserstoffcarbonsäuren mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen, z.B.
von niederen Alkancarbonsäuren wie Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure und tert.-Pentancarbonsäure, der niederen
Alkancarbonsäuren, der monocyelischen Arylcarbon säuren,
wie z.B. Benzoesäure und Toluylsäure, der mono cyclischen
Aryl-niedrig-alkancarbonsäuren, wie z.B. Phenylessigsäure
und ß-Phenylpropionsäure, der Cycloalkan- und der Cycloalkenearbonsäuren bevorzugt. DLe Alkylreste sind
Kohlenwasserstoffalkylreste mit weniger als 9 Kohlenstoffatomen, z.B. als niedere Alkylreste wie Methyl-, Äthyl-,
Propyl-, Isopropyl-, Butyl - oder Octylreste und als niedere Cycloalkylreste wie Cyclopropyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexylreste.
Die erfindungsgetnäßen Enurredukte stellen pl -:lologisch
aktive Steroide mit Vitamin-B--artiger Wir*·, jtjn
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IU M Ib/
dar, d.h. sie fördern die intestinale Wiederaufnahme von
Calcium sowie die Freigabe von Calcium aus den Knochen. Bei der Behandlung von Krankheiten wie chronisches Versagen
der Nieren, Hypoparathyreose, sekundäre Hyperparathyreose, Knochenerweichung, Rachitis, durch Corticoid
herbeigeführte Osteoporose, Osteoporose nach der Menopause od. dgl., können die erfindungsgemäßen Endprodukte
an die Stelle von Vitamin-D-Substanzen treten und diese ersetzen. Des. weiteren werden erfindungsgemäß Zusammensetzungen
zur Verhütung von Osteoporose während der Behandlung mit Corticosteroiden unter Verwendung der vorliegenden
Endprodukte bereitgestellt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können ent sprechend
den nachstehenden Gleichungen, ausgehend vri
einer 3-Hydroxychola-5,7-diensäure (I) und ihren funktioneilen Derivaten hergestellt werden. Die Choladien säuren
(I) können gegebenenfalls aus den entsprechenden Cnol-5-en-säuren (VII) durch Bromierung und Bromwasser stoffabspaltung
gemäß Fieser und Fieser, "Steroids", Reinhold Publishing Corporation, New York, (1959) Seite
157-161, hergestellt werden. Die Bromierung erfolgt gewöhnlich in einem inerten Lösungsmittel (zt-B. Tetrachlorkohlenstoff,
Chloroform, Methylenchlorid, Benzol, Petroläther) mittels eines Allyl-Bromlerungsmittels wie N-Broa1.-succinimid,
N-Bromacetamid, l,3-Dibrom-5,5-dimethylhydäntoin
usw.. Die Bromwasserstoffabspaltung kann mit Hilfe einer organischen Base wie Collidin oder mit einem
Trialkylphosphit wie Trimethylphosphit in einem inerten
hochsiedenden Lösungsmittel wie Xylol vollzogen werden., Vorzugsweise erfolgen Bromierung und Bromwasserstoffabspaltung
nach dem in HeIv. Chim.Acta, Bd. 41, S. 70 (I9!?ö)
beschriebenen Verfahren.
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Die erfindungsgemäßen Verfahren können durch folgende
Grleichungen dargestellt werden:
(CH2Jn-OO2R4
OR
R3O
IV
(CH2)n-COA
,l CH2Jn-O- OR5
R2
0098A0/21O8
Rl
III
In den Verbindungen gemäß Formeln I-III ist R. ein
Was s erst off atom oder eine Alkylgruppe mit weniger als 9
Kohlenstoffatomen, während x,
genannte Bedeutungen besitzen.
genannte Bedeutungen besitzen.
R2
R, und Ec vor-
In der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine funktionell substituierte 3-Hydroxychola-5,7-diensäure
(I) vorzugsweise in Form ihres Methylesteracetats oder Methylester-3-tetrahydropyranyläthere mit
Alkylmagnesium-halogenid (R1MgX), wobei X Chlorid, Bromid
oder Jodid (z.B» Methylmagnesiumbromid, Äthylmagneaium chlorid,
Propylmagnesiumjodid) bedeutet, oder mit niedrig-Alkyllithium (z.B. Methyllithium) zu einer Verbindung
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der Struktur IV umgesetzt, in der R. und Rp gleich sind.
Eine Verbindung der Struktur IV wird nach bekannten Verfahren zur Umwandlung von 7-Dehydrocholesterin in Vitamin
D, und von Ergosterin in Vitamin ^ unter Anwendung
aktinischer Strahlung einschl. Wellenlängen von nahezu
280 Jhu, unter Bildung von 9»10-8eco-3teroid-trien
der Struktur (V) bestrahlt. Vorzugsweise, und dann, wenn Verbindung V in relativ reiner Form anfallen soll, wird
die Temperatur der Bestrahlungsumsetzung unter 50° gehalten. Anschließend erwärmt man das 9,10-Seeo-steroidtrien
der Struktur V auf über 50°c, vorzugsweise auf 60-90 C, wodurch die Doppelbindung in V isomeriert wird
und ein Gleichgewichtsgemisch aus V und VI entsteht.
Das G-leichgewiehtsgemisch V und VI besteht zu mindestens
50 #, günstigenfalls zu 75 $>
oder mehr aus Verbindung VI.
Die Verbindung der Struktur VI wird gereinigt und von der Verbindung V sowie von anderen Doppelbindungsisomeren durch Kristallisation ihres Hydrates und durch
Chromatographie abgetrennt. Als Adsorbtionsmittel für die Chromatographie können u.a. Magnesiumsilikat, Ton erdef
Kieselsäure oder Silicagel verwendet werden. Diejenigen chromatographischen Fraktionen, die die Verbindung
der Struktur VI in von Verunreinigungen relativ freier Form enthalten, werden vereinigt und aus einem
wasserhaltigen Lösungsmittel umkristallisiert. Einem wesentlichen Teil der Erfindung liegt die Entdeckung zugrunde,
daß sich 25-Hydroxychol«calciferol sowie andere
Verbindungen der Struktur VI in Foim ihrer Hydrate kristallisieren und durch Kristallisation reinigen lassen,
wohingegen das wasserfreie, durch Blunt et al. (Biochem. Tx 3317 1968) isolierte 25-Hydroxyeholecalciferol eine
Reinigung mit Hilfe einer komplizierten Kieselsäure-
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Adsorptionsehtromatograpitie /"vgl. J. Lxpid Res. Bd. 7j.
S. 739s 1966) J erforderlich machte und in Form eines Öles anfiel.
Ss wurde gefunden, daß Verbindungen der Struktur VI
als wasserfreie Stoffe sehr schwer kristallisieren, in Form ihrer Hydrate aber rasch kristallisiert und gereinigt
werden können. Das 25-Hydroxycholecalciferol (VI)
kann also nicht in kristalliner Form aus wasserfreien Lösungsmitteln wie wasserfreiem Methanol, wasserfreiem
Äthanol, Äther, -Methylenchlorid, wasserfreiem Aceton, Petroläther, Äthylacetat und dergl. gewonnen werden.
Doch ist das 25-Hydroxycholecalciferolhydrat nach Zusetä
von Wasser au mit Wasser mischbaren wie auch niehtmisehbaren
Lösungsmitteln leicht erhältlich. Kristallines 25-Hydroxyeholecalciferol-Hydrat
sowie andere Hydrate von Verbindungen der Struktur VI enthalten 0,5 bis 2,0 Mole
Wasser; sie lassen sieh .— bei gleichen biologischen
Eigenschaften wie die wasserfreien Verbindungen der Struktur VI - rascher reinigen und sind beständiger und weniger
empfindlich gegen Autoxydation.
Wasserfreies 25-Hydroxycholecalciferol (Vl) sowie
andere Verbindungen der Struktur VI lassen sich aus ihren Hydraten gewinnen. Eine Lösung von 25-Hydroxycholecalciferol-Hydrat
und anderen Hydraten von Verbindungen der Struktur VI in einem organischen Lösungsmittel (wie
z.B. Methylenchlorid, Äther, Äthylacetat, Benzol und dergl.) wird mit Hilfe eines Trockenmittels (z.B. Hatriumsulfat,
Magnesiumsulfat, Calciumcarbonat, Molekular sieben)
getrocknet, filtriert und bei Temperaturen unte:..
800C zu einem nielrfckristallinen Rückstand der wasser freien
Verbindungen gemäß Struktur VI eingedampft. Man kann
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aber auch Hydrate von Verbindungen der Struktur VI da durch trocknen, daß man sie längere Zeit unter einem
Hochvakuum auf Temperaturen unter 85 C hält, wonach nichtkristalline Rückstände der wasserfreien Verbindungen der
Struktur VI anfallen. Hydrate von Verbindungen VI können auch durch verlängerte Trocknung in einem Exsikkator,
der ein Trockenmittel, vorzugsweise ein nicht-saures Trockenmittel (z.B. Kaliumhydroxyd) enthält, unter Er halt
der nichtkristallinen, wasserfreien Verbindungen der Struktur VI getrocknet werden.
In Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
muß die Seitenkette der Verbindung VI entwickelt und das 5,7-Dien-System der Verbindung I in das umgelagerte 9,10-Secotrien-System
der Struktur VI übergeführt werden, "reckmäßigerweise und in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung geht man wie folgt vor: I ?>
IV » V —» VI. Doch ist die Reihenfolge nicht kritisch,
sie kann durchaus verändert werden. Dementsprechend
können 3-Hydroxychola-5,7-diensäure (I) wie auch ihre
funktionellen Derivate (I) als erstes bei Temperaturen von nicht mehr als 500C in beschriebener Weise unter Bildung
von 9il0-Secotrien der Struktur II bestrahlt werden.
Durch Erwärmung auf über 50 C entstehen die umgelagerten 9,10-Secotriene der Struktur III. Die Umsetzung von Verbindungen
der Struktur III mit Alkyl- oder Arylmagnesiumhalogenid
oder Alkyllithium - wie vorstehend im Hinblick aui die Umwandlung I j>
IV beschrieben - führt zu Verbinungen VI, die sich durch Chromatographie und durch
Überführung in ihre Hydrate reinigen lassen. Man kann abar auch die 9fl0-Secotriene der Struktur II mit Alkyl oder
Arylmagnesiumhalogenid oder Alkyllithium wie be -
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201216
bei f tfflperaturen v©n nieht mehr als §ÖÖÖ unter
Bildung v©n 9#I0-Seeotri©n der Struktur V behandeln,
dag gieh in fcegehriebener Weise in Verbindungen der Struktur
VI und deren entgpreehende Hydrate überfuhren läßt.
Verbindungen der Strukturen IV - Vl, in denen R^ « Hg»!
igt, erhält »an aug Verbindungen der Strukturen 1 - III dureh Reduktion mittels Lithiumaluminiumhydrid. Des weiteren
werden Verbindungen der Struktur IV aus Verbin düngen
der Struktur VII b dureh Broaierung und Breaiwagser*
stoffabspaltung, wie hinsiehtiieh I beschrieben, herge stellt.
In obigen Verfahren führt die Entwicklung der Seiten«
kette in Verbindungen der Strukturen IV - Vl (z.B. I —^ IV, υ —4 v, III —4 VI) au solohen Verbin düngen,
in denen die beiden Gruppen R^ und H2 gleioh
gind und alg niedere Alkyl-, oder Phenylgruppen oder als
Waggereteffateme vorliegen.
Zur Herstellung von Verbindungen der Struktur VI, in denen E1 ■ R2 ist, artigβen Funktionen R1 und B2 in getrennten
Stufen und nieht in einem einzigen Verfahrene gohritt
eingeführt werden. Demzufolge wird
(OHg)n-OO2H
009ΘΑ0/21Π8
(CH2Jn-COX
Vila
(CH2Jn-COR1
Ia
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_ 11 _
eine 3ß-Hydroxychol-5-en-säure (VII) und eine 3ß-Hydroxyehola-5,7-diensäure
(I), die am in 3-Stellung "befindlichen
Kohlenstoffatom durch niedere Alkyl- oder Aryl carbonsäure
(oder ggbf. Tetrahydropyranyläther oder Trimethylsilylätiier)
funktionell substituiert ist, mit Thionylchlorid, Thionylbromid, Phosphortrichlorid,
Phosphortribromid, Phosphoroxyehlorid, Oxalylchlorid und dergl. (vgl. Wagner und Zook, "Synthetic Organic
Chemistry", John Wiley and Sons, !Tew York, 1953» Seiten
546 - 557) unter Bildung des Säureehlorids oder Säure bromids
(VII1 und I1) von VII bzw. I umgesetzt. An schließend
wird das Säurechlorid oder Säurebromid (VII1
und I1 ) mit Dialkyl cadmium £ (R-^2CdJ nach dem in J. Am.
Chem. Soc. Bd.66^ S. 723 (1944) beschriebenen Verfahr ,
zu den entsprechenden Alkylketonen VIIa "bz-w. Ia umge setzt.
Die Behandlung der Verbindungen VIIa und Ia mit Alkyl- oder Phenylmagnesiumhalogenid (E2MgX), mit Alkyllithium
(z.B. CH5Li) oder mit Lithiumaluminiumhydrid wie
in Zusammenhang mit Verbindungen I, II und III beschrieben - führt zu den entsprechenden Verbindungen
VIIb bzw. IV. Durch entsprechende Wahl der aufeinanderfolgenden Alkylierungsmittel entstehen aus VIIb und IV ü
Verbindungen, in denen R-, und R_ verschiedenartig sind.
