DE80586C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE80586C DE80586C DENDAT80586D DE80586DA DE80586C DE 80586 C DE80586 C DE 80586C DE NDAT80586 D DENDAT80586 D DE NDAT80586D DE 80586D A DE80586D A DE 80586DA DE 80586 C DE80586 C DE 80586C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- abstracts
- keyboard frame
- keys
- bolt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/28—Transposing devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
(Erie County, State of New-York, V. St. Α.).
Transponirvorrichtung für Klaviere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittelst welcher der Klaviaturrahmen
mit den Tasten, nachdem derselbe ausgelöst ist, seitlich verschoben werden kann, zu dem
Zwecke der Transponirung eines Musikstückes in eine andere Tonlage.
Die einzelnen Theile sind so angeordnet, dafs, wenn der Klaviaturrahmen ausgelöst ist,
die Mechanik von den Tasten getrennt wird und der Klaviaturrahmen und die Tasten nach
rechts und links verschoben bezw. die Tasten gehoben und gesenkt werden können, ohne
mit den Stofszungen oder den Abstracten in Berührung zu kommen. Ist dann der Klaviaturrahmen
, nachdem er in irgend eine gewollte Lage eingestellt wurde, wieder festgelegt, so
nehmen alle Theile des Klaviaturrahmens, der Tasten und der Mechanik wieder ihren richtigen
Platz ein und werden in ihrer richtigen Stellung gesichert.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch eine mit der Vorrichtung
versehene Pianinomechanik, wobei der Klaviaturrahmen festgestellt und die übrigen Theile sich
in Normalstellung befinden, Fig. 2 den in Fig. ι dargestellten Schnitt mit zum Verschieben
bereiten Klaviaturrahmen und von den Tasten abgehobenen Abstracten, Fig. 3 einen Längsschnitt
durch Fig. 1 in der Richtung der Linie A-B.
Die Träger ι für die Mechanik, die auf dem Boden 2 des Klaviaturkastens hinter der beweglichen
Querleiste 3 und der festen Querleiste 4 stehen, haben eine Abflachung zur Aufnahme dieser beiden Leisten erhalten. Die
bewegliche. Querleiste 3 ist mit der festen Querleiste 4 durch Scharnier 5 verbunden. An
der festen Querleiste 4 sind an jedem Ende Federn 6 befestigt, die auf die untere Kante
der beweglichen Querleiste 3 drücken und dieselbe in ihrer Normal- (Ruhe-) Stellung erhalten,
während der Klaviaturrahmen 7 festgestellt ist (Fig. 1). Wird hingegen der Klaviaturrahmen
ausgeschaltet, so gestatten die Federn 6 der beweglichen Querleiste 3, nach vorwärts zu
schwingen und die Abstracten 8 von den Brücken 9 abzuheben, so dafs die Tasten 10
nach rechts oder links verschoben werden können, ohne mit den Abstracten bezw. den
Stofszungen 8 in Berührung zu kommen, so lange der Klaviaturrahmen frei geschaltet ist.
Die Filzlage 11 auf den Brücken 9 sichert eine geräuschlose Wirkung. Die die Ausrückleiste 14
tragenden Arme 12, welche zwischen den Lenkern ι 3 hindurchgehen, haben auf jedem Ende
Gewinde. Das Gewinde auf dem einen Ende befestigt die Arme an der beweglichen Querleiste
3, während das Gewinde auf dem anderen Ende ermöglicht, die Ausrückleiste 14
auf den Armen in passender Weise einzustellen. Wenn der Klaviaturrahmen in seiner jeweiligen
Lage festgestellt ist, müssen die Lenker 13 und
die Abstracten 8 von der Ausrückleiste frei sein, so dafs diese Theile mit den Tasten 10
unbehindert in Wirkung treten können. Die Stellschrauben 15 am unteren Ende der Ab-
stracten 8 haben Löcher 16, mit deren Hülfe
sie auf- und niedergeschraubt werden können, um dadurch die Länge der Abstracten 8
passend zu regeln, während durch Seitwärtsbiegen der unteren Enden der Abstracten eine
gleiche Entfernung dieser unteren Enden von einander erreicht ist.
Die schwingbare Querleiste 3 besitzt einen Hebel 17, der bis unter die Gabeln 18 reicht.
Gegen diesen Hebel 17 drückt ein zweiter, von der Zugstange 22 bethä'tigter Hebel ig,
der unter dem Boden 2 drehbar befestigt ist und durch den Kasten hindurchreicht, in der
Weise, dafs bei einer Drehung dieses Hebels 19 nach vorn der Hebel 17 und damit die Querleiste
3 ebenfalls nach vorn gedreht werden.
An den Hebel 19 ist eine Riegelstange 20 angelenkt, die in einer Nuth des Bodens 2
unter dem Klaviaturrahmen ruht und mit ihrem vorderen Ende wenigstens 12 mm weit
über den Waagebalken des Klaviaturrahmens hinausragt, wenn letzterer sich in normaler
Lage befindet. An dem vorderen Ende dieser Riegelstange 20 befindet sich ein Riegel 2OX,
Fig. 2, welcher eine Länge von 25 mm oder mehr bei einer Höhe von 12 mm oder mehr
besitzt, so dafs sie ungefähr bis zur halben Höhe des Klaviaturrahmens 7 reicht.
