DE119135C - - Google Patents
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- DE119135C DE119135C DENDAT119135D DE119135DA DE119135C DE 119135 C DE119135 C DE 119135C DE NDAT119135 D DENDAT119135 D DE NDAT119135D DE 119135D A DE119135D A DE 119135DA DE 119135 C DE119135 C DE 119135C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/28—Transposing devices
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVe 119135 KLASSE 51 b.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Pianinos, bei der jeder Hammer durch einfache
Umstellung von einer oberen oder unteren Taste angeschlagen werden kann. Es kann
also beispielsweise die Tonhöhe des Pianinos um einen Ton erhöht oder erniedrigt werden,
also tr'ansponirt werden, ohne dais der Spieler andere Tasten anschlägt.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 ein mit der neuen Vorrichtung versehenes Anschlagwerk
für Pianinos, und zwar in der gewöhnlichen Ruhestellung, Fig. 2 zeigt einen Theil der Vorrichtung, und zwar in der Stellung,
bei welcher die Tonhöhe des Pianinos gewechselt worden ist. Fig. 3 und 4 sind Schnittdarstellungen nach den Linien A-A,
B-B (Fig. 1). Fig. 5 zeigt einen der abgenommenen Stöfser des Anschlagwerkes.
Es ist bekannt, dafs es bei Pianinos oder
ähnlichen Tastenmusikwerken wünschenswerth ist, die Tonhöhe z. B. von der Normalhöhe auf
die Concerthöhe und umgekehrt zu verändern. Dies wird bei der vorliegenden Einrichtung in
einfacher Weise bewirkt, ohne dafs die Mechanik wesentlich vertheuert wird. Wesentlich
kommt es nur darauf an, dafs die Stöfser mit zwei Stofsschwellen oder Anschlägen versehen
sind, welche abwechselnd mit zwei benachbarten Tasten in Eingriff gebracht werden
können. In Verbindung mit diesen Stöfsern ist eine Vorrichtung vorhanden, wodurch die-'
selben so in der Längenrichtung der Taste verstellt werden ,.können, dafs die Tasten auf die
einen oder anderen Anschläge der Stöfser wirken. Diese Vorrichtung zur Verstellung
der Stöfser kann aus einer kleinen Schiene bestehen, welche in Gelenken verstellbar angeordnet
ist, und mit den Stöfsern in gewöhnlicher Weise durch kleine Gelenkstangen verbunden
ist.
Auf der Zeichnung sind 1, 1 die Hämmer,
2, 2 die Tasten, 3, 3 die' Stöfser und 4 ist die Stellschiene, welche die Verstellung der Tonhöhe
vermittelt. Die Hämmer 1 und die Tasten 2 und die übrigen Theile der Anschlagwerke,
mit Ausnahme des Stöfsers 3 und der Stellschiene 4, können beliebig ausgeführt sein.
Es ist daher eine weitere Beschreibung dieser Theile nicht erforderlich, da sie nicht den
. Gegenstand der Erfindung bilden.
Die Stöfser 3 können in der üblichen Weise mit den oberen Theilen des Anschlagwerkes
verbunden sein. Es kommt darauf an, dais die unteren Theile des Stöfsers mit zwei Anschlägen
oder Stofsschwellen 5 oder 6 versehen sind, welche in gewöhnlicher Weise über den Tasten angeordnet sind. Die Anschlagstellen
5 und 6 sind an den unteren Enden der beiden Schenkel 7 und 8 angebracht, welche die
unteren Enden der Stöfser 3 bilden. Der eine Arm 7 jedes Stöfsers ist mit dem unteren Ende
unmittelbar über den Knopf 9 der darunter liegenden Taste angeordnet, und der andere
Schenkel 8 jedes Stöfsers befindet sich mit dem unteren Ende über der benachbarten Taste
in etwas nach vorn vorgerückter Stellung. Der Schenkel 7 bildet in der Regel die gerade Verlängerung
des Schaftes des Stöfsers, und der Schenkel 8 zweigt, sich zweckmäfsig seitlich
von dem Stöfser ab. Es ist ohne Weiteres er-
keiinbar, dais der Schenkel 8 nach rechts oder
nach links, und auch statt nach vorn nach hinten angeordnet sein kann.
Die Schiene 4 ist quer zu den Tasten angeordnet und kann gegen die Vorderseite des
Pianinos hin- und herbewegt werden. Sie ist zweckmäfsig mit der oberen Kante an einer
festen Schiene 11 mittelst Gelenke 10 befestigt.
Diese Schiene 4 ist mit den Stöfsern 3 durch Gelenkstangen 12 verbunden. Sie wird in ihrer
jeweiligen Lage durch irgend welche Befestigungsmittel gesichert, welche hier nicht weiter
in Betracht kommen.
Befindet die Stellschiene sich in der Lage Fig. i, so befinden sich die Anschlagstellen 5
der Stöfser 3 auf den Knöpfen 9 der Tasten 2. Wird jene Schiene in die andere Stellung bewegt, wie Fig. 2 zeigt, so werden alle Stöfser
derart bewegt, dafs ihre Anschlagstellen 5 aufser dem Wirkungsbereich der Knöpfe 9
der Tasten 2 gelangen, während nunmehr die letzteren auf die Anschlagstellen '6 wirken.
Sobald also die Schiene 4 und die Stöfser 3 in der Stellung Fig. 2 sich befinden, wird mit
allen Tasten ein höherer Ton angeschlagen, als vorher, wenn jene Theile sich in der Stellung
Fig. ι befanden. Würden die Schenkel 8 an den entgegengesetzten Stellen 3 der Stöfser
angeordnet sein, so würde umgekehrt nach Verstellung der Schiene 4 die Tonlage für
alle Tasten erniedrigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:'Pianino mit Transponirvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dais die von den Tasten beeinflufsten Stofsstangen (3) der Hammermechanik mit je zwei Armen (7 und 8) versehen sind, von denen entweder die eine Schaar (7) oder die andere Schaar (8) mittelst einer Stellschiene (4) über die Tastenhebel (2) gebracht werden kann, zu dem Zwecke, jeden Hammer entweder mittelst der zugehörigen oder mittelst der neben dieser liegenden, einem höheren oder einem tieferen Ton entsprechenden Taste anschlagen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119135C true DE119135C (de) |
Family
ID=388284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119135D Active DE119135C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119135C (de) |
-
0
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