Liegt R^, als niederes Acylat (z.B. Acetat) vor, so
setzt· sich bei diesen Umwandlungen die Acylatgruppe mit dem Alkyl- oder Arylmagnesiumhalogenid, Alkyllithium
oder Lithiumaluminiumhydrid um, so daß nach ihrer Entfernung
Verbindungen der Strukturen IV, V bzw. VI entstehen, in denen R, ein Wasserstoff atom darstellt. Liegt
hingegen bei dieser Umwandlung R^ als H oder als eine
Ätherfunktion, z.B. als Tetrahydropyranyl- oder Trimethylsilylrest
vor, dann bleibt R^ unverändert.
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Liegt R, als Tetrahydropyranyl- oder Trimethylsilylrest
vor, so verringert sich die Menge Alkyl- oder Arylmagnesiumhalogenid
oder Alkyllithium, die zur Erzielung brauchbarer Überführungen von I —ϊ IV, II —* V und
III > VI erforderlich ist, um 50 % gegenüber der je -
nigen Menge, axe notwendig ist, wenn R-* eine niedere Acylgruppe
ist, und um 33»3 % gegenüber derjenigen Menge, die
bei R., = H nötig ist. Diese funktioneile Variante von R~ eignet sich insbesondere für die Herstellung von Verbindungen
der Struktur VI, in der die Gruppe R1 , R0 oder
14-3
beide mit C oder mit H markiert sind, wie z.B. dann, wenn R^ und R2 die Bedeutung CL haben, was z.B. bei 25,26- 025-Hydroxycholecalciferol (VI) der Fall ist. Die derart hergestellten Äther der Verbindungen mit den Strukturen IV5 V und VI werden zu den entsprechenden Verbindungen IV, V und VI, in denen R^ = H ist, solvoly -
beide mit C oder mit H markiert sind, wie z.B. dann, wenn R^ und R2 die Bedeutung CL haben, was z.B. bei 25,26- 025-Hydroxycholecalciferol (VI) der Fall ist. Die derart hergestellten Äther der Verbindungen mit den Strukturen IV5 V und VI werden zu den entsprechenden Verbindungen IV, V und VI, in denen R^ = H ist, solvoly -
;srt, indem :nan sie in Lösung in einem organischen
Hydroxyl-Lösungsmittel (z.B. Methanol) mit einer schwa chen dänre wie Essigsäure, Ameisensäure, p-Toluolsulfonsäure
behandelt, bis die Äthergruppe entfernt ist. Eventuell kann auch Wasser oder eine Lewis-Base (z.B. Dimethylformamid)
zugegen sein. Obgleich obige Äther unter Verwendung einer starken Säure auch in Alkohole (IV, V
und VI), in denen R-* = H ist, überführbar sind, so muß
doch dafür Sorge getragen werden, daß die tertiäre Hydroxylgruppe in der Seitenkette nicht dehydratisiert
-.,;d die Kerndoppelbindungen nicht umgelagert werden. Die Sol-vül^se wird daher vorzugsweise bei niedrigeren Temperaturen
(z.B. nicht über 40 C) vollzogen, und sie soll beendet werden, sobald die Analyse (z.B. Dünnschicht-Chromnt^graphie)
ergibt, daß die Solvolyse im wesentlichen rollständig ist.
Verbindungen I - VI, in denen R, ein Wasserstoff-
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atom darstellt, können durch Umsetzung mit überschüssigeni
niedrig-Acylanhydrid oder niedrig-Acylhalogenid (z.B. Acetylanhydrid, AcetylChlorid, Propionsäure anhydrid,
Octansäureanhydrid, Cyclopentyl-propionyl chlorid und dergl.) vorzugsweise in Gegenwart einer tertiären
organischen Base (z.B. Pyridin, Triäthylamin) und
bei einer Temperatur von 0 bis 60 C zu Verbindungen der Strukturen I bis VI, in denen R-. eine niedere Acylgruppe
ist, verestert werden. Gewünsehtenfalls kann die nach bekannten
Verfahren erfolgende Veresterung in einem inerten Lösungsmittel durchgeführt werden. Verbindungen der
Struktur IV - VI, in denen R-, und R1- Wasserst off atome
sind, enthalten zwei Hydroxylgruppen; sind nun R1 und R«
niedere Alkyl- oder Phenylreste, so wird durch obige Veresterung lediglich R, in die Estergruppe übergeführt.
Wird jedoch hierbei die Veresterungstemperatur auf 65 bis 100 C erhöht, dann werden sowohl R^ als auch Rc.in die
Estergruppe übergeführt, und zwar auch dann, wenn R-, und
R2 niedere Alkyl- oder Phenylreste darstellen. Wenn eine
oder mehrere der Gruppen R1 und Rg Wasserstoffatome sind,
dann werden durch obige Veresterung ebenfalls beide Gruppen R~ und R^ in die Estergruppe übergeführt. Wird
aber anstelle eines Überschusses etwa ein Äquivalent Acylanhydrid oder Acylhalogenid eingesetzt, so entstehen
Verbindungen der Struktur IV-VI, in denen eine der Gruppen R, und Rc als Wasserstoffatom und eine als Acylgruppe,
d.h. in Form des Monoesters, vorliegt. Diese Produkte
lassen sich durch Chromatographie über Florisil (Magnesiumsilikat)
oder Kieselgel trennen .und reinigen. Die hierbei anfallenden Stoffe verteilen sich gewöhnlieh recht gleichmäßig
zwischen dem 3-Monoester und dem 25-Monoester.
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U I Z. I U /"
Verbindungen der Strukturen l - YI, in denen R^
eine niedere Acylgruppe bedeutet, werden nach bekannten Verfahren zu Verbindungen der Struktur I-VI, wobei f
R, ein Wasserstoffatom bedeutet, hydrolysiert. Verbin düngen
der Strukturen I-VI sind etwas säureempfind lieh und können sich zersetzen, wenn übermäßig Säure verwendet
oder bei zu hohen Temperaturen gearbeitet wird. Daher verfährt man vorzugsweise unter Anwendung der bekannten
Bedingungen für basische Hydrolyse. Demgemäß werden Verbindungen der Strukturen I-VI, in denen IU eine
niedere Acylgruppe bedeutet, durch Behandlung mit einer starken Base in einem organischen Hydroxyllösungsmittel
in Verbindungen der Struktur I-VI übergeführt, in denen R, ein Wasserstoffatom bedeutet. Geeignete Basen sind
z.B. Natriummethoxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Bariumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumbicarbonat und
dergl..
Beispiele geeigneter Lösungsmittel sind Methanol, Äthanol, Isopropanol, wässriges Tetrahydrofuran, wässriger
tert.-Butylilkohol od. dgl.. Für die Umwandlung
von Verbindungen der Strukturen I-III, in denen R* eine
niedere Acyl- und R. eine niedere Alkylgruppe bedeuten, in Verbindungen der^Struktur I-III, wobei R, = H ist,
verwendet man als Base vorzugsweise das Natriumsalz des Alkohols R4OH und als Lösungsmittel den Alkohol R^OH, um
eine Modifizierung der Seitenkette zu verhindern. Sind in den Verbindungen der Strukturen IV-VI sowohl R* als
auch Rc niedere Acylgruppen und R1 sowie R2 niedere Alkyl-
oder Phenylgruppen, dann kann das Ausmaß der Hydrolyee
durch DUnnschloht-Ghromatographie verfolgt und jene
unterbrochen werden, sobald R* in H übergeführt ist, wobei
R5 als niedere Acylgruppt verbleibt. Zu diesem Zweck
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werden als Basen Natrium- oder Kaliumbicarbonat und Natrium-
oder Kaliumcarbonat bevorzugt.
Die letrahydropyranyläther und Irimethylsilyläther
der Verbindungen I - III werden aus den entsprechenden Verbindungen I - III, in denen IU Wasserstoff darstellt,
so hergestellt, daß man bekannte Verätherungs umsetzungen
unter Verwendung von Dihydropyran und eines sauren Katalysators bei milden Bedingungen durchführt
und diese abbricht, sobald die Verätherung vollständig
ist. Unter Verwendung obiger Stoffe entstehen dabei die Tetrahydropyranyläther, während bei Einsatz von Tri methylsilylchlorid
und einem Amin oder Hexamethyldis? ".«,aan
die Trimethylsilyläther anfallen.
Die Überführung von Säuren der Struktur I-III (R. » Hi
in Ester der Struktur I - III (R*= niedere Alkylgruppe)
erfolgt nach bekannten Verfahren, insbesondere durch Umsetzung der Säure mit einem Diazoalkan oder mit einem Alkohol
in Gegenwart eines Veresterungsmittels, wobei dis Ester in vorstehend beschriebener Weise aus dem Reaktionsgemisch gewonnen und durch chromatographische Verfahren
abgetrennt -werden können.
Die erfindungsgemäßen Produkte, d.h. Verbindungen, der Struktur VI und ihre Hydrate stellen nützliche Vitamin-
und Ernährungsfaktoren für den Menschen und für alle
Arten in tierärztlicher Sicht dar und können bei Vitamjn-
und Ernährungsbehandlungen von Vögeln, Säugetieren und des Menschen anstelle von und in Verbindung mit Vitamin Dp3
D-, und D. verwendet werden. Vögel können mit Vitamin
D2 und D^ nicht wirksam behandelt werden. Verbindungen VI
und ihre Hydrate zeichnen sich daher bei Vögeln durch eine
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viel größere Wirksamkeit als die Vitamine D* und D, aus.
Die Wirksamkeit der Verbindungen VI und ihre kristallinen Hydrate wird nach dem Linientest-Verfahren (U.S.
Pharmacopeia, 1955» XV, 14. revidierte Ausgabe, Eaton, Pa., Mack, Seite 889) ermittelt und in Internationalen
Einheiten (I.U.) ausgedrückt. Verbindungen VI und ihre Hydrate ersetzen Vitamine D0 , D-, und D. bei Vögeln,
Säugetieren und beim Menschen auf der Basis vergleich barer internationaler Einheiten in den Formen üblicher
Einheitsdosierung wie Kompretten, dragierte Tabletten,
harte oder weiche elastische ßelatinekapseln, in Pro pylenglycollösung,
Öllösung, wässriger Suspension, in mit Stärkungsmitteln versehenen Nahrungsmitteln und dergl..
Des weiteren können unter Verwendung von Verbin düngen VI und ihrer Hydrate Vormischung en für stärkende
Nahrungsmittel für Vögel, Säugetiere und für den Menschen hergestellt werden. Eine zweckmäßige Verabreichung
ist z.B. der orale, bukkale und parenterale Weg (intramuskulär, subkutan und intravenös).
Die Entdeckung der Hydratformen der Dihydroxy-Verbindungen
der Struktur VI sowie die Auffindung von Verfahren zu ihrer Herstellung stellen einen nützlichen Erfindungsaspekt
dar. Wie in den nachstehenden Beispielen dargetan wird, sondern sich diese kristallinen Formen
rasch von Reaktionsgemischen und von Lösungen ab. Man hat somit die Möglichkeit, derartige Verbindungen VI zu
reinigen und sauber von Gemischen abzutrennen, die sehr verschiedene organische oder anorganische Verunreini gungen
enthalten. Die genannten Stoffe sind in allen wesentlichen Hauptzügen in gleicher Weise wirksam wie die
wasserfreien Verbindungen, z.B. wasserfreies 25-Hydroxycholecalciferol,
und können als vollständiger Ersat«
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dafür verwendet werden.
Als weiteren Vorteil ermöglichen sie damit eine Umgehung langwieriger, kostspieliger und auch sonst nachteiliger
Verfahren zur Abtrennung und Reinigung der Produkte in wasserfreier Form. Ferner bilden sie eine Zwischenproduktform
von Dihydroxy-Verbindungen VI1 aus denen
die entsprechenden wasserfreien Verbindungen VI wie beschrieben, gewonnen werden können.
Verbindungen VI sowie ihre Hydrate eignen sich insbesondere für die Behandlung von Krankheiten, die sich
durch niedrige 25-Hydroxycholecalciferolspiegel im Serum
auszeichnen, und zwar insbesondere in den Fällen, in denen diese niedrigen Spiegel durch Unfähigkeit oder ge störte
Fähigkeit, das Vitamin D, in seinen biologisch wirksamen Metabolit, nämlich 25-Hydroxycholecalciferol
(VI) zu überführen, bedingt sind. Krankheiten dieser Art sind u.a. Vitamin-D-resistente Rachitis mit Phosphat-,jajflnut,
des Bluts, chronische Nierenerkrankung, durch Gorticoid ausgelöste Verminderung der Calciumabsorption,
durch Corticoid ausgelöste Osteoporose, altersbedingte
Verringerung der Calciumabsorption, Hyperparathyreose,
Alkoholismus und dergl..
Verbindungen und Hydrate der Struktur VI eignen sich auch für Patienten, die unterschiedlich und oft
übermäßig auf Vitamin D, ansprechen und manchmal sogar
eine Kalkspiegelerhöhung im Blut aufweisen, dort wo die
endogene Produktion an 25-Hydroxycholecalciferol unter schiedlich
oder übermäßig verläuft. Bei solshen Patienten
gewähren die Verbindungen der Struktur VI und ihre Hydrate wiederholbares und vorhersagbares Ansprechen.
