DE198526C - - Google Patents

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DE198526C
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damper
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 198526 KLASSE 51 d. GRUPPE
SAMUEL HOWARD in MANCHESTER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 1. Juni 1906 anerkannt.
die Priorität
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Dämpfervorrichtung für mechanische Klaviere, mit der jede einzelne Saite oder eine gewisse Anzahl von Saiten oder Akkorden gedämpft werden kann, während die anderen Saiten voll tönen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Dämpfervorrichtung in Vorderansicht und Fig. 2 im Grundriß. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. i. Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten. Fig. 6 und 7 zeigen abgeänderte Ausführungsformen.
Auf einer dicht vor den Saiten c gelagerten Leiste b sind Dämpferhebel α angebracht, die an dem nach den Saiten zu gelegenen Ende je ein Filzstück d tragen und entweder durch ihre Gestalt oder durch Gewichte e ausbalanciert sind. Die Filzstücke d können nur eine oder zwei oder drei Saiten zu gleicher Zeit abdämpfen, werden jedoch gewöhnlich hochgehalten, so daß die Hämmer f nicht gegen sie anschlagen. Auf der Leiste b steht senkrecht eine Platte h, die zwei Schieber g1
und g2 trägt. Diese können über die Enden sämtlicher Dämpferhebel bewegt werden und greifen mit ihren Enden etwas übereinander (Fig. 4 und 5).
Die Vorderenden der Hebel α sind nach aufwärts gebogen und liegen, wenn sie nicht dämpfend wirken, an der Platte h an.
Die Schieber gl und g2 berühren, wenn sie vollständig zurückgezogen sind, die Dämpferhebel überhaupt nicht, während sie, sobald sie gegeneinander verschoben werden, sich hinter die Dämpferhebel schieben und diese von der Platte h abheben, wodurch das Filzstück gesenkt wird, so daß es zwischen Saite und Hammer kommt. Durch eine Bewegung des einen oder des anderen der Schieber gl und g·2 kann eine Abdämpfung aller Saiten oder nur eines bestimmten Teiles derselben erreicht werden. Beispielsweise werden von einem Schieber die Diskantsaiten und vom anderen die Baßsaiten gedämpft. Durch den Schieber g2 können dabei auch noch die oberen Saiten des Basses und von dem Schieber g1 die unteren Töne des Diskants gedämpft werden.
In Fig. ι und 2 ist der Schieber g'1 vor drei Hebeln α liegend dargestellt, so daß nur die von diesen beeinflußten Saiten gedämpft werden, während alle anderen Saiten voll tönen.
In Fig. 6 ist eine Anordnung gezeigt, bei der der Dämpferhebel aus zwei Teilen besteht, von denen einer die Dämpfung Und der andere das Kippen dieser Hebel bewirkt. Durch das Gewicht dieser Hebel werden die Dämpferhebel mit ihrer Dämpferklappe d in ihrer oberen Stellung gehalten. Die Schieber wirken in diesem Falle auf die Kipphebel
und heben sie an, so daß die Dämpferhebel durch ihre eigene Schwere nach unten gehen und die Dämpferklappe zwischen Hammer und Saite bringen.
Man könnte bei dieser Ausführungsform auch die Kipphebel fortlassen und nur Dämpferhebel anwenden, die die Saiten gewöhnlich dämpfen (Fig. 7), wobei dann durch die Wirkung der Schieber die Dämpferklappen angehoben werden, so daß die Saiten volltönend schwingen können. Überhaupt könnten die Schieber auch auf der Leiste b selbst angeordnet werden und auf die mittleren Teile der Hebel α wirken.
Die Schieber werden von Stangen i bewegt, deren gegabelte Enden um Stifte j an den Schiebern greifen. Die Stangen i sind mit Schiebern Ar1, k2 verbunden, die auf einer Stange / gleiten.
Die Dämpferhebel α können sich von jeder Saite nach außen erstrecken, öder sie sind, wie in Fig. 2 gezeigt, gebogen und legen sich in Nuten der Leiste b ein, wo sie durch Klammern m festgehalten werden.
Anstatt die Hebel α mit Filzstreifen d zu versehen, könnte man sie auch, wie in Fig. 3 in punktierten Linien gezeigt, nach unten führen, so daß sie zur Dämpfung die Hammer näher an die Saiten bringen und damit die Kraft des Anschlages vermindern.
Um die Bewegung der Schieber k1 und k2 zu erleichtern, können sie nach außen vorstehende Griffe tragen, die durch Schlitze eines Registers hindurchgehen, das mit entsprechenden Bezeichnungen versehen ist, um die Stellung der Schieber g\ g2 von außen genau übersehen zu können.
Die Schieber g1, g'2 können auch über- oder nebeneinander angeordnet sein, so daß sie aneinander vorübergehen und mit .dem einen die Dämpfung der ersten Saiten des anderen noch erlangt werden kann. Zu diesem Zwecke können auch die vorderen Enden der Schieber nach Fig. ι und 2 zugespitzt sein, so daß sie sich beim Zusammentreffen übereinanderlegen.
Statt der beschriebenen Einrichtung könnte man auch Räder mit endlosen Ketten anwenden, wobei ein Paar Räder und Ketten außen am Klavier für die Schieber Ar1, k2 und ein anderes Paar Räder und Ketten innerhalb des Klavieres für die Schieber g1, 2 anzubringen wären.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Dämpfervorrichtung für mechanische Klaviere, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Saiten Dämpferhebel (a) angebracht sind, die mittels Schieber gedreht werden.
2. Dämpfervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehen der Dämpferhebel mittels mehrerer Schieber erfolgt, die unabhängig voneinander bewegt werden können und mit Registerzügen an der Außenseite des Klavieres derart in Verbindung stehen, daß je nach der Stellung der Register einzelne oder alle Töne des Diskants oder des Basses gedämpft werden.
3. Dämpfervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an* den Dämpferhebeln angebrachte Dämpferlappen zwischen die Hämmer und die Saiten treten.
4. Dämpfervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Dämpfens der Töne die Hämmer der Klaviatur von den Hebeln (a) den Saiten genähert werden, so daß die Kraft des Anschlages vermindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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