DE299979C - - Google Patents

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DE299979C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/30Couplers, e.g. for playing octaves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 299979 -KLASSE 51 δ. GRUPPE
HEINRICH ZEMKE in BERLIN.
Spielvorrichtung für Tasteninstrumente.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1917 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die ohne langes Studium jedermann das Spielen von Tasteninstrumenten ermöglichen. Man unterscheidet hierbei Vorrichtungen, bei denen das Spielen nur in Akkorden möglich ist, und im Gegensatz dazu Vorrichtungen, bei denen Melodie und Akkordbegleitung getrennt gespielt werden.
Zu dieser letzteren Art rechnet auch die ίο Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die sich durch ein zweiteiliges Brett, welches an einer Führungsleiste verschiebbar ist, kennzeichnet.
Die Erfindung wird in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Gesamtansicht,
Fig. 2 eine Teilansicht,
Fig. 3 einen Schnitt.
Zu dieser Spielvorrichtung gehört ein Gestell, welches als Stütze und Träger für das darauf gleitende, den bekannten Akkordmechanismus tragende Brett dient. Das Gestell besteht aus einer kräftigen Leiste, welche über die Tastatur des zu spielenden Instrumentes gelegt wird. Beide Enden dieser Leiste werden rechts und links auf die Backen der Klaviatur aufgelegt Und sind dort durch entsprechende Vorrichtungen festzustellen.
Auf dieser Leiste α liegt ein Brett b, welches aus zwei Teilen f und g besteht, die durch ein Gelenk h derart miteinander verbunden sind, daß der Teil / seitlich nach dem Teil g zu umgeklappt werden kann. Der rechte Teil des Brettes b, also g, ist als Winkel, der sich an die obere und vordere Seite der Leiste α anlegt, ausgebildet und besitzt auf seinem oberen Schenkel einen langen Schlitz c, durch welchen zwei in die Querleiste a eingelassene Bolzen gehen, die mittels Flügelmuttern die Feststellvorrichtung d bilden und ein Verstellen und Feststellen des Brettes ermöglichen. Der andere untere Schenkel des Winkels ist zweckmäßig aus Blech und am unteren Ende bei e derart umgebogen, daß dadurch eine sichere Standfläche für das Notenblatt k geschaffen ist.
Der linke Teil f des Brettes nimmt die an sich bekannte Akkordeinrichtung auf, die zum Begleiten der Melodie eine beliebige Anzahl Akkordtasten besitzt, und legt sich einerseits auf die durchgehende Leiste a, während die . Vorderseite direkt auf der vor den- Tasten befindlichen Schloßleiste aufliegt.-
Zum Verstellen der Vorrichtung wird der Teil f angehoben und werden die Stellschrauben d gelöst; dann ist ein mehrmaliges Verstellen der Vorrichtung um je eine Oktave möglich. Werden die Stellschrauben d ganz abgeschraubt, so ist das zweiteilige Brett vom Gestell α abzunehmen.
Beim Einstellen der Akkordeinrichtung f in die Anfangsstellung links, also wie Fig. 1 zeigt, erklingen bei Benutzung der Vorrichtung die Akkorde in der sogenannten großen Baßoktave. Die Melodie kann dann auch noch teilweise im Baß gespielt werden. Beim ersten Verstellen nach rechts um eine Oktave, so daß das Brett über der zweiten Oktave von links
liegt, ist die Melodie nur im Diskant, die Begleitung nur im Baß spielbar. Beim weiteren Verstellen nach rechts in der Endstellung, also über der dritten Oktave von links, klingen wiederum die Begleitakkorde eine Oktave höher, so daß jetzt Melodie und Begleitung ganz im Diskant liegen.
Die einzelnen Akkorde werden durch Knöpfe oder in anderer Weise mittels einer der bekannten Übertragungsarten angeschlagen, während das Spielen der Melodiestimme unter Zuhilfenahme eines mit Überweisungszeichen versehenen Notenblattes in bekannter Weise direkt auf den Tasten des Instrumentes geschieht.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Spielvorrichtung für Tasteninstrumente, bei der die Melodie und die Akkordbegleitung getrennt gespielt wird, gekennzeichnet durch ein oktavenweis verstellbares Brett (δ), welches aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (f, g) be-, steht, von denen der rechte Teil (g) nach Lösen einer Stellvorrichtung (d) auf einer Leiste (a) verschiebbar ist und den Aufnahmeteil (e) für das Notenblatt trägt, während der linke Teil (f), welcher bei dem Verschieben gegen den anderen Teil(g) geklappt werden kann, als Träger der Akkordeinrichtung dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10130252A1 (de) * 2001-06-22 2003-01-23 Veeh Kraus Johanna Notenblatt für ein Tasteninstrument

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10130252A1 (de) * 2001-06-22 2003-01-23 Veeh Kraus Johanna Notenblatt für ein Tasteninstrument

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