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Verbindungen und Hydrate der Struktur VI eignen sieh insbesondere zur Verhütung und Umkehrung einer durch
Corticosteroid ausgelösten Herabsetzung der Calcium absorption im Darm. Tiere wie auch Menschen, die längere
Zeit mit Corticosteroiden in pharmakologischen Dosen behandelt
wurden, zeigen gewöhnlich ein negatives Kalk gleichgewicht
und bekommen Osteoporose. Werden gleich zeitig mit den Corticosteroiden Verbindungen VI und deren
Hydrate verordnet, und zwar entweder durch getrennte
" Verabreichung jedes Mittels in einheitsdosierter Form
oder durch Verabreichung einer pharmazeutischen Zusammensetzung
mit beiden Mitteln in einer einzigen Einheitendosierungsform, dann werden die unerwünschte Schwächung
der Calciumabsorption und die nachteiligen Folgeerscheinungen einer übermäßigen Nebenschilddrüsen-Hormonproduktion
herabgesetzt oder verhütet. Eine lang andauernde Verabreichung von Corticosteroiden ist von besonderen Wert
für Patienten, die an Arthritis und anderen Entzündungskrankheiten leiden, und diese Erkrankungen werden gewöhnlich
bei Alterspatienten angetroffen, die einem weiteren Verlust an bereits gefährdeter Calciumabsorption am
\ wenigsten zu widerstehen vermögen. In diesem Zustand können
der durch Corticoid gestörte Kalkhaushalt und die durch Corticoid ausgelöste Osteoporose durch Verbindungen VI oder
ihre Hydrate spezifisch gemildert werden.
Bei einem Verfahren aar Verhütung von corticosteroidbedingten
Änderungen der Calciumabsorption können folgende Dosierungen aufgestellt werdens Ein Patient wird mit
Vitamin D unter Anwendung einer Dosierung behandelt, die einem normalen Calciumtransport im Darm entspricht. Zu
vorgeschriebener Zeit werden 25-Hydrnxychalecalclfr*al-
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201216?-
spiegel im Blutserum ermittelt, (z.B. nach, den Verfahren
gemäß Avioli, ".J. Clin. Inv." Bd. 46, S. 983, (1968)
und J.Clin. Endocrinol". Bd. 28, S. 1341 (1968). Anschließend
wird ein Gorticosteroid in einer Dosierung gegeben,
die zur Bewirkung des angestrebten Corticosteroideffektes
erforderlich ist. Man "verabreicht dann Verbin dung VI oder ihr Hydrat und ermittelt gleichzeitig er neut
deren Serumspiegel. Die Dosis der Verbindung VI oder deren Hydrat, die wirksame Serumspiegel, die den vor der
Corticosteroidtherapie aufgestellten Spiegeln vergleichbar sind, ergeben würde, läßt sich dann errechnen. Corticosteroid
und Verbindung VI oder deren Hydrat werden danach in den auf diese Weise aufgestellten Dosierungen entweder
als getrennte Größen oder als geeignetes, vergleichbares,
festdosiertes Stoffgemisch derselben verabreicht. Anstatt die geeignete Dosis für Verbindung VI oder deren
Hydrat durch Messung der Konzentrationen an 25-Hydroxy~
cholecalciferol (VI) im Blutserum auf die oben beschriebene
Weise festzustellen, kann man die Dosierung auch durch bekannte Calciumgleichgewiehts- oder Strontium Untersuchungen
oder durch Messung der Serumkonzentrationen an Nebenschilddrüsenhormon nach derzeit bekannten immunologischen
Methoden ermitteln.
Auch Zusammensetzungen aus Corticosteroiden und Verbindung VI oder deren Hydrat, insbesondere 25-Hydroxycholecaleiferol
oder dessen Hydrat, können angewandt werden. Geeignete Corticosteroide sind u.a.: Hydrocortison,*
Cortison, Prednisolon, Prednison, Methylprednisolon,
Fluorprednisolon und deren 9 α-Fluor-Derivate, 9 a-Fluor-16a-methylprednisolon,
9A-I1IuOr-16ß-methylprednisol on,
9oc-Pluor-l 6a-hy droxypredni sol on, 6a-Methyl-9a-f luor-lö ahydroxyprednisolon,
6a,9«-Difluor-l6a-hydroxyprednisolon
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sowie deren entsprechende Aeetonide, bekannte 21-Acetate
und 21-Acylate obiger Corticosteroide, 9<*-Fluor-16ßmethylprednisolon-17-calerat
und dergl..Geeignete Arzneimengen umfassen das 1/2-2-Fache derjenigen Dosen, die normalerweise
systemisch bei Mensch und Tier angewendet werden und die einer Prednisolon-Dosierung von 2,5 - 100 mg/
Tag oral beim Menschen im allgemeinen als gleichwertig erachtet werden. Verbindung VI oder ihr Hydrat kann zwischen
200 und 20.000 I.U. dosiert werden, wobei die höheren Dosen gewöhnlich für die Korrektion eines festgestellten
gestörten Kalziumhaushaltes und die niedrigeren Dosen zur Verhütung eines solchen angewendet werden.
Verbindungen VI oder deren Hydrate lösen bei einer Molkonzentration von 10~ bis 10" die Freigabe von
Calcium aus Knochen aus, die nach bekannten Verfahren in Organkultur (in vitro) gehalten werden. Die auf diese
Weise bewirkte Freisetzung von Knochenkalk in das Medium der Organkultur kann durch Messung der Konzentrations zunähme
an löslichem Calcium quantitativ bestimmt werden. Potentielle Verbindungen, die eine derart herbeigeführte
CaI ciumf reisetzung verhindern, sind für Forschung und klinische
Zwecke von Interesse, da sie die Möglichkeit einer Osteolyse-Verhütung böten. Somit eignen sich Verbin düngen
VI oder deren Hydrate für eine von Verbindungen auf anti-osteolytische Wirksamkeit.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung. Hierbei sind Temperaturen durchweg in Grad Celsius
und die durch magnetische Kernresonanz ermittelten Daten, zu deren Bestimmung ein 60-Megahertz-Gerät und
Tetramethylsilari als innerer Standard verwendet wurde,
in ö -Einheiten angegeben. Die in Klammern gesetzten
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Zahlen verweisen auf beispielhafte Arten, die von den
allgemeinen Formeln I bis VII erfaßt werden.
Beispiel 1;
3ß-Hydroxychol-5~en-säure-3-acetat (VIl).
3ß-Hydroxychol-5~en-säure-3-acetat (VIl).
Eine Lösung von 95«8 g 3ß-Hydroxychol-5-en-säure
(VII) in 600 ecm Pyridin wird im Bisbad gekühlt. Unter
Rühren werden langsam 100 ecm Essigsäureanhydrid züge setzt,
wobei man die Temperatur auf 10°C oder darunter hält. Das Gemisch wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt
und mit 25 ecm Wasser verdünnt. Nach etwa 1 Stunde gießt man das Gemisch in 750 ecm konzentrierte, mit gestoßenem
Eis auf 2500 ecm verdünnte Salzsäure. Das Rohprodukt filtriert man, wäscht es gut und trocknet es. Man
erhält 104,3 g Rohacetat, wovon man 90 g in 450" ecm warmer
Essigsäure plus 100 ecm Methylenchlorid löst und filtriert. Man läßt die Lösung langsam auf Raumtemperatur abkühlen,
so daß große Kristalle entstehen. Das Produkt wird filtriert, auf dem Saugfilter getrocknet und mit
Wasser gewaschen; man erhält 49 g 3ß-Hydroxychol-5-ensäure-3-acetat
(VII) als kristallinen Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 178-1860C.
In gleicher Weise erhält man bei Verwendung von Propionsäureanhydrid,
Isobuttersäureanhydrid, Capronaäureanhydrid, Benzoesäureanhydrid, Cyclohexylessigsäureanhydrid
und dergl. anstelle von Eesigeäureanhydrid die
folgenden Produktes 3ß-Hydroxyohol-5-en-säure-3-pro pionat,
3ß-Hydroxyehol-5~en-säure-3-isobutyrat, 3Q-Hydroxychol-5-en-saure-3-capronat,
3ß-Hydroxychol-5-en-> säure-3-benzoat bzw. .3ß-Hydroxyohol-5-en-eäure-3-cyclo-
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hexylacetat und dergl..
Beispiel 2:
Beispiel 2:
3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-acetat (VII').
60 g in 1,13 1 Benzol und 2,3 ecm pyridin auf ge schlemmtes
3ß-Hydroxychol-5-en-säure-3-acetat (VII) werden 1/2 Stunde lang im Eisbad gekühlt. Während dieser Zeit
werden 60 ecm Thionylchlorid tropfenweise zugegeben. Nach 2 1/2 Stunden wird die Lösung nahezu zur Trockne eingeengt
und nach der Zugabe von Benzol wiederum konzentriert.
Zur vollständigen Entfernung von Thionylchlorid und Salzsäure
wird diese Behandlung mehrmals wiederholt, wobei man als Rückstand 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-acetat
(VII1) erhält.
In gleicher Weise wird unter Verwendung von 3Ö-Hydroxychol-5-en-säure-3-propionat
(VII), 3ß-Hydroxy chol-5-en-säure-3-isobutyrat (VII), 3Ö-Hydroxychol-5-ensäure-capronat
(VIl), 3ß-Hydroxychol-5-en-säure-3-benzoat (VII), 3ß-Hydroxychol-5-en-säure-3-eyclohexylacetat (VII),
3ß-Hydroxy-25-homochol-5-en-säure-3-acetat (VII) und dergl.
anstatt 3ß-Hydroxychol-5-en-säure-3-acetat (VII) dem entsprechend
3ß-Hydroxyehol-5-en-säurechlorid-3-propionat (VII1), 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-isobutyrat
(VII«), 3ß-Hydroxychol-5-en-aäurechlorid-3-capronat (VII'),
3ß-H,ydroxychol-5-en-säureehlorid-3-ben2ioat (VII1), 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-cycloheiylacetat
(VII' ) bzw. 3ß-Hyrdroxy-25~homoohol-5-en~säurechlorid-3-acetat
(VII1) und dergl. hergestellt.
(VII).
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400 ecm einer 22,5 #-igen wässrigen Kaliumhydroxidlösung
werden nach Kühlung im Eisbad 600 ecm Äther und anschließend in kleinen Portionen unter Aufwirbelung 50 g
N-Nitro-N-nitroso-N'-methylguanidin zugesetzt. Man trennt
die Ätherphase ab und wäscht die alkalische Phase mit 300 ecm Äther. Die kombinierten Ätherschichten, die Diazomethan
enthalten, werden über Kaliumhydroxid getrocknet. Man führt das Verfahren dreimal durch und vereinigt die
Diazomethanlösungen.
Das als Rückstand gemäß Beispiel 2 gewonnene 3ß-Hydroxychol-5-en-säureehlorid-3-aeetat
(VII1) wird in 600 ecm Benzol gelöst, durch Glaswolle filtriert und
tropfenweise unter Rühren der eiskalten Lösung aus Diazomethan und Äther zugesetzt. Nach beendeter Zugabe läßt
man die Lösung 30 Minuten stehen, dann engt man sie mit einem Rotationsverdampfer zu einem Bück stand ein. Dieser
Bückstand (78 g), der das erwartete Diazoketon (V^2100
cm" ) enthält, wird in 700 ecm Methylenchlorid und 935 ecm
Methanol gelöst und bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Verfahren von Newman und Beal, J.Am. Chem. Soe. 72, 5163
(1950) wird eine Lösung von 5 g Silberbenzoat in 50 ecm Triäthylamin in Teilmengen von etwa 0,5 ecm so oft zugegeben,
daß die.Entwicklung von Gas aufrechterhalten wird. Wenn gemäß der Dünnschichtanalyse die Umsetzung vollzogen
ist (nach Zugabe etwa der Hälfte der Silberbenzoatlösung),
setzt man Wasser zu und extrahiert das Produkt mit Methylenchlorid. Man wäscht den Extrakt mit verdünnter Salzsäure,
Wasser, Natriumbicarbonatlösung und wiederum mit Wasser,
trocknet ihn über Natriumsulfat, filtriert ihn und engt ihn zu einem Feststoff ein, der den Rohester VII enth*Ib.
Der Rohester wird auf einer Säule mit 3 kg Plorisil chroma-
0 0 9 8 U 0 / 2 1 0 8
tographisch getrennt. Die Säule wurde mit Hexankohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) und mit 10 $> Äthylacetat/
Hexankohlenwasserstoffen stufenweise eluiert, wozu etwa
65 1 Lösungsmittel gebraucht werden. Fraktionen, die reines Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat (VII)
/7= 3ß-Hydroxy-25-homochol-5-ensäure-methylester-3-acetat_7"
enthalten, werden vereinigt und aus Methylen chlorid/Methanol
umkristallisiert. Die Ausbeute beträgt 44 g, der Schmelzpunkt liegt bei 110-112,5°C; /~a_7D-45°
(CHCl3).
Analyse: Für C29H^O4:
berechnet: C 96 75,63; H <f>
9,97; gefunden: CJt 75,45; H Jt 9,83.
Bei Verwendung von 3ß-Hydroxychol-5-en-säure chlorid-3-propionat
(VII'), 3fl-Hydroxychol-5-en~eäurechlorid-3-isobutyrat
(VII1), 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-capronat
(VII1)» 3ß-Hydroxychol-5-en-aäurechlorid-3-benzoat
(VII1)» 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-cyclohexylacetat
(VII1)» 3ß-Hydroxy-25-homo chol-5-en-säurechlorid-3-acetat
(VII') und dergl. an stelle von 3ß-Hydroxychol-5-en-säurechlorid-3-acetat (VII1)
lassen sich in gleicher Weise Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-propionat
(VII), Methyl-3ß-llydroxy-25-homochol«5-enat-3-isot>
utyrat (VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-capronat (VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-benzoat
(VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homocnol-5~enat-3-cyclohexylacetat,
Methyl-3ß-hydroxy-25,26-bis-homochol-5-enat-3-acetat
(VII) und dergl.herstellen.