An der vorderen Kante und in der unteren Seite des Waagebalkens des Klaviaturrahmens 7
sind zwölf Schlitze 21 vorgesehen, die ungefähr bis zur Hälfte der Breite des Waagebalkens in
letzteren hineinreichen. Diese Schlitze 21 entsprechen in ihren Entfernungen denjenigen der
Abstracten bezw. der Stofszungen 8. Die Riegelstange 20 hält nun mit dem auf ihrem
vorderen Ende sitzenden Riegel 2OX den Klaviaturrahmen 7 in jeder Lage, in die er
eingestellt wurde, fest, indem der Riegel 2OX
in einen der Schlitze 21 eingreift. Der Riegel 2OX
ragt aber ungefähr mit seiner halben Länge aus dem Schlitz 21 heraus, wenn aber der
Klaviaturrahmen verschoben wird, dann steht derselbe aufser Eingriff mit den Schlitzen des
Waagebalkens. Der Riegel 2OX wird von einer
Kappe 26 bedeckt, welche ihm als Führung dient und ihn stets in richtiger Lage erhält.
Der Hebel 19, die Zugstange 22, welche mit einem Pedal in Verbindung steht, die
Federn 6, die Träger 1, der Hebelarm 17 und
die Arme 12 für die Ausrückleiste 14 sind
vorzugsweise aus Metall gefertigt.
Wird der Hebel 22 mittelst des Pedals nach abwärts gedreht, so schwingt der Hebel 19 mit
seinem freien Ende nach vorn (Fig. 2), wodurch, die Riegelstange 20 ebenfalls nach vorn
geschoben" und der Klaviaturrahmen frei geschaltet wird. Gleichzeitig wird auch die bewegliche
Querleiste 3 nach auswärts gedreht, so dafs die Abstracten oder Stofszungen von den Tasten 10 abgehoben werden. Die
Tasten 10 und die Klaviaturrahmen 7 können daher jetzt nach rechts oder links verschoben
und ebenso die Tasten 10 angeschlagen werden, ohne mit den Abstracten oder Stofszungen in
Berührung zu kommen, so lange der Klaviaturrahmen frei geschaltet ist.
Das Verschieben des Klaviaturrahmens geschieht mittelst eines Hebels 24, der an seinem
hinteren Ende einen in eine Zahnstange eingreifenden Zahnsector trägt. Die Zahnstange
ist mit den hinteren Balken 25 des Klaviaturrahmens verbunden. Bewegt man nun das
vordere Ende des Hebels 24, welches sich unter der vorderen Kante des Klaviaturkastens 2
befindet, so wird der Klaviaiurrahmen mit den Tasten nach rechts oder links verschoben.
Claims (2)
1. Eine Transponirvorrichtung für Klaviere, gekennzeichnet durch eine schwingbare
Querleiste (3), die mittelst einer an ihr befestigten verstellbaren Ausrückleiste (14)
unter die Lenker (13) der Abstracten bezw. der Stofszungen (8) fafst und diese Abstracten
durch Abheben von den Tasten frei macht, sobald der Leiste (3) mittelst eines an ihr befestigten Hebels (17) und.
eines durch ein Pedal bethätigten Hebels (19) eine Schwingung nach vorn ertheilt wird.
2. Eine Transponirvorrichtung nach Anspruch 1., bei welcher an den Hebel (19)
eine Riegelstange (20) angelenkt ist, deren freies Ende einen Riegel (2OX) trägt, zum
Zweck, gleichzeitig mit Ausschaltung der Abstracten (8) auch den Riegel (2OX) aus
Schlitzen (21) des Klaviaturrahmens (7) herauszuziehen
und dadurch letzteren behufs Verschiebens der Tasten frei beweglich zu machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80586C true DE80586C (de) |
Family
ID=353125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80586D Active DE80586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80586C (de) |
-
0
- DE DENDAT80586D patent/DE80586C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE80586C (de) | ||
| DE4034196C2 (de) | ||
| DE709118C (de) | Vorrichtung zum Veraendern der Spannung der Typenhebelrueckzugfedern an Schreibmaschinen | |
| DE1946970C3 (de) | Klaviermechanik | |
| DE287440C (de) | ||
| DE360042C (de) | Universalschiene | |
| DE268016C (de) | ||
| DE703901C (de) | Einstellvorrichtung fuer den Tastenanschlag an Schreibmaschinen | |
| DE56610C (de) | Vorrichtung zur Ton Verlängerung bei Tasteninstrumenten | |
| DE104471C (de) | ||
| DE288445C (de) | ||
| DE259984C (de) | ||
| DE299979C (de) | ||
| DE119135C (de) | ||
| DE75637C (de) | Vorrichtung zum Feststellen be stimmter Tasten bei Tasteninstrumenten | |
| DE33958C (de) | Notenblattwender | |
| DE111400C (de) | ||
| DE194296C (de) | ||
| DE556270C (de) | Typenstangenschreibmaschine | |
| DE174281C (de) | ||
| DE44635C (de) | Transponirvorrichtung für Pianinos | |
| DE260437C (de) | ||
| DE51573C (de) | Typenschreibmaschine | |
| DE152643C (de) | ||
| DE208508C (de) |