Wenn man bei gleicher Verfahrensweise anstatt Methanol
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Äthanol, Isopropanol, Propanol, n-Butanol, Iaooctanol,
Cyclohexanol und dergl. verwendet, erhält man Äthyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VII), Isopropyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat (VII), Propyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-butyrat
(VII), n-Butyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-capronat (VII), Cyclohexyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VIl), Äthyl-3ßhydroxy-25,26-bishomochol-5-enat-3-acetat
(VII) und der
Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-acetat
Eine Lösung von 2,22 g 3ß-Hydroxy-25-homochol-5-en-3-acetat
(VIl) in 20 ecm Petroläther und 15 ecm Benzol
wird unter Rückfluß erhitzt und mit 0,82 g 1,3-Dibrom-5,5-dimethylhydantoin
vereinigt. Man hält die Lösung 1/2 Stunde unter Rückfluß, kühlt sie und filtriert den Niederschlag
aus 5»5-Dimethylhydantoin. Durch Konzentrieren des Filtrate unter vermindertem Druck erhält man eine
7-Brom-Verbindung in Rohform als schweres Öl. Das Öl wird in 8 ecm Xylol (über Molekularsieb getrocknet) gelöst
und tropfenweise einer unter Rückfluß gehaltenen Lösung von 2 ecm Trimethylphosphit in 10 ecm Xylol züge setzt.
Man erhitzt die Lösung 1 Stunde lang unter Stickstoff und erhält durch Entfernen des Lösungsmittels einen
Rückstand, den man über 200 g Florisil öhromatographisch
trennt und mit 5 1 Hexankohlenwasserstoffen (Skellysolve
B) und mit 5 1 eines Gemisches aus 10 "fo Äthylacetat
und Hexankohlenwasserstoffen (Skellysolve B) stufenweise eluiert. Man erhält Fraktionen von 400 ecm, die durch
Dünnschi cht Chromatographie* auf mit Silbernitrat getränk-
009860/210 8
ten Kieselgelplatten untersucht werden. Die das Produkt
enthaltenden Fraktionen werden vereinigt und aus Methylenchlorid/Methanol umkristallisiert. Die Ausbeute beträgt
260 mg Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5i7-dienat-3-acetat
(I), Schmelzpunkt: 130-134°C. A ίίϊ* 271 ( f =
10,450), 282 (^= 11,000), 293 m^t ( £ = 6,250); I.R.
1735 (G=O), 1650, 1600 cm"1 (G=C), MR (CDCl5), £ 0,62
(0-18-H5), 0,96 (0-19-H5), 0,98 (d, 0-21-H5), 2,08
(COGH5), 3,67 (OCH5), 5,52 (q, J=6 Hz, C-6 und 0-7-H2).
Analyse: Für G28H42O4 (432,54)
berechnet: C# 75,97; H# 9,56;
gefunden: C# 75,73; H 96 9,47.
Verwendet man anstelle von Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VII) Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-propionat
(VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-isobutyrat (VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-hexanoat
(VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat~3-benzoat
(VII), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-cyc],ohexylacetat
(VII), Methyl-3ßhydroxy-25,26-bishomochol-5-enat-3-acetat
(VII), Methyl-3ß-hydroxychol-5-enat-3-acstat
(VII), Äthyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat (VII), Isopropyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VII), Propyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-butyrat
(VII), n-Butyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-benzoat
(VII), Isooctyl--3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-hexanoat
(VII), Cyclohexyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VII), Äthyl-?ßhydroxy-25,26-bishomochol-5-enat-^ac^tat
(VII) und dergl., erhält man in gleicher Weis* Föth.yl-3ßl ,',"·. y-25-
00 S840/21Oi
homochola-5,7-dienat-3-propionat (I), Methyl-3ß-hydroxy-25-hqmochola-5»7-dienat-3-isobutyrat
(I), Methyl-3ßhydroxy-25-homocIiola-5i7-dienat-3-hexanoat
(I), Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5 1 7-di
enat-3-benzoat (I), Methyl-3ß-hydroxy-25-lioiiiochola-5»7-dienat-3-cyc3.ohexylacetat
(I), Methyl-3ß-hydroxy-25126-bishomochola-5,7-dienat-3-acetat
(I), Äthyl-3ß-hydroxy-25-liomocliola-5,7-dienat-3-aeetät
(I), Isöpropyl-3ß-hydroxy-25-liomo chola-5»7-dienat-3-acetat
(I), Propyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-butyrat
(I), n-Butyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5t.7-dienat-3-i3enssoat
(I), Isooctyl-3ßhydroxy-25-honiochola-5»7-dienat-3-hexanoat
(I), Cyclohexyl-3ß-hydroxy-25-lianiochola-5,7-dienat-3~acetat
(I) Äthyl-3ß-hydroxy-25i26-l)iBhomochola-5,7-dienat~3-acetat
(I) und dergl..
Me-fchyl-3ß-hydroxy-25-liomoohola-5,7-dienat-3-acetat
In einem mit Rührwerk, Stickstoffzuleitung und Euckflußkondeneator versehenen Rundkolben mit einem Volumen
von 500 ecm «erden 75 ecm Benzol xur Trocknung des
Systems unter Rückfluß auf ein Volumen von 67 ecm eingeengt. Man kühlt das Benzol gerade nur unter Rückfluß temperatur
ab und gibt nacheinander 10 g Methyl-3ßhydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat
(VII), 67,5 ecm Petroläther (über Molekularsieb getrocknet), 50 mg Benzoylperoxid
und 3»59 g l,3-Dibrom-5,5-dimethylhydantoin
zu. Die Lösung -wird etwa 12 Minuten gerührt und unter Rückfluß gehalten, bis der Stärkejodid-Test negativ ausfällt.
Dann setzt man nochmals 0,36 g Dibromhydantoin zu,
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hält die Lösung 5 Minuten unter Rückflui3 und kühlt sie bis unter Raumtemperatur ab. Ein Niederschlag von Di methylhydantoin
wird abfiltriert und das FiItrat unter vermindertem Druck eingeengt und zu einem teilweise
kristallinen Rückstand getrocknet, der in 36 ecm Xylol
(über Molekularsieb getrocknet) aufgenommen und im Laufe von 10 Minuten tropfenweise einer unter Rückfluß gehaltenen
Lösung aus 45 ecm Xylol und 9 ecm Trimethylphosphit zugegeben wird. Man hält die Lösung 1 1/2 Stunden unter
Rückfluß und engt sie in einem Rotationsverdampfer zu einem Rückstand ein, den man etwa 2 Stunden lang unter
Hochvakuum trocknet. Durch Zerreiben mit 50 ecm kaltem Methanol werden aus dem Rückstand Kristalle gebildet, die
nach dem Filtrieren und Waschen mit Methanol 4,0 g Rohprodukt I mit einer Reinheit von etwa 90 % ergeben.
Eine durch mehrmalige Wiederholung des oben beschriebenen Verfahrens hergestellte Menge von 15 g des
Rohproduktes I wird zur Chromatographie über eine Säule aus 750 g mit Silbernitrat getränktem Kieselsäuregel geführt,
das aus 1 kg Kieselsäuregel und 1 kg Silbernitrat in 2 1 Wasser mit einer Temperatur von 90 C hergestellt
und 24 Stunden bei einer Temperatur von 100°C getrocknet wurde. Die Säule wird mit Hexankohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) und mit 30 # Äthylacetat in Hexankohlenwasserstoffen
unter Auffangen von 400 ecm Fraktionen stufenweise eluiert. Produkthaitige Fraktionen werden ver einigt
und aus Methylenchlorid/Methanol umkristallisiert.
Man erhält 6,1 g Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-
dienat-3-acetat (I) vom Schmelzpunkt 133-137°C; Af
max ·
Ä m LL ( t = 12,000).
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- 29 Beispiel 6;
Cholesta-5,7-dien-3ß,25-diol (IV).
Eine Lösung aus 2,0 g Methyl-3ß-hydroxy-25-h.omochola-5,7-dienat-3-acetat
(I) und 100 ecm trockenem Äther wird.mit einer Suspension von 20 ecm 3 m ätherischem
Methylmagnesiumbromid versetzt und über Nacht gerührt. Man gibt Ammoniumchloridlösung zu, trennt den
Äther, ab lind verdampft ihn unter einem Kp-Strom und erhält
einen kristallinen Rückstand. Der Rückstand wird in einem Filter aufgefangen, gut mit Wasser gewaschen,
getrocknet und aus Methylenchlorid/Methanol umkristallisiert.
Man erhält Cholesta-5,7-dien-3ß,25-diol. (IV) als Hydrat in einer Ausbeute von 1,15 g· Schmelzpunkt 185 187°»
Λ max* 271 ( £ - 9'85OO' 281 (£= 10,450),
293 ημ ( (- = 6,100), I.R. 3310, 3360 (OH),. 1600,
1650 cm"1 (C=C); WIR (CDCl5); ξ 0,66 (C-18, H5), 0,98
(C-19, H3), 1,0 (d, 0-21, H5), 1,21 (C-25, 0-26,H6),
5,50 (q, J = 6 Hz C-6 und O-7-Hg).
Analyse; Mir C37H44O2»1/2 H2O
berechnet: 0 <fo 79,16; Kfi 11,07;
gefunden : C <f» 79,08; H $>
11,09.
Gegebenenfalls wird aus dem Hydrat durch Trocknung die wasserfreie Verbindung IV hergestellt, indem es entweder unter Hochvakuum auf 60-800C erwärmt oder in einem
Lösungsmittel *ie Methylenchlorid gelöst,, mit Natriumsulfat
getrocknet und durch Verdampfen unter wassarfraien
Bedingungen vom Lösungsmittel befreit wird.
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Wenn anstelle von Methyl-3ß-iiydroxry-25-homochola-5,7-dienat-3-acetat
(I) Methyl-3ß-hydroxy-25-honiochola-5,7-dienat-3-propionat
(I)» Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5»7-dienat-3-isobutyrat
(I), Methyl-3ß-hydroxy-.
25-homochola-5j7-dienat-3-hexanoat (I)» Methyl-3ßhydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-benzoat
(l), Methyl-3ßhydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-cyclohexylacetat
(I), Äthyl-3ß-hydroxy-25--komochola-5*7-dienat-3-acetat (I),
Isopropyl-3ß-liydroxy-25-homochola-5»7-dienat-3-acetat (I),
Propyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-butyrat (I),
n-Butyl-3ß-hydroxy-25-homoohola-5»7-dienat-3-benzoat (I),
IsooGtyl-3ß-hydroxy-25-houiochola-5,7-dienat-3-hexanoat (I),
Gyclohexyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5»7-dienat-3-acetat (I)
und dergl. verwendet wird, erhält man in gleicher Weise Gholesta-5,7-dien-3ß,25-diol (IV).
Verwendet man anstelle von Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-acetat
(I) die Verbindungen Methyl-
3ß-hydroxy-25»26-bishomochola-l?,7-dienat-3-acetat (I),
Äthyl-3ß-hydroxy-2l3,26-bishomochola-5,7-dienat-3-acetat
(I) bzw. Methyl-3ß-hydroxyGhola-1?,7-dienat-3-acetat (I),
so erhält man in gleicher Weise 24-Hoinocholesta-5»7-dien-.
3ß,25-diol (IV, η = 4), 24-Homocholesta-^,7-dien-3ß,25-
diol (IV, η s 4) bzw. ' 24~Norcholesta-l>,7-dien-3ß,25-diol
(IV, η = 2).
9»10-Secocholesta-5(10),b-cis,8-trien-3ß»2t>-diol (V)
(25-Hydroxyprecholecaloiferol).
Eine Lösung von 125 mg Choleot^-t>,7~dien-3ijl?t)-diol (IV)
in 125 ecm Benzol und 10 com abr? Ιυΐ=:^ Äthanol vixd in
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einen mit einer wassergekühlt en Quarztauchlampe und einer
S ti ck st off zuführung versehenen Photoreaktor gebracht.
Durch das auf etwa 160C gekühlte Reaktionsgemisch wird
Np geblasen. Eine im Zentrum der Tauchlampe und in einem
Abstand von 2,5 cm von der Innenfläche des Reaktions gemisches angeordnete Lichtquelle Hanovia 8A36, 100 W,
wird 15 Minuten lang eingeschaltet (diese Dauer gilt einschließlich
der 5-6 Minuten, die verstreichen, ehe die Lampe ihre volle Helligkeit erreicht). Diese Lampe ist
eine charakteristische, für die Bestrahlungsphase bei der bekannten Vitamin .D-Synthese geeignete Quelle für aktinische
Energie und ist durch jede andere verfügbare Lampe dieser Art ersetzbar. Die hier verwendete Lampe ist ein^·
Quecksilberdaiapf-Hochdruckquarzlampe 100 W, die insgesamt
annähernd 11,5 W abgestrahlte, über einen Bereich von 220-1400 m*t gestreute Energie erzeugt. Ein rascher
Wasserstrom ist erforderlich,' um die Wasseraustrittstemperatur unter 20 C zu halten. Man engt das Reaktionsgemisch
in einem Rotationsverdampfer unterhalb Raumtemperatur zur Trockne ein. Der Rückstand in halbfester Form wird mit
5 ecm eines zu. 35 # aus Äthylacetat und zu 65 $ aus Hexankohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) bestehenden Gemisches verrieben und filtriert. Nochmals 5 ecm des gleichen Lösungsmittels
werden zum Waschen verwendet. Der Feststoff enthält nicht umgesetztes Ausgangsmaterial, die Flüssigkeit
das Produkt. Man gießt letztere auf eine 40 g schwere, mit einem Gemisch aus 35 # Äthylacetat und Hexan kohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) naß gepackte Säule aus für die Dünnsehichtchromatographie geeignetem Florisil
einer lichten Maschenweite von 0,074 - 0,104 mm. Die Produkte werden mit dem gleichen Lösungsmittelgemisch eluiert
und in Fraktionen von 10 ecm aufgefangen. Die gemäß Prü-
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201216?
fung auf einer Dünnschichtchromatographie-Platte produkthaltigen
Fraktionen werden vereinigt und unterhalt Raumtemperatur zur Trockne eingedampft. Es fällt ein öliger
Rückstand an, dem einige Tropfen absoluter Äther zugesetzt werden, die man unter Vakuum wieder entfernt.
Es entsteht 25-Hydroxyprecholecalciferol (V) als flocki-
■\ Alk ger Schaum in einer Ausbeute von 60 mg. Λ max* 256 m/*.
(6= 8,300), m.s. m/e 400 (M+), 385, 382, 380, 376, 154,
136, 118; MR (ODGl5), S 0,71 (0-18-CH5), 0,97 (d, C-21-H3),
1,20 (C-25 und C-26-H6),. 1,63 (C-I9-H3), 3,90
(m, C-3-H), 5,54 (C-9-H), 5,54, 5,78, 5,89 und 6,10 (q, G-6 und G-7-H2); bei der GasChromatographie (OV-I7-Säule,
1,83 m ( 6 ft), Temp. 2300C, Einspritzöffnung:
2400C erhält man 2 Peaks mit für die "Pyro"- und'*Isopyro"-Umbildungsprodukte
charakteristischen Retentions zeiten von 49 und 58 Minuten.
25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat).
Eine Lösung von etwa 300 mg des nach Beispiel 7 hergestellten 25-Hydroxyprecholecalciferols (V) in 5 ecm
Chloroform wird 3 1/2 Stunden in einem verschlossenen Kolben unter Np auf einer Temperatur von 70-75 C gehalten.
Man verdampft das Lösungsmittel und führt den Rückstand zwecks Chromatographie über eine 60 g wiegende
Säule aus für DUnnschichtchromatographie geeignetem, mit einem Gemisch aus 35 i» Äthylacetat und Hexankohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) naß gepacktem Plorisil von 0,074-0,104 mm lichter Maschenweite. Man eluiert die. Säule mit
dem gleichen Lösungsmittelgemisch und fängt Fraktionen von 10 com auf. Die beim Zerreiben mit wässrigem Methanol
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kristallisierenden Fraktionen werden vereinigt und zweimal
aus wässrigem Methanol umkristallisiert. Die Ausbeute beträgt 120 mg 25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat)
mit einem Schmelzpunkt von 81-83 C (Sinterung: 75°C), UV-Maximum 264 m^ (a, 41,69). Massenspectrum:
in Übereinstimmung mit den von Blunt und Mitarbeitern (Biochem. Bd. 7j_ S. 3317, 1968) berichteten Ergebnissen.
HlVlR (CDGl3), S 0,55 (C-18-H^), 0,96 (d, 0-21-H3), 1,0
(C-25 und C-26, H6), 3,93 (m, C-3-H), 4,83 und 5,07 (C-19-H2),
6,09 (d, J=Il, C6 oder 7-H), 6,23 (d, J = 11, C6 oder 7-H); bei der GasChromatographie (OV-17-Säule,
1,83 m, Temp. 23O0C, Einspritzöffnung: 2400C) erhält man
2 Peaks mit für die "Pyro"- und "Isopyro"-Umbildung charakteristischen
Retentionszeiten von 49 und 58 Minuten.
Analyse: Für C2-H^Q2-H2O
berechnet: C i» 77,46; H °/o 11,08; H2O #. 4,32;
gefunden: C# 76,73; H# 11,13; H2O % 4,95.
Methyl-3ß-hydroxy-9,10-seco-25-homochola-5(lO),6-cis,8-trienat-3-acetat
(II).
0,25 g in 125 ecm Benzol gelöstes Methyl-3ß-hydroxy-25-homochola-5,7-dienat-3-acetat
(I) werden gemäß Beispiel 7 bestrahlt. Der nach Verdampfen des Lösungsmittels verbleibende Rückstand aus zwei solchen Bestrahlungen wird
vereinigt, in mit 8 ^ Äthylacetat gemischten Hexankohlenwasserstoffen
(Skellysolve B) gelöst und zur Chromatographie über eine 60 g schwere Säule aus Dunnschichtchromato-
graph!e-Florisil einer Teilchengröße von 0,074 - 0,104 mm
lichte Maschenweite unter Verwendung von mit 8 ^ Äthylacetat gemischten Hexankohlenwasserstoffen geführt. Man
vereinigt die laut DünnschichtChromatographie produkt-1
haltigen Fraktionen und erhält nach dem Verdampfen Methyl-3ß-hydroxy-9,10-seco-25-homochola-5(l0),6-cis,8-trienat-3-acetat
(II) in Form eines Öles. A- max. 258 m^( fc=
11,800); IR 1740 (C=O), 1435, 1375, 1360 (C-H), 1245, 1165, 1030 cm"1 (C-O); MR (CDCl3), S 0,66 (s, C-18-H^),
0,95 (d, (3-21-H3), 1,61 (s, 0-19-H3), 1,98 (s, COCH3),
3,62 (s, OCH3), 4,93 (m, C-3-H), 5,50 (s, C-9-H), 5,7
(d = etwa 11), 5,9 (d, J = etwa 11).
Methyl-3ß-hydroxy-9,lO-seco-25-homochola-5-cis, 7,10(19)-trienat-3-acetat
(III).
Eine Lösung von 0,22 g Methyl-3ß-hydroxy-9,10-seco-25-homochola-5(20),5-cis,8-trienat-3-acetat
(II) in 5 ecm Chloroform wird im verschlossenen Rohr 3 1/2 Stunden auf
7O-75°C gehalten. Der nach dem Verdampfen verbleibende Rückstand wird in mit 8 #.Äthylacetat gemischten Hexan "
kohlenwasserstoffen gemischt und zur Chromatographie durch
eine 60 g schwere Säule aus Dünnschichtchromatographie-Florisil
von 0,074 - 0,104 mm lichter Maschenweite unter Verwendung von mit 8 # Äthylacetat gemischten Hexankohlenwasserstoffen
geführt. Von den aufgefangenen Fraktionen mit einem Volumen von 25 ecm werden diejenigen, die laut
Ergebnis der DünnschichtChromatographie auf mit Silber nitrat
getränkten und mit einem %\x I*>
JL aus Äthylacetat und zu 85 # aus Hexankohl enwae a β rstoiff an bestehenden Gemisch
entwickelten Kieselsäuregel--Platten das Produkt ent-
halten, vereinigt. MTach dem Verdampfen erhält man 90 mg
Methyl-3ß-hydroxy-9,10-seco-25-homochola-5-cis-7,10(19)-trienat-3-acetat
(ill) in Form eines Öles. Daten: λ ^t' 264 ILt (6= 14,450), IR 1740 (C = 0), 1645,
.1630 (C=C), 910, 890 caT^ ( =CH2); KMR (CHCl5),
S 0,52 (s, C-18-H5), 0,93 (d, 0-21-H5), 2,00 (s, CH5CO)
3,58 (s," OCH5), 4,71 und 4,96 (d, = CH2), 4,85 (m, C-3-H),
6,0 (d* J = 11, C-6 oder C-7, H), 6,2 (d, J = 11, C-6 oder C-6, H).
Beispiel 11:
25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat).
25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat).
Etwa 20 mg in 2 ecm 3 ^ ätherischem Methylmagnesiumbromid
gelöstes Methyl-3ß-hydroxy-9(lO)-seco-25-homochola-5-cis-7,10(19)-trienat-3-acetat
werden über Nacht auf Raumtemperatur gehalten. Ammoniumchloridlösung wird
zugegeben und die Ätherschicht wird abgetrennt und mit einem Ätherextrakt der wässrigen Schicht vereinigt. Man
trocknet die vereinigte Ätherlösung und dampft sie zu einem Öl ein, das man in mit 35 f° Äthylaeetat gemischten
Hexankohlenwasserstoffen löst und gemäß Beispiel 8 durch für Dünnschicht Chromatographie ,geeignetes Floiisil leitet.
Die beim Verreiben mit wässrigem Methanol kristallisierenden Fraktionen werden vereinigt und aus wässrigem Methanol
umkristallisiert. Man erhält 4 mg 25-Hydroxycholecalciferolhydrat
(VI-Hydrat), das mit dem Produkt aus Bei spiel 8 identisch ist.
Verwendet man bei gleicher Verfahrensweise anstelle von Methylmagnesiumbromid Octylmagnesiumbromid, Butylmagnesiumbromid,
Isopropylmagnesiumjodid, Cyclopentyl-
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magnesiumbromid, Piienylmagnesiuinbromid und dergl., erhält
man 26,27-Bisnor-25»25»dioctyl-3ß-nydroxycholesta-5-eis,7,10(19)-trien-3ß,25-diol-hydrat
(VI-Hydrat); 26,27-Bisnor-25,25-dibutyl-3ß~hydroxycholesta-5-cis,7,10(l9)-trien-3ß,25-diol-hydrat
(VI-Hydrat); 26,27-Bisnor-25,25-diisopropyl-3ß-iiydroxy-cholesta-5-cis,7,10(19)-trien-3ß,
25-diol-hydrat (VI-Hydrat); 26,27-Bisnor-25,25-dicyclopentyl-3ß-hydroxycholesta-5-cis,7,10(l9)-trien-3ß,25-diolhydrat
(VI-Hydrat) bzw. 26,27-Bisnor-25,25-diphenyl-3ßhydroxycholesta-5-cis,7,10(19)-trien-3ß»25-diol-hydrat
(VI-Hydrat) und dergl..
Beispiel 12:
25-Hydroxycholeealciferol (VI).
25-Hydroxycholeealciferol (VI).
Eine Lösung von 20 mg des nach Beispiel 8 herge stellten 25-Hydroxy-cholecalciferolhydrats (VI-Hydrats)
in 20 ecm Methylenchlorid wird mit 200 mg wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Piltrat dampft
man zu im wesentlichen wasserfreiem 25-Hydroxycholecalciferol
(VI) in Form eines amorphen Öles ein.
25-Hydroxycholecalciferol (VI).
Eine Lösung von 116 mg des in Beispiel 8 hergestellten 25-Hydroxycholecalciferolhydrats (VI-Hydrats) in 15 ecm
Benzol wird 3 Minuten lang bei Atmosphärendruck unter Rückfluß gehalten und dann unter vermindertem Druck zu im
wesentlichen wasserfreiem 25-Hydroxycholecalciferol (VI)
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- 37 -in der Form amorphen Öles eingeengt.
Beispiel 14:
25-Hydroxycholecalciferol (VI).
25-Hydroxycholecalciferol (VI).
Man erhitzt einen Rundkolben mit 80 mg kristallinem 25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat) unter Hochvakuum (0,1 - 2 mm Hg) 3 Stunden lang auf 8O0C und erhält
im wesentlichen wasserfreies 25-Hydroxycholecal ciferol
(VI) als amorphes Öl. Der Gewichtsverlust beträgt 4,02 $>
(berechnet 4,31 ^).
Analyse: Für C^H^Or,
berechnet: C $> 80,94; H# 11,07;
gefunden: C# 80,15; H# 10,92.
25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat).
Man löst 25-Hydroxycholecalciferol (VI) , hergestellt
nach Beispiel 12-14, in warmem Methylenchlorid, so daß sich eine Konzentration von 10 rag/ccm ergibt. Man
läßt das Lösungsmittel langsam verdampfen und versucht, durch Kratzen aus der konzentrierten Lösung Kristalle herzustellen.
Bei allen Konzentrationen jedoch ist eine Kristallbildung nicht zu erreichen, und man gewinnt Produkt
VI nur in öliger Form. Nach Zugabe eines Tropfen Wassers zu einer Lösung des Produktes VI in Methylenchlorid
erhält man Kristalle von 25-Hydroxycholecal -
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ciferolhydrat (VI-Hydrat) mit einem Schmelzpunkt von 81-830G.
Ebenso sind auch aus einer Lösung von 25-Hydroxy cholecalciferol
(Vl) in Benzol keine Kristalle zu ge winnen, schöne Kristalle von 25-Hydroxycholecalciferol-'hydrat
(VI-Hydrat) jedoch entstehen durch Zugabe eines Tropfen Wassers zu einer konzentrierten Lösung von 25-Hydroxy
chole calciferol (VI) in Benzol. Auch bei Verwendung
von Äther anstelle von Benzol erhält man kristallines 25-Hydroxycholecalciferolhydrat (VI-Hydrat).
Ebenso kristallisiert 25-Hydroxycholecalciferol
(Vl) nicht aus wasserfreiem Methanol, wasserfreiem Äthanol oder wasserfreiem Aceton aus. Versetzt man diese konzentrierten
Lösungen mit einem l'ropfen Wasser, so bilden sich
Kristalle aus 25-Hydroxycholecalciferol-hydrat (VI-Hydrat).
25-Hydroxycholecalciferol-3-acetat (VI).
Man löst 100 mg 25-Hydroxycholecalciferol in 0,5 ecm
Pyridin und 0,2 ecm Essigsäureanhydrid und läßt die Lösung 16 Stunden bei etwa "25 G stehen. Die Lösung wird mit
Wasser verdünnt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die
Methylenchloridschicht wird mit verdünnter Salzsäure, verdünntem Natriuinbicarbonat und Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck zu einem Rückstand eingeengt, der gemäß Beispiel 8
chromatographiert wird. Diejenigen Fraktionen, die eine
DUnnschicht-Ghromatographie als produkthaltig ausweist,
werden vereinigt und zu einem Rückstand aus 25-Hydroxy-
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cholecalciferol-3-acetat (Vl) eingeengt.
Wird obiges Verfahren unter Verwendung von Acetylchlorid
anstelle von Essigsäureanhydrid durchgeführt und führt man dabei die Veresterung in einem inerten Lösungsmittel,
nämlich in 5 ecm Methylenchlorid, durch, so fällt als Produkt 25-Hydroxycholecalciferol-3-acetat (VI) an.
Ersetzt man das als Veresterungsmittel eingesetzte Essigsäureanhydrid oder Acetylchlorid durch Propion säureanhydrid,
Isobuttersäureanhydrid, Capronsäure anhydrid, Cyclopentylpropionsäurechlorid, Capr&nsäurechlorid,
Gyclohexancarbonsäureehlorid, Benzoylchlorid oder dergl., so erhält man in gleicher Weise 25-Hydroxycholecalcif
erol-3-propionat (VI), 25-Hydroxycholecal eiferol-3-isobutyrat
(Vl), 25-Hydroxycholecalciferol-3-capronat
(VI), 25-Hydroxycholecalciferol-3-cyclopentylpropionat
(VI), 25-Hydroxycholecalciferol-3-caprinat (VI), 25-Hydroxycholeealeiferol-3-cyclohexancarboxylat
(VI), 25-Hydroxycholecalciferol-3-benzoat (VI) und dergl..
Desgleichen erhält man bei Verwendung von 25-Hydroxycholecalcif
erol-hydrat (VI-Hydrat) anstelle von 25-Hydroxycholecal cif erol (VI) das entsprechende" 3-Acylät
des 25-Hydroxycholecalciferols (Vl).
Beispiel 17:
Chole8ta-5,7-dien-3ß,25-diol-3-acetat (IV).
Chole8ta-5,7-dien-3ß,25-diol-3-acetat (IV).
Wird in das Verfahren des Beispiels 16 Cholesta-5,7-dien-3ß,25-diol
(IV), 24-Homocholesta-5,7-dien-3ß, 25-diol (IV) oder 24-Norcholesta-5,7-dien-3ß,25-diol (IV)
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oaer 24-iioretiülesta-5»7-dien- 3ß , 25-diol (IV) anstelle von
23-Hvarox/cnolecalciferol i/li eingesetzt, darm fallen
Cciulesta- -,/~dien~5ßf25-^·1·'.·1- >-acfc'tat (IV). 24-iioino cuioleetii
-3 i ;-ί"..Ϊ8α-3ΰ j 2ij-o._....:.- -5 -icetat (IV) bzw. 24-l\'orcholesta~5,V-<lien-3li>25-ciiDi."3-fi-cetat
(IV) an.
Desgi "-.I ciien erhält Bjar. nach Ersatz des Essigsäureanhydrieis
dur ca Propionsäureanhydriα, Isobuttei'ssur earj.f.i",rdrj.a,
-.. ipronEaureanhyciaa., renzoesaureanhydrid,
Cycloi:-.ftA.;/j.'?!.>:-i.<s'du.reanhydr:'.:. eier der/;:!, die Produkte
™ Gholes ta-5/;-dien-3j3,25-dioI~5-pror;ionat (IY), Cholesta-
5,7-dien--3;.;. a^-üiol-3-isobu.tyrat (IV ) , Gholesta-5,7-uien-3-3,
23 -iioi-J- oapronat (ΙΌ , Oholes ta-ri>, 7-dien-3i3» ^1)-aiol-5-oeni:';-jf
(IV; , Cholest-!.--i;.s7-dien""ii3,2!?-diol-3-cyclohexylaeetat
(IV; una der^l.
Soens^ 1'älj.t bei Vbi-we^aarig von 24-Iiomocholestab
, 7-üxen-3ώ , 23 -d.:.ol (IV) oae c 'j-i -No.rcnol es? ta- 3 ,7-dien-
^,23-"UgI (17) anstelle von Ciiolesta-3 , 7-dieii-3ß ,25-aiol
(IVj als Produkt das 24-honiocnolesta-5,7-dien-3ß ,25-ciiol-3-acet':it
(IV) bzw. 24~JMorctiolesta-3,7~üien-3i3,25-diol-3-aoetat
O-V) ar.
Beispiel 16:
3i.i,25-diacf;tat (IV).
Eine Lösung von 500 nu; 0nolesta-5,7-dien-3J3,25-diol
(IV) in 5 com Pyridin und 3 com Essigsäureanhydrid wird
unter einer Stickstoffatmosphäre drei Stunden auf 100
gehalten, woraufhin sich gemäß einer Dünnschicht -Chroma
tographie die Acet;yIierung al» praktisch vollständig er-
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2012187
weist. Die Lösung wird gekühlta mit Wasser verdünnt,
extraniert und zu einem Hackstand eingeengt, wobei nach Beispiel 15 verfahren wird. Der Bückstand wird gemäß
Beispiel 8 chromatographiert. Diejenigen Fraktionen^ die
im wesentlichen aus reinem 0*ιο1β8ΪΒ-5,7-αίΘη-3βϊ25-~άϊο1-diacetat
bestehen, werden vereinigt und zu einem Mick stand eingedampft, der aus Cholesta-5,7-dien-3ßs-25-dioldiacetat
besteht.
Wird Essigsäureanhydrid durch Propionsäureanhydrid,
Isobuttersäureanhydrid, Capronsäureanhydrid, Benzoe säureanhydriu,
Cyclohexylessigsäureanhydrid oder dergl.
substituiert, so erhält man in gleicher Weise Cholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-dipropionat
(IV), Cholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-diisobutyrat
(IV), Gholesta-5f7-dien-~3ßs25-dicapronat
(IV)3 Cholesta-5,7-dien-3߻25-diol-drbenzoat
(IVj, Cholesta-5s7-dien-3^»2l?-iüol-dicyelohexylacetat
(IVj und dgl..
Ebenso gewinnt man bei Verwendung von 24-Homo cholesta-5,7-dien-3ßj25-diol
(IV) oder 24-Worcholesta-5,7-aien-3ß,25-diol
(IV) anstelle von Cholesta-5*7-dien-3ß,2>-diol
(IV) als Produkt 24-Homocholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-diaeetat
(IV) bzw. 24-Morcholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-diacetat
(IV).
Gholesta-5,7-dien-3ß,25"diol~25--acetat
Eine Lösung von 50 mg Cholesta-5»7-dien-3ß»25-diQldiacetat
in 1 ecm Methanol, enthaltend 0,2 cem trjasser
20 mg Natriumbicarbonat, wird unter einer Stickstoffatmosphäre
16 Stunden lang bei etwa 25 C abgestellt,-Man
840/210©
ji;·:.; ■.;■; ■; looting :n±z 10 ecm Wasser und extrahiert sie mit
ε\,};γ^· · η..Λ1 .·.·■;■;■ ./.1. DIs MethyienciiloridIÖ3ung wira gewä er\:^,
g'-itroak.net und zu einem Rückstand -aus Gholesta ,7-c
^r-3ü, ,:5-diol--25-acetat ein^ecajapft. Du roh Chroma-
■>:■ ?!--■ i ■_.'. asfi-ätt Beispiel 4 kann ßötigenfalls eine Reini-
Χ', gleicher Weise führt die Verwendung von Cholestat;,7-aie.u-3.2,25-ci.io.I-d:Loropionat
'IV), Gfrolestu-bjT-dien-"
7-i-si.;;-.fri.o.,--:i::.isobut.vr:4.t (IVj, Oholesta-^3 »7-dien-3i3,25-
dicl-niaa.Oronat ?'IV), Gholes ua-5 »7-dien-3ß, 25-diol-dib^r;:;,':a:
!,Γ".'/). Oxidest;a-5»7-dip;i:—oü,25-d.iol-;3icyclohexvly/.'fit:.T,
(i /',), 24-iiooio::nolesta-t>t7"-dr.eri-3Jd ,25-diol-di aoi":1
■..".' .'), 24-Kor::holesta-5i»7-clien-3i3 ,2^-ciiji-diaceta-i
(.!'/} ca?,-.- dergi. aasteile des C'iiolesta-5,7-dien-3i3,25 di
-r.'.j.-1::.^c-1 tats zu Cholesta-^./-dlea-3^»25-diol~25-pro p:\o:r;--t
;.:■<), Choi en ta-1?* 7-α.1οτι--3ΰ f 25~diol-2t>-isobutyrat
(IT-; : i.; . ;ieKta»bJ7~di3n-3ß,25-axjl-25-aapronaL (IV),
0:^.1 ei: ,κ 2:37-iiien~3i3, 25-diol--2^-':eiuJoa·; (IV) , 24-Hoinocrioli:;.
.;;·■■ j»7--dien-^i3,25--dicl«25---'cerat (".lV) bzw. 24-Norcrio""....
vi,.-;.. 3» 7~diea-5Ji ,2l>-.diol-;:5~üofttat (IV).
24-·Ί·-'" r- ■..■>,10-secocholeata-5(lC)
'■■■"Lra in de.'-r- Vorfahren dyr. i'.oii.-piels 7 das Choles
'■'·'- ;-; -;.-«3i^ ;/;~dlui. ;I7) durch 2- -Noi'ch
... : . ■!.·_■;::. (17) erye:zt,so ia\l ;: 24-Mor
,(1'.'2 : :Y±3,ti-trter.-i.2,25-dic L iv) an,
24-Homo-9,10-secocliolesta-5(lO), 6-cis,8-trien-3ß s25-diol
(Y).
Bei Verwendung von 24-Homocholesta-5,7~dien-3ßs2.5~
diol (IY) anstelle von Cholesta-5s7-dien-3ßs25-diol (I?)
erhält man nach dem Verfahren des Beispiels 7 als Produkt
24-Homo-9»10-secocholesta-5{10),6-cia,8-trien-3ß»25-diol
(V).
9,10-Secocholesta-5(lO),6-cis,8-trien-3ßI25-diol-=diaeetat
(V).
Verfährt man wie in Beispiel Ί, ersetzt aber das
Cholesta~557~dien-3ßs25~-diol (IY) durch Cholesta-5s7~dien~
3ß,25-dioldiacetat (IV)S so entsteht als Produkt 9s10-Secocholesta-5(1),6-cis,8-trien-3ß*25-diol-diacetat
(V).
Wird als 0holesta-5,7-dien-3ß,25~diol-diacetat (IV)
durch 0holesta-5,7-dien-3ß,25-aiol-dipropionat (IV)5
Cholesta-5»7-dien-3ß»25~diol--diisolDutyrat (IV), Choiesta-5,7-dieri-3ßi25-diol-dihexanoat
(IV), Cholesta-5f7-dien- ,
3ß,25-diol~dihenzoat (IV), Cholesta-5,7-dien-3ß»25~dioldicyclohexylacetat
(IY), 24-HoiBocholesta-5s7-dien~3ßi 25-diol-diaeetat
(IV), 24~Iforcholesta-5,7--dien-3ßs25~diol-.
diacetat (IV), Cholesta-5,7-dien-3ß,25~diol-25~acetat
(IV), Gholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-25-propionat (IV),
Cholesta-537-dien-3ß,25-diol-25-i3obutyrat (IV), Gholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-25-hexanoat
(IV), Cholesta-5s7-dien~ 3ß,25-diol-25-benzoat (IV), Gholesta-5,7-dien-3ß,25-diol~
25-cyclohexylacetat (IV), 24~Homocholesta-5,7-dien-3ß,25~
0098A0/2108
diol-25-aceta1: (IY), 24-Norcholesta-5,7-dien-3ß,25-diol-25-acetat
(I»')» uh.olesta-5»7-o.ien~3ß,25-diol-3-acetat
(TV), CholeF.ta«5J7-dien-3ßf2l5-diol~3-propionat (IV),
Cholesta-^i ;- ■'.*.■■ r-3ß,25-diol- -^-isobatyrat (IV), Choi estate
,7-di e r- 3ώ, 2:. - di ο I - 3-hexarioa t (IV), Choi e s ta- 5,7- di en-Ίΰ,25-diol-'-5-t
enxoat (IV), Cholesta-5f7-dien-3ß ,25-diol-3-cyclohexyl;"cetat
(XV), 24-Homocholest?.-5,7-dien-3߻25-diol-3-aeetat
(IV), 24-Norciiolesta-5,7~dien-3ö,25-diol-3-acetat
(IV) ;: ;.r dsrgl. ersetzt, ,so erhält man 9,10-Secocholestr-3(10),6-cis,8-trien-3ß,25~diol-dipropionat
(V), 9,10-f?ecocholesta-5(10) ,6~cis,8-trien-3ß,25-diol-diisobutyrat
(V1„ 9,IO-Secocholesta-5(lO),6-cis,8-trienlß,
25-di ol-i.ib-?xanoat (V), 9,10-Secocholesta-5(10), 6-cis,8-trien-3S,25-diol-dibenzoat
(V), 9,10-Secocholesta-5(10),6-CiSjS-trien-3߻25-diol-dicyclohexylacetat
(V), 9,10-Seoo-24-r.caiocholesta-5(10) ,6-cis,8-trien-3Ö,25-dioldiacetat
(V), 9,10-Seco-24-Korcholesta-5(l0)^6-eis,8-trien-3ß,25-dio3-diacetat
(V), 9,10~Secocholesta-5(lO),6-cis,8-trien-3ö,25-diol~25-propionat
(V), 9,10-Secocholesta-5(10),6-cis,a-trie:>i-3߻25-diol-25-isobutyrat
(V), 9,10-Secochol esta-5 (10) ,6-cis,8-trien-3ß,25-diol-25-hexanoat
(V), 9,10-aecccholssta-5(10),o-cis,8-trien-3ß,25-diol-25-benoat
(V), g.lO-Secocholesta-SUOho-cis^-trien-3ß,25-diol-25-cyclohsxylacetat
(Y)9 9,10-Seco-24-homo cholesta-5(l0).6-ci3,8-trien-3ß,25-diol-25-acetat
(V), 9,10-8eco-24-norcholesta-5(lO),6-cis,8-trien~3ß,25-diol-25-acetat
(V), 9»10-Secocholesta-5(10),6-ciB,8-trien-3ßt25-diol-3-propionat
(V), 9,10-becocholesta-5(10),6-cis,8-trien-3u,25-diol-3-isobutyrat
(V), 9,10-Secocholesta-5 (10),6-cis,8-trien-3ß,25-diol-3-hexanoat (V), 9,10-Secocholesta-5(10),6-cls,8-trien-3ß,25-diol-3-benzoat
(V), 9,10-Secocholesta-5(10),6-cis,8-trien-3ß,25-diol-3-cyclohexylacetat
(V), 9»10-Seco-24-liomocholesta-5(10)t6-eie,8-
009840/2 108
012167
trien-3ß,25-diol-3-acetat (V) baw. 9->10-Seco~24-nor
cholesta-5(10)i6-eisi8-trien-3߻25~diol-;f-acetat (V).
Beispiel 23;
hydrat (VI-Hydrat).
Wird in dem Verfahren des Beispiels 8 das 9.?10-Secocholesta-5(10)J6~eisJ8-trien-3ßs25-diol
(V) durch 9,10-Seco-24-norcholesta-5(10),6-ciss8=»trien-3ßs25-diol
(V) ersetzt, so fällt 9,10-Seeo-24-norcholesta-5-cisJ7»10(l9)-trien-3ß,25-diol-hydrat
(VI-Hydrat) an.
Beispiel 24:
9,10-Seeo-24-homooholeBta-5-cis,7,10(1.9)-triei>-3߻25-diolhydrat
(VI-Hydrat).
Wird in dem· Verfahren des Beispiels 8 9910-Seco cholesta-5(10),6-eis,8-trien-3ß.25-diol
(V) durch 9,10-Seco-24-homocholesta-5(10) ,6->cis,8-trien-3߻25-diol (V)
ersetzt, so entstellt 9jlO~Seco-24-homocholesta-5-cis,7,10
(19)-trien-3ß,25-ciiol~hydrat (VI-Hydrat).
Beispiel
25:
9tlO-SecocholeBta-5-cis,7,10(19)-tr±en-3ß»25-diol- di acetat
(Vl).
Nach Ersatz des 9«10-Seoocsholesta-5(l0)96-oi8j8<trien-3ß,25-diol
(V) durch 9O10-Seeochol@sta«=5(10)^ö-cis
8-trien-3ß»25-diol-diacetat (V) ©rgibt das Verfahren des
/210©
Beispiels 8 9»10-Secochölesta-5-eis,7,10(19)-trien-3i3,25
di ol-diaeetat ^VI)·
Ersetzt raan das 9ilO-Secocholesta-5(lO),6-cis,8-tr±eTi~3'.;,25-diGl~diaceta.t
(V) durch 9»lQ-Secocholesta-5 (10) .6-ü:Lsf8-trien-3ßt25-diol-dipropionat (V), 9,10-Seoocho";..ci,tu-5(10)
,6~ois,8-»irien-3ß,25--diol-diisobutyrat (V),
9,'i.O~.c3ecocholei?ta-5(10),6-cist8-trien-3ßi25-diol-dihexanoac
(V), 9,10-Secochclesta-5(lO),6-cis,8-trien-3ß,25-diol-diüenzoat
(V), 9,10~Secocholesta«5(10),6-cis,8-crien-?i:
,25-diol-dicydohexylacetat (V), 9,10-Seco-24—
hoiiioc'holesta-5(10),b--cis,8-trien-3ii »25-diol-diacetat (V),
9.10-öeco-24--riorcholesta.-5(10),6-cis,8~trien-3l3,2t)-dioldiacetat
(V), 9,10-Secocholesta-5(10) ,6-cis,8-trien-3ß,2l5-diol-'j>-propionat
(V), 9*10-Secocholesta-5(10) ,6-cis,8-triei>-)^»25-diol-25-isobutyrat
(V), 9,10-Secocholesta-S
(10) ;o-,v;.a»8-trien-3ß,25-diol-25-hexanoat (V), 9,10-öecocho'ibi-ta-SdO)
,6-cis,8-trien-3ß,25-diol-25-benzoat (V),
9,10 s:ii,richolesta-c)(10),6-ais,3-trien-3ß,25-diol--25-cyclohes/xaceuat
(V), 9,10~Secc-24-homeehüIesta-t5(lü),6~cis,8-trlen-3:;.25-diol-25-acetat
(V) f 9, lO-üeco-24-nor cholt'i
.a-5(10),6-cis,8-tritiii-3ß.25-diol-25-aeetat (V),
9„I0~Sf ':;ceJriolesta-5(10) ,6-ciSj8-trien-3!i,25-diol-3-propiona t
(7), ^,I0-Secocholesta-5(10)f6-cia,8-trien-3߻25-diol-3-isobut-yrat
(V), 9,10-Secocholesta-C3(10),6-cis,8-trien-3ß,25«diol-3-hexanoat
(V), 9,10~Seoocholesta-5(10,6-cis,
8-trien-3öt25-diol-3-benaoat (V), 9,10~Secocholesta-5
(10) ,6-eis,8-trien~3ß,25-diol-3-e,yelühexylacetat (V), 9,10-y£iGo-:?4-hoinocholesta-5(lü)
,6-cis,8-trien-3ß,25-diol-3-acebat
(V) oder 9,lÜ-öeco-24-norcholesta-5(10),6-cis,8-trien->ii,25-diol-3-acetat
(V) und dergl., so erhält man in gleicher Weise 9»lü-£jecocholesta-5-eis,7,10(19)-trieL~
009840/2108
3ß,25-dial-dipropionat (VI), gilO
7,10(19i-trien-Sß^S-diol-diisobutyrat (VI), 9,10-Seeo cholesta-S-cis,7,10(19)-trien~3ß,25-diol-dihexanoat, (VI)s 9, lÜ-Secocholesta-^-ci s, 7 ,-10 (19) -trien-3ß ,^-diol-di-. benzoat (VI), 9,lÖ-Secöehölesta-5-oi3,79lOCl9)--tiien-3ß,25-diol-dicyclohexylacetat (Vl), 9,10-Seco-24~homochQlesta^-5-cis,7,10(19)-trien-3ß, 2.5-diol-diacetat (VI), 9,10-Seco-24-norcholesta-5~e±s, 7,10(19.-)-tri en«3ß, 25-dioldiaceta-t (Vl), 9,10~Secocliolesta-5-cis,7,10(l9)-trien~ 3ß,25~diol-25-propionat (Vl), 9,10-Secodaolesta~5'--cisi,7, 10(19)-trierx-3ßs25-diol-25»isobutyrat "(VI)-,- 9,10-Secoaiiolesta-5-Gis,7slC(19)-trien-3ß525-diol-25-hexanoat (VI), 9slQ~Secociiolesta-.5--cls,7,10(l9)-trien~3ß,25~dxol-25J-benzoat (VI), 9,10-Secocholesta~5-cis,7,10(l9)-trien-3ß*25-diol-25-cyclohexylaeetat (Vl), -9»lÖ-Seco-24-homocholesta~ -5-cis,7,10(19)-trisn~3ß,25~diol-25-aeetat (Vl)4 9s10-Seco-24-noreholesta-5-cis,7,10(i9)--brien_3ßi25-diol-25--acetat (Vl), 9,10-SecQcholeeta-5-ciB,7,iO(19)-tiien.-3ß,25-diol-3-propionat (VI), 9,10-Secocliolesta-5-ciss7, 10(19)-trien-3ßs25-diol-3-isobutyrat (Vl), 9,10-Seeo ciiolesta-5-cis,7,10(19)-trien-3ß,25-diol-3-hexanoat (Vl)9 9 ,lÖ-Seeoeholesta-5-cis, 7,10(19 )-irien-3ß > 25-diol-3-"ben-2öat (VI), -9*10-8βοοο1αο1ββΐΒ-5-βΐΒ,7,10(19-)-ΐ3*ΐΘηΓ-3β,25-· diol-*3-Gyclohexylaeetat (VI}, 9,10-Seco-24-homocholesta--5-"äis,-7,10(19)-trIen^5ß-i25-cliol-5-acetat (VI) "bzw. 9,10-Seco-24-norcholesta-5-ois,7,10(19)-trien-3ß,25-(iiol-3-acetat (VI). ..
7,10(19i-trien-Sß^S-diol-diisobutyrat (VI), 9,10-Seeo cholesta-S-cis,7,10(19)-trien~3ß,25-diol-dihexanoat, (VI)s 9, lÜ-Secocholesta-^-ci s, 7 ,-10 (19) -trien-3ß ,^-diol-di-. benzoat (VI), 9,lÖ-Secöehölesta-5-oi3,79lOCl9)--tiien-3ß,25-diol-dicyclohexylacetat (Vl), 9,10-Seco-24~homochQlesta^-5-cis,7,10(19)-trien-3ß, 2.5-diol-diacetat (VI), 9,10-Seco-24-norcholesta-5~e±s, 7,10(19.-)-tri en«3ß, 25-dioldiaceta-t (Vl), 9,10~Secocliolesta-5-cis,7,10(l9)-trien~ 3ß,25~diol-25-propionat (Vl), 9,10-Secodaolesta~5'--cisi,7, 10(19)-trierx-3ßs25-diol-25»isobutyrat "(VI)-,- 9,10-Secoaiiolesta-5-Gis,7slC(19)-trien-3ß525-diol-25-hexanoat (VI), 9slQ~Secociiolesta-.5--cls,7,10(l9)-trien~3ß,25~dxol-25J-benzoat (VI), 9,10-Secocholesta~5-cis,7,10(l9)-trien-3ß*25-diol-25-cyclohexylaeetat (Vl), -9»lÖ-Seco-24-homocholesta~ -5-cis,7,10(19)-trisn~3ß,25~diol-25-aeetat (Vl)4 9s10-Seco-24-noreholesta-5-cis,7,10(i9)--brien_3ßi25-diol-25--acetat (Vl), 9,10-SecQcholeeta-5-ciB,7,iO(19)-tiien.-3ß,25-diol-3-propionat (VI), 9,10-Secocliolesta-5-ciss7, 10(19)-trien-3ßs25-diol-3-isobutyrat (Vl), 9,10-Seeo ciiolesta-5-cis,7,10(19)-trien-3ß,25-diol-3-hexanoat (Vl)9 9 ,lÖ-Seeoeholesta-5-cis, 7,10(19 )-irien-3ß > 25-diol-3-"ben-2öat (VI), -9*10-8βοοο1αο1ββΐΒ-5-βΐΒ,7,10(19-)-ΐ3*ΐΘηΓ-3β,25-· diol-*3-Gyclohexylaeetat (VI}, 9,10-Seco-24-homocholesta--5-"äis,-7,10(19)-trIen^5ß-i25-cliol-5-acetat (VI) "bzw. 9,10-Seco-24-norcholesta-5-ois,7,10(19)-trien-3ß,25-(iiol-3-acetat (VI). ..
9,10-Secoeiiolesta-5(10) ,,6-cIs,8,24-tetraen~3ß'-ol.
- Wird in dem Verfahren des Beispiels 7 das Oholesta-
009840/2108
5,7-dien-3ß,25-diol (IV) durch Cholesta-5,7,24-trien-3ß-ol
oder durch Acylate desselben ersetzt, dann gewinnt man 9,10-Secocholesta-5(10),6-cis,8,24-tetraen-3ß-ol bzw.
dessen Acylate.
Aber auch die Acylierung von 9,10-üecocholesta-5(lO),
6-cis,8,24-tetraen-3^-ol nach dem Verfahren des Beispiels
16 beispielsweise mit Essigsäureanhydrid führt zu dem entsprechenden 3-Acylät, z.B. zu 9»10-Seeocholesta-5(lü),6-cis,8,24-tetraen-3ß-ol-acetat.
Beispiel 27;
9,10-Secocholesta-5-cis,7,10(l9),24-tetraen-3ii-ol(24-I)ehydrocholecalciferol).
Setzt man in das Verfahren des Beispiels 8 9,10-Secocholesta-5(10)t6-cis,8,24-tetraen-3ß-ol
oder dessen 3-Acylate (z.B. Acetat) anstelle des 9»10-Secocholesta-5(lÖ),
6-cis,8-trien-3ß»25-diol (V) ein, dann erhält man 9,10-öecoeholesta-5-cis,7,10(19),24-tetraen-3ß-ol
(24-Dehydrocholecalciferol)
bzw. dessen 3-Acylr-te (z.B. Acetat). üas derart hergestellte 24-Dehydrocnolecalciferol sowie
dessen so gewonnenen Acylate weisen starke, Calcium freimachende Wirkungen auf und führen eine erhöhte Calcium absorption
im Darm bei Vögeln, beim Menschen und bei anderen Säugetieren herbei. Sie können anstelle des 25-Hydroxycholecalciferols
(VI) in den vorstehend angegebenen Einheitsdosierungsformen für die dort genannten Zwecke verwendet
werden.
Beispiel 28;
9»10-Secocholesta-5-trans,7-trans-dien-3ßt"25-diol.
9»10-Secocholesta-5-trans,7-trans-dien-3ßt"25-diol.
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2012187
100 mg 25-Hydroxycholecalciferol (YI) werden in
10 ecm absol. Äther gelöst und 50 ecm flüssigem Ammoniak
zugesetzt. Etwa 100 mg Lithium werden in kleinen Stücken . unter Rühren zugegeben, bis die Lösung 10 Minuten lang
eine blaue Farbe zeigt. Man läßt das Ammoniak abdampfen, gibt Wasser zu und extrahiert das Produkt mit Äther, Der
Äther wird gewaschen, getrocknet und zu einem Bückstand eingedampft, der unter Hochvakuum weiter getrocknet wird.
Der Rückstand wird in Äthyläcetat/Hexankohlenwasserstoffen
gelöst und wie in Beispiel 8 chromatographiert. Diejenigen
Fraktionen, deren Ultraviolett-Absorption nahe 251 m/t
liegt und die eine Dünnschicht-Chromatographie als praktisch
rein erscheinen läßt, werden vereinigt und zu 9*10-Secocholesta-5-trans,7-trans-di
en-3ß,25-diol.(25-Hydroxydihydrotachysterols)
eingedampft. Das 9,10-Seeoeholesta~5-trans,7-trans-dien-3ß,25-diol
stellt ein wirksames Mittel für die Calciuni-Absorption bei Vögeln, beim Menschen und
.bei anderen Säugetieren dar und kann anstelle von 25-Hydroxy-cholecalciferol
in den vorstehend angegebenen linheitsdosierungsformen für die dort genannten Zwecke verwendet
werden. .
Beispiel 29; ■
25-Hydroxycholecalciferol (VI),
Anstatt die Temperatur auf unter 20 G zu halten, läßt
man diese in dem Verfahren des Beispiels 7 während der Bestrahlung
auf naheau Bückflußtemperatur des Lösungsmittels ansteigen. Das daraus hervorgehende Bestrahlungeprodukt
wird durch Chromatographie gemäß Beispiel 7 gereinigt und
man' erhalt direkt 25-Hyaroxycholecalcif erol (VI).
0098 40/210
50 --
In gloi-ouar Weise werden andere Verbindungen der
Struktur 1 u.nr·. ZV bei erhöhten Temperaturen unter direkter
Bildung der entsprechenden Produkte der Struktur ΓΙΙ
bzw. Vi bestrahlt.
25-Hydroxych.olecalcif erol-hydrat (VI-Hydrat).
Eine Lösung von 20Ü mg ^lO-Seeocholesta-^lO),ö-cis,
8-trien-3H,25-diol (V) in 5 ecm Äthanol und 0,5 ecm Wasser
wird mehrere Stunden unter einer Stickstoffatmosphäre unter
mij.dem Rückfluß gehalten und eingeengt, bis die Lösung
nach Abkühlung auf Raumtemperatur gerade trüb ist. Man
fügt I :.pfKristalle von 25-Hydroxycholecaleif erol-hydrat
(Vl-hydrat) hinüu und läßt dxe geimpfte Lösung mehrere
Stca>.oU;r. unter E'riatallahsoheidung stehen. Die Kristalle
weraen abi'iltriert und mit wässrigem Äthanol unter Ge-
\ii.nv\vjr von 25-ßydroxycij.oieciilciferol-nydrat (VI-Hyarat)
fov/asoLen, In gleicher Weise werden andere Verbindungen
eier sr.vuktur V in einen, wässrigen Lcsungijmittel unter di-Touter 'BIl.dung
der Hydrate von Verbindungen VI isooieriert.
2'/-Nor--3ß-hydroxycholest-5-en-25-on~>-acetat (VIIa).
Werden in eiern Verfahren nach Riegel und Kave, J. Am.
Cheffi, Soc. Bd. 6b, S. 723 (1944) das 3ß-Hydroxychol-S-ensäurotihiorid--3~acetat
(VlI1 } durch 3ü-Hydroxy-2b-homocholij-en-i.i-iurechlorid-o-acetat
(VII1) und das Diiaopropylt't
durch Dimethyl cadmium eraetiit, so entsteht 27-Nor-
(VIIa).
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In gleicher Weise, jedoch unter ¥erwendtmg von. Di ο
etyl cadmium, Dibutyl cadmium, Biisopropyl cadmium,, Dieyelopentylcadmium
oder Diphenylcadmium anstelle von Dimethyl
cadmium usw., erhält man 26,27~Bisnor-25-octyl-3ß~
hydroxycholest-5-en~25~on-5-acetat (YIIa), 26,27-Bisnor-25-butyl-3ß-hydroxycholest-5-en-25-on-5-acetat
(VIIa), 26,27-Bisnor-25-isopropyl-3ß-hydroxycliol est-5-en-25-on-3-aeetat
(VIIa), 26*27-Bisnor-25~cyclopentyl-3ß-hydroxy.-cholest-5-en-25-on-3-acetat
(VIIa), 26s27-Bisnor-25-phenyl-3ß-hydroxyeholest-5-en-25-on-3-acetat
(VIIa) usw..
Beispiel 32:
27-Nor-25-phenylcholest-5-en-3ß,25-diol
27-Nor-25-phenylcholest-5-en-3ß,25-diol
Bei Verwendung von 27-Hor-3ß~hydroxyeholest-5-en~25-on~3-acetat
(VIIa) anstelle von Methyl-3ß-hydroxy-25-hoiaochola-5j7-dienat-3-acetat
(I) und von Phenylmagnesiuni "bromid
anstelle von Methylmagnesiuiabromid führt das Verfahren
des Beispiels 6 zur Bildung von 27-Hor-25-phenylcholest-5-en-3ßJ25-diol
(VIIb).
In gleicher Weise erhält man bei Verwendung von Octylmagnesiumbromid,
Butylmagnesiumbromids, Isopropylmagnesiumbromid,
Cyclopentylmagnesiumbromid und dergl. anstelle
von Phenylmagnesiumbromid 27-Nor-25~octylcholest-5-en-3ß,25-diol
(VIIb), 27-Nor-25-butylcliolest-5-en~3ß,25-4LqI
(VIIb), 27-Nor-25-isOpropylcholest-5-en-3ßs25-diöl
(VIIb), 27-Nor-25-cyclopentyl2holest-5-en-3ß,25~diol (VIIb)
und dergl«.
In ebensolcher Weise ergeben 26,27-Bisnor-25-phenyl-3ß-hydroxycholest-5-en-25-on-3-acetat
(VIIa) und die oben-
Q098A0/2108
genannten Alkylmagnesiumhalogenide nach dem Verfahren des Beispiels 6 26,27-318^^25-0^:^1-25^116^10110163^5-6^
3ß,25-diol (VIIb), 2ö,27-Bisnor-25-butyl-25-phenylcholest-5-en-5Ü,25-diol
(VUb), 26,27-Bisnor-25-isopropyl-25-phen,ylcholest-5-en-3l3,25-diol
(VIIb), 26,27-Bisnor-25-cyclopentyl-25-phenylcholest-5-en-3i3,25-diol
(VIIb) und dergl..
Beispiel 53:
27-Norcholest-5-en-3ß,25-diol (VHb).
Eine Lösung von 2Ü0 mg 27-Nor-3ß-hydroxycholest-5-en-25-on-3-acetat
(VIIa) in 10 ecm Tetrahydrofuran wird mit etwa IbU mg Litliiumaluminiuinhydrid unter Rückfluß gehalten.
Man setzt wässriges Ammoniumchiοrid zu, trennt die
Ätherschicht ab und wäscht diese. Nach Abdampfung der Ätherschicht erhält man, einen Rückstand aus 27-Norcholest-5-en-3ß,25-diol
(VIl), der gegebenenfalls durch Chromatographie und Kristallisierung gereinigt werden kann. In gleicher
Weise können andere Verbindungen der Struktur VlIa und Ia zu Verbindungen der Struktur VIIb bzw. IV reduziert
werden.
Beispiel 34:
27-toor-25-phenylcholesta-5,7-dien-3ß,25-diol (IV).
27-toor-25-phenylcholesta-5,7-dien-3ß,25-diol (IV).
In das Verfahren des Beispiels 4 wird 27-Nor-25-phenylcholett-5-en-3߻25-diol
(VIIb) oder dessen Acetat anstelle von Methyl-3ß-hydroxy-25-homochol-5-enat-3-acetat (VII) unter
Gewinnung von 27-Nor-25-phenylcholesta-5f7-dien-3ß,25-diol
(IV) eingesetzt. Ebenso erhält man bei Verwendung von
009840/2108
ChOlest-5--en-3ß,25-diol (VIITa) Cholesta~5s7-dien-3ßf2.5-diol
(IV) und bei Verwendung anderer Substanzen der Struktur VIIb und VII die entsprechenden Verbindungen der Struktur
IV bzw. I.
"·;..>. j.Ofit"-V
009840/21 ÖS
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verbindungen der allgemeinen Formel-R-CtLin der R1 und Rp gleich oder verschieden sein können und Wansera toffatome, Alkylgruppen mit weniger als Λ Kohlenstoffatomen oder Phenylgruppen Bind, IK und R1. gleich oder verschieden sein können und Wasserstoffa tome oder Aoylgruppen einer Kohlenwasserstoffcarbonsäuren mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen und η -- 2, 3 oder 4 bedeuten, wobei, wenn K-, und Rr Wasserstoff atome sind, die Verbindungen in Form ihrer Hydrate * xiL>0 vorlie^fin, worin χ eine ganze oder· eine einfache gebrochene Zahl von \/λ blij 2 bezeich.net.2. Kris fcallineo 25-Hydroxycholooalci forol-hydrat,3. 24-Nor-9, lO-secocholesfca^-o Lu, Y, IO( 19)-Lricn-3ß,25-'-liol.009840/21084. 25-Hydroxycholecalelferol-25-acetat 5» 25-Hydroxycholecalciferol-3-acetat.6. Isomere Verbindungen der allgemeinen Formelni · t(A)R^n-\- G%R2(B)worin R. und R? Viasserstoi'fatome, Alicylgruppen mit -weniger als 9 Kohlenstoffatomen oder Phenylgnxppen sind, R, Una R1- Wasserstofi'atome oder Acylreste einer Kohlen wasserstoffcarbonsäure mit weniger als 12 Kohlenstoff atomen und η die ganze Zahl 2, 3 oder 4 bedeuten.7. 9,lö-Secocholesta-5(10),6-cis58-trien-3ß,25-diol, eine Verbindung gemäß Anspruch 6, Pormei Δ.8. 0holesta-5,7-dien-3ß,25-diol, eine Verbindung gemäß Anspruch 6, Formel B.9. Isomere Verbindungen der allgemeinen Formeln:09840/ 2 1 0 8ORIGINALν-CH,(CH2)nC02R4 (A) Y(B)in denen R~, ein Wasserstoff atom oder einen Acylrest einer Kohlenwasserstofi'carbonsäure mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen, R. ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl gruppe mit weniger als 9 Kohlenstoffatomen und η die ganze Zahl 3 oder 4 bedeuten.10. Meth.vl-3ß-hydroxy-9,lü-seco-2t)-honiochola-5-cJ s, 7,10(19)-trienat-3-aeetat, eine Verbindung gemäß An spruch 9 j Formel A.11. Meth,yl-3ß-hydroxy-9,10-sece-25-homochola-5(lü), 6-cis,8-trienat-3-aeetat, eine Verbindung gemäß An spruch 9» Formel B.12. Verfahren zur Herstellung von kristallinem 25-Hydroxycholecalciferol-hydrat, der Verbindung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wasserfreies 25-Q09840/21088^0 OriginalHydroxychol ecal cii'erol mit Wasser versetzt und das kristalline Hydrat gewonnen wird.13· Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 1 der.allgemeinen FormelRxOdadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel ■(GH2) -C -in der R-^ und R2 Wasserstoffatome, Alkylgruppen mib weniger als 9 Kohlenstoff atomen oder Phenylgruppen, R-^ und Rj. Wasserstoffatome oder Acylgruppen einer Kohlenwasserstoffcarbonsäure mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen bedeuten, und η die ganze Zahl 2, '5 oder 4 bezeichnet, in einem009840/2108 BAOORIQINALinerten Reakti onsraedi urn erwärmt und das Produkt hieraus abtrennt.14. Verfahren nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daiS man von einer Verbindung ausgeht, bei der R„ und Rc Wassers toffatome sind, als Reakti onsmediiim3 5
Wasser verwendet und das Produkt als Hydrat gewinnt.15· Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 1 der allgemeinen Forml***- ^.- OHCH0HÜdadurch gekennzeichnet, tdaü man(a) eine Verbindung der allgemeinen Formel!I0098A0/2 108BAD ORIGINALin derR-. ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest einer Kohlenwasserstoffcarbonsäure mit weniger als 12 Kohlenstoff atomen, R. ein. Wasserstoff atom oder eine niedere Alkylgruppe^ und η die ganze Zähl 2,3 oder 4 darstellenj in einem inerten Reaktionsmedium mit Alkyl- oder Phenyl magnesiuiiüiälogenid^oder Alkyllithium umsetzt und das Produkt daraus isoliert, oder daß manti'' ■ *(b) eine Verbindung der allgemeinen Formelin der R..^ R. und η die vorgenannte Bedeutung besitzen^ mit Alkyl- oder Hienylmagnesiianihalogenid oder Alkyllithium behandelt, dieses Material erwärmt und. die Verbindung abtrennt.16. Verfahren nach Anspruch 15 a, dadurch gekennzeichnet, daß während der Isolierung des Produktes Wasser zugesetzt und das Produkt als Hydrat gewonnen wird.FürThe Upjohn Company Ealamazob, Mich* ,i = V.St.A,(Dr. H.J. Wolff) Rechtsanwalt009840/2108
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